Einzelbild herunterladen

Ms-K M?

feit möbToi^L32. Mia^ä mo®HFVHE«6qB. »en.

-9J-SÖtoe D WtsSse«.

Ä*Äss

»»rnietV* * Sch-«- u °-^h7» * obtt °hne

"lchte Anzeigen.

? FEine Familie sucht cin LkT" °ff-«At wiff, 'N sofort tittt

kr re-Wohnung

Wittwe Rothe, _____^tnbeTgartnetln. ' ^5\7^3eTS ^:, ^,C*'3 ^nais das M widerrechtlich mitnahm, dasselbe bis zum Freitag r-bruar, AbcndS, in der tton Spies zurückzugeben, s,er gerichtlich belangt wird.

besucht

:r Pferdeknecht für Oeconomie inen Brodwagen zu fahren- gt die Exped. d. Bl. [926 ür Flickarbeiten wird eine an tinttn Lag in der Woche

nfltn in bie Expedition dieses eien._______________________________

i junges Mädchen tagsüber einen Kinde gesucht.

______MüMge 1BI._

uW Feuerversichernngs- lst sucht für Gießen und einen tüchtigen

Vertreter ifligm SedinWI-n.

i unter5* « b- ®fg

ine Keine Demnomie wirb per , ein «ursche ®il 3ut tn gefugt. . ,L

eSSL-s sSfitf.'1 ZSSS reitag den 3'JeTdes Frl. 'ff" "12 jonnement Mjx. elnskarten U frau-.

--

Personen: skL

" öb' jßn *1?* -!°° Anni ßjif'

Lute^ohüli-g.

.Tobtet ^ 9^.

Cellner

ech®, «»

. \Virth albert L *

in i5°.bD Reiner8; / K\^w Ada® h, G.

-11

An die Wilhlkr

des 1. hessischen Weich stags-Wahlkreises.

Unser seitheriger Abgeordneter Herr Geheimer Kommerzienrath Buderus hat nach fünf Jahren opferwilliger und ersprießlicher Thätigkcit die Annahme einer Wiederwahl in den Reichstag endgiltig abgelehnt. Den Diensten, die er uns in ernster Zeit geleistet, bleibt unsere warme Dankbarkeit gesichert. An seiner Stelle schlagen wir unseren Gesinnungs-Genossen in Stadt und Land

Hm» Alsstsitzkr Karl Sdilrukr

auf dem Hardthof bei Gießen

zur Wahl in den Reichstag vor. ' ~ 7 16

Seit langen Jahren ist er der Vertrauensmann seiner Bernfsgenossen nnd als II. Vorsitzender des landwirthschaftlichen Vereins für Oberhesfen unter unfern Wählern allgemein bekannt.

Zum Abgeordneten gewählt, würde er als treues Mitglied der Partei eiusteheu für die Aufrechterhaltung der Wehrkraft des deutschen Reiches, seines Heeres und seiner Flotte; denn der Weltfriede, der uns durch die Weisheit des Kaisers und die Staatskunst des Fürsten Bismarck bisher erhalten worden ist, ruht am letzten Ende doch ans der Ueberlegenheit unserer Waffen über jeden Feind nnd über jedes Bünduiß von Feinden.

Er würde ferner einstehen für den Schutz der deutschen Schule, der deutschen Wissenschaft und der Freiheit des deutschen Gewiffeus gegen die offenkundigen Bestrebungen der Ultramontanen, die bei den Dentschfreisiunigen seither reichliche Unterstützung gefunden haben.

Er würde einstehen für den Schutz der deutschen Arbeit, die dem Zolltarif von 1879 einen mächtigen Aufschwung, der Handels-Politik des Fürsten Bismarck neue überseeische Absatzwege zu verdanken hat.

Nicht minder würde er sich angelegen sein lassen die Erhaltung und Belebung des selbstständigen Handwerks und im Besondern würde er sich widmen der Förderung der Landwirthschast.

Die jetzigen Getreide-Zölle müssen fortbestehen, so lange die Landwirthschast ihrer bedarf zum Schutze ihrer redlichen Arbeit gegen die Masfen-Einfuhr fremden Getreides, das unter Bedingungen erzeugt und auf den Markt geworfen wird, mit denen dem deutschen Landwirth ein Wettbewerb nicht möglich ist.

