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Politische Rundschau

Gießen, 16. Juli.

Mit Spannung und Interesse sind in diesen Tagen die Blicke Europas nach dm Ostseegestaden des Czarenreiches gerichtet, an denen sich mit der nun zur Thatsache gewordenen Begegnung zwischen Kaiser Wilhelm II. und Kaiser Alexander III. ein bedeutsames Ereignitz vollzieht. Schon seit Wochen steht dasselbe mit im Vorder­gründe der europäischen Tagesdiscussion und geradezu Legion ist die Zahl der Be­hauptungen, Meinungen und Gerüchte, welche da über Bedeutung und Tragweite der Kaiserentrevue am nordischen Strand aufgetaucht sind. Daß diese Commentare vielfach über das Ziel hinausschießen, ist sicher und namentlich wenn in ihnen gemeint wurde, von der neuesten Kaiserbegegnung werde der ehemalige Drei-Kaiserbund eine neue Be­lebung erfahren und werde jene überhaupt eine andere Eonstellation für die Mächte zur Folge haben, so ergiebt sich die Unwahrscheinlichkeit einer solchen Annahme fast von selbst. Denn gerade die Verkehrtheiten der russischen Politik, die Hetzereien der russischen Kriegspartei und deren Liebäugeln mit dem französischen Chauvinismus haben die bisherige Entfremdung zwischen Rußland einerseits, Deutschland und Oesterreich- Ungarn anderseits herbeigeführt und schließlich das innige Bündnißoerhältniß zwischen beiden letzteren Staaten sowie den Anschluß Italiens an dasselbe bewirkt. Die Grund­lagen dieser neuen Tripel-Allianz stehen unverändert fest, zumal dies Kaiser Wilhelm II. in seiner Reichstagsthronrede ja feierlichst bekräftigt Hal und daß hierin durch die Zusammenkunft der Herrscher Deutschlands und Rußlands eine Veränderung heroor- gerufen werden sollte, erscheint demnach völlig ausgeschlossen. Anderseits ist aber auch gewiß, daß der persönliche Gedankenaustausch zwischen den beiden, von den fried­fertigsten Gesinnungen beseelten Monarchen von großem Einfluß auf die freundschaft­lichere Gestaltung des deutsch-russischen Verhältnisses sein wird und von diesem Ge­sichtspunkte aus betrachtet, muß die Zusammenkunft als ein höchst erfreuliches Symptom für die Aufrechterhaltung des Weltfriedens bezeichnet werden. Daß bei ihr die schwe- bmden Tagesfragen der europäischen Politik, ganz abgesehen von den deutsch-russischen Beziehungen, berührt werden, namentlich das orientalische Problem mit seinen verschiedenen speciellen Seiten, kann als selbstverständlich gelten. Weniger wahrscheinlich ist es indessen, daß es hierbei zu bestimmtenAbmachungen" kommen wird, schon deshalb nicht, weil sich solche kaum mit den bestehenden Verträgen zwischen den Mitgliedern der bestehenden I centraleuropäischen Allianz würden allenthalben zu decken vermögen. Wohl aber darf man sich der Erwartung hingeben, daß die Kaiser-Enlrevue auf russischem Boden das Feld für eine allgemeine Verständigung unter den Großmächten weiter vorbereiten und ebnen werde und wie die politischen Zeichen heute stehen, erscheint die frohe Hoff­nung nicht unbegründet, daß sich an die Conferenz der beiden mächtigsten Monarchen unseres Welttheiles eine sriedekündende Klärung des europäischen Horizonts knüpfen werde.

General v. Caprivi ist an Stelle des zum Generalfeldmarschall und General- I Jnspecteur der ersten Armeeinspection beförderten Prinzen Albrecht von Preußen zum I commandirenden General des 10. Armeecorps ernannt worden. Zum Generalstabs- I Chef der ersten Armee-Jnspection wurde General-Adjutant o. Winterfeld! ernannt.

Das seltsame Stück serbischer Geschichte, welches sich in den letzten Tagen auf I deutschem Boden, in Wiesbaden, abgespielt, ist, soweit es sich um die seitens der ser- I bischen Regierung begehrte Auslieferung des serbischen Kronprinzen Alexander I handelt, zum Abschluß gelangt. Die Königin Natalie, welche sich anfänglich weigerte, I dem Abgesandten ihres Gemahls und des Belgrader Cabtnets, dem Kriegsminister I Protilfch, den Kronprinzen zu übergeben, selbst als der Wiesbadener Polizeipräsident I im Auftrage der preußischen Regierung sie hierzu aufforderte, hat sich nun doch eines I Andern besonnen. Nachdem der Polizeipräsident am Abend des 12. Juli nochmals I bei der Königin Natalie erschienen war und erklärt hatte, er würde nöthigenfalls die I Herausgabe des Kronprinzen mit Gewalt erzwingen, sah sich die Königin veranlaßt, I Men Sohn am Vormittag des 13. Juli dem Polizeipräsidenten zu übergeben. Noch I am selben Mittag reifte Kriegsminister Protilfch mit dem serbischen Thronerben nach I Belgrad ab und ist derselbe somit seinem Lande und seinem Vater wiedergegeben. I Welchen weiteren Verlauf pun die Ehescheidungsangelegenheit zwischen König Milan I und seiner Gemahlin nehmen wird, ist eine.Frage für sich, jedenfalls wird die Diplomatie I keine Veranlassung mehr haben, sich nochmals mit der Affatre zu befassen.

