Einzelbild herunterladen

, Seidenstoffe von Mk 1.25 bis 18.65 P. M-t.

zJrC?f' Z Derf «,robe"' und stückweise porto- und zollfrei das

^riefckosten Zurich"ufCr umgehend.

Lokale-.

^0- Mai. Die Theologische Conserenz, welche am Donnerstag den 31. Mar d. I. in Gießen (Cas4 Leib, Wallthorstr. 38) stattfinden soll, hat nachstehende Tages-Ordnung:

1) Begrüßung, Geschäftliches, 10 Uhr.

2) Ertrag des Herrn Directors Prof. D. Sachße (Herborn): Ueber die Möglichkeit, Gott zu erkennen, und Discussion, 10Va12»/2 Uhr.

3) Referat des Herrn Pfarrers D. Enders (Oberrad): Ueber den gegen - wartigen Stand der Forschung auf dem Gebiete der Reformationsgeschichte, 12 Uhr.

4) Gemeinsames Mittagessen, 2i/r Uhr. (Trockenes Eouvert 1.50 ^)

u ©iefeett/ 15. Mai. Vor der Strafkammer hiesigen Landgerichts fand heute die Verhandlung gegen den Kaufmann Karl Stieb er und dessen Vater Georg Stteber früher zu Gießen, jetzt zu Osthofen, wegen betrügerischen Bankerutts und bezw. Bei- hulfe zu demselben statt. Die Verkündung des UrthetlS wurde auf nächsten Freitag festgesetzt.

Telegraphische Depeschen.

Wolff'S telegr. Correspondenz-Bureau.

Berlin, 15. Mat. Der Kaiser empfing Nachmittags den Obe, Präsidenten Graf Eulenburg, den Oberceremonienmeifter Eulenourg, die Fürsten Radolin und Radziwill Am Diner nahmen die Prinzeß Friedlich Carl und Prinz Friedrich Leopold Theil

Kaiser zeigte heute einen regen Appetit, das Allgemeinbefinden ist befriedigend, dle Schlingbeschwerden haben weiter nachgelassen. Er hat sich heute längere Zeit am Arbeitstische mit Erledigung von Staalsgeschäften beschäftigt.

_ Derltn, 15. Mai. Das Abgeordnetenhaus nahm in seiner heutigen Sitzung den Gesetzentwurf' betr. die Verbesserung der Oder und Spree mit dem den Rhein- Ems-Canal betreffenden Anträge Schorlemer-Alst in der dritten Berathung unverändert an, zugleich mit dem ersten Theile des Antrages des Abg. Schultz-Lupttz, die Regierung tt unß aufzufordern, ob gelegentlich der Verbesserung der oberen Oder zu Schifsfahrtszw cken die Benutzung des Wasserichatzes der Oder zu Landesculturzwecken vortheuhaft hi.tzustellen sei. Die nächste Sitzung, sowie deren Tagesordnung ist unbeftlmmt.

München, 15. Mai. Die deutsch nationale Kunstgewerbe-Ausstellung ist heute vom Prinzregenten, welcher von sämmtlichen Mitgliedern des königlichen Hauses den obersten Hosbeamten, den Ministern und der Generalität umgeben war, sowie unter Theilnahme der Mitglieder des diplomatischen Corps, der Staats- und städtischen Be- hörden und zahlreicher Ehrengäste feierlich eröffnet worden. Der Präsident des Aus- stellungs-ComitS's, Professor Lange, richtete eine Ansprache an die Versammlung, auf welche der Prinzregent mit anerkennenden Worten erwiderte. Vom Bürgermeister Widenmayer wurde darauf ein Hoch auf den Prinzregenten ausgebracht, sodann begann I der Rundgang durch die Ausstellungsräume.

