Ausgabe 
18.10.1891 Erstes Blatt
 
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YeruüleW Anzetgea.

9244] Im WeitzzeagnLhe« «ad Ausbefiern in rrn- außer -em Hause empfiehlt fich

Frau Lina Lenz Wwe., Bahnhofstraße 34, RebenhauS.

Vernmr§chLes.

* Antwerpen, 7. October. Das traurige Schicksal einer armen russischen Jüdin erregt Hierselbst die allgemeine Theilnahme. Gitel Faspe mit Namen, war von ihrem Manne verlassen worden, und daher hatte sie Alles, was sie besaß, gU Gelde gemacht, um damit für sich und zwei Kinder, einen Sohn von 6 und eine Tochter von 4 Jahren, die Reise nach Amerika bezahlen zu können, wo sie mit Hülse von dort an­sässigen Verwandten ihr Fortkommen zu finden hoffte. Aw sangs September schiffte sie sich Hierselbst mit ihren Kindern ein; unterwegs indessen wurde das jüngste Kind krank und starb. Die verzweifelte Mutter wollte die Leiche mit sich nach Newyork nehmen, um sie auf dem Festlande begraben zu lassen, was jedoch mit Rücksicht aus die hierüber bestehen­den Vorschriften nicht geduldet werden konnte. Man nahm ihr das Kind weg und versenkte es ins Meer, und bei diesem Anblicke wurde die arme Frau wahnsinnig. Da die New« Yorker Behörden dieselbe nicht drüben behalten wollten, so war der Kapitän gezwungen, die wahnsinnige Mutter, sowie deren noch lebendes Kind wieder mit nach Antwerpen zurück zu nehmen, woselbst Beide gestern wieder eintrafen. Aus einem der Beiden etwas Näheres über ihren Heimathsort zu ermitteln, war unmöglich, und daher sah sich die Polizei veranlaßt, die Frau in einem hiesigen Hospitale unterzu­bringen, den Knaben dagegen der Armenverwaltung zu über­geben. Die arme Mutter soll unrettbar dem bleibenden Wahnsinn verfallen sein.

1. November 1891 bis 31. Oc- tobvr 1892

im Submiffionswege vergeben werden und sind Angebote schriftlich bis längstens

Mittwoch den 28. ds. Mts., Vormittags 10 Uhr, in welchem Termin die Vergebung stattfindet, dahier einzureichen. Den­selben sind, soweit thunlich, Proben beizuschließen.

Die Bedingungen können auf der Canzlei Großh. Staatsanwaltschaft (Justizgebäude, Zimmer Nr. 43) ein­gesehen werden.

Bis zu obigem Termine werden auch Gebote auf die sich im Provin­zialarresthause ergebenden Küchen­abfälle und Lumpen, sowie das in demselben sich ergebende abgängige Lagerstroh entgegen genommen.

Gießen, 16. October 1891.

Der Großh. Erste Staatsanwalt.

Jockel. 9233

I. i. ii. n.

Birkenbesenreiser- Versteigerung.

Dienstag den 20. October d. I. werden die Birkenbesenreifer aus den hiesigen Domanialwaldungen flächenweise versteigert. Die Großh. Forstwarte Schlag zu Baumgarten und Menges zu Großen-Linden er» theilen nähere Auskunft. Die 33er» steigerung beginnt Morgens 10 Uhr und findet bei der Wohnung unter­fertigter Oberförsterei (Marburger- straße Nr. 9) statt.

Gießen, 7. October 1891.

Großh. Oberförsterei Schiffenberg.

Heyer. 9005

imRheinischen Hof".

Tagesordnung:

Verbindung der Frankfurterstraße und neuen Kliniken mit dem Personen- Bahnhos.

Umbau des Güter-Bahnhofs.

Verbindung der Ludwigstraße mit den neuen Hunnen. 92 <0

Der Vorsitzende.

Bezirksverein Seltersberg

Henerat-Iersauuntung

Dienstag, den 20. Oktober, Abends präcis 8 Uhr,

Außer Preisbewerbnug haben schöne prämiirungsfähige

Sortimente ausgestellt:

der Pomologische Garten in Friedberg, Freiherr von Rabenau in Friedelhausen,

Fr a ii z Hohm in Gelnhausen. __

Geschäftsverlegiiiig.

