erkennung des bedeutenden Reuter-Darstellers. Er wußte durch seine trefflichen charac- teristischen, an diesem Abend so verschiedenen Masken die zahlreich erschienenen Zuschauer Hinzurettzen, zu ergreifen und dann wieder mit seinem unmittelbaren Humor in die höchste .Heiterkeit zu versetzen. In den Wochen seines Gastspiels hat er sich wieder als Meister seines Faches in vollstem Matze bewährt. Reicher Beifall ist ihm stets zu Theil geworden und zum Schlutz ward ihm ein mächtiger Lorbeerkranz überreicht." Auch das hiesige kunstsinnige Publikum dürfte nicht ermangeln, dem liebenswürdigen Künstler seine wärmsten Sympathien zu bekunden.
Gietzen, 18. August. Das zweite Coneert der Wiener Elite-Eoncertgesellschaft „Löt sch" tm Caf6 Leid war zahlreicher besucht, als das erste und wieder fand Nummer für Nummer den rauschendsten Beifall. Herr Lötsch erwies sich abermals als ausgezeichneter Komiker und gerade die Feinheit seiner Darstellungen, die trotz gemüth- lichstem Wiener Humor und zwerchfellerschütternder Mimik nie die Grenzen des Erlaubten überschreiten — gerade diese Feinheit seiner Komik ist es, die wir hier dankbar heroorheben. — Im Zusammenwirken mit feiner Frau leistet dieses treffliche Künstlerpaar wohl das Beste, was in diesem Genre überhaupt geboten werden kann. Den Löwenantheil des Beifalls erntete abermals Fr. Lotsch-Flor durch den Vortrag neuer Tyroler-Lieder. Das hiesige Publikum bestätigte durch nichtendenwollenden Beifall, daß man Derartiges doch noch nicht gehört hat. Auch Frl. Rheingold erwarb sich wieder durch mehrere mit schönem Geschmack vorgetragene Lieder reiche Beifallssalven. Schließlich bleibt Herr Lipis nicht unerwähnt, der durch den geschmackvollen Vortrag mehrerer Claoternummern — wir nennen besonders die Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus" — an dem allgemeinen Beifall reichlich Theil nahm. Die Lötsch-Eoncerte finden morgen ihren Abschluß upd können wir den Besuch derselben auf's Beste empfehlen. _________________ ____
Vermischtes.
nn. Darmstadt, 18. August. Heute, am Jahrestag der für die Hess. Division so ruhmreichen, Schlacht bei Graoelotte, veranstaltete der Kriegerverein Darmstadt eine erhebende Feier an den Gräbern der im Feldzug 1870/71 gefallenen Kameraden. Morgens um 8 Uhr zog der Verein unter zahlreicher Betheiligung seiner Mitglieder zu dem auf dem Friedhof befindlichen Krieger-Denkmal, welches mit Blumen und Blattpflanzen prächtig dekorirt war. Hier, am Fuße dieses Denkmals, ergriff Prem.- Lieutenant Waldecker das Wort, um in zu Herzen gehender R de der für die Einheit Deutschlands gefallenen Kameraden zu gedenken. Mchdem noch die Musik den Choral „Wie sie so sanft ruhen" inkonirte, wurden von Seiten des Kriegeroereins Lorbeerkränze an dem Denkmal niedergelegt. Auch von Seiten der Angehörigen der Gefallenen waren die Gräber auf's prächtigste geschmückt.
△ Mainz, 17. August. Im Anschluß an das Gerücht, daß Staatsminister Finger seine dermaltge Stelle mit dem Präsidium des Obeilandesgerichts vertauschen werde, registrirt heute das „M. I." das weitere in Darmstadt verbreitete Gerücht, daß der Kleisrath von WormS, Freiherr v. Gagern, dazu ausersehen sei, an die Spitze des Ministeriums zu treten.
— Der Personenverkehr auf der Hessischen Ludwigsbahn ist letzter Tage riesig gestiegen. An alle durchgehende Züge müssen hier eben nur mehrere Waggons angehängt werden, um den Andrang der Passagiere bewältigen zu können.
