Biburg.
JHk in einem m 23- Sitzung mm 23o >ütnzuge 1056. nenbeförberunQ Htnife der Ver-
ch
^senbahnrathz.
c $ Tage
r
-rbkit O
jährlich.
>es andere
[8671
:. an. ( Mk. 80 an.
te.
r za Vorzugs- Mim je Sara* iweg 9. i
WL rang i" chöne rlussicht.^
। Wwe- Schlatter jräÄ3“Ä' 3 fitmmer, 2 &a-
OÖ, JabiMr^ 5«irw«T^S.' Mist duck««' ter ni IrÄurttr^ HinetrniS^g prachtvoü »wer.«-bl'rt, verwleth^',
te
,sr-s"
90^ SS 50 79.30 36.10
.K**
Freitag den 2. October
Giestenev Anzergev.
Beilage zu Rr. 229. - 1891
Anleitung zum Pflütken, Sortiren und Verpacken des Obstes, der wichtigsten Punkte zum Erzielen guter Preise für Rohobst.
Die Hauptursachen schlechter Obstpreise sind mangelhaftes Pflücken, Sortiren und Verpacken des Obstes. Früchte derselben Sorte, die am Baum die gleiche Güte haben, werden je nach der Behandlung gut bezahlt werden oder oft geradezu Anverkäuflich sein.
Alle am Obstmarkte beteiligten Verkäufer werden deshalb um die Befolgung der nachfolgenden Rathschläge ersucht.
Pflücken. Durch das Schütteln erhält jede Frucht Druckstellen, welche dieselbe unansehnlich und unappetitlich machen. Tafelobst (z. B. Gravensteiner, Weißer Winter- Callvill, Wimergoldparmaine, Prinzenapfel, Pigeons und dergl. delicate Sorten) und Wirthschaftsobst ersten Ranges (wie geflammter Cardinal, Champagner-Reinetten, viele Ramboure und dergl. mehr) sinken dadurch auf den Werth ganz gewöhnlichen Wirthschaftsobstes herab.
Durch die Druckstellen verliert das Obst außerdem an Haltbarkeit und fault. Die Verluste an Früchten sind ganz bedeutend.
Dhs Schütteln des Obstes ist deshalb nur statthaft für gewöhnliches Wirthschasts- und Mostobst, für welches die niedrigsten Preise bezahlt werden.
Wer jedoch aus zwingenden Gründen nicht alles Obst pflücken kann, muß unter allen Umständen für das Auspflücken sämmtlicher guten Früchte sorgen, um diese als Tafel- resp. Wirthschaftsobst ersten Ranges zu verkaufen.
Beim Ernten müssen die guten Früchte möglichst trocken sein. Feuchte oder nasse Früchte verderben leicht.
Sortiren. Es ist für das Verkaufen des Obstes von größter Wichtigkeit, nicht nur jede einzelne Obstsorte rein, also z. B. nicht Gravensteiner mit Prinzenäpfeln oder Winter- goldparmaine mit Eiseräpfeln gemischt, zum Markte zu bringen, sondern auch von jeder Sorte verschiedene Qualitäten auszu- sortiren.
In erster Linie sind von jeder Sorte Tafelobst alle wurmstichigen, pilzfleckigen, verkrüppelten und angeschlagenen Früchte auszuscheiden, welche zu billigen Preisen verkauft oder in der eigenen Wirthschast verwerthet werden. Denn einmal wird Obst, welches solche unvollkommene Früchte enthält, auf keinem Obstmarkt als Tafelobst zugelassen, außerdem aber hat der Verkäufer auch nur Nutzen davon, wenn tr selbst vereinzelte fleckige und verkrüppelte Früchte, die das gute Aussehen der Waare beinträchtigen und den Gesammt- werth und die Verkäuflichkeit herabdrücken, nicht mit den guten gemischt zum Verkauf bringt.
Die guten Früchte sortirt man dann noch nach ihrer Größe in zwei oder drei Qualitäten.
