Nr. IMS Zweites Blatt. Sonntag den 24. Juni 1888.
Gießemr Anzeiger
Amts- und Anzeigtblatt für den Kreis Gießen.
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Gießener Anzeiger,
Ämls- und Änzeigeblall für den Kreis gießen.
Vorgehen dieser Art in Preußen der verhangnißvollste Fehler i^n wurde, zu welchem ein Staatsmann dem Könige in jenem Augenblnk rathen konnte. e
Deputation: „Haben Sie di- Einwilligung des Kronprinzen^ Die^Deput-twn ner_
ftaiib die Antwort und lieh die Angelegenheit fallen. Herr v. Bismarck, der wre kern , weiter die Kriegsthaten des Kronprinzen würdigte, dachte jetzt auch an die diplo.nati^ ch-n Missionen für denselben und das Jahr 1868 war f^.we^es ^/Ätzmarck da- eröffnete Der Empfang des Kronprinzen in Italien, sagte Herr v. -orsmaru va mats in einem Vrivalgesprach-, „hat Niemanden überrascht, als den Kronprinzen selber. Dcr^König hat ihn" h^nge"chickt, weil wir wußten, daß er enthusiastisch^emp angen werde und weil wir ein Ministerium Lamarmora verhindern wollten, ^as hat gewirkt. Ein uns feindliches Ministerium ist nicht möglich. Sie sehen, wir sindunserer Sache sicher und wir wollen im Frieden an der Entwickelung von Deutschland arbettem
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und des Kanzlers gestalten?_______ —
Vermischtes.
— Der Kaiserin-Wittwe Victoria sind durch letztwillige Verfügung des Käfters Friedrich das Schloß in Eharlottenburg und das sogenannte Kronprinzen-Palais in Wn als WiU^nsitz"üLiesen. Außerdemist
Absicht geährt hast zunächst in den Rh-inland-n ihren Aufenthalt zu n-hmen, I°b° es sich nur um die Wahl unter den dortigen königlichen «1°™ 8^ v-r outet, ist noch keine definitive Entscheidung getrosten, doch es als wahuchemllch, daß Homburg zur Ausnahme der Kaiserin gewählt werden wirb, da dieses allen zu stellenden Kaiserin Victoria dem Kaiser Friedrich er
wies, schilkert d°kr Berstnk/Lrbeite? der > Fr.
si- fein maa sie denkt an Alles, was noch wie eine Aufmerksamkeit für tpren öxnren Ä‘.SÄ mi? rin w°ar
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war es auch, welche eine Liste von Leuten Äammenstell, welch Einfller und persönlich lud, den Kaiser nochmals ru sehen. Drese Gcladenen wa Professoren, denen der Käfter ferne Gunst geschenkt hatte, Leute, an:
der Hof-Etiquette nicht zu denken pflegen. Es war nun Myrerw, - , v Jeder Männer sich auf dem Potsdamerrusammenfmckm. der Eine mit einer Palme Thränen in den Augen und ein Lrebeszeichen tn b n V / bem Kaiser einmal ins von Nazareth, der Andere- ?nt etnem Makar B "^t, £ie Kaiserin, erzählt 9Iuae aefallen war und das nun seine Bahre 1 cyuiu aTä her Kanzler
man weiter ist tief erfchültert von den ««D-LSLKMKL die Hände sL Frau^und"se?nes ÄSLKH
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dieser ihr zu zeigen Kotz aller Überanstrengung ^^fand. Zeg^nfec elngctroffcn und
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Der .GieHensr Anzeiger" erscheint, wie gewohnt, täglich, mit Ausnahme der Tage nach Sonn- dcr Beilage „Gießener Familienblatter", welche dreimal wöchentlich. demAnzeiger betgelegt werden
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Berlin. Es ist eine wunderbare Erscheinung, welche Rolle Jahre 1848, iqxq iQßsi ig78 1888 in den Beziehungen zwischen dem Kaiser Friedrich HI. und E' Bismarck spielen. Im März des Revolutionsjahres 1848 standen Herr v. BiS- ^arck und Prinz Friedrich Wilhelm zum erstenmale tn einer Diskusston sich gegenüber.
Ä“»SftÄ,®Sg irtitfpn im «Saufe des Prinzen Wilhelm eine erste ernste Trübung. Dte Prtnzemn erlitten tut jpaui i «erlebte in Babelsberg mit ihren beiden Ktndern bange M In diese,l ÄAt i tr Ä«nn, v. Zismar^Schonhoufeu, viel von sich reden Er ging in Berlin umher wie ein angefchoffener Lowe zerfchlug u ptnpm Bierlokale jemand der unehrerbieltg von einem Mitgliede des tontgltchen Hauses
' ?;t?e denSckovvenaufdem Schädel und war häufiger Gast bei König
fphrHi Milbe'lm IV Der Prinzessin Augusta brachte er Trost und Rath wegen ZÄ IS «taiaW® fc ffl“ ihr den Prinzen Friedrich Wilhelm d.e erste ==äs=a=!x=s= g SWLIGZZM---ZW StzMMMMMZS sWMiMDMWW SSrSmS
ZMsLGGWNZZM ßWM^SMMWM SMZWZWWM WMZ-WM-WZ MU-SMkMMG Am Tage darauf war er beim Kronprinzen. „Ich hob rvriipfmnn unb Ten-
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