Ausgabe 
21.6.1888 Erstes Blatt
 
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Erstes Blatt. Donnerstag den 21. Juni .

1^2 Erstes Blatt. Monnerslüg oen Lj. ^um .

föießeiier Anzeiger

Amts- und Anzeigeblatt für bett Kreis Gießen.

Vurcaur Schulstraße 7.

Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.

Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Srinflerlo6n. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf,

Betreffend: D.° Rachsuchung der Berechtigung zum emjahng-freiwilligen Dienst auT Grund von Schul,eugmffen.

g?"' . bn& h;e Schulzeugnisse, mit Ausnahme der Reisezeug-

3 niffe'für di/Universität und die derselben gleichgestellten

unb Reisezeugnisie für die Prima der Gymnasien und Realschulen I. Ord, sämmtlich nach dem Schema t. zur Ers-tz.Ord. nuna (I. Theil der Wehr-Ordnung vom 26. September 18.» Reg.-Bl^ Nr. 55 von 1875) ausgestellt fein muffen.

94 der angeführten Ersatz-Orb. verwiesen.

Das Ausschreiben lautet:

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« ww ms» «Äms® Gemeinden ein Traucrgottesdicnst staNftnden.

c ein Un be?ch oUe'nh eitszeugnitz. welches sür Zöglinge von höheren Schulm sGvmnasien. Realschulen. Progymnayen und höheren Burger« schulen" durch den Director der Lehranstalt, für alle übrigen lunge» Leute durch die Polizei-Obrigkeit oder ihre vorgesetzte Dienstbehörde cr^ufteßen ist;

d. das Schulzeugniß.

(Sc-bann wird noch besonders bemerkt:

Zu pos/1.: dass in dem Einwilligungr.Attest die Erklärmig de, v Vaters oder Vormundes. in der Lage zu fein, den Freiwilligen während des einjährigen Dienstes unterhalten zu können, nicht schien

Gesuche ohne Weiteres zurückgegeben werden. .... ,

1 Das Gesuch ist bei der unterzeichneten Prüfungs-Coinmtffion

' nur dann anzubringen, wenn der sich Meldend- un Großherzog- thum He",en gestellungspslichtig ist, d. h. ,-tnen dauern-

2 . Die Berechtigung",um^einjährig freiwilligen Menst "t^t vor vollendetem 17. Lebensjahr und muß svätistens bis zum

1 Februar des Jahres nackgesucht werden, in weichem der sich Meldende das 20. Lebensjahr vollendet. Der Nachweis der

3tnn llim einiäbriaen Dienst 11t bei Verlust oes -an rechts^fpätestens bis zum 1. April desselben Jahres zu

3 Das Gesu4 muff von dem Betreffenden selbst geschrieben fein und ist bier-u ein Bogen in Acteniormat (nicht Br.etpapi-r) zu ver- wenden.' Auch erscheint es zweckdienlich, wenn stets die nähere Adresse

Ureuken und das deutsche Reich unter Kaiser Wilhelm II.

deutsch- Kaiser Ableben des erlauchten Großvaters Kaiser Wilhelm L folgte

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Ftvtschland.

Darmstadt, 19. Juni. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Aller- gnädig» geruhet bm Gerichtsschreiber bei dem Amtsgericht Groß-Gerau Hamann »^^^ «» b°n Ruhestand ,u

"'^'Darmstadt, 19. Jun. Das ^ortamngsb^ llir^eoamstlsich-Mr^- deS Ableben "Inkr Maststät'des Kaisers Friedrich betr.

Gießen, den 18. Juni 1888.

Betreffend: Ermittelung der landwirthschaftlichen Bodenbenutzung und de, Ernteertrag» im Jahr 1888.

Das Großherzogliche Kreisamt Gießen

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Die Ueberfichten selbst sind uns längstens bis zum 1. Kofrember , .

Reiches hegen. h f. m^cht als Schutz- und Schirmherr des Reiches hat

Eingedenk der obersten PI cu Mvnen" ru 5>eer und Marine, gesprochen und Kaiser Wilhelm »uerft ern ®ba^ne Shn in TreuSen9 unb in dem

feierlich kundgegeben, . .-...s «et§ einander angehören und unermüdlich,

ganzen Reiche für einander 0eb en sind, stets etnono mag es Frieden oder Sturm Jen, l) 0 unb bem Paterlande, sondern

Neich-s M Preußens und Deutschlands Größe

auch^ seinen sroßen . Pzghxln, II verantwortlich, denn ihnen wird er Sillen

Deutschen spricht, im Herzen ^'beln gürften welX neben dem Kaiser im

BundeSralhe sitzen unb'in treuer zunächst I den Üs^Juni Js7Js7,um Gedächtniß an

,W ihemrenGr^^ekmeSi^en DaterS, die in kurzer Frist nach Go.ieS I Majestät Friedrich in allen evangelischen

«VS.*:« ä*ä;S EB SS«.-« « ä ^ .... eines treuen Volkes, aus vollem Herzen erwidert.

mit keinem Worte hat Kaiser Wilhelm speciell der inneren oder aus­wärtigen Politik gedacht, doch dürfen wir in dieser zeitweiligen Zurückhaltung nm einen weisen Entschluß Kaiser Wilhelms erblicken. Dieser erhabene Herrscher steh

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Deutschlands und Preußens Regierung und Politik betonen._____

"***' während einer einjährigen «tiven Dienstzeit zu bek'eib-n, auszurüsten

angegeben wird.

L. Dem Gesuche sind solaende Papiere beizusugen:

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Der Vorsitzende: Br. Zeller.