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Ludwig Deibel

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Erledigung von Geschäften n hitzkirchen, Böß-Gesäß Heimwege scheuten plötzlich chrtes, msolge dessen der i aus die Straße geschleudert n nicht unbedeutende So­lcher aus den Hinteren Lheil eiler Haut davon kam.

dl Die optimistische hoss- enbellen Tage der vorigen der amerikanischen Hitzwelle nieder zu Wasser geworden 'ihr berüchtigtes Stadium r'Sommer große Wäsche".

^schnitten werden, denn es > und saul zu werden. Hoch ! e Sögel* zwischen den : en auf. Wenn das Wetter it großer Schaden für die endlich Sommer werden? , monat beginnt. Schlechte :

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Spritze der letztgenannten Orte ist ein Geschenk Napoleons I. und so groß, daß sich 24 Mann darin aufhalten können, und 36 Mann reichen kaum zum Pumpen hin.

Itnixwvfität»«Nachrichten.

Marburg. 24. Juli. Wie dieOberhess. Ztg." aus zuver­lässige Quelle erfahrt, hält man in Berlin an maßgebender Stelle daran fest, im Juni nächsten Jahres, nach Fertigstellung der neuen Universitäts-Aula eine feierliche Gesammt-Etnwethung der hiesigen Universität unter Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers stattfinden zu lassen.

Citeratur u«6 Nnnft.

Jllustrirtes Gartenbau-Lexikon. Zweite vollständig neubearbeaete Auflage. Unter Mitwirkung hervorragender Fach­männer herausgegeben von Th. Rümpler, General-Secretär des Gartenbau-Vereins in Erfurt. Berlin 1890. Verlag von Paul Parey. In 20 Heften ä 1 Mk. Das Werk, auf welches wir die geehrten Leser unseres Blattes wiederholt aufmerksam gemacht haben, ist nun bereits bis zur vierzehnten Lieferung vorgeschritten, welche den Buchstaben P umfaßt. In zahllosen Fällen erfordert die Beant­wortung von Fragen, wie sie sich täglich im gärtnerischen Betriebe aufwerfen, das Suchen und Nachlesen in den verschiedensten Werken; das Gartenbau-Lexikon gibt eine augenblickliche, klare und bündige Antwort, und wo das Wort allein nicht genügt, antwortet zugleich eine gute AbbUdung. Der Preis von 1 Mk. für die Lieferung ist in Anbetracht des Gebotenen ein äußerst niedriger und in der That sollte das Gartenbau-Lexikon in jeder Gärtnerei als Hausbuch zu finden sein. Das Werk wird noch vor Ablauf des Sommers voll­ständig erschienen sein und nehmen wir gern Anlaß, allen Interessenten die Anschaffung nochmals warm zu empfehlen.

Verkehr, £an»« uwö L»olk»wirths«haft

Herborn (an der Köln-Gießener Eisenbahn), 24. Juli. Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 503 Ochsen, Kühe und Rinder, und 864 Schweine. Der nächste Markt ist am 25. August l. I.

Der berühmte amerikanische Reisende George Kennan, der kürzlich die entsetzlichen Gefängnisse Sibiriens bereist und durch­forscht hat, betont in der Schilderung der Leiden und Entbehrungen, die er während seiner Reise durchmachen mußte, ganz besonders, daß seine Hülfe gegen vollkommene Erschöpfung, sowie oft der einzige

Genuß und die einzige Erquickung, die er sich zu verschaffen ver­mochte, allein in Bouillon bestand, die er nur mit Hülfe des bekannten -Liebig'schen FMsch*ExtracteS" herstellte. Das überaus günstige Urlhetl dieses Reisenden über dieses belteb-teste aller Küchen-Prä- parate bestätigt nur dasjenige berühmter Afrikaforscher, sowie Welt­umsegler, denen Liebigs Fleisch-Extracl ost der Retter in der Noth sein mußte.