— In eigenthümlicher, für Planchen gewiß willkommener Weise feiert nächster Tage ein hiesiger Bierbrauer den 25jährigen Besitz seiner Brauerei. Zur Feier des Tages läßt derselbe nämlich in seiner Wirthjchast, im „Schöfferhof", am ganzen Nachmittag und Abend aus 6 Krahnen Freibier zum Ausschank bringen. Die Freigebigkeit dieses Jubilärs ist sehr anzuerkennen und laßt sich nur wünschen, daß das zum Ausschank kommende „Freibier" bei dem schlechten Bierconsum in diesem Sommer nicht sauer geworden ist.
△ Aus Rheinhessen, 17. August. In Groß-Winternbeim herrschen eben mit großer Heftigkeit die Masern. Die Schulen sind seit einigen Tagen geschlossen. — Von gestern sind wieder zwei Selbstmorde aus der diesseitigen Provinz zu verzeichnen. In Eschenheim erhängte sich aus Geistesstörung ein Tüncher, Vater von 9 Kindern und in Ober-Flörsheim machte ein in sehr guten Verhältnissen lebender Handelsmann auf gleiche Weise seinem Leden ein Ende. In einemAnfall von Geinesstörnng erhängte er sich während der Nacht an einem Aprikosenbaum. — Die dieser Tage eröffnete Feldhühnerjagd wird allgemein als eine sehr schlechte bezeichnet. Es wird behauptet, daß die junge Brut durch das anhaltende Regenwetter durchgängig sehr gelitten habe. — Zur Prüfung der nachträglich angemeldelen Forderungen in dem Concursoerfahren über das Vermögen der Bankfirma AUmann in Bingen ist Termin auf 21. September auf dem Amtsgericht in Bingen anberaumt.
— Frankfurt, 17. August. Zu dem neuen Hauptpelsonenbahnhof, in welchem morgen früh 5 Uhr der regelmäßige Betrieb beginnt, haben, laut Bekanntmachung des Eisenbahnbetriebsamts in der ersten Zeit nur diejenigen Personen Zutritt, welche mit Fahrbillet versehen sind. Es ist diese Anordnung getroffen worden, um Verkehrsstörungen zu vermeiden.
— Im Zoologischen und Palmengarte« beträgt nächsten Sonntag der Eintrittspreis während des ganzen Tages 50 In letzterem Institut findet Doppelconcert statt.
— Zu den am Sonntag und Montag stattfindenden Herbst-Rennen des Rheinischen Rennoereins sind die Anmeldungen sehr zahlreich eingelaufen, zu einzelnen bis zu 22 Nennungen. Die Rennen beginnen an beiden Tagen um 3 Uhr Nachmittags.
□ Frankfurt, 17. August. Für den III. Internationalen Binnen- schifffaHrts-Congretz, welcher vom 19.—25. August hier tagt, regen sich z. Zt. viele Hände. Im Saalbau ist man mit der Fertigstellung der Ausstellung beschäftigt, die eine überaus reichhaltige und interessirende wird. Die Einladungsschrift ist bereits im Druck erschienen, desgleichen werden Vorbereitungen für die Festauffahrt auf dem Main, Regatta rc., getroffen, kurz der Eongreß nimmt augenblicklich das ganze Interesse in Anspruch. Für die Arbeiten desselben ist folgendes Programm festgesetzt worden: ») Vorträge in der ersten allgemeinen Sitzung. 1. Baudirector Honseil, Vorsitzender Rath der Großh. Bad. Oberdirection, Professor an der technischen Hochschule Karlsruhe: „lieber die kulturgeographische Bedeutung der Flüsse und deren Ausbildung als Verkehrswege". 2. August Bolö, Oberingenieur der Brücken- und Wegebauten, Paris: „Zweck und Nutzen der Canalisirung der Flüsse", b) Berathungs-Gegenstände für die Abtheilungs-Siyungen und für die drei folgenden allgemeinen Sitzungen. 1. Vervollkommnung der Statistik des Binnenschifffahrts-Verkehrs, Referenten: Dr. Arthur von Stud nitz, Reg.-Rath, Dresden, und 91 von Sy tenko, Reg.-Rath im Communi- cations-Ministerium, St. Petersburg. 2. Verbesserung der Schiffbarkeit der Flüsse, Referenten: I. Schlichting, Professor für Wasserbau und Präsident des Central- vereinS für Hebung der deutschen Fluß- und Canalschifffahrt, Charlottenburg, und Ernst v. Wallandt, Kgl. Ungar. Sectionsrath deS Communikations-Ministeriums, Budapest. 