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fid) so manche während der Zeit der rastlosen Arbeit nur flüchtig beachtete Erscheinung in der freien Natur an seinem geistigen Auge vorüberziehen lassen, um dadurch so Manches zu lernen und dann im nächsten Jahre besser zu machen.

Mit einem gewissen Stolze erfüllt ihn der Gedanke an die reiche Ernte, die ihn so ost beglückt hat. Ein Obstbaum gleicht einem ausgeschlagenen Buche, dessen reichen Inhalt Biele lesen sollten, was aber so Wenige thun, denn auch hier bewahrheitet sich der biblische Satz:Biele sind berufen, aber Wenige auöerwählt."

Wer sich einmal in die Geheimnisse des Obstbaumes vertieft hat, der trachtet nicht allein einen sein eigen zu nennen, sondern gleich dem Gelehrten eine ganze Sammlung, einen Obstgarten zu bekommen. Der Obstbaum ist nicht so weichlich und spröde wie der Weinstock mit seinem adeligen Blute, als daß er den Menschen nicht fast in jede Gegend begleiten könnte. Unter den Obstbäumen gibt es gar viele Sorten von recht populärem Schrot und Korn, welche die Wanderung in alle, auch in die rauheren Gegenden unter­nehmen, dem Menschen überall nachziehen, sich mit und neben ihm ansiedeln und alles Ungemach der Witterung mit ihm theilen; welche sich nicht schämen, an der Seite der niedrigsten Hütte zu stehen und sie freundschaftlich mit ihren Zweigen zu umarmen, ihre Bewohner mit Früchten zu beglücken. Leider, muß man sagen, entbehren gar viele Wohnorte und viele Gegenden dieses belebenden Schmuckes; das müde Auge sucht vergebens nach Labung, der matte Wanderer nach einem erquickenden Ruheplätzchen und der Vogel nach einem schützenden Heim. Von Staub umwogt, der Gluth der senkrecht aus­fallenden Sonnenstrahlen ausgesetzt, muß aus den Straßen der Wandersmann eine unliebsame Abhärtungscur gegen die drückende Schwüle durchmachen und selbst der anrainende Grundbesitzer sich bei seinen frugalen Mahlzeiten auf den Pflug setzen, da ihm kein Baum Erquickung bringt, kein Baum Schutz vor der sengenden Sonne gewährt. Und doch fällt die Region des Obstbaumes im Allgemeinen mit der des Getreidebaues zusammen. Wo das Korn, der Roggen, ja selbst der Hafer noch gedeiht, dort wächst und kommt auch der Obstbaum noch fort. Der Baum ist mit dem Wohle der Menschheit enge verknüpft. Der Waldbaum hat im Harten Kampfe das niedrigere, fruchtbare Land verlassen und auf die höheren, steileren und kalten Gebirge sich flüchten müssen. An seine Stelle sollte der Obstbaum treten, nicht allein weil er als Pflanze eine so landesverschönernde Macht besitzt, wie sie durch keine andere Cultur mehr möglich ist, sondern auch weil von dem mehr oder minder reicheren Baumbestand, zum großen Theil das Klima, die Feuchtigkeit der Luft, die Frucht­barkeit des Bodens, die geschützte Lage, mithin das Wohl und Wehe eines Landes abhängig ist. Mit seinem hochempor- strcbenden Gipfel reicht er höher als andere Anbaupflanzen in das Gebiet der Atmosphäre hinaus und kann durch seine ausgeb^eitete Krone und seine unzähjjgen Blätter in der wunderbaren Werkstätte des Wetters regulirend auf die Feuchtigkeitsmenge der Luft einwirken. Seine tiefgehenden Wurzeln holen das Wasser aus den unterirdischen Behältern heraus und die Blätter hauchen dasselbe aus, daher haben baumreiche Gegenden keine Armuth an Feuchtigkeit. Dem entgegengesetzt hindert er auch durch sein weit ausgespanntes Blätterdach eine allzugroße Ausdünstung des Bodens, weshalb in baumreichen Ländern nur selten zu große Dürren oder allzunasse Jahrgänge zu verzeichnen sind. Sein Blätterdach verhindert aber nicht allein eine zu große Ausdünstung des Bodens, sondern auch eine allzugroße Ausstrahlung der Boden­wärme und erzeugt dadurch jene mäßige Temperatur, welche auf das Wachsthum und Gedeihen der anderen Culturpflanzen so wohlthätig einwirkt.