Mais zur Taubenmast. (Nachdruck verboten.) Der ziemlich hohe Gehalt an Fett, welchen der Mats besitzt und die ver- hältnißmäßig leichte Verdaulichkeit machen ihn als Mastfutter für junge Tauben sehr geeignet. Die ca. drei Wochen alten zu mästenden Thiere werden in einen Korb gethan und an einen dunklen, aber luftigen Ort gesetzt. Hier werden ihnen drei- oder viermal täglich die gekochten Maiskörner in den Hals gesteckt; schon nach zwei Wochen sind die Thiere fett und lassen an Zartheit nichts zu wünschen übrig.

Behandlung neugeborner Ferkel. (Nachdruck ver­boten.) Sobald die Ferkel zur Welt kommen, müssen. sie sorgsamst abgetrocknet werden, namentlich bei edlen Züchtungen ist dieses nicht zu versäumen. Man bringe sie darauf in einen warmen Raum mit weicher Streu (Weizenspreu, Häcksel). Es ist dieses nothwendig, damit von der Muttersau ketns der Ferkel todtgedrückt wird. Todt- geborene Thiere müssen sofort von der Mutter entfernt werden, weil sie sonst von derselben gefressen werden, was Anlaß geben kann, daß die Mutter auch die lebenden verspeist. Ist die Geburt von statten gegangen, so werden die Ferkel an das Gesäuge gebracht und zwar die schwächsten an die Mitte; nur wo man Zuchtthiere ziehen will, bringe man diese dorthin. Werden mehr Ferkel geboren als Zitzen vorhanden, so tobte man die überzähligen und zwar die schwächsten, wenn nicht eine zweite Sau mit geringer Ferkelzahl zur Ver­fügung steht.

Ursachen des Verderbens der Eier. (Nachdruck ver­boten.) Die Eier verderben stets nur unter dem Einfluß von niederen Lebewesen und zwar Schimmelpilzen und Bacterien der verschiedensten Art. In der Regel dringen diese von außen durch die Schale in die Eier, wodurch sich die Thatsache erklärt, daß man durch Ueberziehen der Eier mit Gelatine, Lack u. s. w. dieselben oft auf lange Zeit hinaus haltbar machen kann. Eine absolute Sicherheit bietet dieses Verfahren jedoch keineswegs, denn die Bacterien können auch im Eileiter schon in das Ei gelangt fein, in welchen sie besonders bei der Begattung gelangen.

Schiffsirachrtchten.

Der PostdampferWaesland" derRed Star Line" in Ant­werpen ist laut Telegramm am 23. Juli wohlbehalten in Newyork angekommen.

Kirchliche Anzeigen der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Gottesdienst-

8. Sonntag nach Trinitatis, 27. Juli.

Frühgottesdienst in der Kirche: Vormittags 73/» Uhr. Pfarrer Dr. Naumann.

Vormittags 9Va Uhr: Pfarrer Dingeldey.

Kinderkirche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Vormittags 8V2 Uhr in der Friedhofscapelle: Pfarrer Schlosser. (Zugleich Christenlehre für die confirmirten Realgymnasiasten und Realschüler).

Katechismuslehre für die Gymnasiasten und Stadtschüler Vor­mittags 11 Uhr in der Kleinkinderschule Pfarrer Dr. Naumann.

Katechismuslehre für die Mädchen Vormittags 11 Uhr in der Friedhofscapelle. Pfarrer Dingeldey.

Am Sonntag den 3. August: Feier des heiligen Abend­mahls; Beichte am Samstag vorher, Nachmittags 2 Uhr.

Die Psarrgeschäft«' in der Woche oosi 27. Juli bis 2. August besorgt Pfarrer Dingeldey.

Katholische Gemeinde.

9. Sonntag nach Pfingsten, 27. Juli.

Samstag: Nachmittags um 4 Uhr und Abends um Vr8 Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag: Morgens von 6 Uhr an Gelegenheit zur hl. Beichte; um w Uhr Austheilung der hl. Communion; um V>8 Uhr Frühmesse; um 8/<10 Uhr Hochamt mit Predigt. Nachmittags um j/23 Uhr Andacht. Abends um V28 Uhr Herz-Mariä-Bruderschasts- andacht mit Predigt.

