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Vermischtes.

Stockheim, 24. August. Die Arbeiten an der Nebenbahn Stockheim-Gedern smd nunmehr so weit vorgeschritten, daß die Strecke am 20. September d wie bestimmt verlautet, in Betrieb gesetzt werden kann. * 'x5v

Mainz, 26. August. Bei den Festlichkeiten aus Anlaß der Anwesenheit der Teilnehmer an dem Binnenschifffahrts-Congreß hier wurde am Abend einer Frau im Gedränge von einem Langfinger das Portemonnaie aus der Tasche gezogen Dhnp den geringsten Anhaltspunkt denuncirte sie einen in ihrer Nähe stehenden anständigen Herrn als den Dieb und mußte sich derselbe der Widerwärtigkeit einer Verhaftung aus" Ich-N. Die voll-Unschuld bes Herrn war leicht zu ermitteln unb hat sich nun Krau wegen ihrer leichtfertigen Denunciatian vor Gericht zu verantworten $ 8

, Zwei Insassen des hiesigen Spitals, welche wegen verschiedener Eigenthums-

vergehen nach ihrer Genesung eine gerichtliche Untersuchung zu erwarten hatten zogen Wege°^u gehen * na6tIi* Entweichen aus der Krankenanstalt aus dem Aus Rheinhessen, 26. August. Gelegentlich der Manöver wird am

September unser Grohherzog sammtliche an dem Manöver thellnehmende Stabs- älttn Post Änftabt statt. *** DerammEtn- Die Festtafel findet in der ben Hals -ntt-ibtt W M ei" jähriger Mann mittelst eines Schnittes in

bogen die Schiffe links in dieGroße Gieß" ein, um unterhalb Oestrich Kehrt iu machen und durch dieKleine Gieß" stromaufwärts zu fahren. Inzwischen war die Dunkelheit heretngebrochen und die Beleuchtung der Villen und Gebäude auf beider­seitigen Ufern nahm ihren Anfang. Ein schönes Bild zeigte sich da dem Auae das ®.ie Aongreßmitalieder rrtcht wieder,sobald vergessen werden. Kurz vor 10 Uhr langten die Schiffe wieder^ in Mainz an, zu früh um sich von dem herrlichen Strom zu trennen und zu spät um noch die weiteren Veranstaltungen mttzumachen. Nack 10 llbr entführte der Zug Mainz die Gäste. v

fmc£ Schutzvorrichtungen gegen die Unbilben ber Witterung °und bie V°llkomn,-nb^ der Babe- unb namentlich ber Jnhalationsanstalten haben bas erfreulidte N-Inttot «geben, baß trotz bet ungünstigen Witterungsverhältnisse wenig Störungen durck «?

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$«ia6nreP"bUC,rtTonnen gegen 2,174^556 Tonn^im'gleichenZeitL/d^

Elisab-ch^g-bor-n^bmA Jul7 3inn^e&« 3°h°nnes Zufall eine Tochter, Helen- Luise, geboren^ben D-Echn-iber Jakob Müller eine Tochter, Anna Katharine Henriette Elisab-ch^g-bor-n ^^ Dachdecker Karl Kornbörser Zwillingstöchter, Marie und geb0ren®bennC2dn3n®Cm S'ta6enwärter Ludwig Kreiling ein Sohn, Jakob Heinrich, g-h°r-n^ben°2U Äprtk° ®i,cnbte»er Reinharb Krause eine Tochter, Anna Katharine, Karoliitt,^geboren dm"^Jutt' ®etn einc Tochter, Elise Katharine Marie

g-boren^benE Aug^" 6d,l°ff<r GWftlan Marx eine Tochter, Emilie Friederike, geb0ren®bennC22n3un.em °fCnput,£rarlin Melcher ein Sohn, Martin Conrad Heinrich, geboren®bennC3.e5ebr®ea7 3can &äufet dne Tochter, Emilie Katharine Marie, gebOren$bennel12n3n®Cr S,!anlaIeon ^oHmon" -«» Sohn, Adolf Balthasar, Magbattne Lsmld7Llisa?-ch, g7bo1L°be Tochter, Marie

