Griechenland und deren Kindern gestern aus dem Seewege nach Dänemark abgereist.
Petersburg, 23. August. Durch ein heute veröffentlichtes kaiserliches Manifest wird auch die A u s f u h r von Roggen, Roggenmehl und Kleie aus Finland vom 27. d. M. ab verboten.
Konstautiuopel, 23. August. Die „Agence de Constan- tinople" meldet, die Ueberbringer des Lösegeldes für den von seiner Farm durch Räuber weggeführten Franzosen Raymond sind erst seit gestern mit der Räuberbande, welche sich in Folge der Bewegungen des Militärs ins Gebirge zurückgezogen hat, in Fühlung getreten. — Für die Befreiung des Bahnmeisters Solini sandte die Pforte 2000 türkische Pfund nach Saloniki. — Gerüchtweise verlautet, auch ein in Jalova (Asien) ansässiger Franzose sei von Räubern gefangen genommen worden.
Newyork, 22. August. Bei dem bereits gemeldeten Einsturz eines Hauses wurden hauptsächlich zahlreiche Passanten, sowie die Besucher eines in dem betreffenden Hause befindlichen Restaurants und die Arbeiter und Arbeiterinnen der in den oberen fünf Stockwerken befindlichen Druckerei verletzt. Zahlreiche Personen, welche noch lebend unter den Trümmern begraben waren, kamen, da man ihnen keine rechtzeitige Hilfe bringen konnte, durch das bei der Explosion entstandene Feuer um. Die benachbarten Häuser sind durch Feuer und Wasser stark beschädigt.
Fünfzehnter Feuerwehrtag zu Worms,
nn. Worms, 22. August.
In dem aufs Herrlichste geschmückten Worms versammelten sich heute die Vertreter der hessischen Feuerwehren, um über die innere Organisation des Feuerlöschwesens in Hessen Be- rathungen zu pflegen. Zunächst fand um 12 Uhr eine Versammlung der hessischen Kreisfeuerwehr-Jnspectoren statt, in welcher über die seit 1. April d. I. in Kraft getretene neue Feuerlöschordnung verhandelt werden sollte. Auf Antrag von Moller-Wöllstein sollte die Oeffentlichkeit ausgeschlossen 'sein. Da jedoch eine einheitliche Ansicht nicht durchzudringen vermochte, wurde die Sitzung aufgehoben.
Unter dem bewährten Vorsitz von Justus-Darmstadt begann um 4 Uhr im städtischen Festhaussaale die Deleginen- Versammlung. Kreisrath Groß begrüßte die zahlreich erschienenen Vertreter der hessischen Feuerwehren und betonte dabei, wie die hessische Regierung von jeher dem Feuerlöschwesen sympathisch gegenübergestanden und dasselbe gefördert habe und fördern werde. Er wünsche den Verhandlungen einen segensreichen Erfolg. Auch Oberbürgermeister K ü ch l e r hieß die Feuerwehrleute aufs Herzlichste willkommen und indem er noch der selbstlosen Opferwilligkeit der Mitglieder der Feuerwehr gedachte, sprach er den Wunsch aus, daß es den Feuerwehrleuten in dem gastlichen Worms gefallen möge. An den Berathungen nahmen etwa 250 Delegirte Theil.
Zunächst gab der Vorsitzende des LandesausschusseS Justus einen kurzen Bericht über den Stand des hessischen Feuerlöschwesens, aus welchem zu entnehmen war, daß dasselbe in gutem Zustande sei und daß mit daran die neue als Gesetz eingesührte Landesfeuerlöschordnung schuld sei. Nach erfolgter Rechnungsablage über die Verbandsunierstützungskasse, nach welcher ein Baarbestand von ca. 2000 Mk. vorhanden ist, wird auf Antrag Weil-Offenbachbeschlossen, diese Verbandsunterstützungskasse auszulösen, den vorhandenen Fond jedoch zu deponiren, um ihn bei außerordentlich schweren Unglücksfällen, wo die Staatsmittel nicht ausreichten, zu verwenden. Der Antrag wird genehmigt. Die weiteren Anträge betrafen innere Organisationssragen und wurden genehmigt.