Der Baum verbessert die Luft, wie keine andere Pflanze es zu thun vermag. Die Blätter und grünen Pflanzen- beftandtheile nehmen die Kohlensäure der Luft aus und scheiden Sauerstoff aus. Sie ersetzen also den durch Verwesen, Ver­brennen und Athmen der Menschen und Thiere herbeigesührten Verlust an Sauerstoff in der Luft.

Eine Wartburg für die Vögel ist der Obstbaum. Ohne Laubdach keine Vogelwelt. Welche wichtige Rolle die Vögel als Feld- und Gartenpolizisten im Haushalte der Natur spielen, ist schon öfters in diesem geschätzten Blatte dar­gelegt worden, sodaß wir von einer weiteren Aussührung absehen können.

Hat der Obstbaum im Herbste seinem Herrn und Pfleger mit seinen Früchten reichlich bescheert, so spendet er uns noch, ehe er zur Winterruhe geht, sein Laub als Streu für unsere Hausthiere und als Deckmantel für so viele Pflanzen- er gibt uns seine überflüssigen Aeste als Heizmaterial für unsere Oefen, damit wir uns gegen des Winters Kälte schützen. Kahl und blos bleibt er draußen stehen, trotzend der Kälte und den Schneestürmen, und selbst dann wenn seine Aeste und Zweige schier brechen unter der Last des Schnees, ist er noch für den ermatteten Wanderer ein Wegweiser, der ihn sicher zu einer menschlichen Heimstätte führt, und für den einsamen Vogel eine Wohn- und Schlafstätte, um welche ihn manches wildlebende, vierfüßige Thier beneiden könnte.

Ein halbes Jahrhundert und oft noch weit darüber gibt fast alljährlich der Obstbaum reiche Gaben und erfüllt un­bewußt wohl seine wichtige Ausgabe im Haushalte der Natur zum Wohle der Menschen. Altersschwach und gebrechlich strengt er selbst seine letzten Kräfte an, um noch einige Jahre die letzten Früchte an den wenigen Aesten, die ihm noch übrig geblieben, zu spenden. Stirbt er endlich, so gibt er seine Leiche zur letzten Benutzung als Bau- und Nutzholz.

Keine Pflanze gibt durch einen so langen Zeitraum alljährlich solchen Nutzen wie der Obstbaum, die geringe Pflege, das Plätzchen, das man ihm gönnte, bezahlt er hundertfach. Oft und oft brechen seine Aeste unter der Last der Früchte und nicht selten gibt ein einziger Baurn in manchem Jahre eine ganze Wagenladung des köstlichen Obstes, sodaß Hunderte sich an dem Genüsse desselben laben können.

Wo der Obstbaum noch selten zu finden ist, dort ist noch wenig Cultur, und wo man die vorhandene Baumwelt nicht angemessen pflegt, dort sinkt dieselbe und mit ihr der Wohl­stand des Landes. Mit dem Fällen der Obstbäume geht Hand in Hand die Verödung. Die Geschichte vieler Völker zeigt uns in zahlreichen Beispielen, daß mit dem Falle des letzten Baumes das Land unfruchtbar und unbewohnbar, zur Wüste geworden war. Darum:

Haft Du einen Raum,

Pflanze einen Baum

Und pflege sein, Er bringt Dirs ein.

W. Peiter.

Vermischte»

* Darmstadt, 12. Januar. Gelegentlich der Feier des 100jährigen Bestehens unseres Feld-Artillerie-Regirnents im vorigen Frühjahr ist von dem Regiment ein Theil des Rein­ertrags einer Wiederholung der Festvorstellung lebender Bilder im Betrage von 300 Mk. den Stadtarmen zugewendet worden. Wie wir hören, wurde diese Summe seinerzeit von der städtischen Armenverwaltung für die schlechtere Jahreszeit reservirt. Dieselbe soll nun dazu dienen, zum Ankauf von Steinkohlen für in der Armenpflege befindliche Personen ver­wendet zu werden, eine jetzt gewiß sehr nützliche Gabe. Da aus dem städtischen Vorrath zu diesem Zwecke ein Quantum zu sehr mäßigem Preise zur Verfügung gestellt wurde, so können an 400 Centner zur Verkeilung gelangen. Die Ver- theilung selbst ist den Armenpflegern überlaffeu.

