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rufmann, Privatier zu zu Frankfurt a. M. l l^lisabethe Schäfer zu Bäckermeister dahier, 3. Emil Albert Köcher- sanghanel zu Zschockm. iner dahier, mit Sinnt r Wilhelm Krestmann, . Ludwig Aff, Schloffer
Frifeur dahier, mit cich Müller, Schneider
»chnetder XI. ein Sohn, charm Heinrich Schneider tot Slöhinger ein tobt? Dem Ausläufer Wilhelm 1 Schmied Jakob Wald- lfs-Telegraphisten Julius itadjtr ffritbrifi ®roo§ mrs Lemp ein Sohn, er 0r. Franz Kübel elm Heizer Caspar lstoma mchiih-wMAmck mMoim-eh @«6n iota. 23. ®tm Bitti fanem JaMBmi«
24. Dem Schremer-
Sohn von Schreiner »’s
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Verkehr, £an6* und Volkswivthschaft.
Gieße», 25. £ult. Marktbericht. Auf dem heutigev Wochemnartt kostete: Butter pr. Pfd. X 0,90—1,10, Hühnereier 1 St. 5-7, 2 ®t — 4, Enteneier 1 St. 6-7 \ 2 ®t - 4, Käse pr. St. 5—8 H, Käsematte pr. St. 3 4^, Erbsen pr. Liter 18 4# Linsen pr. Liter 30 4, Tauben pr. Paar X 0,70—1,00, Hühner pr. Stück X 0,90-1.20, Hahnen pr. St- X 0,80-1,20, Enten pr. Stück X 2,00-2,20, Ochsenfleisch pr. Pfd- 70-76 4, Kuh- und Rindfleisch 60—64 4, Schweinefleisch 60—70 4, Hammelfleisch 50—54 4, Kalbfleisch 50—56 4, Kartoffeln pr. 100 Mlo X 7,00—10,00, Weißkraut pr St.--4, Zwiebeln per Centner X 10,00—12,00, Milch per
Liter 12—18 4, Kirschen per Pfd. 10—14 4.
□ Bom Vogelsberg, 24. Juli. Nach dem .Eintreten des zweiten Triebs pflegt man um diese Zett gewöhnlich die groß und dicht gewordenen Hecken zurückzuschneiden und auszuputzen. Auch gegenwärtig, wo die Hecken durch das feucht-warme Wetter besonders üppig sich entwickelt habe.,, geschieht dies häufig. Wenn wir auch dem Nichtausputzen der Hecken nicht das Wort reden wollen, wiewohl deren Zurechtmachen recht gut auf eine spätere Zeit verlegt «erden könnte, möchten wir doch nachdrücklich zur Vorsicht bei dieser Arbeit rathen im Interesse der nützlichsten Singvögel, die in der Hecke ihre Nist- und Brutplätze haben und die jetzt um diese Zeit über dem zweiten Geleg brüten oder die Jungen aufziehen. Vor Allem ist es die Grasmücke, die reizende, der Nachtigall am nächsten kommende Sängerin, die in dichter Hecke ihr Nest baut und meist in solche, welche die Gärten in der Nähe der Ortschaften einzäunen. Außer ihr mögen unter vielen anderen noch der grüne und graue Hänfling, der Goldammer und der Garten-Laubvogel (Spottoogel) besonders genannt werden. Wird die Hecke zu weit zurückgeschnitten, so werden die Nester dieser nützlichen Vögel ihres Schutzes beraubt und bloßgelegt. Leicht entdeckt sie jetzt das scharfe Auge ihrer gefähr- llchsten Feinde: des Würgers, der Raben, des Sperbers und der Elster. Ebenso leicht zugänglich sind sie nun der Katze und den
Händen böser Buben. Auf diese Weise gehen alljährlich im Lande eine Menge Vogelnester zu Grunde und der dadurch verursachte Schaden überwiegt hundertfach den, welchen allenfalls das Stehen- bletben der Hecken bis zum Flüggesetn der jungen Vögel verursachen könnte. Will man deshalb jetzt seine Hecke zurückschneiden, so mt- ferne man nur die hochgeschoffenen Triebe, lasse aber das Unterholz unberührt bis zu einem späteren Zeitpunkt und man hat das Seine gethan zum Schutz unserer nützlichsten Singvogel.