3. Welches sind die geeignetsten Fahrzeuge und deren Fortbewegungsmittel auf den dem großen Verkehr dienenden Binnenwasserftraßen? Referenten: Carl Dill, Professor der technischen Hochschule, Berlin, und P. A. Melchers, Schiffsrheder, Mainz. 4. In wie weit sind Seecanäle für den Verkehr mit dem Binnenland volks- wirthschaftlich berechtigt? Referenten: A. Gobert, Ingenieur, Brüssel, und E. Leader- Williams, Ingenieur des Manchester Schiffscanals. 5. Nutzen der Schiffbarmachung der Flüsse und der Anlage von SchifffahrtScanälen für die Landwirthschaft, Referenten: vr. Thiel, Geh. Ober-Regierungsrath, Berlin, F. B. de Mas, Ober-Ingenieur der Brücken- und Wegebauten, Auxerre, Leon Philippe, Ober-Ingenieur, Ministerial- Director im Ministerium für Ackerbau, Paris, und Hagen, Geh. Obcr-Baurath und vortragender Rath im Ministerium der öffentlichen Arbeiten. 6. Flußmündungen deren Schiffbarmachung und Erhaltung, Referenten: Oberbaudtrcctor Fr an zins' Bremen, und ein englischer Sachverständiger, voraussichtlich Prof. Reynolds, Manchester. — Das ist das Programm für die ernste Arbeit. Daneben besteht nun noch ein anderes Programm, welches Ausflüge und sonstige Vergnügen aufzählt. So findet z. B. Montag den 20. August, Nachm. 5’/2 Uhr im Zool. Garten Festbankett, Dienstag Nachmittag Festfahrt nach dem Hafen, Regatta, Besichtigung des Lagerhauses und Hafens u. s. w. statt. Für Mittwoch ist ein Ausflug nach Homburg, für Freitag nach Mainz und ins Rheingau und für Samstag nach Heidelberg geplant. Donnerstag- Festvorstellung im Opernhaus. Die erste öffentliche Sitzung beginnt Montag Vormittag 10 Uhr.
— Nach der „Saale-Zeitung" ist in Nord hausen ein sehr gut gestellter Uhrmacher beim Einschmuggeln von Uhren aus der Schweiz erwischt woroen. Es soll der
Verlust, den derselbe durch die Beschlagnahme der Uhren und die Zollhinterziehungsstrafe erleidet, sich auf etwa 25,000 belaufen.
— sBaseler Lebens Versicherungsgesellschaft in Basel.j Dem Geschäftsbericht pro 1887 entnehmen wir Folgendes: Die Anzahl der neu eingereichten Anträge belief sich insgesammt auf 6351 über 11,491,770 v4L Kapital und 25,996 JL Rente tn der Lebensversicherungs - Abteilung und über 40,100,571 JL auf den Todesfall 55,197,939 auf den Jnvaliditätsfall und 21,808 JL Tagesrente in der Unfallver- sicherungs-Abtheilung. Unter Berücksichtigung einerseirs der neu in Kraft getretenen, andererseits der abgelaufenen und aufgelösten Versicherungen erhöhte sich der Gefamml- Versicherungsbestand am 31. Dezember 1887 auf: 19,310 Versicherungen über 80,901,376 Capital und 157,621 JL Rente in der Lebensversicherung, 60,360,416 JL Capital auf den Todesfall und auf 5964 Versicherungen über 86,606,401 JL Capital auf den Jnvaliditätsfall, 35,483 Tagesrente in der Unfallversicherung. Dem Zuwachs an Versicherungen entsprechend ist die Prämien - Einnahme im Jahre 1887 auf 3,194,404 JL gestiegen, vermehrte sich also gegen das Vorjahr um 306,250 JL Die Prämienreserve ist im Jahre 1887 um 1,348,847 Jt verstärkt worden, wodurch die Sicherheit und vollkommene finanzielle Garantie der Anstalt bedeutend gekräftigt worden ist. Ausweislich der Bilanz hat der Besitzstand sich im Jahre 1887 von 22,939,888 JL auf 24,295,841 JL (d. i. um den bedeutenden Betrag von 1,355,953 **) gehoben. Der Gewinn- und Verlustkonto schließt mit einem Reingewinn von 209,341 56
wovon 144,000 JL dem Gewinnfonds der Versicherten überwiesen, den Actionären 48,000 als Dividende ausbezahlt wurden, während 9600 JL in den Capitalreserve- fonds, 6400 v4L als Tantiemen für Verwaltungsrath und Direction entfallen und 1341 JL 56 auf neue Rechnung vorgetragen worden sind. — Im Laufe des vergangenen Jahres sind die allgemeinen Versicherungsbedingungen einer zeitgemäßen Umarbeitung unterzogen worden, und sind die revidirten Bedingungen nach erfolgter Genehmigung der Regierungen und Behörden seither in Anwendung.
