Fürst richtete einige Worte an das Comitö, worin er besonders die nachbarlichen Beziehungen zu Hamburg betonte. Dr. Nolte-Hamburg hielt eine schwungvolle Ansprache und dankte dem Fürsten für alles, was er zur Entwickelung und Ehre Deutschlands gethan. Aus ewige Zeiten werde sein Name verbunden sein mit dem Namen des Deutschen Reiches. Redner schloß mit dem Wunsche, Gott möge den Fürsten noch lange zury Segen des deutschen Vaterlandes erhalten, woraus das übliche Hoch folgte, welches begeistert ausgenommen, brausenden Widerhall bei dem ganzen Zuge sand. Der Fürst dankte dem Comite für die schöne Kundgebung, er hoffe jetzt öfter die alte Hansastadt Hamburg zu besuchen, deren Ehrenbürger er sei. Er richtete schließlich einige Worte an den früheren Reichstagsabgeordneten Wörmann. Der Zug trat alsdann den Vorbeimarsch vor dem Schlosse an, der eine halbe Stunde währte, und sammelte sich dann aus der großen Wiese. Inzwischen nahm der Fürst mit seiner ganzen Familie, sowie einigen Vorstandsmitgliedern des Hamburger Reichstagswahlvereins, welcher die Ovation veranstaltet hatte, auf dem Schloßbalcon Platz, welcher einen guten Ausblick aus die Wiese gewährt. Nach dem Gesang von „Deutschland, Deutschland über Alles", der „Wacht am Rhein" und wiederholten brausenden Hochs auf den Fürsten wurden die Fackeln zusammengeworfen, worauf sich der Zug auflöste.
Dortmund, 31. März. Die gestern Nachmittags stattgefundene Versammlung der Belegschaft Zeche „Unser Fritz" beschloß, gegen den Strike Front zu machen und jede Betheiligung daran zu unterlassen. Aus den Zechen „Dahlbusch" und „Zollverein" ist Alles an der Arbeit.
Bildstock, 31. März. Eine gestern hier abgehaltene Vertrauensmänner - Versammlung von Bergarbeitern beschloß, den Arbeiter-Congreß in Brüssel nicht zu beschicken, da die Versammlung mit den herausfordernden Tendenzen der belgischen Arbeiter nicht einverstanden sei. Der Bergmann Schelle wies auf die Erlasse des Kaisers und die Berliner Conferenz hin, welche sich ^eingehend mit dem Wohle der Arbeiter beschäftigten.
Lübeck, 31. März. Die Lohnbewegung der Holzarbeiter führte heute zur Entlassung von 600 Arbeitern. Die Arbeitgeber hatten die verlangte Lohnerhöhung bewilligt, verlangten jedoch die Duldung von Nichtmitgliedern des Holzarbeitervereins, was die Arbeiter verweigerten. Der Betrieb auf den großen Holzplätzen hat nahezu aufgehört. Die nichtstrikenden Arbeiter werden polizeilich beschützt.
Wien, 31. März. Das „Fremdenblatt" meldet: An der am 14. April unter dem Vorsitze Taaffes stattfindenden deutsch-böhmischen Ausgleichs-Conferenz nehmen dieselben Minister und Mitglieder der Conferenz Theil wie im Januar.
Wien, 31. März. Heute begann ein theilweiser Strike der Maurer und Steinrnetzgehilsen. Die Ansammlungen wurden von der Polizei zerstreut. Einige Verhaftungen sind vorgenommen worden.
Paris, 31. März. Die Morgenblätter melden aus Kotonu: Die französischen Truppen haben süns Dörfer am Flusse Whimi eingenommen und verbrannt.
Loudon, 31. März. Die meisten Morgenblätter besprechen das Ergebniß der Arbeiterschutz-Con serenz auf das Sympathischste und versprechen sich davon heilsame Folgen. Die „Morning Post", die „Times", der „Daily Telegraph" beglückwünschen den deutschen Kaiser in wärmster Weise, daß er die Initiative zu dem Humanitären Werke ergriffen habe.