. . Wien, 15. Mai. Der Kaiser empfing heute Vormittag den König Milan in

der Hofburg und madjie demselben Nachmittags einen Gegenbesuch. Die Königin m flcö norfl^n nach Wiesbaden. Prinz Alexander von Hessen reiste heute

Nachmittag nad) Darmstadt zuruck.

e- , 15. Sptai. Der Bundesrath schlug den Regierungen von Deutschland,

Frankreich, Oesterreich-Ungarn, Italien, Rußland, Belgien, Holland und Luxemburg eine am l~. September hier abzuhaltende Conferenz vor, um die Vertragsentwürfe I über das internationale Eisenbahnfrachtrecht in ein definitives Uebereinkommen um­zugestalten.

m io Die Regierung hat dem Beschlüsse des Municipalratbs von I

»amtlien der durch Schließung der Glasfabriken im Departement Seine I beschäftigungslos gewordenen Glasarbeiter 10,000 Frcs. Unterstützungen zu gewähren, I die Genehmigung versagt. I

Paris, 15. Mat. Deputirtenkammer. Im weiteren Verlaufe der Sitzung I lourben Die Maiszolle im Princip und darauf auch bei der Einzelberathung die einzelnen I »^nahmen angenommen, schließlich aber würbe das Gesetz im Ganzen mit 282 gegen I 247 Stimmen abgelehnt. Maurice bemerkte hierauf, die Abstimmung der Kammer I sei ein neuer Beweis ihrer Ohnmacht und ein neuer Beweis für die Nothwendigkeit I iprer Auflösung. Ronoier erwiderte, die Schutzzölle seien genehmigt worden, um den I korben Frankreichs zu begünstigen, man sehe, wie die Wähler dieser Gegenden darauf I JJ Pylit brachte einen Antrag ein, in welchem die Expropriirung jeder I

SBcrfflatte, die mit Willen der Arbeitgeber geschlossen worden, gefordert wird, um I ©en aröettern übergeben zu werden. Er verlangte die Dringlichkeit für seinen Antrag. I Dieselbe wurde abgelehnt. I

, r. , Spezia, 15. Mai. Das aus Panzerschffsen, Torpedobooten und Torpedokreuzern I bestehende italienische Geschwader ist nach Barcelona abgegangen. An Bord desVesuoia" I befanb sich der Herzog von Genua, welcher Italien bei der Eröffnung Der Ausstellung I ofsrctell vertreten wird. I

dieser Unglücksfälle, leider meist mit tödtlichem Ausgange, ergibt QUr bcm ^tm tückisch en, boshaften Wesen der Kreuzotter, theils aus ihrer «ÄmÄÄK" »»««

Cifennunß6jeid)en ist eine sich scharf abhebende dunkle Zickzacklinie längs des Rückens dessen Zerchnung sich aus verschobenen Vierecken oder runden schwarzen Flecken | ^-warze Flecken ziehen sich auch längs der Seiten h?n und di!

m,r*pn *UP"f»Cn getheilt. Am Kopfe befinden sich zwei halbbogenförmige Flecke welche annähernd eine Kreuzsorm bilden. Der Kopf selbst ist flach, läng ick scharf b/erecktg und ganz deutlich vom Halse abgeschieden. Die lebhaft blitzendenstn DunkÄ leuchtenden Augen der Kreuzotter haben eine röthliche Färbung

4 ku^en beweglichen Oberkiefer steht rechts und links je ein etwa 3 bis

I fctiT? großer gekrümmter und der Lange nach durchbohrter Giftzahn Dieie nnh^nffplh^im V? ClTnCr länglich-runden Drüse, welche das tödliche Gift enthält und dasselbe im Zahnkanal entleert. Im Zustande der Ruhe liegen die Hähne in den rilhtpn^i^h^iden des Zahnfleisches zurückgeschlagen. Sobald aber das Thier angreift, rieten sich die Zahne mittels eines eigenen Streckmuskelapparates in die Höhe bezw nach vorn, fertig zum Bisse. Eine besondere Eigenthümlichkeit besteht darin, daß diese der Natur immer wieder neu ersetzt werden, so oft sie dieselben auch beim Gebrauche embüßen mag. 1 11