Mein Engros-Lager in Webgarnen, Strickgarnen, Knrzwaaren, Bindfaden und Seilerwaaren befindet sich in meinem neu umgebauten Hau8e 6 Liebfrauenstrasse 6

nahe der Zeil

Erdgeschoss, erster und zweiter Stock.

Ich bitte um zahlreichen Besuch und belieben Sie alle Aufträge in meinen Artikeln dahin zu adressiren. [8109

Heinrich Zeiss, Frankfurt a. Main.

Verkehr, Land- «ns volkswirthschast.

Gießen, 17. October. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmartt kostete: Butter vr. Pfd- 0,95-1.05, Hühnereier 1 St., 2 Ft- 1315 Enteneier 1 St.--H, 2 St.

Käse vr. St. 48 A, KLsematte pr. St- 3 H, Erbsen pr. Ater 25 4, Linsen pr. Liter 29 Tauben pr- Paar M. 0,40-0,60, Hühner pr. Stück 0,90-1 00, Hahnen pr. St X 0,50-0,75, Enten pr SEck JL 1,70-2,00, Ochsrnfleiscb pr. Pfd 7076 Kub-und Rindfleisch 6066 -3>, Schweinefleisch 60-70 4, Hammelfleisch 5074 ^ Kalb­fleisch 5660 4, Kartoffeln pr. 100 Kilo X 6,00-9 Oll SWrout pr. St.--Zwiebeln per Centner JL 4,505,50, Milch per

Liter 12-18 £.

Cocoles rtnd

Gießen, 17. October.

Oberhesfifche Obstausstellung. Die Oberhessische Obst­ausstellung fesselt, nachdem das überaus gelungene Arrange­ment derselben bekannt geworden, in hohem Grade das Jn- tereffc der zahlreichen Besucher. Die Reichhaltigkeit und Schönheit der Sortimente überrascht allgemein und läßt es erklärlich erscheinen, daß die Preisrichter in der Lage waren, einer stattlichen Anzahl von Ausstellern die wohlverdienten Auszeichnungen zuzuerkennen. Die Preisrichter würden noch mehr Preise zu ertheilen in der Lage gewesen sein, wenn nicht einzelne Ausstellungsgruppen ausdrücklich außer Preis­bewegung stünden- in letzterer Beziehung sei hier besonders auf das Pomologische Institut in Friedberg, die Sortimente der Herren Freiherr von Rabenau m Friedelhausen und Franz Hohm in Gelnhausen hm- aewiesen, welche sowohl in Bezug auf Schönheit der Fruchte wie der Verpackung hervorstechen. Wenn wir hier auf die Verpackung Hinweisen, so thun wir dies deshalb, weil die Preisrichter dieselbe als wesentlich ihrem Urtheil zu Grunde legten. Es ist sonach auch in dieser Hinsicht ein Besuch der Ausstellung sehr lehrreich, denn dieselbe hat nicht nur die Förderung des Obstbaues im Allgemeinen, sondern auch der Obstverwerthung zum Zweck, und in letzterer spielt die Ver­packung eine bedeutende Rolle. Wir hoffen, im -aufe der nächsten Tage noch weiter über einzelne hervorragende Aus­stellungsgruppen berichten zu können und beschränken uns heute nur darauf, den Besuch der Ausstellung recht eindring­lich zu ernpsehlen. Es ist das erste Mal, daß Gießen eine Ausstellung dieser Art in solchem Umfang bietet, möge des­halb Niemand versäumen, sich durch Augenschein von der Leistungsfähigkeit unserer heimathlichen Obstcultur zu über­zeugen.

Von der Obstausstellung. Die Firma PH. May- farth L Co. in Frankfurt a. M. hat neben dem seither ausgestellten Obstdörrapparat einen zweiten größeren ausgestellt.

