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Jifcifage zu Jlr. 123 desMeßmer Anzeiger".

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von einem Broncerahmen umkränzt ist.

sr-s-^0 viel nach flüchtigen Bleistiftaufzeichnungen während eines Rundaanaes durch neue ©offnwig einML lan0eriPaufe wieder neues Leben und mit ihm neues Glüch

während es jetzt verpachtet ist und immerhin feinen Verdienst abwirft

So sind wir denn unmittelbar vor dem Schlöffe anaelanat wir ftpß ßprppa in fern S«lo&part beffen geschmackvolle Anlagen auf den Königlichen Gönne? deuten und dessen breite Wege soeben mit einer Schicht gelben Kieses beworfen sind Man

Schloß Erdmannsdorf ist voll von Erinnerungen an König Friedrich Wilhelm iv T,ein ^A-res Badezimmer, in welchem sich als ein Geschenk d^s Kaisers Alexander I. von Rußland ein mit allem Zubehör ausgestatteter Badeschrank Ä,-«.® 0ro®em Sntereffe halten wir Rundschau in betnÄS ¥nIlir5ln ^etnr ®a J£6en wir König Friedrich Wilhelm III hoch AU Rost - ber Federbusch auf dem Dreimaster, die Unterschritt 1813 und der Hintergrund^ in dem man die Tmlerien erkennt, deuten an, daß wir den siegreichen »mH!. ri.1 Dent den Bezwinger Napoleons'vor uns haben ° Die ^otiXteMÄ ©jaren Nikolaus schmucken die Wände. Vsr dem Spiegel auf einer als Geschenk des Königs Friedrich August von Sachstn^e ne Uh mi^zw" Vasen Auf einet der letzteren b-stnb-t sich bas Bilbniß eines etwa lOjährigm KMabm wtt dem

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ääHESa5?E1®S deutschen Kaistrsohn unb btt ettauchte G^mab In u. Ln0' u?Räume für bat Kastellan Burger ein tüchtiges Stück ArS eine n^b S fe6m- ®s ro« Mr den -SsMME» SSSWNWZ

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WSLSWM-LUKPss des erlauchten Paares ganz abgesehen, das Arbeitszimmer des ^Prin?en^^ei?ri^ und weiß geblumt die Tapete, rotb der llebertim her wäm5 ort ln vjjnjttfc. ßrun- "N dem einst Friedrich WilhelmIV. «bWst?-. »och be en

Brbel und Gesangbuch, die er benutzte Ans hen n-Utunmaffe, hegen noch LSSL-is-c-MTMD sIBlsiSissä

einen Altan, unter welchem ber erwähnte Karttnttal liegt NeÄ! i,f b?S $la*£au-

°N den hochragenden, schneebedeckten Gipfeln, an den steilen Felsabstürzen an bdm

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..d ÄÄtÄSfS Vs "L'S Weite ec "Uch bestanden, doch nirSNchömr sei a?s°!uf

Schloß Erdmannsdorf.

r t Msm,'®cButc!§-ta0^meitaiä Sr. Majestät des Kaisers Wilhelm wurde die Ver- lobung des Prmzen Hernach von Preußen mit der Prinzessin Irene von Hessen pto= klam.rt. Am 69. Geburtstage der erlauchten Großmutter, der Königin von Groß- "'S Lr m ssin'^r^°°r.?ürMchen Verlobten stattgefunden. Die Kunbe baß Prinz und Prtnzesstn Heinrich ihre Flitterwochen tn Erdmannsdorf verleben wollen hat natürlich nirgends größere Freude erregt als in Erdmannsdorf selbst. Die Frage' warum man von maßgebender Stelle gerade dieses Schloß gewählt hat, beantwortet sich in mehrfacher Weife. Einmal ist es die Abgeschiedenheit von der großen Welt sodann die schone Lage, bte Nahe des Schlosses Fischbach und endlich wohl auch die' nf> ffrhntnttMiSRnff I.aI ^Y. -Jahrzehnten an diese Gegend knüpfem Schloß Erdmannsdorf hat glanzvolle Tage gesehen, bis es in der ^eateruna^it be^ §vnigs und Kaisers Wilhelm etwas in Vergessenheit gerieth, aus welcher es^in diesen Tagen wieder hervorgezogen wird. cy m uie,en

o. .< c d. h. von 1816 bis 1831, war es eine Besitzung des General-

Feldmarschalls Grafen von Gneisenau, von dessen Erben König Friedrich Wilhelm III vor etwa 50 Jahren das Schloß nebst Zubehör kaufte. König Friedrich Wilhelm IV. fanb ein außerordentliches Gefallen an dem neuen Erwerb und ließ das Schloß welches man sich nur als einen Herrensitz von recht mäßigem Umfange denken darf dm?ch ÄÄÄS* unb hat in bJSoÄÄ , Unweit davon liegt Schloß Fischbach, welches unser Interesse insofern besonders In Anspruch nimmt, als es voll ist von Erinnerungen an die Frau Prinzessin Wil­helm, deren Änderten dauernd in der Königlichen Familie hochgehalten wird. Einmal ??/ fte Dame, welche nach dem Tode der Königin Louise auch den hinter­

