822] Zum 15. März oder 1. April wird ein reinliches und gesundes MLdche« gesucht Wo? sagt die Exped. d. Bl.
726] Für ein Tuchgeschäft wird ein Lehrling aus achtbarer Familie gesucht. Anerbietungen schriftlich unter A. Z. 5 an die Exped. d Bl.__________________
824J Ein jüngeres Mädchen tagsüber zu Kindern gesucht.
________Bahnhofstraße 40, 2 Treppen-
8181 Larrffielle sofort gesucht.
Näheres_____________Neuenweg 46.
Tausende,
die an Blasen- tauch Bettn.), Niere«-, Kranen- und GeschlechtSkrankh. selbst in den schlimmste« Fällen gelitten, wurden geheilt. Prosp. gratis. Brieflich zu wenden an [457
K. E. Bauer, Frankf. a/M., Leerb. 80.
\Technfcum Mittweida \e\ — Sachsen. — \ \
a) lasehlBei - legeeleur - Scheie
L W Werk bi Bluter-Schale.
\ v, — VoninterrteM ffL —
Zöpfe
fertigt. Perrücken.Loupes, Scheitel nach Maß. Theater- verrücken u. Bürte leihweise bei Georg Petri Wwe. Rachs., Seltersweg 43. [492
’ 1. tut hin u* & ist nämlich ein El-,t- ®e9en& °°n Riga, milch» intcn ü°n dorten zum Ve- )QI ,^e ^röße eines starken ! nnen sehr starken Hals, st>n. Der Körper ist sehr -deckt. Der Kops sch einem e sind nett und schlank, die ang, welche beim Lausen ein
Ueisch von dem Elen soll Zn einigen Tagen soll das- ijt den Bewohnern unserer raten zu kosten.
Der hiesige Local-BMn^. Mtx tyft \\\ seiner schlosien, eine Prämie von. ewilligen, welcher Personen, gen, so ermittelt, daß sie zur
J. Januar. Gar häusig hört ändler, daß sie so mit vor- , daß an einen Absatz beinahe s Anhausen von Maaren ist i, daß säst alle One von erden. So sollen kürzlich in , 500 Seelen) in einer Äachl
*tw.
D« fett oerftoflenen &>«»- r gtfotgnife »»« Stund- j« jufnebettä d-sR|et«t* S 1 Uhr mch dm wilsr jd)on «Otfi und dlno ” m Mhalbk°«°' Stmnng d-s W°«-r»»°«
k M nterMi der ^Wmuchst" s* -*,.rK 'N der gr°b-n
beka^n- 6igQQng ganz
Uten/ m .Deutete Ster-
nur He* ft bNte itr Jurj n--» d-v W®
"9tnart'ft( ®ort,lt fort» •?»
B-»r
- «5* t» :t NlV>7 Der 5' Ult
1W bon
*■»«?, ,5“Wtt. ',®' ®««r.
«9*. y™ »«>
S-Hritt 5 7 Ei " *
LxKr
WZ-
■mhJ)clr ®6ttoocttut ' u ffi .9el* if •,‘i? geboren if
M Ngtn ODmnaftum
oder minder großen Blechbüchsen ins Wasser gesenkt. In rascher Aufeinanderfolge krachte nun Schuß aus Schuß, bald kleinere, bald größere Löcher und Sprünge in der starken Eisdecke verursachend. Als eine besonders starke Ladung entzündet wurde, flog ein Regen schwerer Eisschollen weit über haushoch in die Luft. Diese Explosion gewährte einen prächtigen Anblick. Gegen Mittag waren die Sprengarbeiten soweit gediehen, daß die Brücke größtenteils frei war und die nach und nach abschwemmenden, theils mächtig breiten und dicken Eisschollen ungehemmt durchpassiren konnten. Wie es heißt, sollen die Sprengungen morgen früh bei der oberen Eisenbahnbrücke fortgesetzt werden.