Neues Theater. Sonntag, den 18. October gehen zwei der lustigsten Stücke über die Bretter des Neuen Theaters. Zunächst:DesNächsten Hausfrau", Schwank in 3 Acten von Julius Rosen, und zum Schluß die urkomische PosseGuten Morgen, Herr Fischer" von Friedrich mit der reizenden Stiegmann'schen Musik. Wir empfehlen diese Vorstellung ganz besonders Denjenigen, welche sich einmal tüchtig auslachen wollen.

ReuterVorlesuvg. August Junkermann kann seinen berühmten Vorfahren ohne Uebertreibung würdig an die Seite gestellt werden. So klein auch das Land des Mannes ist, welches der mecklenburgische Dichter Fritz Reuter, dessen unsterbliche Werke Junkermann so musterhaft interpretirt, zum Rahmen seiner Schöpfungen hatte: für alle Gauen, ja für alle Länder gütige und hochwertige Kunst­werke sind es, die er schuf. Junkermann verstand es, die Reuter'schen Personen, seinen Onkel Bräsig u. A. so aus­gezeichnet zu verkörpern, daß der Zuschauer sie leibhaftig vor sich zu sehen glaubt, daß er mit ihnen weint und lacht. Die Reuter'schen Werke haben den Vortheil, daß ihre Wiedergabe im Concertsaal nicht weniger packend wirkt, als aus der Bühne. Was auf der Bühne durch die gebotene dramatische Kürze an epischer Breite und unvergleichlich schönen Details verloren gehen muß, kommt durch Herrn Junkermann im Concertsaal zu voller Geltung.

__ Feuer. Gestern Abend 9 Uhr brach aus noch un- ermittelter Ursache in der Scheuer des Oeconomen Rinn in ber Mühlgasse Feuer aus, welches in kurzer Zeit diese sowohl wie eine angrenzende Scheuer zerstörte. Nebenhaus und Stallung waren ebenfalls angebrannt, konnten aber Gerettet werden. Auch die zur Hofraithe der Conrad Ärmling Erben gehörige Scheuer und Stallung wurden beschädigt.

r. Aus dem Amte Butzbach, 17. October. Noch einige Nachzügler beschäftigen sich mit der Karlosselernte und hin und wieder sieht man auch noch einen Wagen Frucht einfahren. Im Allgemeinen erzielt der Bauer eine bessere Ernte, als man angesichts der schlechten Frühjahrs- und Sommerwitterung annehmen durfte. Wenn auch Korn und Weizen in hiesiger Gegend nur in einem kleinen Maßstabe geerntet wurde, so wird der Ausfall in diesen beiden Frucht­sorten in einer ziemlich guten Ernte in Gerste und Hafer gedeckt, namentlich letzterer fällt hübsch aus. Die Kartoffel­ernte ist eine mittelmäßige. Die Quantität ist etwas weniger wie sonst, jedoch erzielt der Landwirih einen schönen Erlös, da die Kartoffeln einen hohen Preis haben. Obst ist nur auf einzelnen Dörfern vorhanden. Manche umliegenden Ort­schaften, die sonst für Tausende verkauften, sind theilwetse i gezwungen, ihren eigenen Bedarf zu kaufen.

Darmstadt, 16. October. Die Strafgefangenen [ Kretschmar und Dörr, welche am Mittwoch früh aus dem hiesigen Großh. Gefängniß entwichen sind, wurden, wie die §N. Hess. Volksbl." mittheilen, heute in Lampertheim wieder fe ft genommen. Die Spur wurde dadurch auf dieselben gelenkt, daß sie im Gefängniß regen Verkehr mit einem kürzlich entlassenen Gefangenen aus Lampertheim hatten, so daß man vermuthete, sie würden denselben aufsuchen, was auch wirklich der Fall war.