Die größten, gleichmäßig sortirten Früchte von Tafelsorten sind sehr gesucht und werden sehr theuer bezahlt. Gute Preise bringt die zweite Größe und selbst eine dritte Größe wird noch immer fast ebenso so hohe Preise erzielen, als unsortirtes Obst.
Also nochmals: Gut sortiren bei allen Obstarten, der Vortheil liegt aus der Hand.
Zum Verpacken des allerfeinsten Tafelobstes eignen sich nur kleine Kisten (bis höchstens 10 kg brutto), nicht Körbe. Die Früchte werden einzeln in weiches reines (Seiden-) Papier gewickelt und ganz dicht und fest verpackt, so daß sie absolut nicht geschüttelt werden können. Denn sobald die Früchte auch nur ein wenig lose liegen, bewegen sie sich beim Transport und bekommen dann später Druckstellen. Die Kiste muß reichlich voll sein. Die Hohlräume werden mit Papier- spähnen oder feiner Holzwolle ausgestopft. Auf den Boden und unter den Deckel kommt eine dünne Schicht des gleichen Materials.
Das gute Tafel- und Wirthschaftsobst wird in Kisten oder Fässern von nicht über 1 Centner Inhalt in folgender Weise verpackt: Die Kiste oder das Faß wird unten und an den Seiten mit zwei Lagen Papier ausgelegt und die Früchte ganz dicht nebeneinander und aufeinander hineingelegt, nicht geschüttet. (Bei jedem Schütten werden die Früchte verletzt. Das wird meist nicht sofort bemerkt, zeigt sich aber später.) Beim Einlegen ist darauf zu sehen, daß die Stiele nicht die darunter oder darüber befindliche Lage verletzen.
Man packt so Lage auf Lage ganz gleichmäßig dicht, bis die oberste Lage etwa zwei Finger breit den Rand der Kiste oder des Fasses überragt. Ein Schütteln der Kiste oder des Fasses, um dadurch ein dichteres Liegen der Früchte zu erreichen, darf nur sehr vorsichtig geschehen. Darauf wird der Deckel aufgelegt und durch einen Hebebaum fest ausgepreßt und vernagelt. Die oberste und unterste Schicht der Früchte leidet hierbei zwar, aber die übrigen liegen jetzt fest und kommen unverletzt an.
Patent-Fässer, welche zum Obst-Export besonders viel benutzt werden, verfertigen Traun & Co., Neue Rosenstraße Nr. 64. St. Pauli, Hamburg. Sie sind sehr practisch und bequem und kosten bei Abnahme größerer Quantitäten per Faß von ca. 1 Ctr. Rauminhalt, 66 cm hoch und 43 cm Durchmesser, ab Hamburg 1.40 Mk., Fässer für ca. 25 kg Inhalt 1.15 Mk.
Mostobst und geschütteltes Wirthschaftsobst kann in Körben oder lose in Wagenladungen verschickt werden. Steinobst ersten Ranges wird in Körben oder Kisten von höchstens 5 kg Inhalt verpackt. la. Pfirsiche ebenso wie überfeinstes Tafelobst.
Gewöhnliche Hauszwetsche für Mus oder Massenverbrauch wird in Körben oder lose in Wagenladungen verschickt.
Loyales rntfr provinzielles.
Gießen, 1. October.
— Die vielgeübte Praxis, in Ermangelung einer Postkarte mit Antwort zwei gewöhnliche Postkarten mit einer Stecknadel zusammenzuheften und diese dann abzusenden, ist nach Bestimmung der Postbehörden unzulässig. Solche Karten werden nicht befördert.
Alzey, 28. September. Gestern Morgen wurde im Walde bei Orbis aus hessischem Boden die Leiche eines feingekleideten Mannes im Alter von 28—30 Jahren mit einer Schußwunde in der Schläfe aufgesunden. Hut und
Stock des Todten lagen aus bayerischer Seite. Eine. Schußwaffe wurde bis jetzt nicht aufgefunden und verbreitete sich daher unter der Bevölkerung das Gerücht, daß ein Raubmord vorliege. Die Leiche konnte bis jetzt nicht identificirt werden, da man außer einem kleinen Messer und einem Eisenbahn - Billet Bingen - Kettenheim nichts bei derselben vorfand.