E. Wetzlar, 26. Januar. Hier hat sich ein aus Beamten, Arbeitgebern und Arbeitern bestehender Verein gegen das Umsichgreifen der Socialdemokratie gebildet. Der Verein nennt sich „Deutscher Volksverein Wetzlar" und soll bezwecken: Die Pflege der Liebe zum deutschen Vaterlande und der Treue zu Kaiser und Reich, Hebung der allgemeinen Bildung und des religiösen und sittlichen Gefühls, Bekämpfung der auf Umsturz der seitherigen Gesellschaftsordnung gerichteten und den Klassenhaß nährenden Bestrebungen der Socialdemokratie, Unterstützung der Mitglieder in ihren wirthschast- lichen Verhältnisien, Pflege einer guten Geselligkeit.
*ff Kastel, 27. Januar. Licbesdrama — Mordversuch. Ein gefährlicher Verbrecher wurde gestern hier sestgenommen. Es ist ein arbeitsscheuer Schlossergeselle aus Naumburg a. d. Saale, welcher nicht nur den Versuch gemacht, seine Braut zu erschießen, sondern auch in mehreren Fällen Einwohner in Kassel und Wehlheiden mit Ermordung bedroht hat. Er unterhielt in Wehlheiden mit der 18jährigcn Tochter einer Wittwe ein LiebeSverhältniß, cs kam jedoch vor einigen Tagen zum Bruche, weil der arbeitsscheue Mensch sich längere Zeit von seiner zukünftigen Schwiegermutter ernähren ließ und obendrein diese, sowie seine Braut anpumpre. Als er sich vor die Thür gesetzt sah, verschaffte sich der Wülhende einen Revolver und gab am Samstag Abend aus seine vor der Thür stehende Braut zwei Schüsse ab, die jedoch glücklicherweise beide sehl gingen. Ferner hat der ge- waltthätige Mensch mehreren Bürgern Drohbriefe geschickt und in ihnen mit Ermordung gedroht, falls sie nicht bis zu einem festgesetzten Termin eine größere Summe Geldes einsenden würden. Unter Anderm schrieb er an einen Herrn, er würde ihn erschießen, wenn er ihm nicht 6000 Mk. postlagernd schicke, die er nothwendig brauche, um nach Amerika zu reisen. Dieser schickte jedoch den Brief nach der Polizei, welche den Bricfschrciber, bevor Unheil geschah, ermittelte und hinter Schloß und Riegel brachte.
taub« nitfr
Gieße«, 27. Januar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,80-0,85, Hühnereier 1 St. 7—8, 2 St. — Enteneier 1 St.--2 St. — A.
Käse pr. St. 5—7 A, Käsematte pr. St. 3 A, Erbsen pr. Liter 18 A, Linsen pr. Liter 28 A. Tauben pr. Paar X 0,40—0 50, Hühner pr. Stück X 0,80-100, Hahnen pr. St X 0,75-1,00, Enten pr-Stück X 1,40—1,80, Ochsenfleisch pr. Pfd 70—74 3, Kuh- und Rindfleisch 60—64 H, Schweinefleisch 60—70 A, Hammelfleisch 62—68 A. Kalbfleisch 60-64 A, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 5,50-6,00, Weißkraut nr. St. 3-7 A, Zwiebeln per Centner X 6,00—0,00, Milch per Liter 12-18 A- Gänse pr. Pfd. 60- A-
Herborn (an der Köln-Gießen er Eisenbahn), 26. Januar. Aui den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 180 Ochsen, Kühe und Rinder, und 152 Schweine. Der nächste Markt ist am 19. Februar l. I.
- Eine «nie etlefdfdimiere, bie das Leder vor dun Ein- dringen d^S Wassers schützt, erhält man auf folgende Weise: 15 scheue Leinöl, 2 Theile Pech, 2 Theile Wallrat, 2 Theile Terpentinöl und 3 Tbeile Wachs werden bei gelinder Wärme geschmolzen, die Stiefel mit dieser Schmiere tüchtig eingerieben und in einen warmen Raum zum Trocknen gestellt.
