Einzelbild herunterladen

I tts.

Beilage zu Nr. 67.- 1890.

Feuilleton

E-

8

15

2:08

2327

empfiehlt Aug. Mqntanus

n HauS mit großem Garten lartner passend) sofort zu verkaufen.

2029'

l

9

107

4

2

11

rm

n

h

H

U

n

z»o.

8 on Mk. TO.-, kate.

ausch alter Klaviere.

Freie tiefem

rin. Neuenweg

Aeier des lOOjiihrigen Bestehens Großh. Hess. IMerie-Regiments Nr 25 (Großh- Art.-Corps).

9,78 fm Inhalt, Buchen-Stämme von 34 bis 48 cm Durchm., bis 14 m lang, 11,67 fm Inhalt, Nadel-Stämme von 14 bis 22

irr MO

, Goldrente euer M berrente [ID.

cm Durchm., bis 17 m lang, 3,95 fm Inhalt,

90 Nadelderbstangen von 7 bis 12 cm Durchm-, bis 10 m lang,

Bersrod, am 17. März 1890.

Großh. Bürgermeisterei Bersrod.

Bücher. 2384

i machen wir HM, ung von dem * mvutetentzinW roßmutter, der e$ogd

Grosse Posten

neueste

Rteiderstosse,

**6

cm Durchm., bis 9 m 0,80 fm Inhalt, Buchen-Scheitholz, -Knüppel, Nadel-

Holzversteigerun».

Freitag den 21. März, von

Vormittags 9 Uhr an, sollen im Gemeindewalde zu

BerSrod

in den Districten Spitz, Brand und Rosenberg, versteigert werden:

9 Eichen-Stämme von 28 bis 38 cm Durchm., bis 20 m lang,

in-Act' bn-Act- !ordofi s-st

Verlag von «ecker Lt Lari», Berlin und Gießen.

Lubill Tabetten

)ur Bestimmung des Cubik-InhsUes runder Holzer.

Von Eugen Laris, Redacteur desHandelsblatt für Walderzeugmsse".

1 Große Ausgabe für drn Bureau- und Comptoir«Gebrauch, (Format 22/17), enthalt: Cubiktabelle zur Bestimmung des ^ubllmhalteS runder Hölzer in Kubikmetern mit zwei Decimalen- ^ersflachen'Dabelle alS feinere Cubiktabelle nach Metermaß und zur Cubrruna nach. Fuß^und Zoll, beide Tabellen mit practischen Beispielen und Bemerkungen.

Sie^Subatobeae bietet dem Holzhandel Cubirungsiafeln, wie si- in Bezug auf Vollständigkeit, Uebersichtlichkeit, großem klaren Druck, bequemer Handhabung, neben außerordentlicher Billigkeit, noch von keiner anderen Serie geboten LI^Tafchenformat-Ausgabe zur Cubirung nach Metermaß. Preis O.40 Mark. Diese Kubiktabellen sind die billigsten und vractrschsten für den Holchandtt, da bei ihrer Aufstellung speciell auf die Bedürfnisse des Holzhandels Rücksicht genommen ist. . .

Durch jede Buchhandlung zu beziehen»_______________ -

JP,ele 4 U

«ostet 50 Pf

1 Haus. ' ; rStas ehles iw.

Nadel-

Hundert Buchen-Relserwellen, 10V3 Nadel-

2 Eichen-

Die Zusammenkunft ist im Ort.

Wmerstag den 20. März. (Siebener AnzerAev

schwarze Lachemire, tzchmarze -faalasiesloffe

durch besouders günstigen Einkauf

Eichen- Buchen-Stöcke,

Eichen- h

Bald daraus, nachdem inzwischen die Katastrophe bei Moskau erfolgt war, wurde 'unter unsäglichen Strapazen, wobei ote Menschen und die Pferde erfroren, der Rückzug nach Wilna anqetreten. Es war der Schrecken aller Schrecken. Am 26. November erfolgte der Uebergang über tue Beresina. Am 16. December hatten die hessischen Truppentherle Revue vor Murat. Am 26. Februar 1813 rückte unsere Artillerie wieder in Darmstadt ein- von der 194 Köpfe starken Batterie kehrten nur 26 wieder zurück von den 5000 ausmarschirteu Hessen etwa 500, von dem Schicksal der Uebrigen ist fast nichts bekannt geworden.

