in Berlin abzuliefern. Nur gewaltsam beschädigte oder im Gewicht verringerte Stücke werden nicht voll, sondern nur zum Metallwerth eingelöst. Bei dem überschtckken Stück liegt keine gewaltsame Beschädigung vor; jenes Gold, aus dem derartige Stücke geprägt -ind, war etwas zu spröde, deßhalb haben manche Stücke unter dem Prägstempel schon Schaden genommen, werden anfänglich in Folge eines verborgenen Risses klanglos und Lrechen früher oder später. Königlich württembergische Münzkasse."
— [Sine lustige Verhaftungsgeschichte wird aus Rom erzählt. Zwei elegante 'Damen der guten Gesellschaft wollten dieser Tage in später Nachmittagsstunde die Äiipettabrücke überschreiten, als sich ihnen eine Quästurwache in etwas angeheitertem .Zustande näherte und ihnen eine sehr warm empfundene Liebeserklärung machte. Da iber Zudringliche die Damen mit unflätigen Redensarten verfolgte, sprachen dieselben einen des Wegs kommenden Herrn um Schutz an. Dieser forderte die Wache in ent- Ichtedener Weise auf, die Damen nicht weiter zu belästigen; allein der Trunkene zerrte den Herrn am Aerrnel und erklärte ihn für arretirt. Der Fremde ließ sich ruhig verhaften und zum nächsten Posten führen. Hier erzählte er den Hergang, welcher von der Wache heftig bestritten wurde. „Jbren Namen, mein Herr,!" rief der wachhabende -Eommissar endlich aus. „Ich bin der Commendatore Felice Visconti, Chef der öffentlichen Sicherheit im Ministerium des Innern." — Tableau!
— [Hinausgeräuchert.) Der kleine Hans ist zum Wächter seiner Schwester 'bestellt, die mit ihrem Verehrer im Salon sitzt. „Wenn Du thust, was Deine Schwester Dir sagt", wendet diese sich an den Unbequemen, „so schenke ich Dir diese ächte türkische Sigarrette." — „Werd' ich die auch rauchen dürfen, Elli?" — „Ja, aber um des .Himmels willen nicht hier im Salon", erklärt die Schwester besorgt, „geh' schnell damit hinaus!"
— [Landescollecte für eine evangelische Kirche in Montigny-Sablon bei Metz.) Seit 1870 hat sich in Montigny-Sablon bei Metz eine evangelische Gemeinde, meist von deutschen Beamten und Arbeitern, aus fast allen deutschen Bundesstaaten, gebildet und zählt jetzt etwa 1000 Seelen. Sie hat kein eigenes Gotteshaus. Früher, als die Gemeinde noch klein war, wurde in einem Schullokal Gottesdienst gehalten, derselbe mußte aber wegen des durchaus ungenügenden Lokals eingestellt werden und werden hierdurch die relig io kn und sittlichen Interessen der Gemeinde aus's höchste gefährdet. Zu dem Kirchbau, der hierauf beschlossen ward, hat die durchaus arme Gemeinde 10 200 X Beitrage, in drei Jahren zahlbar, gezeichnet; weitere Opfer kann sie nicht tragen. Neben einem Beitrag, den die Kaiserliche Regierung in Aussicht stellte, fehlt noch der Betrag von 20 000 X Hierfür ist eine Hauscollecte bewilligt worden, welche nach Beschluß Großh. Ministeriums in Hessen im Mai und Juni d. I. erhoben werden soll. Wir empfehlen sie reichlicher Bethätigung. Hier treffen die Interessen der evangelischen Kirche und die deutschen Interessen zusammen und wer nickt aus beiden Gesichtspunkten geben kann, der gebe mit Rücksicht auf die so nöthige Stärkung der deutschen Nationalität an der Westgrenze des Reichs.
UnivrrfitiitS - Ekhronik.
~ Der Prioatdocent an der Berliner Universität, vr. Labes, hat die Professur für Nationalökonomie am Polytechnikum in Aachen erhalten.
Schiffs nachrichten
Bremen, 24. April. [Per transatlantischen Telegraph.) Der Schnelldampfer Fulda, Eapitän R. Ringk, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, welcher am 14. April von Bremen und am 15. April von Southampton abgegangen war, ist heute 8 Uhr Morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.
— Der Rechenschaftsbericht der LebenSverffchernngs« und Ersparnitz-Bank in Stuttgart wird demnächst zur Veröffentlichung gelangen; vorläufig kann mit- getheilt werden, daß das allgemeine Ergebniß recht günstig ist; die Jahreseinnahme an Prämien und Zinsen erreichte 12709 000 Mark und der Bankfonds flieg von 60 Millionen Mark auf über 66 Millionen Mark.
Der Uederschutz, welcher s. Z. wieder an die Versicherten zur Rückvergütung kommen wird, beläuft sich auf über 3 Millionen Mark.
Handel und Verkehr.
Limburg, 25. April. Rother Weizen pro Malters 16 50, weißer Weizen X 00.00, Korn X 11.10, Gerste X 9-90, Hafer X 7.40, Erbsen X 00.00, Kartoffeln X 0.00.
Frankfurt, 25. April. Auf dem heutigen Markt kosteten: Kartoffeln per Malter X 6.00—7.00, das Gescheid 00--H, Eier das Hundert X 0.00—0.00, das
St- 5—6 H, Butter im Großen X 00.00—00.00, im Detail das Pfund X 0.95 bis 1.00, Weißkraut per Stück 00-00 Rothkraut per Stück 00—00 H, Kohlrabi per Stück 0-0 H, Ochsenfleisch per Pfund 45—70 H, Kuh- u. Rindfleisch 35—60 Kalbfleisch 35—50 H, Schweinefleisch 60—70 H, Hammelfleisch 50—60 1 Halm
X 0.00—0.00, 1 Huhn X 0 00—0.00, 1 Ente X 0.00—0.00, Gans Pfund 00—00 H, 1 Taube 00-00 H, Welsche X 0.00-0.00.