LandwirthschaftlicheS.
— sLeichte Nelkenzucht.j Man bricht tm Sommer die Nelkenzweige mitten in einem Knoten oder Gelenke durch, umwickelt einen solchen Steckling unten mit Moos oder Gras, steckt ihn so ohne weitere Umstände in die Erde und überläßt ihn der Natur bis er zum Verpflanzen geeignet ist. Selten mißglückt das Verfahren und jeder Zweig bewurzel! sich bald stark.
— sAepfel aufzubewahren.Um das Einschrumpfen der Aepfel beim längeren Aufbewahren zu verhüten, legt man sie, sobald sie Neigung zum Schrumpfen zeigen, in Fässer, Kstten und andere Gesäße und streut trockenen Sand dazwischen, und zwar so, daß eine Frucht nicht bie andere berührt. Die Gefäße stellt man an einen trockenen kühlen Ort, wo es nicht gefriert, und läßt sie ungestört, bis man die Aepfel gebraucht'. Die häufigste Ursache des Einschrumpfens ist in der ungeeigneten Aufbewahrung ju tuchen, wodurch olle Jahre nicht nur viele Aepfel, sondern auch Birnen zu Grunde gehen.
Handel rrrrv Verkehr.
Gießen, 17. August. Der am 14. und 15. d. M. dahier abgehaltene Vieh- markt, war tote bie vorhergehenden Märkte wieder ziemlich stark befahren, es waren aufge- ttteben: 1517 Stück Rindvieh und 531 Schweine. Durch raschen Handel war der Markt früh beendet. Nächster Markt Dienstag den 28. und Mittwoch 29. d M. am letzten Tage auch Krämermarkt.
„ , Siunuft- Auf dem heutigen Wochenmarkt kostete: Butter, pr. Psb.
^00-1,05, Hühnereier, 1 St. 5—6 4, 2 St. 0-00 H, Enteneier 6-7 H, Gänse- eier 0-00 H, Käse pr-St. 4-8^,, Kasematte pr. St s H, Erbsen pr. Liter 18 4, Linsen pr. Liter 80 H, Tauben pr. Paar M. 0,40—0,60, Hühner pr. St JL .) 90—1 30 Hahnen pr. St- at 0,60-1,20, Enten pr. St. at. 1,50—1,80, Ochsenfleisch pr Pfd'. 60-68 4, Kuh- und Rindfleisch 45-54 4, Schweinefleisch 50-60 4, Hammelfleisch 54-64 H, Kalbfleisch 40-16 H, Karloffeln pr. 100 Kilo at 5,00-7,00, flunebeln per Sentner 7 00-8,00, Milch pr. Liter 12-18 4, Weißkraut pr. St 00-00, Kirschen pr. Pfd. 00—00
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Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Eichen-
AvfgedoSe.
August. 11. Christian Schleich, Schlosser dahier, mit Friederike Caroline Jüngst zu Herborn 13. Dr Hans etoQ, practischer Arzt zu Gladenbach, mit Anna Luise Emtlie Adolfine Plank von hier. 14. Hermann Hansult, Sergeant dahier, mit Christine Ihm von Wreseck. 16. Paul Carl Ludwig August Seelbach, Seconde-Lieutenaut zu Jülich, mit Ida Leonora Darlington Hierselbst.