lassenen Komglichen Kindern am nächsten trat; schirmend, schützend, leitend hat ihr Auge namentlich über dem spateren Kaiser Wilhelm gewacht, als derselbe als Knabe 5? m°p6£ 3ufunh entgegenreifte. Dann aber begegnen sich in dieser erlauchten Dame dre Stammbaume des Prinzen und der Prinzessin Heinrich soweit das finhen- -ollernhuus in Betracht kommt. Prinzessin Wilhelm von Preußen, Mariani '§b^bn, war bekanntlich die Gemahlin des Prinzen Wilhelm des iünaften Vruders -König Friedrich Wilhelm III., Urgroßvaters dis Prinzm HeLich; ihre fc

jüngere bte verwtttwete Königin Marie von Bayern vermählte sich mit ^^IiD0I?r^>Cäen' un& öi^ser Ehe entstammt der Großherzog Ludwig IV.. ber Baler der Prinzessin Irene. Die Urgroßmutter der Prinzessin war somit die Urgroßtante des fürstlichen Gemahls, des Prinzen Heinrich. Prinzessin Marianne und

.elre Beliebe für Fischbach; die erlauchte Frau hatte sehr viel Ltebe für die Natur; sie freute sich, wenn sie den großen Käfig, wie sie Berlin scherzend nannte, verlassen und sich in die frei gewählte Einsamkeit am Fuße des Riesengebtrges zuruckziehen konnte. So waren Erdmannsdorf und Fischbach gewissermaßen zwei große eme große Anziehungskraft ausübten; in ihren Annalen steht neben der ktrllen Freude an einfachem ländlichen Leben auch so mancher Tag fürst- !.^bN Glanzes verzeichnet. Wiederholt traf sich hier auch die Könialiche Kamille mit unb ber Kaiserin Alexanbra unb ttbhatt genüg mag ^s"n em»

? 17 diesen Schlafetn hergegaugen sein, über die sich später eine Art Weltvergessen-

ausbrertete. Nach öem Tode der Prinzessin Marianne kam Fischbach in den Besitz ja d^?^7iY^ö^ibert, von dem es wiederum, nachdem Königin Marte von Bayern auf pren Antheil verzichtet hatte, die Prinzessin Karl von Hessen erbte. Gegenwärtig ist Ä u* ü?n H^sen der Besitzer des Schlosses und er wird hier

etntge Zett feinen Aufenthalt nehmen, um in der Nähe der geliebten Tochter bleiben zu können. Dann wird sich, wie vor Zeiten, -der Königsweg zwischen Fischbach und Fre^e^und^bes"Gliickes^ausge?mischtO" 5 ®4°6 roerb£n ®IÜ6e We ber

Seitbem König Friebrich Wilhelm IV. Erbmannsborf verlassen, hat basselbe nur unser zetztger Kaiser tzriebrich als Kronprinz zweimal ausgesucht^ sonst lag es über dem scponen Besitze wie .ein Bann ber Veröbung, ber Vergessenheit. Unser Kaste?

ro°L tn S zweiten Regierungshälfte seines Königlichen Brubers nur^ eine Äiacht in Erbntannsborf geweilt unb hat es, so lange er die Krone Preußens trug i eSSrtJ!" eb£n ein Konigsschloß fühlt schließlich ben Zahn ber Zeit. Als i ^"llerlnhcn Herrn dann einmal ber Gedanke nahe gelegt würbe, eine immerhin ! bescherb-ne Summe für b,e Erhaltung bes Schlosses auszusetzen, ba lehnte 7r es ab mit ber ihn tn hohem Grabe charakteristrenben Bemerkung- Eine Reparatur in nothig sein, aber noch nothiger brauchen bas Gelb meine armen Jnvaliben!" 1 haben ^natürlich auch bie Bewohner bes Dörfchens Zillerthal gelitten, ba toSbefonbere ber jüngeren Generation sich gar keine Gelegenheit bieten wollte einmal M-tglieber bes Königshauses wieber in Ihrer Mitte zu tthen w'- -s doch vcn Eltern unb Großeltern beschieben war. Dtt letzteren waren im Jahre 183. aus Mayrhofen unb Umgegenb in Tyrol wegen Behinderung in ihrer ReliMons? ubung fortgezogen unb hatten sich hier mit Erlaubniß bes Königs Friedrich Wllhe m III af 'hm gehörigen Grund und Boden angesiedelt. An ihre H-imath erinnert notb bie Bauart ihrer Haustr, ber Name ber von ihnen befiebelten Ortschaft bie I : Kl-'dung ber Einwohner und hin und wieber noch Anklänge an bie Sprache Tprols ' toaren ihrer 416, bte sich zum evangelischen Glauben bekannten unb hier in ihren ' -Nachkommen zu guten Preußen geworben sind. Geräumig genug breitet sich Sillertbat aus: unter seinen ßnßfrhpn ifhnir nun . y1-

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