London, 31. März. Im Unterhause erwähnte Fer- gusson ein in Athen umlaufendes Gerücht, wonach ein oder mehrere türkische Kriegsschiffe unter italienischer Flagge in der Richtung auf die Insel Kreta fahrend gesehen worden sind.
London, 31. März. Nach einer Meldung des Bureau Reuter aus Canea vom 29.März ging Schakir Pascha von den türkischen Vertretern in Griechenland die Nachricht zu, eine bewaffnete Expedition plane einen Einfall in Kreta^ Die kretensischen Militärbehörden verdoppelten deßhalb ihre Wachsamkeit. Die drohende Haltung der Flüchtlinge dürfte die weitere Ausführung des Amnestiedeerets, sowie die Aushebung des Standrechtes verzögern.
London, 31. März. Wie die „Times" aus Zanzibar meldet, wird der dortige deutsche Generaleonsul dem Sultan von Witu demnächst mit großer bewaffneter Eseorte einen amtlichen Besuch abstatten. Die vom Sultan von Zanzibar mit versöhnlicher Mission nach den Südhäfen entsandten Com- wissare kehrten unverrichteter' Dinge zurück.
Kopenhagen, 31. März. Der Landsthing nahm mit 40 gegen 13 Stimmen die bereits gemeldete Resolution betreffs Genehmigung der Regierungsvorlagen an.
Charleroi, 31. März. Aus verschiedenen Theilen des Bergwerksbezirks werden Arbeiterbewegungen gemeldet. In mehreren Kohlengruben verlangten die Arbeiter eine Lohnerhöhung von 15 pCt. Den Besitzern derjenigen Gruben, wo diese Forderung gemacht wurde, ist ein Ultimatum der Arbeiter zugegangen.
Rom, 31. März. Ein gestern nach Norden abgegangener Eisenbahnzug ist bei Chiusi entgleist- acht Personen wurden verwundet.
Lissabon, 31. März. Nach den bisherigen Meldungen lassen die gestrigen Deputirtenwahlen eine große Regierungs-Majorität erwarten. Die Regierung rechnet aus etwa 100 Anhänger von den 134 auf dem Festlande und auf gesunden ^Wenden. Ruhestörungen haben nirgends statt-
31. März. Der deutsche Botschafter Schweinitz ist wieder hier eingetroffen.
r m^.^neiro, 30. März. Ein Regiemngsdecret unter- sagt die Veröffentlichung falscher Nachrichten und alarmirender Gerüchte, sowie die Verbreitung derartiger Depeschen. Zuwiderhandelnde werden vor ein Kriegsgericht gestellt
Berlin, 1. April. (Privatdepesche.) Behufs Ausführung der von vielen Seiten angeregten Errichtung eines Nationaldenkmals für den Fürsten Bismarck in der Reichshauptstadt traten gestern eine Anzahl angesehener, den verschiedensten politischen Richtungen angehörige Männer zusammen, um demnächst einen diesbezüglichen Aufruf zu erlassen. Das Comite beabsichtigt, den Kaiser um Uebernahme des Protektorats zu bitten. Den Vorsitz übernahm Landesdirector v. Levetzow.
Eocale» tinb provinzielle».
Gießen, 1. April.
— Herr Dr. Scheuermann vom hiesigen Realgymnasium ist zum Director der Realschule in Alsfeld ernannt.
— Gestern Nachmittag 2 Uhr passirte mittelst Extrazuges das Mecklenburg. Jäger-Bataillon Nr. 14, von Schwerin kommend, den hiesigen Bahnhof. Das Bataillon, dessen Mannschaften in Marburg bewirthet wurden, kommt nach Colmar im Elsaß.
