Kirchliche Anzeigen der evangelischen Gemeinde.
Bibelstunde am Mittwoch den 4. December. Abends8Uhr, in der Kleinkinderschute, Pbilipper'Brief Kap. 3 von Vers 12 an, demüthiges Streben nach Vollendung; arge Christen und rechte Christen Pfarrer vr. Naumann. , ,
Adoentsabendgottesdrenst am Donnerstag den o. Decbr., Abends 8 Uhr, in der Kirche; Text Offenb- Johannis Kap. 3, Vers 14—*22, Sendschreiben an die Gemeinde zu Laodicea- Pfarrer Dr. Naumann.
Hessen Erlaucht Graf zu Solms-Laubach, sowie der Vorsitzende des landwirthschastlichen Bezirksvereins Herr Kreisrath Klietsch von Büdingen, sowie das Ortscomitee, Angehörige der Schülerinnen, sowie Einwohner von Lindheim. Nach Vortragung eines Liedes Seitens der Schülerinnen hielt Erlaucht Gras Solms-Laubach eine warme Ansprache, woraus Herr Kreisrath Klietsch die Festrede hielt, in welcher er insbesondere die Fortschritte des Instituts hervorhob und der erfolgreichen Thätigkeit des Lehrerpersonals dankend gedachte. Besucht war die Schule von 17 Schülerinnen, darunter aus dem Kreise Gießen drei und zwar aus Gießen zwei und aus Langsdorf eine. Der neue Cursus beginnt am 2. Januar 1890 und sind bereits 37 Anmeldungen eingelaufen, wovon jedoch 15 zurückgewiesen werden mußten, da wegen Raummangel nur 22 angenommen werden können. Es ist dies ein Beweis dafür, daß in den landwirthschastlichen Kreisen dem Institut immer mehr Interesse entgegengebracht wird.
-u- Birklar, 2. December. Heute wurde unser Bürgermeister K. Krau sch zu Grabe getragen. Die große Zahl Leidtragender, welche von hier und der Umgegend herbeigeeilt waren, legte Zeugniß ab von der allgemeinen Beliebtheit, welcher sich der Heimgegangene im Leben erfreute. — Krausch war in früherer Zeit lange Jahre Beigeordneter und wurde im Jahre 1876 Vorsteher unserer Gemeinde. Er hat sich in diesen Aemtern nicht allein das Vertrauen seiner Vorgesetzten zu erwerben gewußt, sondern auch durch sein schlichtes Wesen und großen Gerechtigkeitssinn die Achtung seiner Mitbürger in hohem Maße genossen. Er hatte einige Tage vor seinem Tode das 70. Lebensjahr zurückgelegt. Möge ihm die Erde leicht sein?
-u- Lich, 2. December. Heute gegen Abend wurde die hier weilende Schwägerin des Landwirths P. K. unweit der Wohnung des Letzteren von dem Müller V. aus Garbenteich d urchgeprügelt und auf die gemeinste Weise beschimpft. Die herbeigeeilte Ehefrau K. erhielt mehrere Schläge auf den Kopf. — Dem hinzugekommenen Ehemann K. gelang es mit Hülfe der Nachbarsleute den Attentäter vom Schauplatz zu entfernen. — Verschmähte Liebe soll der Grund des Attentats gewesen sein.
* Büdingen, 1. December. Nachstehendemit Treffern gezogene Nummern aus der Verloosung der Oberhessischen Gewerbe- und Industrie-Ausstellung dahier sind bis jetzt nicht abgeholt worden. Das Comite hat den Termin hierzu deß- halb nochmals bis zum 5. December d. I. verlängert. Es betrifft dies die Nummern: 282, 705, 1955, 2013, 2170, 2661, 2929, 2984, 3643, 6123, 6352, 6397, 7338, 8138, 11,106, 12,273, 13,149, 15,975, 18,799, 19,147, 19,249, 19,252, 19,254, 19,764, 20,048, 20,108, 20,306, 20,629, 20,506, 22,738, 23,017, 23,831, 24,191, 24,961.