Während alle Welt auf die Meeresfahrt Kaiser Wilhelms zum Besuche des I Czaren blickte, haben sich jenseits der Bogesen wieder einmal fonderbare Tinge ab- I gespielt. Boulanger hat tn einer überaus stürmischen Sitzung der französischen De- I putirtenkammer sein Abgeordnetenmandat ntedergelegt, nachdem dieserDemission" des I Vertrelers für das Norddepartement ein außerordentlich scharfes Wortgefecht zwischen I Boulanger und dem Ministerpräsidenten Floquet vorausgegangen war. Die hierbei I gefallenen unparlamentarischen Ausdrücke hatten ein Degen Duell zwischen beiden I Männern zur Folge, bei welchem Floquet leicht, sein Gegner schwerer verwundet wurde. I Gerade während sich Kaiser Wilhelm zur Reise nach Petersburg rüstete, ist aus I Rutzland von neuen militärischen Maßnahmen berichtet worden, was immerhin der I Monarchenbegegnung einen etwas merkwürdigen Beigeschmack verleiht. Ein am I vorigen Freitag veröffentlichter Ukas des Czaren ordnet an, daß das diesjährige Re- I crutencontingent 250,000 Mann betragen soll, also 15,000 Mann mehr, wie im vorigen I Jahre. Ein weiteres veröffentlichtes Gesetz verlängert sowohl für das stehende Heer I wie für die Landwehr Rußlands die Dienstzeit; es wird für die dem Loose gemäß I eintretenden Mannschaften die gesammte Dienstzeit auf 18 Jahre festgesetzt von denen I 5 Jahre auf den actioen Heeresdienst kommen. Die Abiturienten höherer Lehranstalten I und Freiwillige genießen Privilegien. Die Landwehr wird aus sämmtlichen nicht be- I reits actio dienenden wehrhaften Männern bis zum 43. Lebensjahr einschließlich ge- I bildet und in zwei Classen eingekeilt. Die erste Landwehrclasse giebt den Stamm der I Landwehr ab, während die zweite nur durch kaiserliches Manifest einberufen wird I Unzweifelhaft hat man es hier mit der russifchen Antwort auf die verschiedenen Maß- I regeln zu thun, welche Deutschland und Oesterreich-Ungarn in den letzten Jahren zur I Erhöhung ihrer militärischen Schlagfertigkeit ergriffen haben, wenngleich die letzteren I Staaten zu ihrem Vorgehen zum Theil erst durch die verdächtige Haltung Rußlands I bewogen worden sind. Einigermaßen auffallend ist nur, daß man russischerfeits mit I dem neuen Wehrgesetz gerade zu dem Moment hervortritt, in welchem sich die Kaiser I von Deutschland und Rußland freundschaftlich die Hände drücken es hätte da wohl I noch ein wenig Zeit mit der Veröffentlichung desselben gehabt.

Hesterreich.

. U S9i_en' Juli. Tie Königin von Serbien ist Abends 9</, Uhr hier einae- troffen und am Bahnhoje von ihrer Schwester, der Fürstin Ghika, und deren^emabl einmaligen worden Das Absteigequartier ^iahm die Königin im Hotel Imperial °

Pesth, 14. Juli. Der ftontg von Serbien traf mit seinem Sohne welchem er lA-?b?^SNavren war in Bicske zusammen, worauf er sich mit demselben und dem ^ad fortsetzt^ 3uvucfbc0ab unb nad) kurzem Aufenthalt seine Reise weiter nach ®eU Abend mummen1.4' Xie Stäbtc ^ifon) unb Tarnobrzeg stehen seit gestern

Iraukreich.

mrlf/l*1<3u^'. Äu,rber *n Longchamps stattfindenden Truppenreoue erschienen der Präsident der Republik Carnot und die Minister um 3 Uhr. Dieselben wurden Sr! hbe" mb-r-ka\notV Ft Iebc Floquet: Es lebe die Republik! begrüßt.