Buxkin-Stofl^genu gend zu einem Anzüge reine Wolle nadelfertig zu Mk. 5.85 Pf. für eine Hofe allein bloS Mk. 2.35 Pf.
durch das Buxkln-Fabrik-D6p6t Oettinger & Co., Krank- 1 f«rt a. M. — Muster-Auswahl umgehend franco. (208
Holz-Versteigerung
im Gießener Stadtwalde.
Montag den 2. Februar 1891, von Vormittags 9 Uhr an, soll im Gießener Stadtwalde in dem District Weidmannslust nachverzeichnete- Holz versteigert werden:
Brennholz.
Scheith Prügelh. Stsckh. ReiSH.
Rmtr. Rmtr. Rmtr. Wellen.
Buchen 21 7 5 200
Siche» 298 245 234 8090
Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Lich an der 7. Schneise.
Gießen, den 27. Januar 1891.
Großh. Bürgermeisterei Gießen-
Gnauth. 830
Aeilgeöotenes. 820] Ein diensttauglicher E-er zu verkaufen. Harbach.__________H. Schelb 1.
200 Centner Heu verkauft einzeln oder zusammen Jnderthal, 817] Gratzmüyte bei Alten-Buseck.
Heu und Stroh s »erk. Frau Witzner, Grünbergerstr- 20. ^Wer sparen mitt, bestelle
^okst. Kolk. <Läs, X Centner M 24.—
Kokst. <^i«Sarger jtäfe X Ctr. Jl. 23— Z ^olst. -damkr Jläft infentner *M- Zy— Z> ab hier gegen a ch nähme empfiehlt
Julias Werner, Neumünster i. H. 1* Pfund-Probepostcolli M. 3 40 und 3-30 und JC 4.— portofrei.
Filder Sauerkraul.
bekannt unübertroffene Qualität, selbst eingemacht, pr. Pfd. 10 A. empfiehlt [222
II. F. IftBsaner.
Keine
kalten Füsse mehr!
Alleinverkauf
der weltberühmten Schnürstiefel in Statur gegerbtem Kalbleder. Zu Originalpreisen zu haben w L. Süss, 416]___________Marktstraße 9.
804] Eine ltrrrsgewrmdene Eichentreppe, fast neu, ist wegen baulicher Veränderung billig zu verkaufen.
Marktplatz 20<
Nervenkranke
feien auf eine kleine Schrift aufmerksam gemacht, in welcher ein langjähriger Leidensgefährte auf Anregung aus Freundeskreise die Geschichte seiner Krankheit und Heilung niedergelegt hat.
Z» beziehen gegen Einsendung von 1 X (zur Deckung der Druckkosten) durch Ang. Becker in Eschersheim und $U Köster, Feststraße 16 in Frankfurt (Main). [316
„Oüngerstreumaschineii“
in 6 verschiedenen Constructionen empfiehlt A. Buch, Mafchineugeschäst,
686] Hnn « e «.
V ersteigerung.
Mittwoch den 28. Jan« ar 1891, von Nachmittags 1 Uhr an, versteigere ich im „Adler" dahier — Marktplatz —
56 Paar Herrenzugftiefel, 162 Paar Darncn- Zug- und Knopfstiefel, 20 Paar Mädchenknopf- und Hatkenstiefel und 50 Paar Plüsch- und Lederpantoffel.
Die Versteigerung findet bestimmt statt- Geißler, ____________________Großh. Gerichtsvollzieher.______________807
Versteigerung.