Gottesdienst der israelitischen ReligionsgeMchafl.
Freitag Abend 6" Uhr, Samstag Vormittag 8<>0 Uhr, Samstag Nachmittag 330 Uhr, Samstag Abend 75ü Uhr.
Dienstag, den 1. Mai,
Nachmittags 2 Uhr, werben im Hause des Herrn Metzger Schneider, Wattthorftratze 39, die zur Hinterlassenschaft des Photographen Herrn I. Reu schling gehörigen Pvoto» graphieapparate, ein schöner SlnS- HLngekaften u. dgl. versteigert.
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Reineclauden- Marmelade,
per Pfd. 50 H,
JobanniSbeer-Gelse, Pfd- 50 H, Apfel-Gelse, per Pfund 50 H, Grdbeer-Marmelade, Himbeer- „
Apricosen- „
Gemischte Marmelade. [3550
3558 Ein gutes Arbeitspferd zu verkaufen. Wo? sagt die Exped. d. Bl.
542.
[3544
282. 497. IX/433.
Vorm XXVII/201.
Vorm Vorm Vorm
Gemarkung Gießen. ,
Namen Georg Lony und Ehefrau, Marie, geborene Frrebel.
Vorm Namen Heinrich Keßler: IX/404.
Gemarkung Burkhardsfelden.
Vorm Namen Ludwig von Grolmann in Gießen: 1/237. 681. 6. 735 831. 11/62. 172. 186. 215. 254. 11/275. III/126. 152. 198. 232. 302. 388. 440. 444. 512. 111/519. 618. IV/155. 177. 367 V/45. 79. 87 269 394 615 VI/32. 166. 214. 232. 243. 293. VII/13. 86. 177. 87. 269. 39^610. 51^-18 582i vilI/247. 402. IX/39. 232. 315.
Allgemeiner Anzeiger. Bekanntmachung.
Zu nachstehenden Grundstücken können die daneben bemerkten Besitzer ihr Etaenthum nicht gehörig nachweisen. Wer sonst Ansprüche an dieselben machen zu können glaubt, hat solche so gewiß binnen zwer Monaten hier geltend zu machen, als sonst die Besitzer als die Eigenthümer werden angesehen und wo noch beschränkter Eintrag besteht, die zu dessen Löschung erforderliche Weisung wird erlassen werden.
Gemarkung Allertshausen.
Vorm Namen Adam Bellos und Frau, geborene Nachtigall: 1/345. 346. VIII/44. 45. 46. 11/333. III/26. VI1I/361. V11I/280. 47. IX/54. 165.
Vorm Namen Adam Bellos: 1/314. 399. ü/9 H- 239. 326. lX/68. 230. 169. IX/252. XI/98. 106. 162. 305. 388. VIII/68. 125. IX/4. 215- 332. X/13. 14. XI/72. 1/155 296. 297. 1/396. 397. 398. II/175. 229 364. 111/15. V1I/5. 6. 7.
Vorm Namen Adam Bellos und Frau, Heb. Nachtigall: 1/154.
Gemarkung Annerod.
Vorm Namen Johannes Horn Zweiter Ehefrau: V190JV/M9.Vf/369.
Vorm Namen Eberhard Schäfer Vierter Ehefrau: 1/849. 11/748. IH/43. 1V/319. 409. 429. 430. V/493. VI/370.
Gemarkung Beuern.
111/167. IV/261. „ „ ...
Gemarkung Lollar.
Vorm Namen Heinrich Moos DrMer: !/619.
Gemarkung Re.skircke».
Vorm Namen Heinrich Arnold Dntter. xvi/83. Gießen, 10. April 1888.
Großherzoqliches Amtsgericht.
Langsdorf. Stammler, vr. Schäfer.
V/12%om£meti Anton Wenzel VII. und Ehefrau Christine, geb Weil: Vl/97.
Vorm Namen Friedrich Lang in Großen-Lmden. 1V/389. v/Zbö.
XX/ 2° Gemarkung Leibgestern.
Vorm Namen Johannes Well, Schöff S-in L-ng-Gons: 11/396L 432.1117.
Vorm Namen Anton Müller in Lang-Gons: 11/436 IV/297-
Vorm Namen Anton Müllers Ehefrau Mane zu Lang-Gdns. N/538.
Gemarkung Großen-öinden.
Namen Johannes Althenn, wohnhaft zu Hochelheim: X/73. 74. Namen Friedrich Lang: V11/33. 34. .^08' XI /282.
Namen Johannes Althenn zu Hochelherm: VllI/211.
(ftematfuttü Lana-GvnS.
Vorm Namen Konmd"L E und Zhefrau, geb. Spies: XXVIII/176. Vorm Namen Gimbel, Johannes, und Ehefrau, geb. Bruckel: 1/554555.
Vorm Namen Gimbel, Johannes, und Frau, geb. Spies. VIII/134.
Vorm Namen Gimbel, Johannes: XXI/289. XXVI1/446.
Vorm Namen Konrad Henrich Zweiter und Ehefrau, geb. Wenzel.
3542 Ein fast noch neues Jagd-, Wägelchen, ein zweispänn. Oeconomte, wagen und 60—70 Rentner Runkel rüden sind zu verkaufen bei
Ludwig Reh in Sich.
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