* Offenbach, 12. Januar. Das hiesige Bataillon wird gleichzeitig mit der Feier des Geburtstages des Kaisers am 27. Januar er. das 100jährige Stiftungsfest des 4. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments (Prinz Carl) Nr. 118 in dem Theater-Saale der Schlosser'schen Liegenschaft festlich begehen. Für die Damen werden Plätze im ersten Range des Theaters reservirt werden.

* Aus Starkenburg, 11. Januar. Ein im Jahre 1888 vom Verbände der hessischen Consumvereine mit derPro­videntia" in Frankfurt und Mainz für die Mobiliar­versicherung abgeschlossener Vertrag ist auch auf den nunmehrigen Verband landwirthschaftlicher Genossenschaften übertragen worden. Dadurch werden den bei genannter Anstalt versicherten Mitgliedern manche Vortheile zugeführt und Verband und Vereinen ist ein weiteres Moment innern Zusammenschlusses und der Befestigung gegeben. Vertrauens­männer in den einzelnen Bezirken werden bei Versicherungen, Schadensregulirungen rc. als Vermittler dienen. Soweit ein einzelner Verein als Maßstab dienen kann, scheint das Uebereinkommen mehr Anklang zu finden, als z. B. die Ver­suche, für landwirthschastliche Kreise eine eigene Versicherungs­kasse zu begründen.

* Mainz, 13. Januar. Aus Anlaß der in Aussicht stehenden Novelle zum Krankenkassengesetz sand gestern hier eine Versammlung der hiesigen freien Hilslassen statt, in welcher beschlossen wurde, falls die Novelle Gesetz werde, die freien Kassen zu verschmelzen. Die versicherungspflichti­gen Mitglieder werden alsdann in die Zwangskasse eintreten, während die freie Kasse als Zuschußkasse weitergeführt wird. Eine Unterstellung der Kassen unter die neuen Bestimmungen wird, weil sich der Beitrag allzu sehr erhöhen würde, für unmöglich erklärt.

* An der Beseitigung der Schneemaffen in Berlin arbei­ten z. Zt. 90t)0 Arbeiter (5000 städtische und 4000 von den Pferdebahngesellschasteu), über 1100 Lastwagen befördern täg­lich 6000 Fuhren Schnee nach den städtischen Abladeplätzen, und hierfür sowohl, wie für die angestellten Arbeiter hat die Stadt pro Tag ungefähr 24 000 Mk. zu bezahlen. Der letzte größere Schneefall vor Weihnachten allein hat dem Magi­strat an 160 000 Mk. gekostet.

* Berlin, 11. Januar. Der gestrige Kaninchen­markt, der zum ersten Mal in dem neuen Local, Neue Friedrichstraße 44, abgehalten wurde, war von etwa vier­hundert Kauflustigen besucht. Diesem Andrang gegenüber ge­nügte die von starker Kälte beeinflußte Beschickung des Marktes in keiner Weise; die von Vereinsmitgliedern zum Verkauf ge­brachten etwa neunzig Thiere, meist Belgier, waren denn auch schnell vergriffen. Auch eine Anzahl Restaurateure waren erschienen, um Schlachtthiere zu erstehen- ihre Gebote, 5560 Pfg. pro Pfund, wurden jedoch als zu niedrig zurück- gewiesen. Der Verein gedenkt den Markt mehr in die Morgen­stunden zu verlegen und nach dem Beispiel Frankreichs, Bel­giens und Hollands mit einem Markt für Zuchtgeflügel und Rassehunde zu verbinden. Der nächste Markt wird am 25. d. M. stattfinden.