Museum niedergelegten wissenschaftlichen Leistungen hin und I gedenkt besonders der Reisenden und deren Sammlungen, ferner der Erzherzog Stephan-Sammlung vom Schloß Schaumburg, die durch hochherzige Entschließung eines edlen Mannes und der Erbinnen seiner Gesinnung dem mineralogischen | Museum als besondere Zierde überwiesen worden sei. Verwaltungsdirector Behrich, Professor der Mineralogie, erbat die Erlaubniß des Kaisers zur Eröffnung. Der Rector der Universität, Hinschius, brachte ein Hoch auf den Kaiser aus. Es folgte die eingehende Besichtigung durch das Kaiserpaar unter Führung des Professors Möbius. Der Saal war prachtvoll decorirt. Verbindungen und Vereine mit Bannern und in vollem Wichs vertraten die hiesigen Hochschulen.
Berlin, 2. December. Im Königsbau fand heute Abend die Eröffnungsaufführung von lebenden Bildern aus Afrika zum Besten der Erbauung eines deutschen Krankenhauses in Zanzibar statt. Der Kaiser und die Kaiserin wohnten während zwei Stunden mit dem Erbprinzen und der Erbprinzessin von Meiningen, sowie dem Gefolge, unter welchem sich Graf Waldersee befand, der Aufführung bei.
Wien, 2. December. Der König von Dänemark erwiderte heute den Besuch des Grafen Kalnoky durch einen Gegenbesuch.
— Die „Polit. Corr." bezeichnet die Nachrichten von dem bevorstehenden Rücktritt des Statthalters von Galizien, Grafen Badem, sowie von der eventuellen Absicht der Regierung, den Reichsrath aufzulösen, auf Grund von Mittheilungen aus competenter Quelle als ungeheuerliche und phantastische Erfindungen.
Bern, 2. December. Die Conferenz zur Entwerfung eines Staatsvertrags über die Rheinreguliru n g tritt am 9. ds. in Feldkirch zusammen.
Rom, 2. December. Wie verlautet, hält der Papst am 16. oder 19. d. M. ein geheimes Consistorium und am 19. oder 22. ein öffentliches ab, in welchem die russischen, dann einige französische Bischöfe und wahrscheinlich auch der Erzbischof von München consecrirt werden. Gegen Ende December wird eine Encyklika erscheinen, welche sich vermuth- lich über die socialen Pflichten verbreiten wird.
Palermo, 2. December. Kaiserin Friedrich ist mit ihren Töchtern heute Vormittag hier eingetroffen.
Neapel, 2. December. Einem Telegramm der „Piccola" aus Mass au ah zufolge griffen Ras Alula und Mangascha am 26. November Adua an. Ras Alula wollte seinen Bruder rächen, welchen Seyum an der Spitze der Garnison von Adua zurückgelassen hatte und der bei der Vertheidigung der Stadt fiel. Die Garnison flüchtete nach neunstündigem Widerstand, die Truppen Ras Alulas plünderten die Stadt und machten selbst die Verwundeten nieder. Seyum, welcher mit 2000 Mann Verstärkungen von Makale kam, erfuhr die Niederlage unterwegs.
Petersburg, 2. December. Der Schluß der Schifffahrt ist unmittelbar bevorstehend, da das Eis aus dem Ladogasee treibt. Temperatur unter Null.
Kairo, 2. December. Nach einer Meldung aus Sansibar wird die Ankunft Stanleys in Bagamoyo am nächsten Mittwoch erwartet.
Zanzibar, 2. December. Lieutenant Rust, ein Mitglied der Peters'schen Expedition, der soeben nach Lamu zurückgekehrt ist, nimmt an, daß Peters und Tiedemann todt sind, da die an sie abgesandten Boten nicht zurückgekommen wären.
Washington, 2. December. Der 'Congreß ist heute zusammengetreten. Reed wurde zum Präsidenten der Kammer erwählt. Die Botschaft des Präsidenten Harrison wird morgen erwartet.
Locales und provinzielles.
Gießen, 3. December.
— Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten am Donnerstag den 5. December 1889, Nachmittags 4 Uhr:
1. Mittheilungen. 2. Gesuch des Konrad Roth II. um Concessionsertheilung für die erweiterten Localitäten. 3.Kosten- decreturen. 4. Herstellungsarbeiten in den Aichlocalitäten. 5. Quellwasserleitung, hier in der Wodestraße. 6. Straßenbeleuchtung, hier in der Wodestraße. 7. Ortsgesetz über die Anlage und Einfriedigung der Vorgärten. 8. Reinhaltung der Straßen. 9. Den Einsturz der Mauer des Stadtbachs an dem früher Stieber'schen Hause. 10. Gesuch des Johann Georg Pfaff um weitere Ueberwölbung des Schoorgrabens auf der Westanlage. 11. Baugesuch des Metzgermeisters Georg Möhl.
— Eine Stube warm zu machen, ist leichter, als sie warm zu halten. Da sei denn betont, was eigemlich heutzutage Jeder wissen sollte, daß reine Lust sechsmal- so schnell, also sechsmal so billig zu erwärmen ist, als verdorbene, und daß sich reine Luft auch vielmal mehr länger warm hält. Also fort mit der Angst, daß ein einmal erwärmtes Zimmer geschlossen bleiben müsse, auch wenn Tabaksqualm oder sonstige Verderbniß der Lust kaum mehr das Athmen gestattet. Die Fenster aus! Eine bis zwei Minuten flotten, frisch winterlichen Zug hindurch, der alle Miasmen hinausfegt, und dann wird man sehen, wie die Wärme rasch wieder die reine Lust erwärmt.
— Auf die im heutigen Anzeigentheil enthaltene Bekanntmachung der städtischen Wasserwerks-Verwaltung seien Hausbesitzer und Wasserabnehmer auch an dieser Stelle noch ausdrücklich hingewiesen. Die daselbst empfohlenen „Vorkehrungen gegen das Einfrieren der Wafferleitungen" sollen vor möglichen Beschädigungen und Unannehmlichkeiten bewahren und empfiehlt es sich, diese Bekanntmachung zur Darnachachtung aufzubewahren.
-a. Altenstadt, 2. December. Heute erfolgte die feierliche Entlassung der Schülerinnen der landwirthschastlichen Haushaltungsschule zu Lindheim. Anwesend waren der Vorsitzende des landwirthschastlichen Provinzialvereins für Ober-
Vernrischtes.
Darmstadt, 2. December. Beim Empfang des Kaisers wird vor und hinter dem Wagen ein Zug Dragoner reiten. Am Samstag Vormittag fand nun unter Leitung des Herrn Oberststallmeffters Freiherrn v. Nordeck zur Rabenau eine Probe an dem Bahnhof statt.
— Die Hessische Ludwigsbahn wird am kommenden Freitag als am Tage der Ankunft Sr. Majestät des Kaisers eine Anzahl von Extrazügen gehen lassen, da die Anmeldungen der Kriegervereine, welche ihr Kommen angezeigt haben, eine sehr beträchtliche ist. So sollen von der Richtung Mainz her ca. 1500 Mann, von Worms her über 1000, aus dem Odenwald ca. 1000 und von Aschaffenburg ca. 800 Mann angemeldet sein. Dazu kommen die Kriegervereine, welche die Main-Neckar-Bahn herbesördern wird und die zahlreichen Vereine aus der Umgegend. Jedenfalls werden die Kriegervereine des Verbands „Hassia" in einer imposanten Zahl hier erscheinen.
Darmstadt, 2. December. Wie die „N. Hess. V." hören, wird zum Empfang Sr. Majestät des Kaisers in hiesiger Residenz die Großh. Leib-Compagnie, verstärkt durch Mann< | schäften der drei übrigen Compagnien des 1. Bataillons des Leibgarde-Regiments mit der Fahne des 1. Bataillons und der Regimentsmusik unter Hauptmann v. Strzemieczny aus dem Perron des Main-Neckar-Bahnhofs Aufstellung nehmen. Ebendaselbst versammeln sich die Offiziere der Garnison im Parade-Anzug, während die dienstfreie Mannschaft Spalier bildet. Als Cortege beim Einzug ist eine Escadron zu Pferde, gebildet aus den beiden hiesigen Escadrons des Garde-Dra- goner-Regiments unter Rittmeister Winsloe, bestimmt. Die Hälfte der Escadron reitet vor, die andere Hälfte hinter dem Wagen, während der Führer der Escadron seinen Platz in der Höhe des rechten Hinterrades hat. Aus der anderen Seite des Wagens reitet Hofstallmeister Major v. Riedesel zu Eisenbach. Die Artillerie gibt beim Einzuge den üblichen Kanonensalut auf dem Exercierplatz ab. Eine aus Mannschaften des 2. Bataillons zusammengestellte Compagnie unter Hauptmann v. Briesen wird im Schlosse die Ehrenwache beziehen, welche andern Tags durch eine solche aus Mannschaften des 3. Bataillons unter Hauptmann Frhr. v. Krane abgelöst wird. Fahnen und Standarten der Garnison werden in üblicher Weise vom Neuen Palais nach dem Schloß verbracht, woselbst sie bis zur Abreise Sr. Majestät verbleiben.
