Gnauth.
8934
8381
Setzen von Eisenöfen und Herden.
8748
> Reparaturen und Reinigungen jeder Art bei billiger nud pünktlicher Bedienung.
Walz.
8913
Dermiethungen.
ftr die in der Gemarkung Wieseck
Der vorüalld des Gabelsberger Stellographell-Derems.
8839
HLODIN
WRI
dieser 'Schutz- Marke
3M6T Wer Sprachen kennt, ist reich zu nennen.
Nur ächt mit
Mark 1.25
Mark
2.—
Bekanntmachung.
500 Lindenstämme, 3 Meter hoch, tn Freien ohne Stangen gezogen, in Pflanzgarten der Forstwartei Lorderwald können durch Forstwart Ci fe in Lich ä Stück zu 40 Pfg. ^gegeben werden.
Lich, am 21. October 1893. ßroßherzogliche Bürgermeisterei Lich.
Wiesenverpachtung.
Montag Nachmittag, den
3D, Cctobcr d. I., werden in
vagen von Frames: eim wegen Landstichv.
i Karl Itapp{»rote segen Diebstahls la Bi. Ober-Modau, zuletzt iaDvr.
I Wegen Bmugt; fyAr. tyim/j/tabt Don btmftlbtn 1-;
filizerung bekannt gegebenen Bedin- Erf. LeidenSbeschr. u. Ang. ob Füße kalt guii1 gen durch mich auf längere Zeit
Stenographie-Unterricht.
Dienstag, 24 Oktober, Abends 8 Uhr, beginnt in einem Lehrsaal des Universitäts-Gebäudes ein neuer Anfangs-Unter- richts-Cursus in der
Rettungskähne zu „retten", die streng ressortmäßige Aeuße- rung zu thun: „DaS ist Sache des Marineministers!"
* Ueber die Poesie der Dreschtenne und die auf ihr heimischen Gebräuche veröffentlichte vor längerer Zeit L. v. Hörmanns eine Studie, welche folgende Mittheilung vom Schwank „des letzten Drischelschlags" giebt, wie er im Ober- Innthal sich findet: Nach altem Glauben denkt man sich in den wogenden Halmen der Kornfelder ein dämonisches Wesen, den Kornhund oder den Kornwolf, verborgen, der nun mit der letzten Garbe gefangen und mit dem letzten Drischelschlag getödtet wird. Dieser zweifelhaften Ehre sammt sich den daran schließenden unangenehmen Folgen zu entgehen, hütet sich nun jeder Drescher auf das Sorgfältigste. Doch das ist schwer, wenn auch jeder mit größter Aufmerksamkeit auf den „Tennenmeister", der durch den „Vorschlags den Gang des Dreschacles angiebt, heimlich hinüberschielt. Denn dieser erhebt beim Dreschen der letzten „Schanze", die bereits ausgedroschen auf der Tenne liegt, plötzlich den Flegel. Wer nun alsbald noch einen Schlag macht, der hat den „Hund" erschlagen. Nun giebt es ein wahres Faschingskunterbunt. Unter Lärm und Gelächter wird derselbe gleich erfaßt. Während die Einen ihm mit „wiechem" (fettem) Ruß tüchtig das Gesicht einreiben, binden andere drei Kränze aus Stroh und setzen ihm diese auf. Ein Strang kommt um den Kopf herum, zwei andere werden in Kreuzesform darüber gewölbt und zur Vervollständigung der Narrenhaube noch mit rothen Bändern durchflochten. Nun setzen die übrigen Drescher den Gefoppten auf einen Wagen oder Karren und ziehen ihn jauchzend durch das ganze Dorf, wo alles natürlich aus den Häusern läuft, um die Cornödie anzusehen. Neben dem armen Sünder sitzen zwei seiner Kameraden, die ihn mit lächerlichen Ehrenbezeugungen überhäufen. Schließlich geht es zum Mahl. Man führt den „Drischelkönig" zum Ehrenplatz, vor welchem zwei Teller stehen. Auf dem einen liegen die besten Bissen, auf dem zweiten — Hühnermist, daneben Messer und Gabel. Neues Gelächter bricht los und eine Fluth von derben Witzen überschüttet aufs neue den Helden des Tages, bis ihm endlich nach dem Essen der Strohkranz abgenommen wird.
vermischtes.