— Verschönerungs-Verein. Am 25. v. M. fand die diesjährige Generalversammlung des Verschönerungsvereins statt. Aus dem, in derselben erstatteten Jahresberichte entnehmen wir zunächst, daß an Stelle des Heimgegangenen Herrn Oberbürgermeisters Bramm Herr Wilhelm Gail s. Z. in den Vorstand gewählt worden war,- ferner in Bezug auf den Bestand des Vereins, daß die Zahl der Mitglieder im Lause des Jahres sich um die bedeutende Ziffer von 83 vermehrt hat. Am Schluffe des vorigen Jahres gehörten dem Vereine 371 Mitglieder an, während er deren jetzt 454 zählt. Die Mitgliederbeiträge haben sich — einschließlich 46 Mk. an, den statutenmäßigen Beitrag übersteigenden, Zuwendungen auf Mk. 954 erhöht. Bezüglich der Thätig- keit des Vereins theilt der Bericht mit, daß im verflossenen Jahre nachfolgendes ausgeführt wurde: 1) Es wurden 3 weitere Ruhebänke aufgestellt und zwar eine an der Marburgerstraße, eine an der Franksurterstraße und eine an der Waldecke an dem Schiffenberger Fahrwege, nahe der Abzweigung von der Hänfener Straße, welch letztere einen besonders schönen Ausblick gewährt. Diese 3 Bänke erforderten einen Aufwand von Mk. 101.—. 2) Der Vorstand ließ eine Karte der nächsten Umgebung der Stadt, namentlich zu größeren Spaziergängen in den Waldungen, im Maßstab von 1/25000 für die Vereinsmitglieder anfertigen, die dieselben unentgeltlich zugestellt erhielten. Ihre Anfertigung hat einen Aufwand von Mk. 593.— erfordert. 3) Es wurde in dem Schiffenberger Walde auf der Höhe über dem Ludwigs- brunnen ein Tempel errichtet, wozu die Mittel zum größten Theil durch das Geschenk der Kinder des verstorbenen Herrn Georg Noll geliefert wurden- der Tempel erforderte eine Aufwendung von Mk. 1173.— In dem Berichte wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, wie sehr Wünschenswerth es fei, daß die kleine Quelle des Ludwigsbrunnens nicht, wie projektirt war, noch zu der Wasserleitung für die neuen Klinikbauten hinzugezogen, sondern dem Walde und seinen Besuchern erhalten bleibe und daß der Vorstand in dieser Richtung bei Großherzoglicher Negierung vorstellig geworden sei. Für den Fall, daß die Hoffnung aus Erhaltung der Quelle sich erfüllt, soll dieselbe durch den Verein neu gefaßt und in ein Bassin geleitet werden. Ueber den Bestand der Kasse wird mitgetheilt, daß die Gesammteinnahmen Mk. 2079 45 Pfg. und die Gesammtausgaben 1892 Mk. 77 Pfg. betragen haben, wonach am Schluffe des Jahres ein Kassenbestand von 186 Mk. 68 Psg. verbleibt. Als zunächst in Aussicht zu nehmende Arbeiten des Vereins für den nächsten Sommer wurden bestimmt: die Anbringung von Wegweisern in der Umgebung des Hochwartberges und auf dem Hangelstein, die Aufstellung einer Anzahl neuer Ruhebänke, die Erwerbung eines kleinen Platzes und dessen Anlegung mit Bosquet in der Nähe der Schönen Aussicht nebst Aufstellung von Bänken daselbst, die Herstellung eines Bankets oder Fußwegs und Pflanzung von Bäumen längs desselben an dem alten Schiffenberger Wege bis zum Walde — und endlich die Herstellung von Ruhebänken an einzelnen Punkten des Hangelsteins.
Inwieweit diese Projekte zur Ausführung kommen können, hängt natürlich von den Einnahmen des Vereins ab und werden demselben hoffentlich immer mehr neue Mitglieder beitreten und ihm auch Zuwendungen über den statutengemäßen geringen Jahresbeitrag hinaus zu Theil werden, damit er bie Aufgaben, die er sich im Interesse der Vermehrung der Annehmlichkeiten des Aufenthaltes in unserer Stadt gesetzt hat, nach Möglichkeit erfüllen und seine Thätigkeit im kommenden Jahre eine ebenso erfreuliche sein kann, wie im verflossenen. Bei der vorgenommenen Neuwahl des Vorstandes wurden die seitherigen Mitglieder wiedergewählt. Die Erledigung eines Antrages, die Mitgliederzahl des Vorstandes zu vermehren, mußte auf eine demnächst zu berufende weitere Generalversammlung verschoben werden, weil dieser erst am Tage vor der Versammlung eingegangene Antrag, als eine Statutenänderung involvirend in der Einladung zur betr. Generalversammlung hätte bekannt gegeben werden müssen.