ben 18®ngnOft.2tU8Uft H»rrnann stinspector i. P., alt 68 Jahre, gestorben

ben 19®u8Uft 5etmann Dppetmann- L°ubgerichtsrath, alt 53 Jahre, gestorben

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Fr ankfur^, 26. August. Unser Silberdieb Bergmann soll jetzt auck nnn StrafanftaUsbeamten recognosctrt und als der ehemalige Hausknecht Carl ^Öc?ht0+u"?nnf Horden sein. Pseudo-Bergmann hat, wie amtlich flenteb fpfir C k C^Rtbent tal Earl Werner anerkannt, dennoch Zweifel? man

tS bcy geriebene Verbrecher wirklich Werner heißt, man glaubt vielmchr daß er lediglich unter diesem Namen eine 6jährige Zuchthausstrafe verbüßt und nock ?/hr Vorstrafen erlitten hat. Unsere Polizei ist heute ziemlich davon überzeugt nul !^??^^/Werner einen alten gefährlichen Einbrecher erwischt hat und auch sur so laßt sich denen hartnäckiges Schweigen über sein Vorleben erklären Daß es ihm auf die Dauer nichts nutzen würde, war unschwer vorauszusehen und das Ein- gelungen ist, war, seine Untersuchungshaft zu verlängern unb her ZolL hre Arbeit zu erschweren. Heute, nachdem in das Vorleben des Verbreckers

0Q aflKnr ??rb mel?r helfen und heute oder morgen be-

Zweifel sein ganzes Sundenregister vorgehalten. Der Bergmann-Pwzeß wird den interessantesten gehören die lemals die hiesigen Gerichte beschäftigten B c sbaden, 26. August. Die von der deutsch-freisinnigen Partei Nassaus

und des Taunuskrelses auf heute Nachmittag hierher einberufene öffentliche Partei- IuW fcan^/rrJbcFtIicb , ^hlreich besucht. Der geräumige Saal und die Gange derKaiserhalle standen bis in die hintersten Winkel gedrängt voller Zuhörer und mögen wohl 1200 bis 1500 Personen anwesend gewesen sein wovon etwa dte Hälfte von hier und die Uebrigen aus der Umgegend waren. Eröffnet wurde die Ner- ^uimlung von dem Landgerichtsrath Wißmann, welcher den Vorsitz dem Stadtratb Weil ubertrug. Bei seinem Erscheinen im Saale mit frenetischem Jubel und Beifall begrüßt, hielt Eugen Richter einen anderthalbstündigen Vortrag über die volitiscken in Deutschland. Von dem Standpunkt seinerParte" zuvorderst die Verhältnisse, welche zur letzten Auflösung des ri^ichstags geführt, und erntete alsdann eingehend alle obschwebenden Fragen wobei er des Langeln be den projectirten Steuerreformen verwettte Es fei saattEnoen Mllbes^ns m8 der Pietät gewesen, daß man an dem Lebensabend Kaiser

^hblms manche Reformen unterlassen, aber jetzt machten sich solche auf allen Gebieten und nicht am wenigsten in den militärischen Einrichtungen geltend. Kaiser Friedrick N^dr-^^^endigkeit verschiedener Reformen anerkannt und sei es sein bleibendes SÄÄ i bcn ^a.nn DDn der Verwaltung beseitigt, der durch die Sanctioniruna der Wahlbeeinflussungen ein unhaltbares System herbeigeführt. Bezüglich der Landtaos8 wählen bemerkt Eugen Richter, daß die Kreiseintheilung in Nassau ein frühzeitiges

non dem vor vielen Jahren ausgewanderten, kürzlick in Westtndttn ?ieerber6geUngtUbCr beä ®enann,en unb ist durch V«mittclung bes Auswärtigen Amtes

Auszug aus bett Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde.

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Eingesandt.