Als Ort für den in zwei Jahren stattfindenden 16. Feuerwehrtag wurde Gießen bestimmt.
Eine lebhafte Debatte entspann sich noch bei dem Antrag des oberhessischen Feuerwehrverbands aus Einsührung einheitlicher Gradabzeichen für Eommandanten und Führer. Allseitig wurde die Nothwendigkeit einer Regelung nach dieser Richtung anerkannt, zumal auch auf dem heurigen Feuerwehrtag wieder eine Anzahl Eommandanten in wehendem Federbusch mit Generalsabzeichen erschienen waren. Es fehlten nur noch die Commandostäbe und der Generalfeldmarschall wäre fertig gewesen. Es wurde der lebhafte Wunsch ausgesprochen, die Großh. Regierung möge diesem Unfug durch gesetzliche Bestimmungen entgegentreten. Dieser Wunsch wurde einstimmig zum Beschluß erhoben.
Nachdem noch der Vorsitzende Justus der Stadt Worms für das freundliche Entgegenkommen und der Großh. Regierung für die große Fürsorge besten Dank Namens der Vertreter ausgesprochen, schloß derselbe mit einem dreifachen Hoch auf unfern Großherzog die Versammlung.
Der heute stattgehabte Festzug war imposant und waren in demselben außer hessischen auch badische, bayerische und preußische Wehren vertreten. In allen Straßen, durch welche sich der Zug bewegte, wurden die Feuerwehrleute mit Blumen und Zurufen begrüßt. Heute Mittag ist großes Volksfest.
Die Ausstellung von Feuerlöschgeräthen ist zahlreich beschickt und sind es hauptsächlich Magirus-Ulm und Metz^ Heidelberg, welche eine große Zahl Spritzen und sonstige Requisiten ausgestellt haben. Aber auch hessische Firmen haben Vorzügliches in Spritzen 2c. ausgestellt, besonders die Firma Hartmann zu Großbieberau. Die Ausstellung wird fortwährend besucht und erregt allseitig lebhaftes Interesse.
totales utifc provinzielles.
Gießen, 24. August.
— Schmückung der Kriegergräber. Nachdem am vorigen Sonntag der hiesige Krieger verein durch Schmückung der auf dem Friedhof befindlichen Denkmale und Abhaltung einer Gedächtnißfeier das Andenken der im Kriege von 1870/71 in Folge Krankheit und Wunden verstorbenen deutschen und französischen Krieger geehrt, kam diesem Act kameradschaftlicher Pietät am gestrigen Sonntage auch der Veteraneu-
Verein nach. Mit der Fahne und der Negimentsmusik zog der Verein um 2 Uhr nach dem Friedhof, woselbst von den Stufen des Denkmals aus Herr Pfarrer Schlosser die Ge- dächtnißrede hielt. Von der Musik intonirte Choräle eröffneten und schlossen die ernste, dem Andenken an die Helden von 1870/71 würdige Feier.
— Der nächste im Fahr 1893 stattfiudeude hessische Feuer- wehrtag findet, wie aus dem in vorliegender Nummer enthaltenen Bericht über den Verlaus des Feuerwehrtages in Worms ersichtlich, in Gießen statt.
— In den Kreisen der hiesigen Arbeiterschaft ist man für Errichtung eines Gewerbegerichts für die Stadt Gießen thätig. Eine gestern Vormittag im Saale des Cafe Leib abgehaltene Arbeiter-Versammlung nahm nach Anhörung des von Herrn O r b i g erstatteten Referats eine aus Errichtung eines Gewerbegerichts bezügliche Resolution an.
— Verhaftet wurde gestern in Friedberg eine hier wohnhafte Frau, welche sich gewaltsam Eingang in die Wohnung einer im selben Hause wohnenden Familie verschafft und daraus mehrere Kleidungsstücke entwendet hatte.