Universitäts - Nachrichten.
Marburg, 28. September. Rectorwahl. Nach einem Erlaß vom 23. September 1891 hat der Herr Cultusmtnister genehmigt, daß der für das Amtsjahr 1891/92 zum Rector der Universität gewählte ordentliche Professor Herr Geheime Medictnalrath vr. Kulz die auf ihn gefallene Wahl abgelehnt hat. Gleichzeitig wurde von dem Herrn Minister eine dritte Rectorwahl angeordnet.
— Die König!, leopoldinisch-carolinische deutsche Akademie der ^urforscher in Halle hat in ihrer Fachsectton für naturwissen- schaftltche Medicin den Profeffor vr. Hermann Rabl-Rückhard, Oberstabsarzt erster Klaffe an der Mtlitärturnanstalt in Berlin, als Mitglied ausgenommen.
— In voriger Woche fand in Eisenach eine Zusammenkunft und Berathung der Fechtmeister der deutschen Hochschulen statt.
Citeratux? nnd Arinst.
- Der Weg mm Einjährig-Areiwilligen und zum m? .Deirrlarrbtenstarrde- in Armee und Marine.
Von Oberstlteutenant Exner, zugeiheilt dem Generalcommando de« XII. Armeecorps. 197 Seiten. Preis in Original-Leinenband 2 JL Verlag von I. I. Weber in Leipzig. Den in der bekannten Sammlung von Webers illuftrirten Katechismen erschienenen Bändchen über das deutsche Heerwesen und die deutsche Kriegsmarine schließt fich ein neues Merkchen militärischen Inhaltes an, das nicht nur Etn- lahrig-Freiwtlligen und solchen, die es werden wollen, sondern auch deren Vatern und Vormündern von Nutzen und hochwillkommen sein wird. Die in demselben enthaltenen Bestimmungen sind dem Wortlaut nach den in Betracht kommenden Gesetzen und Verordnungen entnommen und so grupptrt worden, daß sich der junge Mann bet Erwerbung des Berechtigungsscheins für den einjährig-freiwilligen Dienst, während der Ableistung seiner activen Dienstpflicht im stehenden Heere oder in der Marine und der sich an diese anschließenden Hebungen, bet Erlangung des Befähigungszeugnisses zum Dffiiier hinsichtlich seiner militärischen Verpflichtungen im Beurlaubten- verhältntß rasch Belehrung und Auskunft über alle ihn betreffenden gesetzlichen und dienstlichen Vorschriften verschaffen kann. Betaefüat sind Rathschläge über die Wahl des Zeitpunktes ®k^tQntritt, der Garnison und des Truppentheils, über das Verhalten in und außer Dienst, Angaben über die Kosten, welche die Ableistung der ?k"^L?"stpflicht als Einjährig-Freiwilliger verursacht, und über die Wichtigkeit und Bedeutung des Offiztercorps des Beurlaubtenstandes, ein Gesammtverzetchniß derjenigen höheren Lehranstalten, welche zur Ausstellung von Zeugnissen über die wissenschaftliche Be- fähigung für den etniährig-freiwilligen Dienst berechtigt sind, ein Verzerchniß der Standor e aller Truppenthetle des Heeres und derienigen Marinethetle, in welche Einjährig-Freiwillige zur Einstellung gelangen.
_ . ""7 2m Verlage von Gustav Schuhr, Berlin 8W Wtlbelm- straße 119/120, erschien soeben der »Deutsche SanetniÄaXenhtv* für das Jahr 1892, herausgegeben ton b”r
Bauern-Bundes (3ft. ftorn). Derselbe vereinigt in glücklicher Weise Unterhaltendes, wie für den Landwirth Belehrendes, retchbaltiae lanh- wirthschaftliche Tabellen vervollständigen den Inhalt so dak her Preis von 40 Pfg. als ein sehr niedriger beS werben muft MenbeÄren8 3Cluflrattonen bcn überhaupt gut ausgestatteten
Braunkohlen bester Qualität, in allen, Sorti- mngen wieder vorräthig. [8066
Hessenbrückerhammer bei Laubach, im September 1891.