Eheschlietzunse«.
—, August: 17. Peter Berg von Rodenbach, Kutscher dahier, mit Marie Elisabetha Mst von Fretenseen, wohnhaft dahier. 17. Heinrich Friedrich Rühl, Grobherzoglicher Mintstertal-Calculator zu Darmstadt, mit Eoa Elisabeth Menges Hierselbst.
«edorene.
. . . 7/ 2An Bierbrauer Laurenz Konrady ein Sohn. 8. Dem Schaffner
bei der Main-Weser-Bahn Ernst Heilmann eine Tochter, Margarethe Auguste Doiolhea. 9. Dem Postillon Johannes Trande eine Tochter, Margarethe. 9. Dem Dienstknecht Heinrich Belloff II. ein Sohn, Heinrich Friedrich Wilhelm. 10. Dem Gärtner Wilhelm Pfeiffer eine Tochter, Anna Elisabeth Marie. 10. Mm Bremser bet der Main-Weser- F.abn Phulpp Weber eme Tochter. 11. Dem Fuhrmann Konrad Hofmann eine Tochter, Elise. 13. Dem Schlosser Heinrich Detbcl ein Sohn.
* Gestorben».
August: 10. Johanna Nicolay, geb. Krug, 33 Jahre alt, Ehefrau von Kaufmann Jean Nicolay zu Hanau. 11. Lina Lohr, 3 Monate alt, Tochter von Wirth Georg ct- t U'c- ^^"rich Jung I., 64 Jahre alt, Ackersmann von Heuchelheim.
12. Fritz Spahr, 5 Jahre alt, Sohn von Landmann 5->etnrich Spahr zu Braunfels 12 Gertrud Dechert, 75 Jahre alt, von Storndorf, Kreis Alsf.ld. 13. Johannes Hohmann, 29 Jahre alt, Kaufmann von Romrod, Kreis Alsfeld. 14. Marie Winnecker geb. Kraft, 25 Jahre alt, Ehefrau des Bureaudieners bei der Main-Wefe.-Bahn Carl Kalitsch, 71 Jahre alt, dahier, Wittwe von Zimmermann Friedrich Kalttsch. 15.^Wilhelmine Pimper, 83 Jahre alt, ledig, dahier. 15. Heim ich Debus, 45 Jahre alt, Schaffner i. P. dahier. 16. Helene Schmidt, geb. Leib, 46 Iahte alt, Ehefrau von Wirth Hernrich Schmidt II. dahier.
Auszug aus bett Kirchenbüchern der Stadt Gietzen.
Evangelische Gemeinde.
Eetroute.
. Ten 15- Auöust. ^ob (£ar[ Christmann, Pfarrverwalter zu Framersheim, ^0 Franziska Emilie Allvater, Tochter des Directors der Oberhessjfchen Eisenbahnen Ernst Allvater zu Gtcßen.
Den 12. August. Dem Glaser Hermann Scherff eine Tochter Bertha Caroline, geboren den 30. Juli.
« Denselben. Dem Lackierer Heinrich Bonarius ein Sohn, Carl Anton, geboren den 2. Juli.
rrr.r i Denselben. Dem Hilfsbremser Emil Günther eine Tochter, Caroline Luise Elisabethe Johanna, geboren den 6. Juli.
. _ Denselben. Dem Maurer Ernst Haubach ein Sohn, Christian Martin, geboren
den 9. Juli.
™ r Beerdigte.
aox ?en lT?'o?USult Marie Winnecker, geb. Kraft, Ehefrau des Perrondieners Earl Winnecker, alt 25 Jahre, starb den 13. August.
rx 16. August. Marie Kalitsch, Wittwe des Zimmermanns Friedrich Kalitsch, alt 71 Jahre, starb den 14. August.
Dm 17. August. Wilhelmine Pimper, ledig, alt 83 Jahre, starb den 15. August.
M Denselben. Heinrich Debus, Schaffner in Pension, alt 45 Jahre, starb den 15. August.


