Ausgabe 
15.11.1888 Erstes Blatt
 
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Stuttgart, 13. November. DerStaatsanzeiger für Württemberg" schreibt: Eine in letzter Zeit vielgenannte Persönlichkeit, Frhr. v. Woodcock-Saoage, hat, wie wir zuverlässig vernehmen, aus eigener Entschließung mit seinem Begleiter sich aus der Umgebung des Königs zurückgezogen. Der König, der sich ihm Insbesondere aus der Zett seiner Erkrankung verpflichtet fühlt, wird ihm ein gnädiges Andenken be­wahren. Zugleich wollen Se. Majestät ausgesprochen wissen, daß der genannte Herr an spiritistischen Experimenten sich niemals betheiligt habe. Die Minister haben, da sie über die schädliche Einflußnahme Dritter auf den Gang der Regierungsgeschäfte sich nicht zu beklagen hatten, ihre Entlassung zu dem Zweck, die Entfernung irgend­welcher Personen aus der Umgebung des Staatsoberhauptes herbeizuführen, weder etngereicht, noch in Aussicht gestellt, sie haben jene Entfernung auch nicht ohne ein gleichzeitiges Entlassungsgesuch verlangt. Sie haben nach einer unter dem Vorsitz des Prinzen Wilhelm, der mit der Stellvertretung Sr. Majestät betraut ist, stattgehabten Berathung in einem Anbringen vom 24./25. Oktober zur Kenntniß des Königs ge­bracht, daß zur Beschlagnahme des bekannten Artikels der MünchenerNeuesten Nach­richten" sofortige Einleitung getroffen worden sei und um Eröffnung der Willens­meinung des Königs darüber gebeten, ob das gegen zwei Personen, welche der Ver­breitung des Blattes beschuldigt waren, eingeleitete Verfahren wegen Majestätsbeleidigung im Sinne des Paragraphen 95 des Strafgesetzbuchs seinen Fortgang nehmen soll, oder ob der König die Niederschlagung des Verfahrens befehlen wolle. Hinsichtlich des etwaigen strafrechtlichen Vorgehens gegen das Blatt in München wegen Beleidigung eines Bundesfürsten im Sinne des § 99 des Strafgesetzbuchs, wozu eine Ermächtigung des betreffenden Bundesfürsten erforderlich ist, war besonderer Antrag vorbehalten. Das gleichzeitig Sr. Majestät vorgelegte Protokoll über die Sitzung des Staats- minifteriums enthält am Schluß folgende Stelle:Weiterhin ergab sich bei der Er­örterung der Sachlage auch das Elnoerständniß aller Anwesenden darüber, daß diese Vorgänge vielfach ein erhebliches Aufsehen erregt haben und daß die Besorgntß nahe liege, es könnte hieraus im Falle fortdauernder aufregender Preßkundgebungen eine Beunruhigung selbst in weiteren Kreisen des Landes entstehen; man erachte es für eine Gewtssenspflicht, den König hiervon ehrfurchtsvollst in Kenntniß zu setzen." In dem hierauf ergangenen kgl. Dekret vom 29. October ist dem Staatsministeriumfür die bei diesem Anlaß kundgegebenen guten Absichten und treuen Gesinnungen" der gnädige Dank des Königs ausgesprochen. Am 31. October erhielt der am 26. von Stuttgart nach Berlin und Hamburg abgereiste Ministerpräsident, der zugleich Minister des königl. Hauses ist, ein Telegramm Sr. Majestät, wonach Höchstdieselben seine An­wesenheit in Nizza wünschten. Vor seiner Abreise wui de im Staatsministerium sest- gestellt, daß ein Anlaß, die bisherige Haltung des Ministeriums zu ändern, nicht vor- ltege. Der Minister traf die mehrgenannten Herren nicht mehr in Nizza; während seines Dortseins traf die Nachricht ein, daß sie aus der Umgebung des Königs sich zurückzuztehen entschlossen seien. Neuestens haben Se. Majestät zu befehlen geruht, daß von einem ferneren strafrechtlichen Vorgeben wegen des Vorgekommenen Umgang genommen werde in der Erwartung, daß nach vorstehender Darlegung der Sachlage eine ruhige unbefangene Beurtheilung derselben seitens der Gutgesinnten Platz greifen werde."

Triest, 13. November. Der Oberbezirkskommandant Wtplinger unternahm gestern mit den Officieren des deutschen Geschwaders einen Ausflug nach der Adels­berger Grotte. Nach 3stündiger Besichtigung, wobei ein Hoch auf den deutschen Kaiser ausgebracht und mit einem Hoch auf den Kaiser von Oesterreich erwidert worden war, fand ein Diner im GasthofZur Krone" statt. Wtplinger trank auf die deutsche Marine, Hollmann auf die österreichische; Eontreadmiral Ezedtck toastete auf den Prinzen Hein­rich, Hollmann auf die österreichische Land- und Seemacht, Generalmajor Probst auf die Waffenbrüderschaft zwischen Oesterreich und Deutschland.