Als das Gefolge des Präsidenten bei den CaScaden vorüberzog, wurden (Sarnot

Unb ben ^ufen begrüßt: Es lebe Boulanger! worauf mit

Rufen. Nieder nurSoulanger! geantwortet wurde. Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen. Nach der Revue fanden dieselben Kundgebungen bei der Rückkehr des schritten Präsidenten statt. Auch diesmal wurde zu mehreren Verhaftungen ge- , PariS, 14. Juli. Bei einem Besuche des Denkmals Gambetta's Seitens der Patriotenliga hielt T^rouldde eine demonstrative Ansprache, welche mit den Worten schloß:Für die Republik! Für Elsaß-Lothringen! Es lebe Boulanger!"

England.

London, 14. Juli. Nach einer weiteren Meldung des Reuter'schen Bureaus aus Capetown von gestern Abend sind von den ca. 800 Personen, welche sich in der Diamantengrube von Debeers bei Kimberley befanden, als deren Eingangsschachl in mifgefunden^' * * 0C0en 400 Eingeborene und 43 Weiße lebend und unoersehrt

SerSieu.

,, . d^grad, 14. Juli. Der König ist mit dem Kronprinzen um 7 Uhr 42 Min

Mer eingeUoffen unb am Bahnhof von sämmtlichen Ministern, der Generalität dem Episcopat, den Spitzen der Behörden und von den Vertretern Deutschlands unb Letter? "ichs empfangen worden. Auf den Straßen war eine zahlreiche Menschenmenge an- gesammelt die den König, sowie den Kronprinzen enthusiastisch begrüßte^ Die Stadt ttnH^h1' ^ur^sten Hauser sind festlich erleuchtet. Um 9 Uhrband ein Facwzug statt, an den sich eine Serenade schloß. ü 4 B

Telegraphische Aepeschen.

Wolst'S telegr. Correspondenr - Bnrea«.

ori Berlin, 15. Juli. Die akademische Kunstausstellung ist im £#anbe5= [G^e Mute Uhr feierlich eröffnet worden. Das Orchester

Beethoven s Hymne:Die Hiuimel erzählen die Ehre Gottes" ein. ^eF ^ruttbent ^er Kunstakademie, Professor Becker, hielt die Eröffnungsrede, in welcher Vp?^nt^^b^n Schicksalsschlage gedachte, die das Volk getroffen hat. Trotzdem sei die Betheiligung eine erfreulich reiche. Der Kaiser habe wegen seiner Reise an der Eröff- nungsfeter nidtt 4,Mil nkinen können, aber durch vorherige wiederholte Besuche und bui5 .Zukaufe ferne sondere Theilnahme bekundet. Im 9iamen des Ministeys hip(^p*^fiptI,onaK verhindert war, erklärte Mmifterialb!'rek?or Greiff

^^gtte Mitteilung bei Künste für eröffnet: Nach einem dreimaligen Hoch auf ben Kaiser horte die Versamm.ung stehend die Nattonal-Hnnme an. Danach tiüt die^ Ausstellung an§ bCF Ministerialdirektor Greiff den Rundgang durch

,, f. . dariS, 15 Juli. Bei dem gestern aus dem Marsfelde stattgehablen Banket hielt der Präsident Carnot folgende Ansprache an die Maires:Sie sind gekommen.

b!c "?iionale Einheit zu bekräftigen; ich danke Ihnen im Namen bei Negierung.

Mutige Fest krönt zwei schone Tage; der gestrige galt der Verherrlichung des tßPiMAtp®Uhrö78k Welcher, in feiner Person den Boden und die nationale Ehre ver- theidigte; heute haben Sie die tapfere und geschulte Armee gesehen, die Vertrauen ui ihren Führern hat und die durchdrungen ist von ihrer hohen Mission, welche dem Lande Sicherheit und Zuversicht einstößen un^nach Außen eine Bürgschaft für den Frieden sem soll. Heute Abend haben Sie diM Bauwerke gesehen, welche ein Rendei ?ou$ W JoUen, bG^Frunkreich der Kunst und der Industrie des Weltalls gibt. Bei den Wettkämpfen und Preisgerichten der Arbeit, welche Eintracht unter den Bürgern

Feutschlirnd.

ff Darmstadt, 15. Juli. Ihre Königliche Hoheit die Prinzessin Heinrich von Preußen, geborene Prinzessin Irene von Hessen, hatte durch ihr Hofmarschallarnt in Jagdschloß Wolssgarten, wo des Großherzogs Königliche Hoheit und die Groß- herzogliche Familie seit dieser Woche residiren, ihren vierzehnlägigen Besuch anfaaen lasten. Der Extrazug war bereit« bestellt und die Ankunft bei P.inzessin sollte beute enolgen. Neuesten Dispositionen zufolge trifft Ihre Königliche Hoheit nun doch nicht hier ein.

