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3MBT Die verehelichen Leser unserer Zeitung machen wir hierdurch darauf aufmerksam, daß der heutigen Nummer unserer Blattes ein Prospect über das berühmte Rademann's Kindermehl beiliegt. P 8389

Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesrllschast.

3» U6r!®amsKm 5§-rU6®am8ta8 $°rmi,tafl 8 Uhr, Samstag Nachmittag

Der an die Landessynode gerichtete Antrag,sie wolle Großherzogliches Ober- etl?cru5erfU0u?i0 crfud?cn' durch welche den Geistlichen der evan0ellschen Landeskirche ^gliche amtliche Bethetligung bet einer aus Anlaß einer Le^enverbrennung veranstalteten Feierlichkeit untersagt wird" deckt sich der Sache lutherischen Conferenz evangelischer Geistlicher und von der Niederwollftadter Conferenz an uns gerichtete Eingaben des Inhalts: (S.imi*.nLrDQCJCsnJ;[t^iumrYmoa^^r? eine bestimmte Verfügung den evangelischen Geistlichm der Landeskirche alle und jede Bethetligung bei einer projectirten Leichen- inJ^Qu^ Verstorbenen untersagen, um so in unmißverständlicher

^- S ^ung der evangelischen Kirche zu der Angelegenheit zu bocmnentlrcn, der

>? a a8,Ü li??. ,ur kin- der christlichen Stile und dem christlichen Gesühle widerstreitenden Einrichtung entgegen zu treten und dem einzelnen Geistlichen wirksamen Schutz gegen ungehörige Zumuthungen zu gewähren."

In dieser Eingabe treten die beiden Punkte, um die es sich bei der angeregten Frage handelt, am deutlichsten hervor: .ÖÜI

1) die amtliche Betheiligung eines Geistlichen bet einer Leichenver­brennung, und

- ?) di- °?"ichen Handlungen an der noch im Hause befindlichen Leiche.

a «5 \e r? im Großherzogthum Hessen noch keine Letchenoerbrennungs- anstalten vorhanden sind, so hat das Oberconsistorium keine Veranlassung, eine Ver­fügung zu erlassen, die den Geistlichen die amtliche Betheiltgung bet einer Leichen- verbrennun0 verbietet. Es würde aber nicht anstehen, wie es auch seiner Zeit in einem andas Großh. Ministerium des Innern und der Justtzübe^

"ledergelegt hat, den Geistlichen jede amtliche Function bei einer sogen. I Feuerbestattung zu untersagen und zwar aus folgenden Gründen- B

Di- christlich-kirchliche Sille ist das BegrSbniß. Dies- Sitte ist allaemein geworden Msolge des christlichen Glaubens, und sie verkörpert in sinnbildlicher Weise UitJmlftld,ena3IhferfteftungSglauben, den Glauben an ein Wicdererwachcn desEnt- ranL a QrjaS Schlat- geworbenen Tode, an die Wiederbelebung des in

Gottes Acker ausgesüetenSamenkornes" desverweslichen Leibes". In dieser Sttte D«8- werthooller Besitz für das gesammte Glaubens- und Gefühlsleben.

S H, ft neuen Testament an sich hat sich unter Voraussetzung dieser

alle kirchlichen Formeln sur christliche Lcichenbestattung, alle Gebete und Oeder dafür fußen auf ihr. Eine evangelisch-kirchliche Behörde, die an die Geistes- I Sprach- und Vorstellungswelt des neuen Testamentes als alleinige Norm ihrer Ent! scherdun0en gebunden ist kann hieran nichts ändern. Sie hat keine Macht, in einem rirnPnhn°^ r* " m "x v^ln, noch von der gelammten Kirche voraus- n ckt der Ä Tld,C Anordnungen zu treffen, sie kann aber auch

«anL/m Willkür Einzelner die Erfindung von Gebräuchen überlassen, die als eine völlige Neuerung der Cultussitte erscheinen würde. ' '

ftrrfSHrhP Aur kirchlichen Ordnung einer Leichenverbrennung eine eoanaelifcfi^ hl? S0iltmirtl ^bietet ihr jedes Eingehen auf derartig

fiännpnhp Mtt dem chrtstllchen Glauben auf's Innigste zusammen-

! lc^i un^ kirchliche Sitte in jeder Weise zu schützen. Sie dürste auch (Sinfübrun? dner hnnn r60^1!011?0 DOn Bestrebungen annehmen, die zunächst auf die dn Vurn^für h^SPeItC" Bestattungsweise zielen, von welchen aber die neuere nur

Vermögenderen bleibt und sie würde sich mit den Gefüblen her Ct a 1" Widerspruch setzen, die in der gewaltsamen plötzlichen ! 5hiL/n "Jra6 inCl ^Ci?rlaStreuer eine minder pietätvolle Behandlung desselben i Sung ^«-st-ttung d-ss-Ib°n inGot.-s Acker" zur langsamennatLrgemSße!.