Mainz, 15. October. Die Großh. Kreisschul-Commission hat im Interesse des Schulunterrichts eine Vereinbarung mit dem hiesigen Bezirks-Commando dahingehend getroffen, daß die Lehrer des Kreises Mainz für die Folge nicht mehr verpflichtet sind, bei den Controlversammlungen zu erscheinen, dafür wurde aber angeordnet, daß diese Lehrer an dem auf den betreffenden Controlversammlungstag folgenden schulfreien Mittwoch- bezw. Samstag-Nachmittag sich zur persönlichen Meldung auf dem Hauptmeldeamt einzufinden haben. In die 9. Compagnie des in Castel garnisonirenden 87. Infanterie-Regiments wurde gestern ein Soldat zur Ab- solvirung feiner Militärpflicht eingereiht, der bereits das 40. Lebensjahr überschritten hat. Wegen einer Liebschaft mit einem jungen Mädchen hat sich der aus Hochheim gebürtige Mann vor nahezu 20 Jahren durch Flucht in das Ausland seiner Militärpflicht entzogen. Nach allerlei Irrfahrten gründete sich der Flüchtige jenseits des Oceans einen Haus­stand, heirathete und erwarb sich einen kleinen Besitz. Die Sehnsucht nach der alten Heimath erwachte in ihm und mit Frau und drei Kindern kehrte er nach seinem Geburtsort zurück, hoffend, seinen Wohnsitz dorten ungestört ausschlagen zu können. Diese Hoffnung wurde bitter getäuscht, denn die Behörden erinnerten sich noch seiner Desertion und zogen ihn zum Militär heran. So muß er denn auf drei Jahre Frau und Kind verlassen und im 40. Jahre seiner Militärpflicht genügen und sieht außerdem wegen Desertation noch einer Bestrafung entgegen.__

Bekanntmachung.

Mr das Provinzial - Arresthaus dahier soll die Lieferung nachstehend genannter Verzehrungs- und Zser* brauchsgegenstände:

Brod, Wecke, Eier, Erbsen, Linsen, Bohnen, Reis, Gerste, Gries, Hafergrütze, Salz, Pfeffer, Muscat- nuß, Efsig, Nelken, Kümmel, Schweineschmalz, Cocosnußbutter (aus der Fabrik von P. Müller u. Söhne in Mannheim), Ochsen- fleisch, Schweinefleisch, Mehl, Kaffee, Milch, Lorbeerblätter, Petroleum, Zündhölzer, Besen verschiedener Art, Borstenschrupper, Bürsten, Putzlumpen, Seife, Schmierseife, Soda, Putzpulver, Zinksand, weißer Sand, Stroh, Thran, Wichse, Fensterleder, Reifer- und Hofbesen, ferner: die Reinigung der Feue­rungsanlagen für die Zeit vom

Diplom I. Klaffe C. Becker in Gießen.

,, Friedrich Georg in Gießen.

Frau C. Berger in Gießen.

,, Wilhelm Wipper in Gießen. V. Moser in Gießen.

AitSMg an» den Standesamtsrcgister»»

Der Stadt Gtetzen.

Aufgebote.

October: 12. Heinrich Stein Metzger zu Ockstadt, mit Katharine Beppler daselbst. 12. Johannes Opper, Knecht zu Tret« o. d. Am., mit Margarethe Becker zu Londorf. 13. Karl Johann Emil Hell, Procurist dabier, mit Eva Margarethe Elisabeth Hartmann zu Offenbach a. M. 13. Ludwia Volk XXL, Wagner -U Mendorf«. Lahn, mit Elisabethe Hildebrandt IL daselbst. 14. Karl Ewald, Sergeant, und Regimentsschreiber dahier, mit Elisabeth Lob hierfelbft. 14^ott- hard Müller, Apotheker zu Fronhausen, mit Emilie Clara Ottilie Flemming zu Naumburg.

EhEfih5I«fiVUg«U.

October: 12. Jacob Heinrich Kriegk, Großh. Steuer-Affeffor dahier, mit Wilhelmine Schellenberg dabier. 14. Andreas Krug, Maurer dahier, mit Elisabeth Kreiling Hierselbst. 15. Adolf Philipp ^acob Ludwig Thomas Caspars, Braumeister zu Rotterdam, mit Johanna Mathilde Brück von hier. 16. Karl Friedrich Paul Krause. Steinmetz dahier, mit Franziska Elisabeth Margarethe Schenck dahier. 16. Georg Reinhardt, Taglohnrr dahier, mit Marie Weitzel Hierselbst.

Geborene. _ » » .