Eingesandt.
Die Kreisstratze Gießerr-Leihgesterir.
Der Bau dieser Straße schreitet so schneckenartiglangsam fort, daß es angezeigt erscheint, auf diesem Wege der wohllöbl. Kreisbaubehörde die Bitte zu unterbreiten, doch für eine raschere Förderung der Arbeiten Sorge tragen zu wollen. Wir meinen ja nicht, daß die ganze Strecke jetzt vollendet werden soll; das geht ja nicht; wohl ist es aber möglich, einzelne Sttecken fertig zu stellen, und zwar sind wir der Ansicht, daß die Strecken von Gießen bis zum Walde und von Leihgestern bis zum Walde baldigst fertig zu stellen sind. Nach den Gründen braucht man ja nicht lange zu suchen; die liegen auf der Hand. Namentlich ist es die Strecke von Gießen bis zum Walde, deren Ausbau gerade jetzt so schmerzlich vermißt wird. Wie sollen denn die Landwirthe, die an dieser Stelle begütert sind, ihre Ernte nach Hause bringen und ihre Felder bestellen? Zu gewissen Zetten ist der Weg für Fuhrwerke, leere oder beladene, kaum oder gar nicht passirbar. Man brauchte nur zur Zeit der Feldarbeit den Weg zu begehen und man konnte von den Landwirthen vielfach die liebenswürdigsten Bezeichnungen für dm „verfluchten" Weg Horen. Nach einem Regen, auch wenn er nicht lange dauert, ist der Weg stellenweise für Fußgänger durchaus nicht zu passiren und man muß sich trotz Verbots über die auliegmden Aecker vorbeiretten. Gleich zu Anfang der Kreisstraße hat man bei nassem Wetter genügend Gelegenheit, zu probiren, wie tief man in dem Morast einsinken kann. Das
Bankett, welches ursprünglich da war, ist von den Fuhrwerkm stelleweise so verfahren wordm, daß jetzt keine Spur mehr davon zu sehen lst. Der Lethgesterner Weg wurde von jeher gern von Spaziergängern aufgesucht, die sich in dem schönen grünen Wald von deS Tages Last und Hitze erholen wollten; durch den jetzigen Zustand dieses Weges wird ihnm dies zeitweise unmöglich gemacht. Der Unternehmer, welcher das Stecken der Straße besorgt, läßt hie und da ein Stückchen machen, aber immer da, wo der Weg am besten ist. Warum macht man jetzt im Sommer nicht die schlechtesten Stellen und die guten nachher? Wohllöbl. Baubehörde möchten wir doch dringend bitten, dafür Sorge zu tragen, daß doch wenigstens die Strecke von Gießen bis zum Walde im Interesse des allgemeinm Verkehrs baldigst fertig gestellt wird. —e.
Briefkasten.
L. 8. Nicht von Ihnen allein, sondern allgemein werden Klagen laut über Zudringlichkeit der Haustrer. Wie dem abzuhelfen sei ist sehr einfach; der Hausbesitzer ist nach S 60 c der Gewerbeordnung und den dazu gehörigen Ausführtingen berechtigt, Hausirern durch Anschlag den Zutritt zu den Häusern ganz zu verbieten; auch außerdem ist kein Haustrer berechtigt, ohne die ausdrückliche Genehmigung des Hausbesitzers das Haus überhaupt und ebenso ohne ausdrückliche Genehmigung eines Mtethers dessen Wohnung zu betreten. Geschieht dies dennoch, so macht er sich des Hausfriedensbruches schuldig und kann also demgemäß zur Anzeige gebracht werden. Red.