* Berlin, 21. October. Der Ausschuß der Stadtverordneten - Versammlung trat gestern zu einer Berathung der Magistrats-Vorlage, behufs Errichtung eines zweiten Berliner RathhauseS, zusammen. Die getroffene Vor- ol ftlmmung ergab eine Majorität für die Vorlage.
* Berlin, 20. October. Der Hauptmann Lodemann com Cadettencorps in Lichterfelde hat sich erschossen. Er v«r seit längerer Zeit herzleidend.
* Zittau, 21. October. Der Maurer Schandertödtete in olge eines Streites seine Frau mit fünf Revolverschüssen uliid dann sich selbst.
* Plauen (Voigtland), 20. October. Eine große Feuersbrunst zerstörte neben der Hauptkirche acht Gebäude.
* Leobschütz, 20.October. Im nahen Johannisthal ermordete der 20jährige Webergehilfe Barnett aus Eifer- sllcht durch vier Revolverschüsse feine 17jährige Geliebte Aloysia Pilz. Der Mörder ist verhaftet.
* Zwei hübsche Anekdoten werden von dem eben ver> iloabenen M a c M a h o n erzählt. Bei einer Truppenrevue irarr der Marschall auf einen in der Armee dienenden Neger air merksam gemacht und ersucht worden, dem Braven einige sekundliche Worte zu widmen. Der Marschall, dessen Stärke da^ Reden nicht war, schritt auf den Schwarzen zu und ifi^lch ihn also an: „C’est vous, le ndgre!“ (Sie sind also dei Neger!), woraus dieser nicht umhin konnte, zu bejahen. Dm wohlwollende Marschall aber richtete den freundlichen Zuspruch an ihn: „Continuez!“ (Fahren Sie so fort!), eine Mahnung, weiter schwarz zu bleiben, die der Neger unter alü n Umständen beherzigen mußte. — Während Mac Mahons Präsidentschaft gab es irgendwo eine große Ueberschwemmung.
Minister, bemüht, die nicht sehr starke Popularität des Staatsoberhauptes zu stärken, hatten für den Marschall, da er «das Verwüstungswerk besichtigte, eine Art Potemkin'scher M tungSscene vorbereitet, aber der Plan mißlang. Mae M«:hon, als er des vielen Wassers ansichtig wurde, that zu- nsl die tiefsinnige Aeußerung: „Que d’eau!“ (Welche Wasser- menge!), um dann, als man ihn animirte, eine in irnprovi- firiorn Wassernöthen befindliche Familie mittelst bereitstehender
Ieilgeöotenes.
Corned Beef
pr. Pfd. 80 H im Ausschnitt.
Gust. Walter, Mäusburg 13.
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Eingesandt.