! h°t, Ä Är=nB Steffi*7/aS&'EffiSSM'VäU?ftanben Achtung Aller zu erringen. Herr Pfarrer Äabn mir^ m ^, allgemeinste feiner neuen Pfarrei - Ockstadt in der Wetterau Ufe b?fcr Mache nach

wirb, wie bekannt, Herr Dr. @[Yoon $i«nb tm tr7k[tine Stelle die katholische Gemeinde Gießen ihren S-efiora» d e in k3,mbfm Scheidenden verliert Hierseins mit unendlicher Ausdauer und Sorgfalt fn"iRid>alön Zeitraum seines b«in treuer Liebe bei feiner &%£*big'uäfpS

wollen mir all' das, was durch Herrn Radn rJ tpat* aufzahlen

darauf Hinweisen wollen wir, daß er die katholische ~ abcr doch

Außenwelt erfahren hätte, hülfreich zur Seite oesianÄ"' bc?cn daß es die missen. Wie sehr Herr Pfarrer Ra werden ihn schmerzlich ver-

das sah man so recht deutlich bei de/vor roentaen uni0Ce^rt

25jährigen Priesterjubiläums, an der die aanre ftattgehabten Feier seines

das konnte man aber am Deutlichsten freudigsten Antheil nahm,

als H-rr Raby Absch^^7on^W^LeÄd^na^^',?.b7 7«rch-wahrn-hm-n Wort Scheiden, bart für b°n ©ebenen Ter Ää b°rt°? Wort, bas

theuer geworden ist, der die £>eunath ' die ßt?nJ8^4-^Da§ Ifcb und Schaffens, seine ihm so liebgewordene ctnc-S unitlichen Wirkens und -

kreise Neues und Segensreiches zu fcbaffen^ uFh hnVt? ^em neuen Wirkungs- Schetdenden den geliebten Pfarrer und Lebrer"den^^m^^ ^e'&enJen/ die in dem der in bewegten wie freudtgen Taaen Rathgeber und Freund,

Kein Auge blieb bei der gestFig"n A^ckiedsFredi^Ää« ihnen gestanden, verlieren, ung bem Sch-ib-nd-n s-Ibs g7htz S* roVe,P?bc di- Trenn-

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Landwt-thschaftlich« Nachrichten.

(Nachdruck verboten.)

geschrotete gute ^en^ffikbertäuTrn^ebr bttnlich^ten viett' S"»,1®1' ?a6 baä Futter vorzuziehen ist so kommt dock F b^m gedampften

schickt sich nicht für Alle ! Vi7lfach wttd dL P rdm Sckrot

das burchaus zu tadeln ist. Alle Pferde, die ein schlEes Gedi^^' V-rtahrcn, ihnen die Futteraufnadme ru crleirhtem mit äTLJ* ^cbtB haben, mögen, um Thier- werben -K N bie9ci\nb-c' iün9ere

ZZNZMZW?WM sich sogar Darmkrankheilen ein^ Also weg mit dem^ck"rot"Änb ^afer siellen oder in solchen Zeiten, in denen die Ar bett br3n^,^h es an alte Pferde zum Fressen gelassen werden kann, gegeben wir? so sollt " Dt^^u6e

sondern immer mit langem Häcksel vermisckt imh mSft « Cdc "ie allein und trocken, damit ber Schrot sich nicht kleisterartig zus^mmcnb7lltt elnBcfcutblet 0'8eben »«bett,

Schiffsnachrichten

Schnelldampfer

15. August von Bremen und am 16 f.n 5men - »eI*« am

d°ut° 7 Uhr Morgens wohlbehalten in N-wyort anfckomm7n "dgegangen war, ist Main, ,[TuCßmtrÄS^ D« Postbampfer

8. August von Bremen abgegangenwar' ift^h^ute 'crn,eld,er anx

Baltimore angekommen * ^cutc vormittag 9 Uhr wohlbehalten in

Universttitts -«hronik. -----

«tebigten Prosesiu7ber1^ durch den Tob Rühl-'s

hier sind vorgeschlagen Lieb ermeister-Tubinaen^R^^"^^"stchcn Klinik Zum Gedächtnis Pros. Rühles ft a n fdne ©Tmer h8,n «>ftc8en 'k C u 1P e 5Äid- I Klinik eine Büste bes Verewigten auf $ bcn R-um-n ber mebicinischen j aus K^-rgMbPNs°W- Nlittrt?" Uni°°rst.-tt Straßburg hat ve. Hensel

®te Akademie Lausanne wirb in -in- Universität umgewandelt werben.