In heldenmüthiger Weise und unter den unsäglichsten Beschwerden hatte unsere tapfere Artillerie von den mit ms Feld genommenen 8 Geschützen 6 wieder mitgebracht, eine That, die dem Regiment ewig zum höchsten Ruhme gereichen wird. Prinz Emil hatte alle Leiden und Gefahren mit seinen Truppen getheilt. Das hessische Kontingent war bis auf wenige Trümmer in Rußland zu Grunde gegangen.

Bald indeß war wieder ein neues bundesgemäßes Kon­tingent gebildet und noch im selben Jahre 1813 nahm das neugebildete Korps schon wieder Theil an den Schlachten bei Lützen, Bautzen, am 18. October bei Leipzig, wo die hessische Brigade zum zweiten Male aufgelöst lind zersprengt ward Da erfolgte am 4. November der Austritt Hesiens aus dem Rheinbunde und schloß sich den Verbündeten an. So finden wir denn unsere Truppen 1814 und 18lo m Frankreich, wenn anch weniger activ eingreifend.

Ks würde den uns zustehenden Raum weit überschreiten, wollten wir die Geschichte des Korps auch nur in großen ^üqen weiter ausspinnen. ,

Von 18161848 ist die Zeit der Organisation und inneren Ausbildung. In den Jahren 1848 und 1849 war das Korps thätig gegen den badischen und Frankfurter Auf- stand ; 1866 in den Gefechten bei Frohnhofen, Aschaffenburg re. Die Geschichte von 1870/71 ist noch in Aller Gedächtmtz. In heldenhafter Weise fügte das Corps, an der Seite der deutschen Brüder, bei Vionville, Gravelotte, Orleans und ut einer ganzen Reihe anderer Schlachten dem alten Ruhm neue Lorbeeren hinzu.

Im Jahre 1874 erfolgte die Umbildung m em Regi­ment unter der BenennungGroßherzoglich Hessisches Feld- Artillerie - Regiment Nr. 25 (Großherzogliches Artillerie- ^o^Fürwahr, es ist ein reiches Ehrenblatt, auf welches das Regiment in seinem 100jährigen Bestände zurückblicken kann. In 100 Schlachten hat es gefochten nnd geblutet- m ganz Kuropa, von den eisigen Gefilden Rußlands bis im fernsten ! Süden, wo die Rosse im Tajo und Douro getränkt wurden, . bleichen die Gebeine der tapferen Krieger, die immer furchtlos dem Tode ins Auge geschaut. Unter den schwierigsten Ver­hältnissen hat das Korps, immer dem Rufe seines Fürsten folgend, keinen Augenblick in der Erfüllung seiner Pflichten ! gewankt - stets hat es durch seine Tapferkeit auch dem Femde ! Achtung abzugewinnen gewußt. Und derselbe Geist ist es, der das Regiment heute noch beseelt und der es immer ' beseelen wird, so lange der Ruf ertönt, mit dem der hoch- ! selige Großherzog Ludwig III. am 23. Juli 1870 feine ' Truppen nach Frankreich entließ: Vorwärts mit Gott für Ehre und Vaterland!

4,50 fm Inhalt,

70 Nadelreisstangen von 3 bis 6 lang,

*ben über wirt$ «Teilung Berlin ! berIin V, Sellerstn und franco.

ieii Erfolg

Mobiliar Versteigerung.

Murata« 6m 20. Mm,, «achmtta,- °»n 2Wan, ifcXWJi äx äs ä

Übergardinen mit Zubehör, Teppiche, sämmtliches zusammen paffend.

1 Coueertflügel,

Haushaltungsg-g-nstande rc. Auftrag:

Rothenberger,

Gerichtstaxator.

w ade, er.