Ulrichstein, 29. März. Mit Freuden ist die demnächstige Niederlassung eines zweiten Arztes in unserem Städtchen zu begrüßen, da bei den weit auseinander liegenden Ortschaften unseres Bezirkes und bei den schwierigen Ver- kehrsverhältnissen rechtzeitige ärztliche Hilfe nicht immer in wünschenswerthern Maße gebracht werden konnte. Die hiesige Krankenkasse, deren Fixum der hiesige vielbeschäftigte Kreisassistenzarzt bisher bezog, hat ein jährliches Honorar bewilligt, welches Herr Dr. Schmidt aus München beziehen wird. Derselbe, welchem ein guter Rus vorausgeht, wird am 1. April sich dahier niederlassen. Eine gute Praxis steht ihm in sicherer Aussicht.
dt. Neu - Ulrichstein, 1. April. Monatsbericht pro März 1890 der Arbeiter-Colonie. Ende März 1890 sind in der Colonie stellen-, resp. arbeitslos 87 Mann. Dieselben Vertheilen sich atff das $rofe- herzogthum Hessen 29, Regierungsbezirk Cassel 10, Regie- rungsbezirk Wiesbaden 9, Stadt Berlin 1, Provinz Brandenburg 3, Provinz Hannover 1, Rheinland 5, Provinz Sachsen 4, Provinz Schlesien 3, Provinz Westfalen 3 Königreich Bayern 5, Königreich Württemberg 3. Groß- herzogthum Baden 2. Thüringische Staaten 2. Freie Stadt Hamburg 1. Kaiserthum Oesterreich 6.
Hiervon waren: Anstreicher 1, Arbeiter 30, Bäcker 7 Buchbinder 1, Buchdrucker 1, Conditor 1, Drahtzieher 1 Eisengießer 1, Gärtner 1, Gerber 1, Hutmacher 1, Kammmacher 1, Kaufleute 6, Kellner 2, Koch 1, Krankenwärter 1, Metzger 2, Seiler 1, Schlosser 4, Schmied 1, Schneider 3, Schreiber 5, Schreiner 1 , Steinhauer 1 Steinmetz 1, Schuhmacher 6, Tapezierer 1, Tüncher 1' Ziegler 1, Zimmermann 1, Stuhlmacher 1.
Seit Bestehen der Colonie sind aufgenommen 1408. Abgegangen sind 1321. Im März sind entlassen 45 und zwar in Arbeit durch die Colonie 1, in Arbeit durch eigenes Bemühen 1, in die Familie zurück 3, auf eigenen Wunsch 40.
Verpflegungstage im März 1890: 2887. Gearbeitet wurde an 2386 Tagen, hierunter 137 Tage für fremde Rechnung.
Vermischter.
* Mainz, 31. März. In der Bernbe'schen Möbelfabrik kam es heute Morgen zu einer Arbeitseinstelung. Die Versuche, die bestehenden Streitigkeiten auf gütlichem Wege beizulegen, sind bis jetzt gescheitert.
* Seligenstadt, 30. März. Weiberwahlberech- tigung. In unserer unterfränkischen Nachbargemeinde Groß-Welzheim vollzog sich am letzten Mittwoch Nachmittag eine schon seit 30 Jahren nicht mehr verzeichnete Speeies Frauenemancipation: bie Heb ammen-Wahl. Nach einem mit erbitterter Heftigkeit geführten Wahlkampfe, an dem sich fast sämmtliche verheiratheten Frauen beteiligten, errang die 34jährige Ehefrau des Polizeidieners Wieland mit 53 Stimmen die Siegespalme über ihre Gegencandidaten, auf welche nur 25 Stimmen entfielen. Eine dritte Con- currentin hatte schon vorher mit Rücksicht auf ihre völlige Aussichtslosigkeit die Candidatur niedergelegt. Der glänzende Wahlsieg wurde von den entzückten Wählerinnen bei obligatem Freibier bis nach Mitternacht würdig gefeiert. Die bedeutungsvolle Hebammenwahl, welche im Bedarfsfälle auch in Dettingen, Kahl und anderen kleineren Gemeinden Unterfrankens von den Frauen ausgeübt wird, ist ein gesetzlich Zwar keineswegs verbrieftes, wohl aber ein uraltes, von den Müttern ererbtes Observatrecht, auf welches die Frauenwelt nicht wenig stolz zu fein scheint. Die Bewerberinnen um eine vacante Hebammenstelle werden zunächst vom Bezirksarzte auf Gesundheitszustand geprüft, deren günstiges Resultat zur Candidatur berechtigt. Durch regelrechten Wahlact wird dann die Aspirantin den Weibern erkoren und die Siegerin auf Gemeindekosten zur Theilnahme an einem viermonatlichen Ausbildungs-Cursus nach Würzburg entsendet. Aus der unzweifelhaften Wichtigkeit der Sache erklären sich' die zuweilen ungemein hochgehenden Wogen des Wahlkampfes.