Kreuzotter Helle, sonnige Orte, trockene Lichtungen in den Waldern, Rame und Sandflecke, verkriecht sich unter Steine und Wurzeln liegt mnm*ei.Uh9h^t n bcr Sonne, wird bei Stacht lebhafter, tft sehr träge und phl!g- n ?hlV !^rr*Cnn ^ gereizt oder berührt wird. Dann rollt sie sich spiraltsch zusammen und sucht sich energisch zu verlheidigen. Mit emporgestrecktem Hals und Kopfe bertzt sie wuthend um sich, den Moment erwartend, wo ihr eine Hand oder ein Fuß ihres Verfolgers zu nahe kommt. M V n

mHrFpn^erÄ^brU,l0?^-?lpfcr besteht aus kleinen Vögeln, Mäusen, Maul-

nprV&M Eidechsen, wahrend sie in Gesangenschaft alle und jede Nahrung

s auch nicht hautet. Das einfachste Mittel, die Kreuzotter zu fangen, 1 einem nicht zu kurzen, in eine Gabel auslaufenden

Stock den Kopf fest auf den Erdboden druckt und sie dann dicht hinter dem Kovie nnt zwei Fingern anfaßt, wozu aber immerhin etwas Muth und Geschicklichkeit gehört. mphrin^nnh11^1 binen Schlag auf den Rücken ober den Hals leicht

.""^?bllch. Ihren Tod führt man durch Trennung des Kopfes vom

Ä Ä- 2tbIr ,aud) bann mutz man noch vorsichtig sein, da selbst der ab­geschlagene Kopt noch lange Zeit schnappt und beißt und sogar noch tödtliche Ver- Übungen herberzu uhren im Stande ist. llebrigens ist die Lebenszähigkeit der Kreuz- - nahezu erstaunlich, da sie, in Alkohol gesetzt, noch nach drei bis vier Stunden

2 (c^Lh U3° tcr von den Alpen, in ganz Deutschland, bis hinauf

nach Schweden vor und rst die einzige Giftschlange unseres Vaterlandes.

Besonders rm Einblick auf die Häufigkeit und Gefährlichkeit dieses Thier es ist fouberä nothwendig, daß unsere Schulkinder im Anschauungs- und natur-- auf genaueste mit dieser Viper bekannt gemacht werden ihl-P Cs^bbl bUH0enkrUnb ^raParate in Alkohol eine sichere Kennlniß über

ihre Gestalt und hervorragendsten Merkmale erhalten. Allen Gemeinden aber sollte es auf die gennge Ausgabe zur Anschaffung von Abbildungen und Präparaten welche !inphpnHiAf e ranb un0t? :bcr ^06110^6 zu erhalten sind, nicht ankommen, be­ziehentlich sollten sie von obrigkettswegen zum Ankauf gezwungen werden. Viel un­geheuer viel Elend würde man dadurch verhüten. Egon w

nprnn^P 3JZaL Hbute früh 8. Uhr brach in der Hofraithe des

® Cl ? crr ^euer aus. Trotz rascher Hilfe nahm das Feuer größere

?P?^onen an und als um 9 Uhr der Kirchthurm zu brennen begann, wurde die

S h arier Freiwillige Feuerwehr aufgeboten; mit bereit dankenswerther Hilfe gelang L b^,^uer zu bemaüigen, leider aber erst, als der Ktrchthurm eingestürzt war

krMt nih ° iarbc Scheuer, zwei Stallungen und der Kirchthurm. Die Kirche aus^Rach^ ° C acb burcb $ßa^cr u* f- w. beschädigt. Man vermuthet Brandstiftung

Vilbel, 14. Mai Heute Nacht brach auf dem Pfaffenhof hier wiederholt r ft1}8, ban bie beibf? vom neulichen Feuer stehen gebliebenen Scheunen zum Anb^ltSnnnftP ^an vermuthet Brandstiftung und hat man hierzu bereits ganz bestimmte