Bukarest, 13. November. Der König eröffnete heute in Gegenwart der Minister, des diplomatischen Corps und der Würdenträger die Kammern. Die Thron­rede weist auf die guten Beziehungen Rumäniens zu allen Mächten hin. Rumäniens korrekte Haltung sei ein sicheres Pfand dafür, daß Rumänien auch fernerhin das Ver­trauen der Großmächte und eine sichere Freundschaft der benachbarten Balkanstaaten genießen werde^ Die Thronrede kündigt verschiedene Gesetzentwürfe an, darunter einen in Betreff der Sequestration der Czernowitz-Jassy-Bahn, durch deren Betriebsüberyahme die Regierung beträchtliche Ersparnisse erzielen werde.______________________________'

Lo talles.

(Ziesten, 14. November. Aus der Superintendent D. Simon-Stiftung sollen auch in diesem Jahre wieder 70 JL an Unterstützungen vergeben werden. Hilfs­bedürftige Angehörige evangelischer Geistlicher aus Oberhessen haben ihre Gesuche binnen 8 Tagen an Prälat D. Habicht in Darmstadt einzureichen.

Gießen, 14. November. sStrafkammer-VerhandlungJ Am 13. l. M. wurde bei der Strafkammer Großh. Landgerichts dahier gegen einen Standesbeamten des Kreises Gießen eine Gefängnißstrafe von sechs Wochen nebst 30 JL Geldstrafe erkannt, weil derselbe eine Eheschließung vollzogen hatte, ehe von einer Nachbar- gemeinde die Bescheinigung des Aufgebots eingelangt war und weil er hierauf auch noch die Urkunde über Aushang des Aufgebots durch Veränderung der Daten ver­fälscht hatte.

Die Familie Ferrari', welcher die beiden künstlerisch hochbegabten jungen Comtessen angehören, stammt aus dem Piemontesischen. Die Familie gab der öster­reichischen Armee eine Anzahl hervorragender Heerführer, ein Graf Joseph Ferrari z. B. war zu Anfang des Jahrhunderts Feldmarschall und Präsident des Hofkriegs­raths in Wien. Auch der Vater der beiden liebenswürdigen Künstlerinnen war österreichischer Major. Die Comtessen wurden in Venedig gebo^n, sie stehen in der ersten Blüthe der Jugend, ausgezeichnet durch äußere Reize und hohe geistige und künstlerische Ausbildung. Das ausgesprochene musikalische Talent der beiden Töchter, das sich schon früh offenbarte, veranlaßte die Eltern, die musikalische Bildung der Comtessen auf dem Wiener Conservatorium vollenden zu lassen. Schon bet der Auf­nahmeprüfung machten sie Aufsehen und wurden auf Grund ihrer Leistungen gleich in die Ausbildungsklasse versetzt. Unter Prof. Julius Epstein wurden so rasche Fortschritte erzielt, daß sie bei Preis-Concurrenzen jedesmal als Siegerinnen heroorgingen und Vorzugscensuren sich verdienten. Nach Absoloirung dieser Studim genossen die jungen Damm noch das seltene Glück, vom Altmeister Liszt und von einem Anton Rubinstein wohlwollend geprüft und durch Fingerzeige in das innere Heiligthum der Kunst ein- geführt zu werden.

Gießen, 14. November. jTheater.I Das gestern gegebene lustige Werk der be­liebten Brüder von Schönthan,Der Raub der Sabinerinnen", dem hiesigen Publi­kum schon von früher bekannt, errang auch gestern wieder den stürmischsten Beifall, der nicht zum kleinsten Theil der guten Aufführung galt. In der That war das Zusammen­spiel tadellos, während die Einzelleistungen nur ganz wenig zu wünschen übrig ließen.

Frl. Frey's Spiel (Rosa) schien uns vielfach allzu übertrieben. Selbst die sentimen­talste Köchin läßt sich durch das rührseligste Stück nicht bis zu derartigen Ausbrüchen des Lamentos von Thränenftrömen kann ja auf der Bühne nicht gut die Rede sein er­weichen. Frl. Hellmut gefiel uns als Friederike ausnehmend. Nur stört sie häufig den Eindruck ihres ausdrucksvollen Mienenspiels durch ein unseres Erachtens unbegründetes Schließen der Augen. Auch Frl. Hellmut neigt etwas- zu Uebertreibungen. Frl. Fried­richs spielte in den Scenen mit freundlichem Gesicht ganz reizend, mit einer bestricken­den Liebenswürdigkeit und Treuherzigkeit. Dagegen bei den Zornesscenen verwischte sie den Charakter der Rolle (Marianne) etwas durch den schalkhaften Ausdruck ihrer Züge, der das krampfhafte Ballen der Fäustchen lügen strafte.