Die im vorigen Jahre in der Stadt Wetzlar begründete Landwirthschaftliche Winterschule beginnt nach Mtttheilung in den öffentlichen Wetzlarer Blättern demnächst ihr 2. Unterrichtsjahr. Wie sehr eine solche Schule Bedürfniß ist zur wetteren Ausbildung der jungen Landwirthe tn ihrem Beruf, hat sich bereits auf'S glänzendste herausgestellt. Schon im 1. Schuljahr nahmen 26 Schüler im Alter von 15—18 Jahren an dem Unterrichte Thetl. Die Ende März d. I. abgehaltene Prüsung wies ein überaus günstiges Resultat auf. Jeder, der derselben beiwohnte, konnte sich überzeugen, daß die Leitung der Schule in den Händen eines bewährten und erfahrenen Schulmannes liegt, der es in vorzüglicher Weise versteht, in seinen Schülern Lust und Liebe für ihren Beruf zu erwecken. Der Unterricht erstreckt sich auf die Naturwtssenfchasten, als: Chemie, Physik, Pflanzenkunde, Bodenkunde u. f. w., auf die besonderen „Landwirthschastlichen Fächer", Thierzucht. jLandwirlhschastliche Betriebslehre u. f. w., sowie auch auf die Htlfsfächer, Deutsche Sprache, Rechnen, Feldmessen, Ntvelltren und Zeichnen, und wird, was besonders hervorzuheben Ist, in der Weise erthetlt, daß die jungen Landwirthe ein volles Berständniß von den Vorgängen in Ihrem Berufe gewinnen und befähigt werden, ihr landwirthschastliches Gewerbe mit Erfolg zu betreiben. Dem Leiter der Anstalt stehen noch drei bewährte Hilfslehrer zur Sette
Durch diese Anstalt ist den Landwirthe» der hiesigen Gegend die beste Gelegenheit geboten, ihren Söhnen eine berussmäßlge Ausbildung geben zu lassen, wie sie für den erfolgreichen Betrieb der Landwirthschaft tn der Gegenwart erforderlich ist und für die Zukunft tn noch viel höherem Maße nöthtg sein wird. Wie wir hören, so können auch Schüler aus den an den Kreis Wetzler angrenzenden Bezirken Aufnahme finden. Wir glauben, manchem Landwirth damit einen Dienst zu erweisen, daß wir ihn auf diese Anstalt aufmerksam machen, wenn er sich die Frage vorlegt: „Wohin soll ich meinen Sohn schicken, um ihm eine tüchtige berufsmäßige Ausbildung geben zu lassen?" Wir bemerken noch, daß nähere Auskunft über die Anstalt, die am 2. November ihren Unterricht wieder beginnt, von dem Letter derselben, dem Wtnterschuldtreetor Herrn Rhode tn Wetzlar, erthetlt wird. Ausgenommen werden Schüler im Alter von 15—25 Jahren. Das Schulgeld beträgt 20 Mark.
Nachweis- und Auskunftsbureaus hier findet bei den Arbeitgebern keinen Anklang. In einer an die Bürgermeisterei gerichteten Eingabe erklärt sich der Vorstand des LereinS selbstständiger Gewerbetreibender — zu denen sämmt- lche Jnnungsverbände gehören — entschieden gegen die Errichtung eines Arbeitsnachweisbureaus in dem geplanten . Sinn, indem nach der Ansicht des Vereins selbstständiger (Gewerbetreibenden ein solches Nachweisbureau lediglich den einseitigen Interessen der Arbeitnehmer entsprechen würde. kllS ein Hauptargument für die Errichtung des Arbeiter- nachweisbureaus wird Seitens der Arbeitnehmer angeführt, i baf? die herrschende Arbeitslosigkeit bei planmäßigem Arbeitsnachweis wesentlich gemildert werden könne.
△ Vom Rhein, 22. October. Die in vergangener Woche I begonnene Sprengung des Montebellothurms ober: j halb der Amöneburg hatte bis jetzt bereits zwei Unglücksfälle ' ?u.r Folge, indem bei den Vorarbeiten zwei Pioniere lebens» | gefährliche Verletzungen erlitten. Die Verletzungen des einen ! ter beiden Soldaten sind derart, daß an dessen Aufkommen xc zweifelt wird.
Schiffsnachrichten.
Bremen, 19. October. Der Dampfer Laugthon, Capitän Moon, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 27. September von Bremen abgegangen war, ist gestern 11 Uhr Vormittags wohlbehalten in Newyork angetommen.
— Der Postdampfer „Nhynland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 18. October wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bekanntmachung.