— Erledigte Stellen im Bezirk des 11. Armeecorps. Blankenhain, Gr. Directorium des Karl-Friedrich-Hospitals, Hilfswärter, aus Kündigung, 18 Mk. 50 Psg. bis 25 Mk. monatlich bei vollkommen freier Station. Cassel, Garnison- Baubeamter, Tagewächter und Baubote, auf Kündigung, täglich 2,50 Mk. Gießen, Postamt, Postschaffner, auf vierwöchige Kündigung, 900 Mk. Gehalt, 144 Mk. Wohnungs- geldzuschuß. Hochheim, Gemeindeverwaltung, Nachtwächter, halbjährige Kündigung, 270 Mk. jährlich. Eisenbahnbetriebsamt Cassel (Main-Weser-Bahn), 6 Weichensteller, zunächst auf Probe, dann auf 4wöchige Kündigung, je 66 Mk. monatlich. Offenbach (Main), Postamt, Briefträger, 4wöchige Kündigung, 900 Mk. Gehalt, 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Darmstadt und Offenbach (Main), Postamt, je ein Postschaffner, auf 4wöchige Kündigung, 900 Mk. Gehalt, 180 Mk. Wohnungsgeldzuschuß. Eisenbahn-Betriebsamt Altena (Directions- bezirk Elberfeld), zwei Telegraphen-Aspiranten, Anstellung auf Lebenszeit, 1020—1200 Mk. Wehlheiden, Strafanstalt, Aufseher, auf 3monatige Kündigung, nach 5jähriger tadelloser Dienstzeit auf Lebenszeit, 900 Mk. nebst freier Dienstwohnung, Garten und Ackerland. Weimar, Gr. Gendarmerie- Commando, Fußgendarm 3. Klaffe, zunächst widerruflich, später nach Befinden auf Lebenszeit, 1000 Mk. und 180 Mk. Dienstaufwandvergütung, Aufrücken in höhere Besoldungsklassen, nach Befinden Beförderung zum Wachtmeister.
— An alle Mütter richtet Herr Prof. Dr. Krähler an der Greifswalder Kinderklinik folgende dringende Mahnung, die wir unseren Leserinnen und Lesern zur Kenntmß bringen: „Wie alljährlich treten auch jetzt während der Sommerzeit zahlreiche Fälle von Durchfall und Brechdurchfall bei Kindern, besonders bei künstlich ernährten Säuglingen auf. An alle Mütter und Pflegerinnen ergebt daher die Mahnung, in Fällen von Erkrankung ihrer kleinen Pfleglinge möglichst bald ärztliche Hilfe aufzusuchen. Leider wird diese in vielen Fällen zu spät verlangt, und auf den Vorwurf, warum dies nicht früher geschehen, ist die gewöhnliche Antwort: Ich glaubte, der Durchfall oder das Erbrechen rühre von den Zähnen her. In der heißen Jahreszeit ist aber jede Verdauungsstörung eines mit der Flasche erzogenen Kindes eine gefährliche Krankheit. Vor allem ist es dringend noth- wendig, die zur Nahrung dienende Milch sofort abzukochen, der größten Reinlichkeit in Bezug auf die Flaschen und Saugvorrichtungen sich befleißigen, und bei Erbrechen und Durchfall sofort die Milchnahrung auszusetzen und — bis zur Ankunft des Arztes — nur schleimige Getränke, frische Abkochungen von Hafergrütze, Gerstengrütze oder Reismehl zu verabfolgen. Die mit einem Korkstöpsel versehenen Saug- vorrichtungen sind durchaus zu verwerfen, da ihre Reinhaltung geradezu unmöglich; nur gut gereinigte Gummipsropfen sind zulässig. Letztere aber als Beruhigungsmittel für die kranken unruhigen Säuglinge anzuwenden, wie dies ja leider noch so beiläufig geschieht, ist mit den größten Gefahren für Leben und Gesundheit der Kleinen verbunden. Also schließlich nochmals: Es möge sich keine Mutter oder Pflegerin mit dem Glauben, etwaige Verdauungsstörungen seien nur eine unschuldige Folge des Zahnens, beruhigen, sondern möglichst bald ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen."