-A 21?ainj, 15. Mai. Ueber einen schrecklichen Unglücksfall, welcher sich heute ^?r?"lag in dem nahen bekannten Gemüseorte Gonsenheim ereignete, berichten hiesige -ölatter Folgendes: Ein in der hiesigen Conservefabrik beschäftigter Mann begab sich fchon früh von Hause weg, auch die Frau des Mannes hatte auf dem Felde zu thun und vier Kinder der Leute waren allein zu Hause. Durch einen bis jetz? noch unauf- fleflärten Umstand entstand tn dem einzelstehenden Hause der Familie Feuer und sämmt- ltche vier Kinder fielen dem verheerenden Elemente zum Opfer. Der Schmerz der Ipater heimkehrenden Eltern spottet jeder Beschreibung. $ * 3 * cr

... c.Die am Samstag aus der allgemeinen deutschen Strikekasse in Hamburg für die ftrikenden Maurer ausgebltebenen Unterstützungsgelder, deren Fehlen die Ver- anlassung war, daß gesteni allgemein die Arbeit wieder aufgenommen wurde, sind nachttagltch in verstärkter Summe noch eingetroffen. In Folge dessen ist ein Theil der Maurer gew llt falls die Bauunternehmer sich im Laufe dieser Woche nicht u Eoncessionen verstehen wollen, nach Pfingsten abermals die Arbeit niederzulegen I

~ Der erste Bürgermetstereibeigeordnete Dr. Geier wurde gestern von einem Schlaganfalle betroffen, in Folge dessen eine theilweise Lähmung des Körpers ein- befint)e^Clt bCUtC Nachmittag soll sich Dr. Geier auf dem Wege Der Besserung

, 7" Heute Morgen wurde htet die Leiche eines seit langen Jahren in Frankfurt wohnenden 50jäbrigen Mannes gelänget. Bei der Leiche fand man einen Zettel gesucht^^ervorgeht, daß der Mann wegen einem unheilbaren Leiden den Tod

k «Moskau, 15. Mat. Am Sonntag fand auf der Strecke Moskau-Kursk bei dem Bahnhose Galitzyno ein großer Etsenbahnunfall statt, wobei 29 Waggons des nach Moskau gehenden Zuges sich loslösten und gegen einen Güterzug stießen; 11 Reisende würben gelobtet uno 27 verwundet, darunter 18 schwer.

Berlin, 16. Mai. sPrivatdepesche.j Der Kaiser hatte eine recht gute Stacht. Bei der Consultation der Aerzte wechselte Mackenzie die Canüle aus, was sehr leicht von Statten ging. Die Wunde hat ein gutes Aussehen.

Die Kreuzotter.

(Nachdruck verboten.)

und nur. zu duuftg kenn, man Fäll- von Tod nach Bissen ,n d" q'un-?

bag empfangene Gift von der Wunde aus, welche auf der Haut als zwei MilliniPtp^ ! creI ^belftich erscheint, dem Kreislauf des Blutes mittheili' Und dies erreicht man ^inh J^nenh$ frn 0C§, ober Unterbinden des verletzten Gliedes mit einem

f^rfbpin ?r ?Cr Ctnem n Streifen zerrissenen Taschentuche. Jedenfalls muß aber so- Lhnrh ht06C ^^bbn, welcher die Wunde aufschneidet und auswäicht. Ist Gist schon tn den Kreislauf des Blutes übergegangen, so helfen besonders

Mkohol^oder"Westtgeist^^^Mittel, namentlich auch größere Quantitäten von

Mrb®.Q6n aaC 2at,e'in M°b- Ä

Ende nehmen immer noch kein

bekanni fein, daß das Sdjüg'mfeft bu Mnlaft'»«'"r6 * *"1 w-itkst-n Kreisen weiß heute wohl ebenfalls Zedermann Eie 6nH*SMIrtU^n '^'r.oct,|!n ß'flfben hat, erste Stelle ein. Zahlreiche Leute haben fiA 9Un82pro",,c nebmm dabei die di- Schützen bereit "?lärt, sich auch demaemLst^naeriebt., H-tSabe von Zimmern für bekommen. Die Leute glaubten nun - unb -.a^r Z f,lnc ^»utzen

fdjabtgung dafür verlangen ju können, daß man sie >u ffkiriAt'*1 ~ c!n.c ®nl

SUSÄ »Tfi 5S'5.Ä ÄÄ» s

SSMZSN