△ Mainz, 1. December. Aus die von der Bürger - I meisteret an das Hosmarschallamt nach Berlin gerichtete Anfrage, ob auf einen Besuch des deutschen Kaisers in Mainz zu rechnen sei, ist bis zur Stunde noch keine Antwort eingetroffen, woraus sich schließen läßt, daß eine Hierherkunst des Monarchen nicht in Aussicht steht.
— Eine wenig erfreuliche Decemberbescheerung hat die hiesige Bäckerinnung der Mainzer Bevölkerung verschafft, nämlich einen Bro d-auf sch lag von nahezu 8 Procent. Von 56 Psg. ist der Preis sür ein vierpsündiges Brod auf einmal auf 60 Pfg. gestiegen. Da dieser hohe Brodaufschlag in keinem Verhältniß zu der Preisbewegung auf dem Fruchtmarkt steht, macht sich über diese Preissteigerung in weiten Kreisen der Bevölkerung eine lebhafte Mißstimmung gegew die I Bäckerinnung laut.
— In Folge des gegen eine Reihe hiesiger Zahnärzte eingeleiteten Strafverfahrens hatte sich das Oberlandesgericht in Darmstadt jüngst mit der Frage zu befassen, ob ein Mann, welcher in Amerika Zahnheilkunde studirt hat, sich „american Dentist“ nennen dürfe. Im Gegensatz zu Urtheilen verschiedener anderer deutscher Gerichtshöfe entschied das Oberlandesgericht in Darmstadt die Frage im bejahenden Sinne, in Folge welcher Entscheidung die Freisprechung der angeschuldigten Zahnärzte erfolgte.
A Aus Rheinhessen, 1. December. Der Pächter der Drollmühle bei Sarnsheim, welcher, wie wir mitgetheilt, jüngst auf dem Wege nach Bingerbrück ohne jeden Anlaß einen Pferdeknecht überfiel und durch mehrere Revolverschüsse derart verletzte, daß derselbe nach einigen Tagen seinen Wunden erlag, ist zur Beobachtung seines Geisteszustandes in eine Irrenanstalt verbracht worden. Alle Umstände deuten darauf hin,- daß man es in dem Attentäter mit einem Irrsinnigen zu thun hat.
A Mainz, 2. December. Während soeben die telegraphische Nachricht hierher gelangt, daß der Deutsche Kaiser am 8. d. M., Nachmittags 1 Uhr, in Worms eintrifft, fehlt auf die directe Anfrage der hiesigen Bürgermeisterei noch immer ein Bescheid, ob der Monarch auch Mainz besuchen wird. Auf privatem Wege ist inzwischen der Bürgermeisterei von Darmstadt die Mittheilnng zugegangen, daß ein officieller Besuch des Kaisers hier wahrscheinlich nicht zu erwarten, wogegen es nicht ausgeschlossen sei, daß eine Ueberraschung eintrete und der Kaiser zu einer Allarmirung der Festung aus kurze Zeit hierherkomme.
△ Aus -dem Kreise Mainz, 2. December. Die Lehrer aus den um Mainz liegenden Ortschaften haben mit Rücksicht auf die Theuerung der Lebensmittel an das Ministerium eine Petition gerichtet, worin sie um Gewährung einer Theuerungs- zulage aus der Staatskasse ersuchen. Deßgleichen haben die Lehrer eine Eingabe an die Kreis-Schul-Commission um Erhöhung der Vergütung für den Unterricht an der Fortbildungsschule gerichtet.