Die Grubenverwaltrmg.
Keilgeöotenes.
föuten Mittagstisch
emvfiehlt [8453
Jean Arnold (Brauerei Fort sch).
8454] Ein sckiSue- Kneiplocal ab- zugeben. Wo? sagt die Exped. d. Bl.
38- Soeben erschien
-aS mit Spannung erwartete Werk: Geschichte des deutsch- französischen Krieges 1870/71 nebst einem Aussatz über den angeblichen KriegSrath in den Kriegen König Wilhelms I.
von
Engros & detail.
Damenhüte von 75 Pfg. an, Phantafiefedern „ 15 „ „
Sammet von 1.30 Mk. an, Brautkränze von 75 Pfg. an, Brautschleier, 3 Meter breit, Mk. 2.40. SW Modellhüte. "M«
Gustav Haustein
8426]
Asterweg 6 II.
Generalseldmarschall Graf Helmnth von Moltke.
Preis M. 7.—, in reich geschmücktem Einband 8 M. 60 Pf.
und ist zu beziehen durch [8442
E. Trenckmann, Buchhandlung und Antiquariat, Sonnenstr. 5, Gieße«, am Kanzleiberg.
Tapeten-Reste
bis zu 20 Rollen empfiehlt zu bedeutend herabgesetzten Preisen
Ernst Bloedner,
8407 Seltersweg.
Modell-Hut Ausstellung.
Den Empfang unserer Modellhüte, sowie aller Neuheiten der Saison zeigen hiermit an und laden zum Besuche ergebenst ein. Hochachtend
Geschw. Schwarz
8699__Bahnhofstraße 58.______
Kauffchnitzel.
Bis auf Weiteres werden Rübenschnitzel zum Preise von 20 Pfg. per Centner abgegeben.
Stockheim, den 28. September 1891. 8676
Vorstand der Actien-Zuckerfadrik Büdingen in Stockheim.
Söennecfien’s (D. R.-Patent riefordner
Für Geschäfte unentbehrlich! Ueberall vorrätig.
Berlin • F. SOENNECKEN’s VERLAG ♦ BONN • Leipzig
7750
Strickwolle
(Marke IW. & W.)
in allen Farben und Qualitäten zu billigsten Preisen, sowie die von mir emgesührte u
iW ü! Rockwolle!!!
zu ganz billigem Preis empfiehlt
Findknplatz 5. Heinrich Repp, MenM 5.
weiche und steife Hüte, Seidenhüte, Herbst- und Wintermützen für Herren und Knaben.
Schirme für Damen und Herren, in bester Qualität, schon von Mk. 1.40 an.
Neuheiten in Binden und Cravatten Kragen und Manschetten! lNlacv-, ^tostund Wildleder-Handschuhe, mit und ohne Futter, Hosenträger, Hutflore re. re.
I. H Fuhr, Sonnenflraße 25.
„ , ^ .Stricken von Strümpfen, Röcken re. wird billigst besorgt. Aucb stehen Musterrocke zum Abstricken gratis zur Verfügung? 9 [8492 m7linmlh0r .vx raf$ SU räume», bie Preise vlll^UllwIltllUul ammtücher Artikel meines wohl assor.
c . n ” ... urten Lagers bedeutend herunterqesetzt und empfehle ganz besonders eine große Partie §545
ersuchen Sie gefl.
Schusters Caffee.
Verkaufsstelle Gießen: Hch. Waiäach, Markt 8 Lohnende Verkaufsstellen werden soliden Händlern an allen Orten übertragen. 4412
M. Schiister, Bor^n, Dampskaffee-Brennerei, gegr. 1857.
Äad's WivkiÄ-Kmim- nnii GchWiWeife, absolut milde Seife ohne jede Beimengung, aus reinem Olivenöl, empfohlen für die Hautpflege der Erwachsenen und der Kinder in jedem Alter. Preis pro Stück nur 10 und 20 Pfennige. [7490
Verkauf bei Herren Gehr. Kaufmann, Seifenfabrik.