* Preis-Ausschreiben. DerDeutsche Verein für öffent­liche Gesundheitspflege" und derVerein zur Förderung des Wohles der Arbeiter, Concordia" haben beschlossen, zwei Preise aussetzen und zwar: Einen Preis von 1000 Mk. für die beste Construction eines in Arbeiterwohnungen zu ver­wendenden Zimmerkochofens und einen Preis von 500 Mk. für die beste Arbeit über Lüftung von Arbciter- wohnungen. Die näheren Bedingungen für jede der beiden Preisaufgaben sind kostenfrei durch den ständigen Secretär des Deutschen Vereins für öffentliche GesundheitspAege, Dr. Spieß in Frankfurt a. M., Neue Mainzerstraße 24, zu beziehen.

*Wenn drei Deutsche beisammen sind, dann gründen sie schleunigst einen Verein." Dieses alte Wort findet in erster Reihe Anwendung auf Berlin, wo das Bereinsleben in erstaunlicher Weise florirt. Das neue Berliner Adreßbuch belehrt uns, daß dort nicht weniger als 1119 Vereine be­stehen.

* Um in Kamerun Ziegelöfen anzulegen und die Ein­geborenen im Brennen von Ziegelsteinen zu unterweisen, gehen unter sehr günstigen Bedingungen die lippischen Ziegel- meister Reuter-Oerlinghausen und Ziegler Wilhelm Corde- Kartenhausen nach Westafrika. Gutes Bindematerial zum Ziegelbrennen ist in Kamerun massenhaft vorhanden, die ein­

zige Schwierigkeit besteht einstweilen in dem nicht allzu reich­lichen Kohlenvorrath. Später wird man zur Holzfeuerung, wie sie im Lippischen auch noch angewendet wird, schreiten.

Habt Mitleid mit den armen hungernden Bügeln im Winter!

Der hiesigeThierschutzvcrein" darf sich wohl getrost sagen, daß er sich im Winter, soweit seine Mitrel und Kräfte reichen, der armen hungernden Vögel annimmt, denn er ver­wendet eine ganz beträchtliche Summe für Vogelfütterung. Soll jedoch dieses edle Werk kein Stückwerk sein, so muß der Verein von Allen, die ein fühlendes Herz für die darben­den Vögel haben, unterstützt werden, und wir richten daher an alle Vogelfreunde die dringende Bitte, den Verein in seinem edlen Streben dadurch zu unterstützen, daß sie sich recht zahlreich an der Fütterung betheiligen. Ganz besonders ersuchen wir alle Besitzer von Gärten und Parkanlagen, Futterbretter, die sich bewährt haben, anbringen zu lassen und dieselben mit Futter, das aus Hans, Mohn, Hirse, Rüb- sarnen, fein zerhackten Fleischresten bestehen kann, reichlich und regelmäßig versehen zu lassen. Viele überaus nützliche Vögel, wie Meisen, Finken, Zeisige, Goldammern, Schwarz­amseln, Zaunkönige, Staare, die Alle durch Schnee und Eis in die bitterste Noth geraden sind, stellen sich auf den Brettern ein, und da diese Vögel die besten Freunde der Land-, Garten- und Obstwirthschast sind, so ist das wenige Geld, das für Futter ausgegeben wird, durchaus keine un­nütze Anlage, sondern ein Capital, daS reichliche Zinsen trägt.

Wir wollen nicht leugnen, daß sich auch der freche Spatz auf den gutterbrettern einstellt und reichliche Mahlzeiten da­rauf abhält, allein wir werden ihm dieselben nicht mißgönnen, wenn wir bedenken, daß Hunger sehr wehe thut. Auch sind die größten Naturforscher (Autoritäten) über Nutzen und Schaden des Spatzes bis jetzt noch im Streite, und diese Frage ist daher als unentschieden zu erachten.

Schließlich wenden wir uns noch an die Landbewohner, denen ja die oben erwähnten Vögel den meisten Nutzen schassen, mit der höflichen Bitte, auch ihrerseits für die nothleidenden Thierchen Sorge zu tragen. Die Herren Lehrer auf dem Lande werden aber ganz besonders gebeten, ihr Augenmerk auch auf die Vogelfütterung zu richten, was sie wohl dann gewiß veranlassen wird, den Bewohnern ihres Dorfes und ihren Schulkindern die Vogelfütterung warm an das Herz zu legen.