1887:24. Nebenhäuserwurden aufgeführt: 1878 : 32, 1879 * 49 1880-30 h^1 * * *^45' 188?: k0, 1883: 55k 1884: 66, 1885: 45' 1886: 43' 1887: 55. 'Die Zahl 1885 37D188fin3Krii2^n^bCtrH0k 1882 : 44, 1883 : 41, 1884745,

^abrp/^7^^7^' °?^r dre Zahl der erbauten Nebenhäuser in den

Jahren 1875, 1876, 1877 liegen Angaben nicht vor, ebenso ist die W der Bau- veranderungen aus den Jahren 1875, 1876, 1877, 1878 und 1881 nicht bekannt. CTDn ^7"; ei!?C 1,6111 ®Ha^^Qrmmcn^ Zigeunerbande lagerte am vergangenen

h ^a56*iDO? Krofdorf. Verschiedene von derselben verübte Vergehen nothigtm den dort stationirten Gendarm gegen die Bande einzuschreiten. Sie leistete demselben aber thatlich Widerstand, und als er zur Verhaftung schreiten wollte

n°l ®le.6c" ru Reißaus und setzten ihren Weg, die Straße nach Frank-' ?0Cnb' s. äux Verfolgung holte der Krofdorfer Gendarm die hiesige dnhnrfp s deren berittene Mannschaft die Zigeuner bei Großen-Linden

natb DOn wo aus die vereinte Gendarmerie die

Sen iLt0 Personen nebst 5 Wagen bestehende Bande nach Wetzlar dirigirte. Dort Gespll^b^ ^^e Zigeuner rn Haft genommen und am Dienstag Morgen die ganze «3ÄÄ?ft bEe Gendarmerie von Wetzlar nach Butzbach verbracht, um so unter

weiter nach ihrer Heimath zu abgeschoben zu werden. Eine Frau, welche in Vferd verkaufhatte, fand sich ebenfalls bald in Wetzlar ein. Ein hie? in Hait^ befindet fich unter der Anklage der Beamtenbeleidigung noch

,,a ^anzseid. Faille Francaise von Mk. 2.83

und zollfrei' das^FE^t^«?Äv^ Äff^Ztoich

Muster umgehend. Briefe kosten 20 Pf. Porto. WM 8390

^?0/de damit an ihrem Theile einen Quell zarter Pietät, die sich in der 1^000611 Fürsorge für die verweslichen Ueberreste der Entschlafenen aussvrickn ntr-

Samstag wirdBetßner's Pracht-Svir-e für um-?n°hm-n wird aus Kass®bÄch,°N° " °""8° ^°rst°llung-n geben. Ueber das nt(?l L^^^Borstellungen verdienen umsomehr dem Gesuche empfohlen zu werden, als Herr Betßner es verstanden hat, durch ein kunst- $ublifnma C fT auWcnt.c§ Programm allen Anforderungen eines gebildeten

bcrt Heranwachsenden Jugend Genüge zu leisten Wir verweisen her ÖU ßroben Forscher- und Entdeckungsreisen der zwei Pioniere

?mh^Eanley und des berühmten Dr. Emil Schlagintweit

??n0el Unb 3nbu?' sowie seine wunderbare Moscheen und Pracht­bauten begleiten wird. Es zeigen sich dann Rom und Neapel mit ihren großen Er-

^ahfieiSh^m ffff®f"h ^olus stellt die großartigsten Naturwunder mit über- d b5 an? Fuders ist aber aufmerksam zu machen auf einen unter Ko^en m" hergestellten Cyclus von über 30 Original-Verwandlungs-Gemälden aus der Lebens- und Leidensgeschichte des Heilandes. Dieselben sind nach Vorlagen HhHf!^Cn ^"skdrten Prachtbibel künstlerisch ausgeführt und werden mit srnVortrage dem Publrkum vor Augen gebracht. Jedoch nicht nur her ernsten mSSn» Unb Belehrung, sondern auch der Unterhaltung ist in der Soiröe Rechnung Den Sck>l> b h 'n Abthetlung deutsche Volksmärchen vorg7führt^

m^nMR,AU.tirslIbet U mr ^ nod^ cinc sogenannte Soiree fantastique, bestehend aus a,»0^I^Berwandlung. Kurz, die Soiröe bietet soviel des Neuen daß mäßig ftnT^ biCfdbe ""befriedigt verlassen wird, zumal die Eintrittspreise auch sehr

Frankfurter Opernhans.

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ist. wonach ^d-n GsisMchm Ä amtIto1sethSÜ6U\8'.roi.e fte °°" uns erbeten te'4en@rb0TnUnp8. Danf,tt1Itten 3Wit unt?rf°g7w8trb,1u w7tt7-hen würde""

Errichtung von billigen Arbeiterwohnungen^bi-r st letzt ibre/si"7 oenlUirlf $rage der

Vermischtes.

nn. Darmstadt, 16. October. Mit dem heutigen Tagen nahmen die Vor- lesungm und Uebungen an unserer technischen Hochschule ihren Anfang. Auch im ?nUhl&en Wintersemester sind die Anmeldungen der Studirenden zahlreicher denn je

Studirenden bis jetzt ca. 60 Neuaumeldungen ftattgefunden

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beä sSitÄtä ont^- 'k'lch-t-S Großh. Oberconsistorium auf Anfrage n8 ^"ers der Landessynode über den Antrag der Synodalabgeordneten wl'e^lg?^^ Unb ^cmpcI' Leichenverbrennung betreffend, ertheill hat, lautet

I , v Bedeutender Nebenverdienst! 8387

g Jede.rmann k»tm jährlich mehrere Tausend Mark durch Verwendung seiner freien Zeit | verdienen. Offert, sub II. E. 4(i75 an Bnd. Mosse, Frankfort TI.

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i bei einer der

s-IbstSnbig verfügt werden oder'ist"ga1^^bmtn '-im D-wonNr8m?°" ben Hinterbliebenen christliche unb kirchliche Sitte .U vermutben so is? °°°°»?ie herrschenbe

wenn sie überhaupt begehrt wi?b, zu mrsagen Mitwirkung des Geistlichen,

LMMMMZZMALs werben, bei ber au» b« erfforbene n a , 2 rarb.A ?r°f^ c,r ^oebt genommen Snorbnung^oera^tmortIi^^'gema4t'>merben''bic ffl^binben^ra"?60^^^^'*"^^