* Mannheim, 29. März. Ein Trompeter der Dragoner, welcher seine hiesige Flamme, eine Kellnerin in einer Wein- reftauration, nicht so leichten Herzens und Sinnes verlassen zu haben scheint, sandte derselben vor einigen Tagen einen Bries, in welchem er seinen Gefühlen wohl nicht ganz Ausdruck gegeben haben mochte. Aus der Rückseite der Adresse befand sich nämlich eine durchlaufende Reihe zierlich geschriebener Noten, welche unserer sonst so verftändnißvollen Hebe Anlaß zu quälendster Neugierde waren, zumal auch in ihrer näheren Umgebung Niemand dieses Näthsel zu lösen vermochte. Endlich erschien ein musikkundiger Herr und pfiff ihr die geheimniß- volle Mittheilung, welche lautete: „Du, Du liegst mir im Herzen, Du, Du liegst mir im Sinn."
* Sämmtliche Brauereien in München beschlossen, den Bierpreis um 2 Pfennige für das Liter vom 1. April ab zu erhöhen. In der Begründung wird geltend gemacht, daß im Betriebsjahre 1888/89 nachweislich an dem inländischen Consum nichts verdient worden- ferner, daß eine Erhöhung der Materialpreise und Löhne eingetreten wäre - drittens, daß mehrere Brauereien eventuell einem finanziellen Untergänge entgegengehen und endlich, daß die Netto-Bierpreise für München niedriger feien, als in der Provinz. — Die Münchener Wirthe beschlossen angesichts der fortgesetzt steigenden Fleischpreise eine zwanzigprocentige Erhöhung der Speifen- Pr e ise.
ttniverfitäte - Nachrichten.
— Der bisherige ordentliche Professor an der Kaiser-Wilhelms- Universität Stratzburg, Dr. Paul Scheffer-Boichorst, ist zum ordenilichen Professor in der philosophischen Facullät der Friedrich- Wilhellns-Universität Berlin ernannt.
Göttingen, 28. März. Dem Vernehmen nach ist an Stelle des Herrn Geh. Reg.-Raths Pros ssor Dr. Drechsler, welcher bekanntlich mit der Verwaltung des Universitats-Curatoriums in Greifswald betraut ist, der Herr Profissor Dr. Liebscher in Poppelsdorf bei Bonn als Director des hiesigen landwirthschaltlichen Instituts berufen und wird sein neues Amt mit Beginn des Sommersemestrrs antreten.
£lteratar rrnd Nrrnst.
- Wassersport, 1890, Nr. 13. Inhalt: Termine, l- Unter amtlichem The,l: Bekanntmachungen der Clubs. — Unter Rudern: Die Geldlage des Deutschen Ruder Verbandes. Ausschreibungen des Dresdener Regatta-Vereins und der Heilbronner R.-G. „Schwaben". Nachrichten. — Unter Segeln: Leuchtfeuer und Seezeichen. (Fortsetzung.) (Mit Abbildung.) Die Kreuzfahrt des Kutters Falke". (Fortsetzung.) Zur Ankersrage. Nachrtchtm. - Unter Schwimmen: Ausschreibungen des Breslauer Schwimm- Vereins von 1885. Nachrichten. — Unter Eislauf: Nachrtchtm. Briefkasten. — Anzeigen.


