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Angersbach in Quartier lagen. Dies ist allerdings nicht unwahrscheinlich. Wir möchten diese Funde dem Gefechte vom 29. November 1759 zuschreiben, das in dortiger Gegend stattfand zwischen dem Vortrabe des Erbprinzen von Braun­schweig (dem späteren preußischen Oberbefehlshaber in den Feldzügen von 1792 und 1806, bei Jena tödtlich verwundet) und demjenigen des Herzogs Karl Eugen von Württemberg (des bekannten Gründers derKarlsschule"). Im November 1759 bedrohte Herzog Karl Eugen von Fulda aus die Alliirten, die im Lager von Krofdorf bei Gießen den Franzosen unter Broglie gegenüberstanden, mit einem Corps von 10 000 Mann. Gegen ihn brach am 27. November der Erbprinz von Marburg aus mit 8000 Mann (zumeist Hessen) über Kirtorf aus. Am 29. November marschirte er über Alsfeld gegen Lauterbach, wo sein Vortrab 8900 feindliche Reiter unter dem Brigadier Normann mit einem Verluste von 30 Mann zersprengte und zu eiliger Flucht gegen Schlitz nöthigte. Am folgenden Tage wurden die Württemberger bei Fulda empfind­lich geschlagen.

K. Wippenbach, 20. Juli. Ein kaum glaubliches Kunst­stück hat der dahier wohnhafte Förster Meyer mit Hilfe von zwei Männern ausgesührt. Derselbe wurde auf einem hohen Buchbaume im hiesigen Walde zwei junge Baummarder gewahr. Er und die beiden Männer bestiegen den Baum und versuchten dieselben lebendig zu fangen, was ihnen auch nach großer Mühe und Anstrengung, trotz der Bissigkeit und der Gewandtheit der Thiere, gelang. Einige Hautabschür­fungen an Gesicht und Händen trugen Genannte davon. Herr Meyer hält nun die Thiere in einem Käfig gefangen.

Bermuthshain, 22. Juli. Der hiesige Vieh- und Krämermarkt wird dieses Jahr auf einen Tag abgehalten, da derselbe wie alle Märkte in hiesiger Gegend seit einigen Jahren bedeutend an Werth verloren. Der Markt findet nächsten Dienstag den 29. Juli statt; wenigstens ist noch nichts bekannt, ob der Markt etwa wegen des Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche in einigen Ortschaften des benach­barten Kreises Schotten verschoben werden wird.

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*= Frankfurt a. M., 22. Juli. Der Eisenbahn-Strecken­arbeiter Conrad Bischof aus Oberursel ist am Sonntag Abend das Opfer seiner eigenen Waghalsigkeit geworden. Derselbe benutzte von Homburg v. d. H. aus einen Schnellzug zur Heimfahrt, der aber in Oberursel nicht anhält. Bischof suchte diesem Uebelstand dadurch zu begegnen, daß er vor Oberursel von dem Schnellzug absprang, wobei er nach der einen Lesart gegen einen Prellbock, nach der anderen gegen den weiter­brausenden Zug geschleudert wurde. Genug, er brach einen Arm und erlitt so schwere Kopfverletzungen, daß das Gebirn blosgelegt war. Im Hospital zu Homburg, wohin man ihn gebracht, verstarb Bischof gestern Morgen. Er hinterläßt angeblich Frau und fünf unerzogene Kinder.