Die von den Antisemiten gerügten Uebelstände im Handel und Geschäftsleben, insbesondere die wucherische Ausbeutung des Volks bei vielen Börsen- und Handelsgeschäften bekämpfen auch wir aber ohne Rücksicht darauf, ob diese Ausschreitungen von Christen oder Juden begangen werden. Unser Candidat würde jederzeit bereit sein, Maßregeln zuzustimmen, die zur Abstellung dieser Uebelstände geeignet sind, aber er wird nicht in den Fehler der Antisemiten verfallen, dafür einseitig eine ganze Bevölkerungsklasse verantwortlich zu machen und somit mittelbar und unmittelbar Haß und Verhetzung gegen Schuldige und Unschuldige zugleich zu schüren.

Er ist ein überzeugter Anhänger der sozialen Reform-Gesetze. In den Gesetzen über die Zwangs-Versicherung gegen die Folgen von Krankheit, Unfällen, Altersschwäche und Arbeits-Unfähigkeit erblickt er mit uns die großartigste Schöpfung, welche jemals eine starke Monarchie in Verbindung mit einem wohlgesinnten Parlament zustande gebracht hat. Die Wohlthaten dieser Gesetze kommen ebenso sehr der ländlichen wie der städtischen Arbeiterschaft zu gute, und es ist eine heilige Pflicht aller Patrioten, die theilweise absichtlich verbreiteten Mißverständnisse zu zerstreuen, welche verhindern, daß dieser Sachverhalt zum allgemeinen Bewußtsein komme.

In dem Maße, in welchem das deutsche Reich allen Ländern der Welt voranschreitet mit Gesetzen über Arbeiterfürsorge, wie sie noch niemals in der Geschichte gegeben worden sind, in dem Maße haben auch seine Leuker das gute Gewissen, das man haben muß beim Einschreiten gegen solche Parteien, welche unter dem wohlklingenden NamenFreiheit" den Bürgerfrieden untergraben und, wenn ihnen nicht gewehrt wird, die Bürgerfreiheit vernichten würden. Denn ohne Bürgerfrieden kann Bürgerfreiheit nicht bestehen. Vor solchen Parteien darf der Staat nicht entwaffnen, denn es ist seine Pflicht, den ruhigen, gesetzestreuen Bürger zu schützen gegen die Anarchisten derenFreiheit" nichts wäre als Schreckensherrschaft und Bürgerkrieg. . .

Das sind die Gesinnungen, von welchen unser Kandidat als Abgeordneter sich wiirde leiten lassen. Von Allen, die diese Gesinnungen theilen, erwarten wir, daß sie, wie schon zwei Mal, jetzt ein drittes Mal kräftig und entschlossen in den Wahlkampf eintreten und am 20. Februar ds. Js. stimmen werden für

Herrn Gickstlistr Karl Schienst

auf dem Hardthof bei Gietzen.

Zum ersten Male wählen wir auf fünf Jahre statt auf drei. Bei dieser Neuerung hat Niemand verloren, der nicht ans dem Partei­kampf ein Gewerbe macht Die Rechte des deutschen Volkes würden nur dann verlieren, wenn durch Lässigkeit der Wähler ein falsches Bild entstände von dem, was die Nation will und nicht will, wenn wiederum, und jetzt auf fünf Jahre, eine Volksvertretung zustande käme, wie die, welche am 21. Februar 1887 zum Heil des Vaterlandes durch Volksurtheil beseitigt worden ist. ,

Deshalb erinnere sich Jeder, daß jedes Volksrecht seinen Werth verliert, wenn seine Ausübung nicht als Bürgerpflicht erachtet werd, und wer sich der Gewißheit getrösten will, daß er zum Wohle Deutschlands stimme für Kaiser und Reich, der wähle am 20. Februar d. Js.

Herrn Enisdescher Karl Schienst

auf dem Hardthof bei Gießen.

NM- Beitrittserklärungen aus dem Wahlkreise werden in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. "HW

R. Schaum, Ingenieur in Hirzenhain.

H. Schmidt VL, Landwirth in Großen-Buseck. Schnitzel, Kreisbaumeister in Grünberg.

C. Schuchard, Neuhof bei Leihgestern. Schwaabe, Pfarrverwalter in Selters. Seipp, Lehrer in Gießen.

Dr. Siebeck, Professor in Gießen.

Snell, Steuer-Commissar in Hungen.

Stephan, Bürgermeister in Stauffenberg.

Dr. Streng, Geh. Hofrath u. Prof, in Gießen.

Stroh, Rendant in Gießen.

Ubrich, Postmeister in Grünberg.

Dr. med. Weher, Arzt in Gießen.

Dr. Weiffenbach, Gymnasiallehrer in Gießen.

Weihrich, Realschuldirektor in Gießen.