Mittwoch de« 28. Januar l. I., Bormittags 10 Ahr, versteigere ich im Gasthause z. Adler, Marktplatz 20 dahier, gegen Baarzahlung:
1) eine große Parthie Dawenfchuhe, als: Winter-, Zeug-, Schnür- und Leder-Schuhe, sowie Tuchstiefel und Pantoffeln,
2) Plüsch-, Filz- und Leder-Pantoffeln,
3) Kinderschuhe und diverse Kinderpautoffeln,
4) 12 Dutzend halbfertige Kinderschuhe, 5 Dutzend halbfertige <bi- auf die Absätze) Herreu-Iugstiefel und 43 Dutzend Schäften für Kinderschuhe.
Bersteigerung ficher.
Born, 808 Gerichtsvollzieher.
Brennholzversteigerung
in den Waldungen der Stadt Lich.
Mittwoch de» 28. Januar, Vormittags 91/2 Uhr, in der Forstwartei Großhäuserberg, Districte Dachsbau und Wartberg:
4 Raummeter Buchen-Scheüer,
167,4 „ „ -Knüppel,
1068 Stück „ -Wellen,
19,1 Raummeter „ -Stöcke.
Zusammenkunft am Heuweg vorm Wald.
Lich, am 19. Januar 1891.
Großherzogliche Bürgermeisterei Lich.
Walz.789
♦ t
♦ Wegen Geschäfts- ♦
♦ Verlegung t
T in das von mir erkaufte Haus „Mäusburg 5" ▼ J wird mein großes Waarenlager t gänzlich ausverkauft. ;
t Hermann Katz <
♦ Seltersweg 20 ♦
♦ Hionufactup, Jlloöemaaren ♦ ♦ unö Damcnconfection. ♦ t 116 ♦
! ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦
Entöltes Maisproduct. Zu Puddings, Milchspeisen, Sandterten, zur Verdickung; von Suppen, Saucen, Cacao vortrefflich. In Colonial- und Drog.-Hdlg. «/4 i. i/2 Pfd. engl, u 60 and 30 Pfg. [91
3Vlo Giessener Stadt-Anleihe vom Jahre 1890.
Der Umtausch der Interim - Scheine in definitive Stücke erfolgt von heute ah au meiner Gasse. °2-
Giessen, den 19. Januar 1891.
E. Wasserschieben.
ISS Hefen S
Cokes.
Gegenwärtige preise: Gtüekcokes......Mk. 1.15 pr. Ctt- ab Gaswerk,
Skußcokes, für Stubenheizung
zerkleinert ......... 125 „ „ „
Cie Anfuhr an bat Haut erfolgt von dem Gaswerk aus bei Abnahme von mindesten» S Ceutueru und werden für dieselbe 8 Pfg. pr. Ctr. berechnet; von Herrn Emil Pistor werden auch kleinere Quantitäten als 5 Centner zugeschickt. 149
Städtische» Gas- «nd Wasserwerk Gießen.
Berliner Pfannevkuche«, Kreppet, Kaffee- und Theegebäck, täglich frisch, empfiehlt Eondiiorei Hettter, 135] Südanlage.
Für Maskeraden empfehle:
Maskerr-Sammte, -Atlas und -Bänder sehr billig. (687
A. Fangmann.
3MT Neingehaltene Exemplare von Nr. 6 deS „Lietzener Anzeiger" werden auf der Expedition straße Nr. 7) zurückgekauft. "832] Suche auf sofort einen ordent- lichen Bretzelj«ngen.
Karl German«.
Taglilh frische Kreppet«,
Fastenbretzeln
empfiehlt
Karl Germann, 201 am Kreuz.
Meidinger, Irische, Bude- rus’sche Amerikaner, Füllregulir- n. Hochofen, Fenergeräthe, Emaill. Kochgeschirre emfiehlt 546
A. Kröll, Seltersweg 12.
Alle Diejenigen welche noch eine Forderung an die Geschwister E. u. M. Schmandt, Restauration am Bahnhöfe, haben, werden ersucht, dieselbe bi» zum
8. Februar 1891 an Unterzeichnete» einzureichen. Chr. Schiestel
Dtctoriastraße Nr. 9 776
in Kalk bei Köln.