* Lüdenscheid, 20. Juli, lieber den Unglücksfall bei dem Feste des Westfälischen Kriegerverbandes wird noch Folgendes bekannt: In einem nahe dem Bahnhof gelegenen Wäldchen war eine Kanone aufgestellt, welche zur Begrüßung der ankommenden Festgäste benutzt werden sollte. Als Nach­mittags ein Sonderzug in Sicht kam, war die Kanone, ein Krupp'scher Hinterlader, noch nicht zum Abfeuern fertig ge­laden. Ein Mann stand vor der Mündung und bemühte sich, einen großen Pfropfen aus Rasen zur Verstärkung des Knalles in das Rohr zu bringen, und der letzte Handgriff, die Umdrehung, mittelst welcher der vollständige Verschluß be­wirkt wird, war noch nicht erfolgt. Trotzdem wurde die Zündschnur gezogen und dadurch die sofortige Entladung her­beigeführt. Der Mann vor der Mündung wurde von dem Nasenpfropfen getroffen, getödtet und weithin über einen Zaun geschleudert- die Theile des Keilverschlusses trafen die vier anderen Leute, von denen einer ebenfalls auf der Stelle tobt war, während die andern schwer verletzt wurden. Von diesen ist gestern Abend einer und heute Vormittag wieder einer gestorben - der letzte dürfte mit dem Leben davonkommen, doch wird die Abnahme eines Armes nothwendig sein. Das Geschütz war ein ausrangirter Sechspsünder, den der Kaiser- Wilhelm dem Lüdenscheider Wehrverein in Anerkennung seiner vorzüglichen patriotischen Haltung geschenkt hatte. Einem in der Nähe aus dem Felde arbeitenden Mädchen flog ein großes Sprengstück dicht am Kopfe vorbei. Die Leitung des West­fälischen Kriegerverbandes setzte sofort eine namhafte Summe für die Hinterbliebenen der Verunglückten aus.

* Handel mit Apothekerwaaren. Die neue Kaiserliche Verordnung über den Verkehr mit Arzneimitteln außerhalb der Apotheke hat eine Reihe scharswirkender Heilmittel, wie Antifebrm, Antipyrin, Cocain u. s. w. dem freien Verkehr entzogen, dafür aber demselben andere Apothekerwaaren über­lassen. So dürfen jetzt außerhalb der Apotheke verkauft werden sämmtliche Verbandstoffe, medicinischen Seifen, Zubereitungen zur Herstellung von Bädern, alle natürlichen und künstlichen Mineralwässer und die aus denselben bereiteten Salze, sowie Nachbildungen dieser Salze, ferner die aus natürlichen Mineral­wässern oder aus künstlichen Mineralquellsalzen bereiteten Pastillen. Von den Arzneizubereitungen des Verzeichnisses A

Vermischtes.

* Darmstadt, 19. Juli. In den 6 Städten des Groß- herzogthums, in welchen die Städteordnung eingesührt ist, gestaltet sich für das laufende Jahr 1890/91 die communale Besteuerung folgendermaßen, wobei die betreffenden Ziffern des Steuerjahres 1889/90 in Klammern beigefügt sind:

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men, von Mitgliedern des ; inngencn Preisen erhielten 1 ;t). Laubel, (Sieben, T.-V., > l.-I., 14. Pr. G. Nessel- ' Lüh. Amenbs, Krofdorf,

26. Pr. Heinrich Leib, , itn, Dieseck, 30. Pr. Hein-

Rinn, Krofdorf, 33. Pr. i r. Pubiv. Rohrbach, Lollar, fr. L>. Pfeiffer, Krofdorf, -P., 40. Pr. MH. W ;en, 41. Pr. MH. . Rank, Wiesech 41. Pr- Rohm, Wieseck, 42. Pr.

Louis Rohrbach, Lollar, 14 Pr. F. Böttcher, Lollar, s Pr. Gerhard Rohrbach, i,' T.-L/ 5^Pr ö-mr. ner Heuchelheim, 5b. Pr.