Gießen. H. Cur sch mann.

Verkehr, £anb# und VolksWirthschast.

Die RetchSbank setzte den Dlscont auf 4, den Lombard- zlnsfutz auf 4/a bezw. 5pEt. herab.

Seidenstoffe (schwarze, weißeu.sarbige) V. 95 Pfg. bis 18.65 p. Met. glatt, gestreift und gemustert (ca 360 versch. Qual.) u. 2500 oersch Farben versendet roben- u- stückweise porto- u. Zollfrei das Fabrik-Depot G. Henneberg (K- u. K. Hoflief.), Zurich. Muster umgeh. Dopp. Briefporto nach d- Schweiz. 477

ftranlftitt, 12. Januar. Vieh markt. Es waren ange­trieben 392 Ochsen, 17 Bullen, 415 Kühe, Stiere und Rinder, 281 Kälber, 197 Hämmel und 496 Schweine- Die Preise stellten sich für Ochsen 1. Qual, auf JL 6770 pr. Ctr Schlachtgewicht, 2. Qual. 5864, Bullen JL 5358, Kühe und Rinder 1. Qual. JL 60-62, 2. Qual.M 53-57, Kälber 1 Qual. 6872 H, 2. Qual- 58-62 H, Hämmel 1. Qual. 63-66 H, 2. Qual. 5660 H per Vfd, Schweine 1. Qual. 5760 H, 2. Qual. H pr. Pfd. Schlachtgewicht.

Ärantfntt, 12 Januar. Fruchtbericht. Weizen hiesiger und Welterauer JL 19 25 bis 19.40, fremder «X 22. bis 22.50, Roggen hiesiger JL 17.50 bis 17 75, Hafer prima Jt 14.50 bis 15.75, mittel X. bis.

Die Durchschnittspreise der wichtigste« Leben-mittel im Gebiet d. preußischen Staats betrugen im Decemver 1890tmVergleich zu den in Klammern beigefügten Verkaufszahlen im November d. I. für 1000 Kilogramm: Weizen JL 188 (189), Roggen 173 (174), Gerste 158 (160), Hafer JL 140 (140), Kocherbsen Jt 233 (236), Speisebohnen JL 281 (279), Linsen JL 423 (424), Ehkartoffeln X 57,7 (56,5), Richtstroh JL 42,2 (40,7), Heu JL 51,1 (51,2); für 1 Kilogramm Rindfleisch Jt 1,30 (1,31), Schweinefleisch JL 1,37 (1,41), Kalbfleisch JL 1,28 (1,29), Hammelfleisch JL 1,28 (1,29), geräucherter inländischer Speck JL 1,78 (1,82), Eßbutter X 2,32 (2,28), Weizenmehl Nr. 1 JL 0,34, Roggenmehl Nr. 1 Jt 0,29, Jaoareis 0,55 (0,55), mittlerer roher Jaoakaffee JL 2,85 (2,86), gelber gebrannter Javakaffe JL 3,74 (3,76), inländisches Schweine­schmalz 1,71 (1,71), für ein Schock Eier JL 4,68 (4,33).

Schwarze rein wollene Kleiderstoffe

(glatt und gemustert) zu Fabrikpreisen bei

394 Cebr. Mamin.

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Wöchentliche jleberficht der Todesfälle in Meßen.

1. Woche. Vom 4. Januar bis 10. Januar 1891. Einwohnerzahl: 20 600 (incl. 1600 Mann Militär).

Sterblichtettsztffer: 20,1%q.

Kinder

Es starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom

1. Lebensjahr: 2.15. Jahr:

Diphtherie 1 1

Keuchhusten 1 * 1

Lungenschwindsucht 1 1

Acute entzündliche Er­

krankungen dcr Ath-

mungs-Orgaue 2 1 1

Gehirnschlog 11

Andere bekannte

Krankheiten__3 (1)______2 (1)_________1

Summa: 9 (1) 4 (1) 5

Anm. Die in Klauemern gesetztm Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.