Gottesdienst in der Synagoge.

26. Juli.

Freitag Abend 715 Uhr, Samstag Morgen 8°® Uhr, Samstag Mittag 4« Uhr, Samstag Abend 840 Uhr.

Temperatur der Lahn und der Lust am 25. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 14^/z, Luft 14 Gr.

Rübs am en.

Amsstellungs-VeMoosung veranstaltet vom Gewerbeverein zu Heppenheim a. d. B- 640 Gewinne i. W. v. ca. Mark 15,000.

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Einem geehrten hiesigen wie auswärtigen Publikum bringe ich meine schönen Localitäten in empfehlende Erinnerung.

Wie bekannt, verzapfe ich das beliebte Pilsener von Gebr. Röhrle; auch führe ich neben anerkannt guter Küche reingehaltene Weine.

Mein ausgedehnter Biergarten mit gedeckter Halle bietet gerade im Sommer einen äusserst angenehmen Aufenthalt.

Hochachtungsvoll

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Gothaer Kbmsverficherungsbarck

Verfich.-Bestand am 1. Juni 1890: 74200 Pers, mit 575600000 Mark Bankfonds am 1 Juni 1890 ....... 163050000

Versicherungssumme ausbezahlt seit Beginn . . . 209 720000 Dividende der Versicherten im Jahre 1890 ... 6 187 866

und zwar nach dem alten System mit Dividenden-Nachgewährung auf die letzten 5 Jahre: 380;0 der Jahres-Normalpiämie; nach dem neuengemischten" System: 29 % der Jahres-Normalprämie und 2,4% der Reserve, wonach sich die Gesammtdividende für die ältesten Versicherungen bis auf 125 % der Normalprämie berechnet.

Die Versicherungen Wehrpflichtiger bleiben ohne Zuschlagprämien auch im Kriegsfälle in Kraft.

Jede weitere Auskunft ertheilt und Versicherungsanttäge nimmt entgegen F. Gros,

i 5850 Bahnhofstraße 6 6.

Fahrplan

der aus Station Gießen verkehrenden Eisenbahnzüge.

Ankunft.

1

Abfahrt.

112 800 Y40 1136 1 240 254 *32 ßl5 728 8£7* 1067 1157.

Frankfurt

237 435 459 623 804* 950 11" 147 442 7O6 759 855.

540 (führt 2.-4. Klaüe).

Friedberg (Locattug)

625 (führt 2.-4. Klasse).

222 454 758* 1131 431 ßo8 753 851 1123.

Cassel

1202 127 347 gO9 951 1B»

1254 440 853*.

222 454 616 758* H31 431 «58 763 821 HE-

Marburg

1202 127 347 809 951 1146

1254 440 853* 911.

745 (führt 2.-4. Klasse).

^ronhaufen (Localz.)

630 (führt 24. Klasse).

640 756 911 1127 1244 Z30

433 656 727 811 Ur* 11^1.

Wetzlar

505 625 806 949 1000 H5»

12io 441 505 715 857 905.

941 1244 330 6^6 811 1124.

EurS Coblenz

505 808 9" 1159 441 715,

H27 433 727 H51.

DeutzCöln

625 1000 1210 505.

757 130 425 1000.

ftulva

642 1150 500 bts Alsfeld, 735.

930 307 656 UH.

Gelnhausen

705 1210 442.

616 (n. v. Nidda), 9^0 3°766611£.

Schotten bczw. Nidda

705 1210 120 442 800 855.

930 307 656 1117.

Gedern, Zaubach bezw. Stockheim

705 i2io 442 800 855.

Die Lachtzeiien von 6 Uhr Übend« bi« 6* Uhr frük stnd durch Unterstreichen der Minute«,uhle, au«ße,etch«cf Die feUen Ziffern bezeichnm die Schveljügc. Die mit '.bcjeichnete, Züge sührcn n»r L Ml t. »aff-.