Rauthenslrauch, Gieren, Lejed, 61. Pr- C- Volkmar,-

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dieser Verordnung wurden als freigegeben außerdem aus­drücklich ausgeführt: Ameisenspiritus- Arnikatinctur - Baldrian- tinctur; Benzoetinctur; Brausepulver, einfache oder mit Zucker und ätherischen Oelen gemischte (Limonadenpulver); Cold- cream; Eichelkaffeeextract- englisches Pflaster - Eucalyptus- wasser,- Fenchelhonig,- Fichtennadelextract- Fleischextract; Fruchtsäfte mit Zucker eingekocht- Heftpflaster- Himbeeressig- Hoffmannstropsen - Hühneraugenringe - Kaffeeextract- Kampher­spiritus - Kapseln, gefüllte, von Leim oder Stärkemehl, welche Brausepulver, auch mit Zucker und ätherischen Oelen gemischt, Copaivabalsam, Leberthran, doppeltkohlensaures Natrium, Ricinusöl oder Weinsäure enthalten- Lakritzen lSüßholzsast), auch mit Anis- Leberthran mit Pfefferminzöl- Liniment, flüchtiges- Lippenpomade- Malzextract, auch mit Eisen, Leber- thran oder Kalk- Molkenpastillen, einfache- Myrrhentinctur- Pappelpomade - Pechpflaster (Gichtpapier) - Pepsinwein - Pfeffer­minzplätzchen; Riechsalz- Rosenhonig- Salicylstreupulver- Salicyltalg- Salmiakpastillen- Seifenspiritus- Senspapier- Theeextract von Blättern des Theestrauchs - Wachholderextract- weißer Zuckersyrup.

Freigegeben wurden ferner eine Anzahl unschädlicher Drogen und chemischer Präparate, die allerdings theilweise auch technischen Zwecken dienen. Wir erwähnen davon: Salpetersaures Wismuth, verschiedene Eisenpräparate, salpeter­saures Quecksilberoxydul, Bromkalium, Bleiessig, Cajeputöl, Muscatbutter, Goldschwesel, Boraxweinstein und Seignette- salz u. s. w.

Es muß anerkannt werden, daß die Bestrebungen der Drogisten, welche auf Freigabe aller derjenigen unschädlichen Heilmittel abzielen, deren unbeschränkte Abgabe der Apotheke gestattet ist, einigen Erfolg gehabt haben- eine Anzahl beliebter völlig unschädlicher Hausmittel sind freilich noch immer dem Monopol der Apotheke verblieben. Auch sind die vielseitigen Klagen über die nicht Jedermann verständliche Fassung der früheren Verordnung vom 4. Januar 1875 nicht beseitigt - nach wie vor wird es Differenzen geben über die Grenzen des Arzneimittelhandels zwischen Apothekern und Nicht­apothekern- nach wie vor werden dabei verschiedenartige An­schauungen und Grundsätze zu Tage treten.

Der Deutsche Drogisten-Verband hat nun durch seinen Vorsitzenden, dem durch seine 17jährige Thätigkeit als solcher reiche Unterlagen und Erfahrungen zur Seite stehen, einen Commentar ausarbeiten lassen, der neben der Besprechung des neuen Gesetzes vom 27. Januar d. I. eine große Aus­wahl freisprechender und verurtheilender Entscheidungen deutscher Gerichte und Behörden enthält- hoffentlich trägt das 15 Bogen starke, die Materie übersichtlich behandelnde (im Verlag der Drogisten-Zeitung in Leipzig, geb. 4 Mk., erschienene) Werk zur Klärung der verschiedenen Auffassungen bezüglich des Verkehrs mit Heilmitteln außerhalb der Apotheke mit bei.

* Eine Erbtante läßt ihren Neffen zu sich kommen und eröffnet ihm, daß sie ihm alle ihre Güter vermacht unter der einen Bedingung, daß ihr auf Lebenszeit eine kleine Pension ausgesetzt wird.O Tante," erwiderte der gefühl­volle Nefft,so klein, wie Du willst!"

* Ein großer Unterschied. A.:Starb Ihre Schwieger­mutter schon, ehe Sie verlobt waren?" B.:Nein, ich verlobte mich erst, als sie gestorben war!"

Einige Bemerkungen über den Vogelschutz.