Die Rechnung der Armenkasse und der Plock'schen Stiftung für das Aatsjahr 1892/93 liegen während 8 Tagen auf dem Bürgermeisterei- Bureau zu Jedermanns Einsicht offen.
Gießen, den 23. October 1893.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
feinste Ausführung, garantirt tadelloser Sitz, civile Preise.
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Sommerlad, 89213] Bürgermeister in Wieseck.
Donnerstag den 26. d». Mts., Nachmittags 2 Uhr, versteigere ich die Ernte Kartoffel und Kraut von einem Trtebvieriel gegen Baarzahlung
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Versteigerung bestimmt.
Gießen, den 23. October 1893.
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Srünberg, 21.October. Fruchtpreise. Weizen JL 15.00, Korn xM. 13.50, Gerste JL 13.00, Hafer JL 16.30, Erbsen OCJOO, Linsen JL 00.00, Wicken --, Lein JL 00.00, Kartoffeln v4L 3.10,
Samen JL —.—. __________
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Bei der Redaction eingegangene Bücher re.:
— lkentralblatt für Anstrumentalmufik, Solo» und «horgesang. Verlag der Hos-Musikallenhandlung H. Licht, Leipzig. Das im XIX. Jahrgang stehende Centralblatt für Instrumentalmusik ist bestrebt, nicht blos für den Augenblick zu interessiren,
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- Di- m V« Adi.
l1i feint $ertTn 21 ' Bitten ftthf C Tn81^
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sondern auf die Dauer zu fesseln durch seinen stets reichhaltigen Inhalt für Musiker, Gesangvereine, ganz besonders aber für jede« musikalische Haus. Wesentlich von Bedeutung ist das Blatt für Vereinszwecke durch seine Beiträge für Solo- und Ehorgesang, außerdem bilden die zahlreichen Musikbetlagen einen nicht zu unterschätzenden Werth als Hausmusik und zur Förderung des musikalischen Geschmacks.
rpielpltm Oer vereinigten Frankfurter Ltadttheater
opernbau».
Dienstag den 24 October: Martha. Mittwoch den 25. October: Flick und Flock. Donnerstag den 26. Oktober: Der Prophet. Freitag den 27. October: Wilhelm Teil. Samstag den 28. October: Königin von Saba. Sonntag den 29.lOctober, Nachmittags 3Vt Ubr: Flick und Flock. Abends ‘ 7 Uhr: Norma. Montag den 30. October: Götz von Berlichingen.
Echauspielhau».
Dienstag den 24. Lcwber: Wallensteins Tod. Mittwoch den 25. October: Gasparone. Donnerstag den 26. October: Mauerblümchen Freitag den 27. October geschlossen. Samstag den 28. October: Mauerblümchen. Sonntag den 29. October, Nachmittags 3>/, Uhr: Veilchenfresser. Abends 7 Uhr: Sodoms Ende. Montag den 30. Oktober geschlossen.
Bekanntmachung.
Das 4 Ziel Gemeindesteuer Pro 1893/94, sowie die bis jcht fälligen Holz- und Grasgelder sind innerhalb 8 Tagen bei Meidung des Beitreibungsverfahrens zur hiesigen Stadtkasse zu bezahlen.
Zahltage: Dienstag, Donnerstag und Samstag.
Gießen, den 21. October 1893. $$
Der Stadtrechner: ß| 8885
Doepser.
t Eine Familie in dem raUn Mg \\t tot
\n iW Trante tv x\# Kranlheit raffte )it e amilie einige Stunden timtr t standen im Aller uon 10 ds, der andere früh amiolyr' später (Abends nach 6 W - i Kinder statt. Die tick’ bedauert. - Wir theii!: .um deMeu mt, auf br ie Me Dorsch gegen t mbt werden möchte. F ■> iing erkälten sich die> mehr geneigt als Landbewohner sind Mtch ja sie WV1V'” > m, i»d.m w.** i« Biierf**.'“ L. &> W '’S?» b 1
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