Gg. Weimer, Rechner in Nidda.

Wiener, Landgerichtsdirektor in Gießen.

Dr. Wim men au er, Professor in Gießen.

Ed. Wolff. Rentner in Gießen.

Ernst Zimmer, Müller in Lauter bei Grünberg.

Adolf Zurbuch, Fabrikant in Gießeu.

Win. Zurbuch, Fabrikant in Gießen.

F. Georgi in Gießen.

Georg Gerhard, Zeichenlehrer in Gießen.

Dr. Grossmann, Bezirksstrafricht. i. P. in Gießen.

Dr. med. Haupt, Arzt in Gießen.

Fr. Helfrich in Gießen.

Henzerling, Kaufmann in Gießen.

Dr. Hess, Professor in Gießen.

Äug. Hess, Rentner in Gießen. Heyligenstaedt, Fabrikant in Gießen. Hof, Lehrer in Echzell.

F. Jost. Kaufmann in Nidda.

K. dann, Reallehrer in Gießen.

Jung, Lehrer in Großen-Buseck.

0. Klingelhöfer, Pächter in Hof-Graß.

Koch, Rechner in Inheiden

C. Koch, Bauunternehmer in Gießen, Jean Kirch in Gießeu.

Carl Klees, Agent in Gießen.

Dr. H. Köhler, Thierarzt in Langsdorf Phil. Köhler-Lugge, Landwirth in Bettenhausen. Krämer, Bürgermeister in Steinbach.

Krüger, Oberpostsekretär in Gießen Dr. Linkenheld, Landgerichtsrath in Gießen. Louis Lotz, Gerbereibesitzer in Gießen.

Äug. Mayer, Weinhändler in Gießen. C. Meyer, Landwirth in Großen-Buseck. Meinert. Gutspächter in Conradsdorf. Mickel, Oberamtsrichter in Grünberg. Dr. Molly, Lehrer in Gießen Müller, Distriktseinnehmer in Grünberg. t. Münchow, Druckereibesitzer, in Gießen. Dr. Naumann, Professor in Gießen. Dr. Oncken, Geh. Hofrath u. Prof, in Gießen. P. Passavant, Gutspächter in Großen-Buseck. C. Petry, Gutspächter in Friedelhausen Louis Petri II., Bauunternehmer in Gießen. W. Reiber, Kaufmann in Ruppertenrod. Reitz, Bureaugehilfe in Inheiden.

Joh. Rompf, XII. in Langgöns.

Dr. von der Ropp, Professor in Gießen. Herrn. Roth, Gerbereibesitzer in Nidda. Louis Rothenberger, Gerichtstaxator in Gießen. Rückert, Lehrer in Großen Buseck L. Rullmann. Bürgermeister in Nidda. Rullmann, Revisor in Gießen Dr. Schäfer, Landgerichtsrath in Gießeu. Schäffer, Universitäts-Sekretär in Gießen. Andr. Schäfer, Lehrer in Londorf.

Im Namen der Nationalliberalen des 1. Hess. Reichstagsmahlkreises

die Versammlung der Vertrauensmänner und Vereinsmitglieder vom 26. Januar 1890.

Chr. Albach, Realgymnasiallehrer in Gießen. Arnold, Kreisbauaufseher in Gießen. Balzer, Steuer-Controlleur in Gießen. Dr. 0. Behaghel, Professor in Gießen. Boensel, Lehrer in Langgöns.

W. Braun II., Mühlenbes. u. Beig. in Nldda. C. Brück, Goldarbeiter in Gießen.

Dr. Otto Buchner, Professor in Gießen. Louis Buss, Bahnmeister in Gießen. Carl, Sparkassenrechner in Grünberg. Daubert, Bürgermeister in Ober-Lais. C. Demuth, Kohlenhändler in Gießen.

W. Erck, Landtagsabg. u. Mühlenbes. in Nldda. Dr. Rud. Erb, Realgymnasiallehrer in Gießen. Eitester, Redakteur in Gießen.

Eberhard, Ingenieur, Margarethenhütte. Joh. Faber X. in Leihgestern.

Ad. Felchner, Univ.-Musikdirektor in Gietzen F. W. Feller, Ingenieur in Lollar. Feldmann, Bürgermeister in Lauter.

Wm. Ferber, Buchhändler in Gießen. Fresenius, Oberamtsrichter in Gießen. Fr. Giller, Hüttenbeamter in Hirzenhain. W. Geiger, Realgymnasiallehrer in Gießen.

Universitäts-Druckerei C. v. Münchow, Gießen.