— Seitens der Eisenbahndirectionen sind die Schaffner neuerdmgs wieder angewiesen, auf den Endplattfotmen der Personenwagen während der Fahrt keine Reisenden zu dulden. Die Anordnung liegt im eigensten Interesse der Reisenden, da die auf den Plattformen befindlichen Personen gar leicht schon in Folge eines mäßigen Stoßes, wie solcher z. B. beim Durchfahren der Weichen stets eintritt, von der Plattform herab oder zwischen die Wagen geschleudert werden können.
inj Von der Lahn, 22. August. Zu den Ausführungen in Nr. 194 des „Gießener Anzeiger" sei nur unter Hinweis auf unsere ganz ohne Vorwiffen des betreffenden Kgl. Försters gegebene Darstellung und Schilderung des herrlichen Spazierganges über Krofdors-Waldhaus-Altenburg-Stausenberg oder Waldhaus-Schmelze-Odenhausen-Staufenberg kurz bemerkt, daß das Publikum der Lahngegend, besonders auch das der Städte Gießen und Marburg, der Forstverwaltung sehr dankbar sein würde, wenn sie eine Rast auf den Bänken und an den Tischen in der Nähe des Waldhauses gestatten würde, wo dann dem müden Wanderer auch eine kleine Labung in Milch, Butterbrod 2c., wie wohl auch sonst geschieht, dargereicht werden könnte. Viele Familien und Herren aus Gießen und Marburg würden für die freundliche Gestattung sehr dankbar sein, zumal die Förster-Familien fast ohne Ausnahme, weil sie auf Oeconomie hingewiesen sind, die zu reichenden Victualien (Milch, Brod, Butter 2c.) selber bereiten und immer frisch vorräthig haben. Wir sprechen hierdurch die ausdrückliche dahingehende Bitte aus. Das Waldhaus ist der Mittelpunkt der von uns vorgeschlagenen prächtigen \ Wald-Tour. Hier möchten gern Damen wie Herren etwas
im Waldesschatten ruhen und sich inmitten der Natur- schönheiten erquicken. Sollten dazu gesitteten nnd anständigen Wanderern die Bänke nahe am Waldhaufe nicht wohl mit verstattet werden können? Sie befinden sich gerade an der Chaussee von Krofdorf zur Schmelze. Die Waldcultur wird gewiß nicht dadurch geschädigt werden und Niemand wird diese Absicht hegen. Aber irgendwo möchte man doch auf dieser Tour ausruhen, und zur Schmelze kommen nur Diejenigen, welche nicht den directen Weg vom Waldhaus zur Altenburg, der sich sehr empfiehlt, (1 Stunde!) zumal bei trockenem Hellen Wetter, einschlagen. Der schönste Ruhepunkt ist nun einmal das Waldhaus, und hierzu möchten, wir bitten darum, die paar Bänke und Tische an der Chaussee gerade am Waldhaus benutzt werden. Weil wir einmal die Güte der Bewohner dieses Forsthauses selber erfahren haben, deshalb erwähnten wir die freundliche „Atzung". Die almae matres halten viel auf das bekannte Wort von Terenz: Homo sum; humani nihil a me alienum puto. (Ich bin ein Mensch und halte nichts Menschliches mir fremd!)
Lauterbach, 21. August. Seine Königliche Hoheit der Großherzog empfingen während seines hiesigen Aufenthaltes den Bürgermeister unserer Stadt und drückten demselben Höchstseinen Dank für den schönen Empfang aus.