rf sejeijt, 'M

sich verpflichtet, 4000 Mann zur französischen Armee zu stellen. Am 18. August desselben Jahres erfolgte das Decret welches das Feldartilleriecorps zumGroßherzog- I lichen Artilleriecorps" erhob. Im October marschirten die hessischen Truppen aus- die Großh. Artillerie kam nn De­cember bis in die Gegend von Warschau, wurde spater nach Bromberg zurückdirigirt, um zu den übrigen hessischen Truppen zu stoßen, erreichte im Januar 1807 unter großen Schwierigkeiten Thorn und begann bald darauf Graudenz , zu blockiren. Die Hessen waren hier dem Marschall Berna- | hotte unterstellt. Es herrschte eine ungewöhnliche Kalte, ; hoher Schnee lag und die Straßen waren unsahrbar^ Die ; Zurückbleibenden erfroren, viele Leute waren ohne Schuhe. ; Am 11 März wurde die Stadt (nicht die Festnng) ge­nommen- ein Theil nnserer Artillerie wurde zu der neu errichteten polnischen Division Zayenczek beordert, später aber wieder zurückberufen. Unterdessen wurde der Friede von Tilsit geschlossen nnd die Belagerung aufgehoben. Die ' hessischen Truppen erhielten Befehl, nach Schwedisch- I Pommer n abzurücken (der König von Schweden war am 5 Friedensschluß nicht beteiligt) zur Belagerung von Stral­sund- am 20. August ergab sich dasselbe. Am li. Sep-

; tember setzten sämmtliche hessische Truppen nach der ^znfe Rügen über, woselbst sie bis zum November blieben- am 30. December rückten sie wieder in Darmstadt ein.

Von 1808 kämpfte von Hessen ein Regiment Infanterie und eine halbe Batterie auf Napoleons Befehl in Spanien. , Die Artillerie verliest am 21. August 1808 Darmstadt- der ! Marsch ging über Mainz, Worms, Kaiserslautern, Zwei- ! brücken, Metz, Troyes, Orleans und Bayonne- die Marsche , waren sehr anstrengend, am 13. Oetober wurde Bayonne i erreicht, am folgenden Tage, also nach achtwochentlichem Marsche, betrat unsere Artillerie den spanischen Boden, am 23. October war sie in Vittoria. Bald kam es zu Ge­fechten, bei Tudela und Lama, bei Arzebispo, Almaraz, Medellin, Toledo, Ocana u. s. w. Ueberall, wo die hessstche Artillerie ins Feuer kam, wurde ihre Geschicklichkeit gerühmt. Am 3. December 1811 rückte sie in Madrid emz am 10. Januar 1812 in Sevilla - schwere Leiden hatten die Hessen bei der Vertheidigung von Badajoz an der portu- aiesischen Grenze. Bei der Einnahme dieser Festung durch die Engländer wurde die ganze Besatzung gefangen genommen, nach Portugal und dann auf Schiffen nach England ver­bracht. Im Frühjahr 1814 gelangten die gefangen gewesenen Hessen nach Deutschland und am 14. Juli ruckten sie nach 6jähriqer Abwesenheit in Darmstadt ein.

Im Jahre 1809 finden wir unsere Artillerie m O e st e r- reich. Am 22. Mai war sie an der Schlacht bei Aspern beteiligt, am 4. Juli bei Wagram - am 27. December trat die Batterie den Rückmarsch nach Darmstadt an, woselbst ste am 21. Januar 1810 eintraf. . _

Es folgte der schreckliche Feldzug m Rußland. Am 17 Februar 1812 setzte sich unsere Artillerie m Bewegung nach dem Norden, wo so mancher brave Soldat sem Grab finden sollte. Erst nach fast 9 Monaten, am 1. November, wurde Kowno erreicht, fünf Tage später Wilna bei 25 Grad Kälte und hohem Schnee - überall mutzten Kranke zurückbleiben, so daß sich der Bestand um em Viertel verringert hatte. Dann ging der Marsch nach Damlowiczi.

154

79

54

.für Handwerker Lehrlinge! Wen, Hemden, Mausen «. Schüren ä .wMit Robert Stuhl, Neustadt 21 ofc®

HnteckickW ogel, elfter, linz 1390.

«09 d« 20- *

ig 01

ft 610

nn. Das Großh. Hess. Feld-Artillerie-Regi- Jjiit Nr. 25 (Großh. Artillerie - Korps) wird in aller- nräfptcL1 Zeit ein seltenes Fest begehen : am 6. April blickt eJ auf ein Jahrhundert seines Bestehens zurück, aur eine itzAmliich wechselvolle Geschichte, die aber immer reich an Nknihm und Ehren. In zahllosen Schlachten hat es mit- ffifcfirniyft und stets, auch wo ihm das Glück nicht zur L-eite Md, doch seiner Fahne und seinem Vaterlande Lob und

abzugewinneii gewußt. Und so^ dürste es wohl an­gebracht sein, heute schon auch an dieser Stelle eine kurze Cscizze dieser ruhmreichen Vergangenheit, angepaßt dem engen alten eines Zeitungsartikels, wiederzugeben.