7" Die Königlich Württembergische 13. Artillerie-Brigade kommt am Dienslaa per Bahn hier an und wird zunächst in Darmstadt und Umgegend einquartirt Die­selbe beginnt am 19. ihre Schießübungen auf dem Griesheimer Arlillerie-Schießvlak und verbleibt dort bis zum 14. August, an welchem Tage die Truppen es sind die Feld-Artillerie-Negimenter Nr 13 und Nr. 29, sowie das FußMrtillerie Ba7aillon Nr. 13 per Elf en bahn in ihre schwäbischen Garnisonen zurückkehren. Die Ver­ladung der Geschütze geschieht am Tage vorher.

Darmstadt, 15.Juli. lMilitärdienstnachricht.j Oberst v. Kunowsky, Com- mandeur des 4. Thüringischen Infanterie-Regiments Nr. 72, unter Stellung ä la Btiite des Regiments, mit der Führung der 50. Infanterie-Brigade (2. Großh. Hessischen)

qr, Derli«, 14. Juli. Se. Majestät der Kaiser hatte gestern Abend vor seiner Abreise nach Spandau Ihrer Majestät der Kaiserin-Wittwe Victoria einen Abschieds- barauf mit dem General v. Albedyll und dem Generallieulenant

Botschafter in Petersburg, General o. Schweinitz und der 6urg abgereift^3 tCF Qm b C I0en ®r.a^ Schuwaloff, sind heute früh nach Peters- n~7 c'^bichsanzeiger" veröffentlicht die Ernennung des Herrn v. Raftroro OTüiifterie^R?eTtoerrtaraJmftcrhm^be^^nnSn,et ^C8ittUn^rat^ä ,um

AL

ben Geh. biegierungsrathen Persius und Dr. Dohme, dem Ober-Baudirector Wiebe' I Eeh. Ober-Bauralh Professor Adler, dem Geh. Oier-Ftnanzrath Grandke ben mebtger^aver1611^6111611 Dr* ^Ö0Cl Unb Dr' Brückner und dem Hof- unb Dom-

ÄUl, 14. Juli. Se. Majestät ber Kaiser traf um 9»/- Uhr Vorm. hier ein unb wurde mit großem Enthusiasmus begrüßt. 9 9

..Majestät der Kaiser fuhr vom Bahnhofe durch die festlich geschmücktes Straßem überall die Gruße huldvoll erwidernd, nach der Barbarossa-Brücke Daselbst b^Ve? Majestät em Boot und begab sich an der Reihe der Kriegsschiffe entlaNa nach der AachtHohenzollern . Die Schiffe gaben den Salut und die Mannschaften a-uT u ^ven. Alle Kauffahrteischiffe prangen im Flaggenschmuck mehrere ^Evatdampfer liegen bereit, um der Flotte das Geleite zu geben. Di! S^e .. "-Juli. Nachdem di- Schiffe des Panzergeschwadcrs unb des Schul- g-schwaders vor S-Mcr Maiestäi dem Kaiser aus der kaiserlichen Yacht defiliri hatten ging letzl-r- uni 11 Uhr, von der Torvedobvotsfloltlle eskortirt, in See Die Flvtten' parade verlies glanzend und mit bewunderungswürdiger Sxaktheit. Die Zuschauer am strande und aus den Dampsern zählten nach Tausenden.

Juli. Die Floitenparade begann Vormittags halb 11 Ubr Das ^^^"daden" passirte die YachtHohenzollern", au! der In ' T^oiestat der Kaiser befand und die vor Bellevue an der Boje lag, um 10 Ubr Knuten. Die Mannschasten gaben drei kräftige Hurrahs ab, indem während des Flaggen ^ halbmast gehißt wurden. In ebenderselben Weise folgten die llmiOitAi01 "Jp demAoisoZiechen",Kaiser" undFriedrich deL Große". s° Min. paiRrte die Kreuzer-FregatteStein" mit der Admiralsflagge und den Matrosen auf den Raaen die YachtHohenzollern". Es folgten die Kreu?er- mpt*mnhp7^oltke mit dem AvisoBlitz^,Gneiscnau" undPrinz Adalbert". Das Geschwader verließ tn Kiellinie unter Führung des FlaggschiffsBaden" den Hafen bs0l0eiy sub^n die Panzer zu zweien vorüber. Um 11 Uhr 29Min' dampften die Toichedoboote von der Wyker-Pucht her gegen die YachtHohenzollern" und zwar in zwei Divisionen. Je ein Dioisionsboot führte 6 TorpedobLote, welche zu der Nahe des Bellevue-Steges schwenkten dieselben. Die Sjacht hohenzollern sttztesich um 11 Uhr 35 Min. langsam in Bewegung. Um lTubr 50 Min pafstrte dieselbe, von der Torpedo-Flottille begleitet, unter den Salutschüssen v^liktz! hän°"sich?°s Retter «ell"' Tiaicfät ber Äaifcr bcn «i-l-r Haserr