October: 4. Dem Stations-Assistent Joh. Georg Frank ein Sohn, Hans Christian Adolf. 7. Dem HllfSlademeister bet der Main-Weser-Bahn Johs. Kuhl eine Tochter, Anna. 9. Dem Handels­mann Ernst Birkenstock eine Tochter. 9. Dem Zahlmeister Ermann Piltz eine Tochter, Charlotte. 11. Dem Flaschenbierhandler Wllhelm Forster eine Tochter, Marie Hermine Eleonore. 11. Dem Bahn­arbeiter Wilhelm Christoph Mootz eine Tochter. 12. Dem Kaufmann Louis Benner ein Sohn. 12. Dem Oberkellner Georg Lohr ein Sohn. 15. Dem Schlaffer Sebastian Rietz eine Tochter.

Gestorbene.

October: 12. WUHelm Reuter, 20 Jahre alt, Arbeiter von Wieseck. 13. Friedrich Lehrmund, 4 Monate alt, Sohn von Friseur Friedrich Lebrmund dahier. 14. Marie Muller, 9 Monate alt, Tochter von Telegrapben-Anwärter Heinrich Müller dalner. 14. Amm Katharine Schmalz, 7 Monate alt, Tochter von Stadtpostbote Johs. Schmalz dahier. 15. Kaih. Reinig, geb. Michel, 60 Jahre alt, Ehe- frau von Messerschmied AdamReinig bakster^

Auszug aus den ^kirchenbüchern

der Stadt Giesten.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

Am 10. October. WUHelm. Rudolf Schlich, Apotheker zu Dörz­bach, und Elisabeth Emilie Wilhelmine Auguste Georgine Petri, Tochter des Weißbindermeisters Ludwig Petri HI. zu Gießen

Am 12. October. Jakob Heinrich Kriegk, Steuer-Assessor zu Gießen, und Wilhelmine Schellenberg, Tochter des Universttats- Jnstrumentenmachers Jakob Schellenberg zu Gießen.

Am 14. October. Andreas Krug, Maurer zu Gießen, und Elisabeth Kreiling, Tochter des Taglöhners Johannes Kreiling X. )u Güßem 5 Stober. Adolf Philipp Jakob Ludwig Thomas CaSparö, Braumeister zu Rotterdam, und Johanna Matbilde Brück, Tochter des Gold- und Silberarbeiters Carl Brück zu Gießen.

Am 16. October. Georg Reinhardt, Taglöhner zu Gießen, und Marie Weitzel, Tochter des Taglöhners Johannes Weitzel zu Gießen.

GetauUe.

Am 11. October. Dem Bremser Kaspar Göbel eine Tochter, Auguste, geb. am 19. September.

Dens. Dem Schuhmacher Carl Müller ein Sohn, Heinrich, a$)enf. Dem^Fuhrmann Georg Lich eine Tochter, Johannette Elisabethe, geb. am 30. August.

Dens. Dem Stationsgehilfen Louis Hauß ein Sohn, Albrecht Richard Hugo Willy, geb. am 21. Juli. .

Deni. Dem Schreiner Erlist Falkenheiner ein Sohn, Eduard Ernst, geb. am 31. August.

Dens. Dem Knecht Ernst Martin ein Sohn, Carl Friedrich, geb. am 4. September.

Dens. Dem Schlaffer Albert Haas ein Sohn, Hans Christian Friedrich, geb. am 9. September.

Dens. Dem Bremser Johannes Sehrt ein Sohn, Wilhelm, geb. am 5. September.

Dens. Dem Kunst- und Friedhofsgärtner Carl Volk eine Tochter, Hedwig Margarethe Marie Elisabethe, geb. am 26. August.

Dens. Dem Hilfsbremser Heinrich Schäfer ein Sohn, Carl Konrad, geb. am 24. August. .

Am 12. October. Ein außerehelicher Sohn, August Friedrich, geb. am 22 September. . , ,,

Am 13. October. Dem Kreisbauaufseher-Aspirant Heinrich Philipp Nikolaus eine Tochter, Marie Helene Caroline, geb. am 27 ^Äm^l5. October. Dem Telegraphisten Carl August Koch ein Sohn, Carl August, geb, am 2. August.