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Herzliche Bitte

11207

Scheith. Priigelh.

Enthebung von

56

3

143

Berlin, den 21. December 1891.

befindet fich van heute an 11245

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Gießen, den 28. December 1891.

Der Stadtrechner: Doep ser.

Bei dem kürzlichen Brande einer Spinnerei hat der Spinnmeister Ernst Hardt aus Kleinbernberg bei Gummersbach durch den Ver­lust fast seiner gesammten nicht versicherten Habe einen Brandschaden von ca. 1600 Mk. erlitten und demnächst, ohne eigenes Verschulden, auch seine seitherige Brodstelle eingebüßt. Zur Zeit steht er ganz mittellos da und sieht nebst Frau und fünf unmündigen Kindern, zumal ihm die Wiedererlangung einer seiner bisherigen ähnlichen Stellung erschwert wird, einer trostlosen Zukunft entgegen.

Wir wenden uns daher an edle Menschenfreunde mit der herzlichen M Bitte, uns zu helfen, eine brave, unverdient ins Unglück gerathene Familie vor dem sicheren Ruine zu bewahren.

Oberamtsrichter Fresenius, Amtsrichter Gebhardt, Kreisarzt i. P. Stammler, sowie die Exped. d. Bl.

>ft rein, nur aus bestem Hopfen uni> Malz gebraut, gehaltreich, gut abgelagert, g haltbar und bekommt vorzüglich.

Neues ' "

Holzversteigerung in der Königlichen Ober­försterei Strupbach. Schutzbezirk Wilsbach. Waldwärter Seibel zu Wilsbach.

Montag den 11. Januar k. I sollen am Thalberg öffentlich

Holzversteigerung

im Gießener Stadtwalde.

Montag den 4. Januar 1892, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in den Districten Brauhof und Waldshut nachverzeichnetes Holz versteigert werden:

A. Bau-, Werk» und Nutzholz: 503 Nadel-Stämme mit 179,35 Fest­meter.

B. Brennholz:

mit 81,58 fm,

Stück Nadelholzstämme mit 0,82 fm,

rm Eichen-Nutz-Scheit u. Knüp­pel (Grubenholz, 25 m lg.), rm Eichen-Scheit u. -Knüppel, rm Eichen-Neiser I. Kl.,

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Die Zusammenkunft ist an der Licher- straße, 5. Schneiße.

Gießen, am 28 December 1891.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 11254

19,75 Hdt.Eichen-NeiserwellenIII.Kl.

60 rm Eichen-Stockholz,

7 rm Buchen-Knüppel, 21,00 Hdt. Buchen-Reiserwellen

III. Kl.,

2 rm anderesLaubholz, Knüppel u.

3,5 rm Nadelholz, Scheit und Knüppel.

Zusammenkunft Vormittags 10 Uhr im Holzschlage, District 45, am Noß- bacher Pfad.

Bei ungünstigem Wetter findet der Verkauf an der eisernen Hand statt. Kaufliebhaber wollen daher das Holz vor dem Termine besichtigen.

Forsthaus Strupbach, den 23. December 1891.

Der Königliche Forstmeister: Baumann. 11260

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versteigert werden:

Stück meist schwere Eichenstämme

Neujahrs - Gratulationsbesuchen.

Der Wunsch, die Neujahrs - Gratulationsbesuche zu beschränken, hat eit Jahren viele Einwohner unserer Stadt dazu bewogen, durch ein Geld­geschenk an die hiesige Kleinkinder-Bewahranstalt sich gleichsam von Abstattung solcher Besuche loszukausen. Dadurch ist zugleich dieser Anstalt eine beträchliche Unterstützung zu Theil geworden.

Auch bei dem bevorstehenden Jahreswechsel bitten wir, zur Ent- )ebung von Neujahrs-Gratulationsbesuchen der Kleinkinder- Bewahranstalt eine Gabe zuwenden und einem der Unterzeichneten übermitteln zu wollen. Die Namen der Geber werden noch vor Jahresschluß in diesem Blatte veröffentlicht werden, und es möge dadurch, wie in anderen Städten, so auch bei uns, immer mehr zur Geltung kommen, daß Alle, die auf solche Weise ihren Namen veröffentlichen lasten, von Abstattung der Neujahrsbesuche befreit sind und ihrer- eits solche nicht beanspruchen. X

Gießen, den 28. December 1891.

Fabrikant Emil Schwall. Pfarrer Dingeldey.

Fabrikant E. Kauffmann. Rentamtmann Lynker. >

Pfarrer Dr. Naumann._________

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Mädchen und zehn Knaben vollständig zu kleiden. Wir danken deßhalb allen aütiaen Gebern von Cigarrenabschnitten und Geldspenden. Wir S.*8£ 8*w L »ftJSt!

Der am 7. December 1891 er- laffene Steckbrief gegen die Mar­garethe Schäfer von Launsbach ist erledigt.

Limburg a. d. Lahn, den 23. December 1891.

Der Königliche Erste Staatsanwalt.

I. A.:

Hagemann. 11212

Dienstag den 9. Februsr189L

Nachmittags 21/i Uhr,

soll auf dem hiesigen Ortsgericht die dem Karl Ftt« in Gießen gehörige Hof-

Seltersweg 53 FrCBS & TaSChS Seltersweg 53 empfiehlt zum bevorstehenden Quartalswechsel ihren

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Das 5. Riel Gemeindesteuer für 1891/92 ist binnen acht Tagen bei Meldung des Beitreibungsversahrens zur hiesigen Stadtkafle zu bezahlen. Die in Folge von Reclamationen erlassenen Gemeindesteuern können gegen Quittung dahier in Empfang genommen bezw. verrechnet werden.

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und Mitglieder, unserer>«»

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Am 20. December starb in Darmstadt nach längerem Leiden der

Oberbürgermeister Ohly. Der deutsche Protestanten-Verein verliert in

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und energischer Thäügkeit verfochten und in den leitenden Ausschuffen bis

an sein Lebensende für das Ideal einer freien deutschen Volkskirche ge- ' e

arbeitet hat. Ein echter Anwalt des Laienpriesterthums in der evangelischen (1* Anmin H

Gemeinde hat er stets das Recht eigenartigen reltgwsen Lebens gegenüber MUUUdNM UVstVlN aller geistlichen Bevormundung vertreten und für dre christliche Liebes- 1 aXUW 1 K *

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Das ständige Bureau des Deutschen Protestanten-Berems.' ----

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Vorsitze nder. Schriftführer^

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öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, 28. December 1891.

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DÖDnerstagTäTDecbr., Vormittags 10 Uhr und Nach­mittags 2 Uhr, werden Neuenweg 4 im Hinterhaus die zum Nachlaß des Schreiners Wilh. Diehl gehörigen Werkreug- und Kleider, wobei zwei Hobelbänke, Leim, Werkholz, Fourniere. einige Bücher über Schreinerei und Ho»z- Berechnung, eine angefangene Bettlaoe, eine silberne Remontoiruhr u- f- w- versteigert. Die Kleider und Uhr kommen Mittags zum Ausgebot.

I. A.: F. Hoffmann.