Vor mehreren Tagen habe ich eine Unterredung mit Herrn Professor Dr. Winkler von hier gehabt und es war mir sehr angenehm von demselben zu hören, daß er den Bestrebungen des hiesigen Thierschutzvereins für den Vogel­schutz seinen vollen Beifall zollte. Jedoch war er der Meinung, daß es keinem einigermaßen aufmerksamen Beobachter ent­gangen sein könnte, daß die nützliche Sängerwelt nicht mehr so zahlreich, wie in früheren Zeiten vorhanden sei, denn in Beziehung des Vogelgesanges sei es auffallend stiller in unseren Fluren und Feldern geworden.

Ich konnte demselben nicht widersprechen, da ich in einem Vortrage, den ich im vergangenen Vereinsjahre über die nütz­lichen, einheimischen Vögel hielt, dieselbe Meinung vertrat und auch der Ansicht des Herrn Dr. Winkler, die dahin geht, daß an der Abnahme genannter Vögel wesentlich die allzu große Verminderung der passenden Brutstätten die Schuld trage, kann ich nur zustimmen - denn wo sollen viele der armen Vögel ihre Wohnungen ausschlagen, wenn alle Hecken, alle hohlen Bäume und alle Dornen und wilde Rosen an Rainen und sonstigen Stellen vernichtet werden? Leider geschieht dies jetzt fast überall.

Ich nehme es den Herren Landwirthen gewiß nicht übel, wenn sie ihre Felder möglichst rationell auszubeuten suchen, aber ich glaube doch annehmen zu dürsen, daß sich säst in jeder Gemarkung Plätzchen finden, denen der Landmann selbst bei dem größten Fleiße aber auch nicht einmal soviel abge­winnen kann, daß seine Mühe belohnt wird. Da es aber sehr genügsame Pflanzen gibt, die zu ihrem Lebensunterhalt mit dem schlechtesten Boden zufrieden sind, wie z. B. Weiß- und Schwarzdorn, Schlehen, Zwergkiefer, Heidekraut, wilde Rosen, Stechpalmen, Besenginster rc., so möchte ich hiermit alle, die ein warmes Herz für die lieblichen Sänger haben, srenndlichst bitten, bei den Gemeindebehörden dahm zu wirken, daß solche Plätze mit benannten Pflanzen zu passenden Brut­stätten der Vögel und zu Zufluchtsorten derselben in Gefahr angelegt werden, und jede Gemeinde kann versichert sein, daß diese kleine Fürsorge, die nur mit wenigen Kosten verknüpft ist, von den nützlichen Vögeln tausendfach bezahlt wird.

Weiter möchte ich alle Landwirthe, Garten- und Wald­besitzer recht inständig bitten, bei allen Neuanpflanzungen auch die überaus nützlichen Vögel nicht zu vergessen, und dies geschieht, wenn an allen geeigneten Plätzen Bäume und Sträucher angepflanzt werden, deren Beeren und Früchte im Herbste den Zugvögeln und im Winter den Standvögeln Nahrung bieten, wie Hollunder, Eberesche, Faulbaum, Kreuz-, Sauer- und Weißdorn.

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In allen hiesigen, städtischen Anlagen sind zu meiner großen Freude fast alle oben angeführten Pflanzen reichlich vertreten.

Schließlich fühle ich mich noch veranlaßt, einen ziemlich großen und vollständig sicheren Nistplatz, den Herr Professor Dr. Hofmann im hiesigen ^botanischen Garten im vorigen Jahre hat Herrichten lassen, in Erwähnung zu bringen. Der­selbe bildet eine Insel im Teiche und schützt dadurch die Vögel und die junge Brut vor den Krallen der räuberischen Katze - er ist mit allen möglichen, mitunter stacheligen Pflanzen an­gelegt, reichlich mit Steingruppen versehen und bietet somit vielen Vögeln eine ganz sichere Wohnstätte. Das haben sich die klugen Thierchen aber auch sogleich gemerkt, denn schon in diesem Jahre haben sich nach den gemeinschaftlichen Beob­achtungen mit meinen Herren Collegen Lehr und Roth folgende Vögel auf der benannten Insel angesiedelt: Roth- schwänzchen, Kohlmeise, gelbe und weiße Bachstelze, Buchfink, Zaunkönig, Fliegenschnäpper und Grasmücke.