Worms, 1. December. Das Festspiel war gekürzt von größtem Erfolg- der Andrang colossal. Das Haus war ausverkauft; Hunderte von Stehplätzen mußten beschafft werden. 500 Personen wurden wegen Platzmangels zurück- gewiesen. (D. Z.)
Frankfurt a. M., 30. November. Heute Morgen gegen 9 Uhr gerieth der Brauer Philipp Gänzer, Vater von vier Kindern, im Grethenweg wohnhaft, in einer hiesigen Brauerei einer Transmissionswelle zu nahe, welche die Kleidung des Brauers erfaßte und den großen starken Mann mit Herumriß. Bei dem sofort bewirkten Stillstand der Transmission konnte nur die Leiche des Unglücklichen, welcher Rückgrat und das Genick gebrochen, abgenommen werden.
London, 2. December. In M i n n e a p o l i s (Minnesota) ist Samstag Abend das Gebäude der Zeitung „Tribüne" n i e d e r g e b r a n n t. Das Feuer entstand im dritten Stocke des acht Stockwerke enthaltenen Eckhauses. Gegen । hundert Setzer, Redacteure und Telegraphisten befanden sich im siebenten Stockwerke. Die Flammen ergriffen die Hauptstiege und den Auszug und schnitten dadurch den Bedrohten den Rückzug ab. Die Setzer wurden durch das Feuer ins Eckzimmer getrieben, wo sie die Aufstellung einer Rettungsleiter erwarteten. Mehrere sprangen aus die Straße hinab und wurden zerschmettert. Einer der Setzer, welcher auf dem Gesims stand, tödtete sich durch einen Revolverschuß. Die Redacteure wurden auf der Nordseite, wo ein Rettungsapparat angebracht war, gerettet. Professor Olsen, durch den Rauch geblendet, stürzte ans dem fünften Stockwerk. Ein Telegraphist meldete die Feuersbrunst nach Newyork und sprang dann aus dem Fenster- er wurde zerschmettert.^ Gegen 20 Personen sind umgekommen. F- Z-
— 18000 Londoner Schulkinder waren im Sommer 1888 zwei Wochen lang in Feriencolonien, es kostete das zusammen 228 000 Mk., wovon die Eltern 73000 Mk. beigesteuert hatten. Im Ganzen sind in den Londoner Volks- I schulen über 600000 Kinder.
Verkehr, Land, uttfc volksMirthschaft.
Giebeu, 3. December. Marktbericht.) Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter pr- Pfd. ^1,0u-1 20 Hühnereier 1 St 7—8 2 St. —. Ä, Enteneier 1 St. 0— 2 St. —
GSns'e-tcr - A, Käse pr. St. 5-8 -Ä, KLsematte pr. St. 3 Erbsen pr. Liter 17 4, Linsen vr. Liter 30 A, Tauben pr- Paar JL 0,50-0,60, Hühner pr. Stück X 0,85-1,00, Hahnen pr. St. m 0 60—1 20, Enten vr. Stück 1,70—2,00, Gänse pr. Pfd. ^-64 Ochsenfleisch'pr. Pfd- 66-72 Rindfleisch
56—60 H, Schweinefleisch 60-70 Hammelfleisch 50—66Ralb* fleücb 56—60 Kartoffeln pr. 100 Kilo JL 4,00—0,00, Weißkraut
pr St 6-8 4, Zwiebeln per Gentner Jt 6,00-7,00, Milch pr. Eiter 12 ^18^. ^5(n,®je^en6r Eisenbahn), 2. December.
Auf den heutigen hiesigen Markt wurden gebracht: 299 Ochsen, Kühe und Rinder, und 228 Schweine. Der nächste Markt ist am 22. 3- £eccmßer. (Getreidemarkt). Weizen hiesiger
m 19 25—19,50, fremder JL 19,00—21,50, Roggen hiesiger JL 17,25 bis 00,00, fremder JL 17,25-17,75, Gerste, Brauerwaare ^ 18,50 bis 20,50, do- zu Mahlzwecken JL —,—, Hafer hiesiger X 16,00—16,50, fremder Jt —,--._____
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