Anfrage des Herrn Ad. Noll, ob eS nicht an der Zeit sei Versuche mit trottoirs zu machen, erwidert Herr Belg. Gnauih, daß für die alten StÄette Eementlrottair vorg-seb-n fei daß solches aber vorerst In den äußeren Sladttheilen E°ng-l-g« werden könne, do> meistenlhells der Boden daselbst noch nicht fest genug durch Ausschüttungen, Gas- und Wasserleltungsanlagen getockerl fei. - »umffifi le» H"r Oberbürgermeister Bramm einen Bericht über den seit elnker Seit ein- gerichteten, oon Herrn Lehrer Backes geleiteten U,nlerrichtskursus sür^Stotterer
UV?r‘ Sic hierdurch entstandenen Kostm (Vergütung für bie Unter ^^^7'beUung) im Betrage, von 180 M. werden auf Antrag des Schulvorstandes be- will-gi Der bereits vom Schulvorstande erfolgten Anerkennung über die vorzüglichen Refuitaie, welche durch diesen Unterricht erzielt, fügt der Herr Oberbürgerme ster noch die Bemerkung bei, daß er selbst einer Prüfung der Stotternden beigewohnt häb7 geben könne. Verwunderung über die Erfolge des Unterrichts hiermit Ausguck
Gießen, 19. October. Unter den vielen in den letzten Jahrzehnten In unterem geeinten Valerlande entstandenen Vereinen, welche sich zur Aufaabe h°»,W°hl ihrer Mitglieder zu fördern und bestchendkunzuträgU-bkteu verd.ent besonhers der Verband Deutscher Havdlungsgehütfen erwähnt zu werben. Der Verband, gegründet tm Jahre 1881 mit Sitz zu Leipzig, welcher sich den Stnn- InfU(h "®!ftCrfv^r4t^^cN!in r^e (lÜf -um Grundsatz seines Handelns gemacht hat, bezweckt hauptsächlich, seine Mitglieder in den Rothsällen des Lebens zu sichern und^war durch Stellenvermittelung, Unterstützung bei Stellenlosigkeit, Rechts schütz, durch eme Kranken- Und Begräbnißkasse, eine Wittwen- und Watsen- P e n si o n s ka s se und einer Altersoersorgungs- und Jnvaltditätsknssp _
Auch betrachtet es der Verband für seine Aufgabe, den Kammannsstand in siitlicher Beziehung zu heben durch Regelung des Lehrltngswesens und Vertretung der Jnteresien ?,hf^an^Urn0 0C^JfCn tm Allgemeinen und seiner Mitglieder im Besonderen iouü eventuellen wetteren Ausbildung kaufmännischer Kenntnffse m ^ben sich bis jetzt über 14 000 Mitglieder, vertheilt über unser ganzes Vaterland, unter der Fahne dieses Verbandes zusammengeschaart, zum Nutz und Frommen des gesummten deutschen Kaufmannsftandes in dieser Beziehung zu wirken Erwähnt ser auch, daß viele deutsche Handelskammern, als die berufenen Vertreter der Princlpalttat, und bedeutende Firmen, letztere als außerordentliche oder stiftende Mit- ^nehmen thatkraftig unterstützen. — Sämmtliche Einrichtungen des Verbandes erfreuen sich allerseits bester Beurtheilung und sind genügend fundirt. - Es sollte daher kern Handlungsgehulfe, sei er Procurist, Cassier, Buchhalter, Reisender .^gerrst, Contorist oder Verkäufer, versäumen, zu seiner Sicherstellung in allen Röthigen dem Verbände beizutreten, zumal der Beitrag ein sehr geringer ist. Selbständiae atiammtm das Bewußtsein verschaffen gemeinnützige dem
gesammten Handelsstande zugutkommende Bestrebungen unterstützt zu haben.
£a‘ ^60 Orten Kretsvereine errichtet, wovon auch in hiesiger Stadt-in solcher besteht (s. Annonce), dessen Vertreter gerne weitere Auskunft ertheüen Ee^7^rabf^a7n.E°"''" entgegennehmen, sowie Formulare zur "LLer-
Vermischtes.
Kaiser Frleb^lch velanstallett “efkr^ab^b^e^Äi^una?I£6^,a0bc§ weiland
SU schilbern. Reicher Beifall lohtcke ben Redner ' Kaisers
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Vereinlgttn Gesellschaft' bä bekamite Mlb wirb hier Im Casino der
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Haltnisse, während eine Seitenansicht den Thurm etJ'npontnnbe Ver-
tend genug erscheinen läßt ' * den Thurm für eine gothische Kirche nicht bedeu-
Wilhelm-Denkmals h!tj°tztz°nachb°m°wst "schon aem-lb-t f°iser.
an den Magistrat berichtet, bie für ein Reiterstandbild erfnrh^n*e entschieden. Dasselbe soll in Sronce DergefteHt u^b S atte^ feie” D0^anben.
welche auf die Geschichte Frankfurts unb ihres nfiguren versehen werden,
Wiederaufrichtung des neuen Deutschen Reiches i.n?eä “ltren Rerch sowie die dells wird ein ^au^en Irta f"„wS ’®3er^aoift Mo-
einverstanden fein und die Errichtung d-^Denkma^ aus « betL P-atzfrago
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