Temperatur der Lahn und Lust gemessen am 25. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 15V,, Luft 15V, Grad Reaumur.
L. Ehr. Rübsamen Wwe.
20 Maurer und 6 Handlanger an den Neubau des Steinsägewerks in Kesselbach gesucht. [6747
Cölbe, am 24.Juli 1801.
J. Bieker,
Bauunternehmer.
Kneip-Local 1
zu vermiethen. Sonnenstratze 14.
Bekanntmachung. Absperrung des Gases bete.
Die Anstreicherarbeiten beim Bau der Knabenschule sollen im Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. Angebotsformulare liegen während der Dienststunden auf
Wegen an der Fabrikleitung vorzunehmender Arbeiten sind wir ge- nöthigt, nächsten Sonntag, den 26. d. M., von 12 Uhr Mittags bis voraussichtlich gegen 4 Uhr Nachmittags, die Gasleitung nach der Stadt abzusperren, was wir unseren Gasabnehmern zur gefälligen Kenntnißnahme mittheilen.
dem Geschäftszimmer Nr. 3 auf und werden dortselbst unentgeltlich abgegeben.
Versiegelte Angebote sind mit entsprechender Aufschrift versehen bis
Donnerstag den 30. Juli, Bormittags 10 Uhr, ebendorthin einzusenden, woselbst die Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter erfolgt.
Gießen, den 24. Juli 1891.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
_________Gnauth. 6740
Verdingung.
Gießen, 24. Juli 1891.
6715
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen.
Nergebuug von Erd arbeiten.
Die zur Herstellung eines Geleisanschlusses für die Erste Oberhessische Dampfziegelei und Thonwaarenfabrik des Herrn Wilh. Gail erforderlichen Erdarbeiten sollen im Wege öffentlicher Ausschreibung vergeben werden. Zeichnungen, Bedingungen und Angebotsformulare liegen bei Unterzeichnetem offen. Versiegelte und mit gehöriger Aufschrift versehene Angebote sind bis 6751
Freitag, den 31. Juli, Abends 7 Uhr, bei demselben einzureichen.
Wieseck, den 25. Juli 1891.
Lotz, Ingenieur.
ÄL MchthMS.
Freibank. [6775 E Ochsenfleisch, nicht ladenrein, per Pfd. 54 Pfg.
Vermischte Anzeigen.
English Lessons.
Die Ausführung der Zimmerarbeiten einschließlich Lieferung der Materialien zur Erweiterung des Güterschuppens aus Bahnhof Sinn soll unter Zugrundelegung der in Nr. 295 der „Kölnischen Zeitung" vom 24. October 1889 veröffentlichten Bedingungen vergeben werden. — Verdingungsunterlagen können bei unterzeichneter Dienststelle eingesehen, auch mit Ausnahme der Zeichnung gegen Erstattung von 1 Mk. von dort bezogen werden.
Mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind versiegelt und kostenfrei bis Montag, den IO. August d. I., Vormittags 10 Uhr, einzureichen. 6781
Zuschlagsfrist vier Wochen.
Wetzlar, den 17. Juli 1891. Kgl. Eisenbahn-Bau-Jnspection III.
Sberhts-sche Eisenbahnen. Ilußkieslieferung.
Die Anlieferung von ca. 350 cbm Fluß- kies, darunter ein Theil durchgeworfener, feiner Kies, soll im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind die diesbezüglichen Bedingungen im Bureau des Gefertigten einzusehen. Schriftliche und francirte Angebote sind ebendahin mit der Aufschrift „Anlieferung von Flußkies" bis zum Eröffnungstage Montag, den 3. August, Vormittags 10 Uhr, einzureichen. 6767
Gießen, den 25. Juli 1891.
Der Eisenbahnbaumeister.
I. V.: .Heinrich Backofen.
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