Sollten sich wieder einmal, was mir sehr erwünscht wäre, Nachtigallen in unserem botanischen Garten einfteHen, so glaube ich Ihnen die Versicherung geben zu können, daß dieselben sich ein so zweckmäßiges und sicheres Plätzchen nicht entgehen lassen, sondern sich dauernd auf demselben ansiedeln. Ein solch schönes und edles Werk verdient gewiß Nachahmung und ich glaube in Ihrem Sinne zu handeln, wenn ich hiermit an dieser Stelle dem Herrn Hofmann den ihm dafür gebührenden Dank ausspreche.

Gießen, den 21. Jutt 1890.

H. Curschmann.

Verkehr, £anb* unb Vettswtrthschafr.

In Folge immer wieder vorkommender Fälle, in denen Reisende auf den Stationen falsche Züge besteigen und so sich auf eine unrichtige Strecke begeben, bann aber die ganze Schuld den Schaffnern betmessen, haben mehrere Königliche Eisenbahn- Directionen aufs Neue zur Kenntniß des reisenden Publikums ge­bracht, daß jeder Reisende selbst für das Aussteigen auf seiner Ziel­station zu sorgen bade. Ebenso sei er selbst dafür verantwortlich, daß er auf den Wagenwechselstationen, wo Züge nach verschiedenen Richtungen abfahren, in den richtigen Zug einfteigt. Ein über seine Zielstatton hinausfahrender Reisender könne Ansprüche an die Etsen- bahnoerwaltung nicht erheben und ebenso wenig könne der Schaffner dafür in Anspruch genommen werden.

Sd?iff»nad?rid?ten.

Bremen, 22. Juli. sPer transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Ems, Eapt. R. Sander, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 12. Juli von Bremen und am 13. Juli von Southampton abgegangen war, ist heute 3 Uhv- Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.

Als bester Fußboden-Anstrich, von Jedermann leicht selbst zu bewirken, unübertrefflich an Trockenkraft, Härte, Glanz und Dauer gilt der von der Earl Tiedemann'schen Lack- und Ftrniß-Fabrik in Dresden (unter der SchutzmarkeHerkules") alleinig erzeugte Bern- stetn-SchnelltroLeN'Oellack. Dieser, aus härtestem Bernstein sorg- täüigft bergestellte Fußboden Oellack mit Farbe übertrifft durch seinen Oelgehatt die bisher zum Hausgebrauch vielfach angewendeten spiri- tuösen Fußboden-Lacke bedeutend an Haltbarkeit und Dauer. Das Präparat ist in fünf verschiedenen Farben, vier braunen und einer grauen, streichrecht zum Gebrauch fertig und trocknet in einer Nacht hart auf, ohne nachzukleben. Zum einmaligen Anstrich für 15 Quadrat­meter genügt 1 Kilo. (Siehe Inserat.)

Wöchentliche Neberficht der Todesfälle in Gießen.

29. Woche. Vom 13. Juli bis 19. Juli 1890. Einwohnerzahl: 20 500 (tncl. 1600 Mann Militär).

Sterbltchkettsztffer: 22,8 Voo-

Kinder

Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle tn der betreffenden Krankheit auf von Auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen

Es starben an: Zusammen: Erwachsene:

im vom

1. Lebensjahr: 2.Ib.Jahr:

Diphtherie

2 (1)

2 (1)

Unterleibstyphus

2 (1)

2 (1)

Asthma

1

1

-

Hirnentzündung

1

1

^Nierenentzündung

1 (1)

1 (1)

Kinderzehrung

1

1

Altersschwache

1

1

Summa:

9 (3)

6 (2)

3 (1)

Temperatur der Lahn und der Lust am 23. Juli, Vormittags zwischen 11 und 12 Uhr: Wasser 14, Lust 15 Gr.

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