Lauterbach, 23. August. Einem Wunsche eines Theil- nehmers an dem von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog in Lauterbach (Hotel Schüz) gegebenen Diner am 21. August entsprechend, theilen wir hier den Inhalt der Speisen- karte mit:
Krebssuppe
Roastbeaf mit Pommes ftites
Bachforellen mit frischer Butter und Kartoffeln Kalbsmilch-Ragout mit spanischem Brod
Junge Erbsen mit rohem Schinken und Cervelatwurst
Poularden mit Salat und Compot Gefrorenes
Alter Madeira
Most & Chandon
Chateau Margaux
Scharlachberger
Nachtisch Alter Portwein
Bad-Nauheim, 21. August. Das neuerbaute Badehaus V ist in Benutzung genommen und am 18. d. Mts. das erste Sprudelbad darin verabreicht worden. — In der letzten Woche sind 451 Kurfremde gegen 416 in der entsprechenden Woche des Vorjahres angekommen. Gesammtsrequenz 8053 Personen.
t. Nieder Florstadt, 23. August. Gestern Abend ereignete sich hier ein seltener Unglücksfall. Der Oeconom Schaubach begab sich Abends um 10 Uhr auf den Abort und kehrte nicht wieder zurück. Als die Angehörigen nach ihm suchten, bemerkten sie, daß der Abort eingestürzt und der unglückliche Mann in die darunter befindliche Grube gefallen und in derselben ertrunken war.
Groß-Gerau, 21. August. Die erste Ziehung der Groß-Gerauer Lotterie ist vorüber. Wem das Glück diesmal nicht hold gewesen ist, dem kann es immer noch in der zweiten Ziehung im October blühen, die nicht gezogenen Loose behalten hierzu ihre Giltigkeit. Die zehn ersten Gewinne sind auf folgende Nummern gefallen: 48 853, 46 255, 65116, 19454, 54987, 19707, 7726, 9278, 73 584, 16 558. Der erste Hauptgewinn fiel nach Bayern.
Bickenbach, 21. August. Dieser Tage hatte sich der Daniel Max von Alsbach mit einer Ziege auf der Vortreppe des Herrn Bürgermeisters gelagert, um von letzterem sich einen Transportschein ausfertigen zu lassen. Als der Schein nach seiner Ausfertigung dem Max eingehändigt wurde, bemühte sich dieser, den Schein zu lesen- allein in diesem Augenblicke erwischte die Ziege den Schein und fraß ihn vor den Augen der lachenden Zuschauer aus den Händen ihres Führers.
△ Mainz, 23. August. Die „Straßburger Post" meldet, daß der wegen dem Necontre mit dem Architecten Heyl zu einer zweimonatlichen Festungshaft verurtheilte Lieutenant Lehdhecker bereits nach Stägigem Verweilen in der Festung Ehrenbreitstein unter Versetzung in das 52. Regiment begnadigt worden sei. Nach einer Mittheilung aus Offizierskreisen ist diese Nachricht nur was ine Versetzung des Lieutenants Leydhecker anbelaugt, richtig, während eine Begnadigung nicht eingetreten und sich derselbe noch in Ehren- | breitstem befindet. — In einer heute abgehaltenen Versammlung des Mainzer Schneidermeister-Verbandes wurde der Beitritt zum Verband der Schneidermeister in Deutschland beschlossen. — Die Großviehhandlung von Heister & Simon hier befährt nunmehr wieder die Viehmärkte von Mainz, Koblenz, Köln und Bischofsheim mit ungarischen Ochsen. Auf dem letzten Viehmarkt hier waren bereits mehrere prachtvolle Exemplare dieser ungarischen Ochsen zugetrieben, die unter den Käufern willig Nehmer fanden.
Biugeu, 21. August. Die Herren Hch. Bernert und A. Köhler vom Binger Radfahrer-Cnb legten gestern auf einem Doppelsitz - Dreirad die Strecke Bingerbrück- Neuwied und retour innerhalb 12 Stunden zurück. Die Entfernung beträgt 150 Kilometer, und es wird die Leistung vom Deutschen Radfahrer-Bunde prämiirt werden.
vermischtes.
* Simtshausen (Str. Marburg), 18. August. Als gestern Nachmittag der Zug 8 der Strecke Frankenberg-Sarnau die Station Simtshausen 7 Uhr 10 Mm. passirt hatte, erblickte der Zugführer Eickelmann in der Nähe von Todenhausen ein Kind in der Wetschaft schwimmend. Sofort gab er das Signal zum Halten des Zuges, sprang aus dem noch im Fahren ’ begriffenen Zuge heraus und stürzte 'sich, trotzdem er sich