Äm 6. April 1790 wurde das landgraflich heststche sr-eldarttillerie-Korps errichtet, zunächst die 1. Kompagnie, bald timaus die 2. formirt. Nicht lange währte es, bis sich das GCorpd auf dem Felde der Ehre die ersten Lorbeeren pflücken tote. Jenseits der Vogesen bereitete sich schon das Un- c«Witter vor, welches fast ein Menschenalter hindurch die LW im Blut und Elend versetzte. Im April 179- erkarten Lße Fimnzosen dem deutschen Kaiser und Reich den Krieg. Oeserlolate alsbald der Feldzug am Main und Mittel- vl'heiil. Unsere Artillerie blieb bis Ende November m 0&|n war später bei der Belagerung von Königstein be- tcheiligl und garnisonirte dann während des Winters in SDannitabt und Umgegend. 1793 kämpfte sie vor dem be- Qhderttm Mainz und kehrte, nachdem die Festung am 23. Mm riM den Franzosen übergeben, wieder nach Darmstadt zuruck. , "Fon 1793 bis 1797 kämpfte die 1. Kompagnie des Korps ; MHiiber am Rhein- es folgte Schlacht aus Schlacht, beson- ' di-is nuhmreich zeichnete es sich in dem Gefechte bei Buchs- , tmeiler am 18. November 1793 aus, ferner am 13. De5 cembcT bei Lembach, am 2. December 1795 bei Biebelsheim, 1M iim Feldzuge an der Lahn, bis es 1<9< bei der ?kaiserl ichen Observations - Armee unter Erzherzogs Karl in sDcfte rreid) stand, der nach dem Friedensschluß Hesiens i »mil Firankreich die hessischen Truppen mit der Aeufzerung erlief,daß er sich in dem Augenblick einer kräftigen Offen- ' jjl>e h»chst ungern einer so ausgezeichneten Truppe, wie der < :Men-DarmstädUschen Brigade, entschlage". 1

Währenddessen machte die 2. Compagme von 1/93 bis als Hilsscorps der Engländer den Feldzug in den' ?8jed«rland en mit, kämpfte bei Nechin, bei Harlebeke, bei , CUirtrap, bei Jngelmünster, Bevern, Boxtet u. s- w-- fm - 1796 rückten die Truppen wieder w Darmstadt ein. ?Cic si ets, so hatten sich dieselben auch in der Niederländischen ßLampDgne durch unerschütterliche Disciplin und mannhaf e j f Bcn" Ä1806 herrschte für das hessische Militär i

Im November 1805 besetzten die Franzosen das WtnD; der Artilleriepark wurde nach Gießen geschafft. Am

Qiuli 1806 wurde das Konföderationstractat mit Frant- iJd) inbaeschlossen und die landgräflichen Staaten wurden zum -OMränen Großherzogthum erhoben. Der Großherzog hatte

_______..... 2334] Ein MndermLdche« tagsüber I 2u2ö] Einen Lehrling sucht Wieseckerweg 3. > gesucht. Neuenweg 39. 8. Decheri, Friseur, Grünbergerstr. 13.

Wei« Verfieiger ungin Mainz w'eaU8a,f

bi Saale des ^Weißen Rößchm", Gaugaffe 73 - W 6=rr

Carl Brass in Mainz

»folgende flafchenreife reine Oriainalweine öffentlich »erfteigern.

«84: ti/1, 1/2, 2'4 Stuck, Badenheimer, Nackenheimer, Niersteiner,

«85: 3/1 und 5/2 ! Oppenheimer, Ranenihaler Scharlach- 188'6: 4/1 und 22 2 t berger, Aßmannshauser Rothwem-

188'7: 111 und 8/2 1 »luSUCtn, 2139

Unter diesen befinden sich eine Rnhe 'fei- , Bei steigerungslocal Gau- Probetage: 24., 2^, und 27 Mar^ tm ^enreig

Mt 73, im Saale des .Weißen Rößchen^, Morgnis^Notar.