Frau Reiners spielte wie immer; könnte man es überhaupt besser machen, so hätte sie es wohl gethan. Emanuel Striese (Herr Reiners) schien uns im Aeußeren zu jung für einen, derseit 25 Jahren Theaterdirector ist". Aber das beeinträchtigte sein vorzügliches Spiel nicht im mindesten. Herr Sternau vereinigt mit sehr gewandtem Spiel ein schönes Organ, das er auch schön zu gebrauchen versteht. Aber eines möchten wir in Zweifel ziehen, daß nämlich Sterneck's Garderobe der ganzen Truppe Striese's, diesen selbst nicht ausgeschlossen,paßt wie angegossen".

Herrn Taußig's ausgepfiffener Dichter war durch seine Resignation rührend. Die dankbare Rolle des aufgeregten Weinhändlers Groß hatte in Herrn Pieper einen ausge­zeichneten Darsteller, der jedoch hie und da etwas zu abgerissen spricht, während gerade in der heutigen Rolle Abgerissenheit ganz und gar nicht am Platze war. Den Dr. Neumeister sp«lte Herr Förster zwar an sich recht hübsch, aber er befriedigte doch nicht in gleichem Maße wie sonst, was zum Theil wohl der undankbaren Rolle Schuld gegeben werden muß. Auch die Vertreter der Nebenrollen thaten ihre Schuldigkeit.

Wie wir hören wird eine der ersten Vorstellungen der neuen Abonnementsabtheilun» denSalontgroler' bringen, der ia ebensalls füt die Gießener leine Neuheit rnTht«? Nach den bisherigen Leistungen des .Neuen Theaters" ist es keine Frage, daß den Be- uchern der Aufführung em vergnügter Abend bevorsteht. Darum wollen wir nicht unt«,' lassen, die Vorstellung warm zu empfehlen. Th. Mn

Gießen, 9. November. Wir glauben nicht unterlassen zu dürfen, unsere Leser auf ein Unternehmen aufmerksam zu machen, welches die vollste Billigung und Unter­stützung jedes Kunstfreundes verdient; wir meinen die Kunstausstellung, welche die hiesige Fehsenfeld'fche Universitäts-Buchhandlung des Herrn M Balk im Hause des Herrn Kaufmann Leo, Seltersweg 71, für die Monate November und December eröffnet hat. Es wird uns hier ein ungewöhnlich großes und mannigfaltiges Kunstlager vor Augen geführt, wie wir es gleich gut sortirt und geschmackvoll ausgestellt selbst in größeren Städten gesehen zu haben nicht erinnern können. Mit den Meister- werken unserer hervorragendsten Künstler, fpeciell der Jetztzeit, werden wir durch vor­zügliche Photographien, dre in den verschiedensten Formaten ausgestellt sind, bekannt gemacht, dle Wirkung dieser Kunstblätter wird noch durch ihre gediegene Einrahmung bedeutend erhöht. Jedes Kunstgenre finden wir reichlich vertreten. Neben den jetzt so viel begehrten Portrarts unserer drei erhabenen Kaiser sehen wir die schönen religiösen Bilder eines Pfannschmidt, Kaulbach, C. Müller, Gabriel Max, Plockhorst, Hofmann rc Besonders fallen in die Augen die großen Extraformate der Photographien von Gustav Richter, Königin Luise, Anton v. Werner, Sedan und dessen Kaiserproclamation, die großen Stiche von Rafael's Sixtina und Kntlle's Weimar 1803. Nicht minder zahl­reich sind unter den ausgestellten Photographien die Werke unserer bekanntesten Genre­maler wie Defregger, Erdmann, Schweninger, Vautier, Bodenhausen rc. vertreten wie wir auch ganz vorzügliche Landschaften, Jagdbilder, Studienköpfe nach Originalen'von Max Schmidt, Hofften, Aßmus (Trompeter von Säkklngen), Deiker, Kröner u. a. aus­gestellt fanden.

, Außer diesen Photographien bemerkten wir eine größere Anzahl gut ausgeführter § "te Tizian s Flora, Angelica Kauffmann, Vestalin, Knille, Weimar 1803, Rubens, Fruchtekranz, Beyschlag, Hochzeitsfest rc, sämmtliche Bilder in feinen Stick­rahmen.

An Oelbildern fielen uns besonders auf die vorzüglich ausgeführten Bildnisse von Kaiser Wilhelm I. und der Königin Luise (nach Richter), welche in den prächtigen Broncerahmen eine Zierde der Ausstellung sind. y

£ All die vielen hervorragenden Bilder zu besprechen oder auch nur namentlich aufzuführen, würde zu weit führen, wir beschränken uns auf diesen kurzen Hinweis der dazu dienen möge, unsere Leser, welche Sinn für Kunst habest und welche sich ihre Zimmer durch schon geschmückte Wände verschönern wollen, in die Ausstellung 3U 'Uhren. 9192

Vermischtes.

_ .. D-rmstadt, 13. November. Ernannt wurden: Am 7. November br (Stxxte- HSf'Ä>» Wl-rWM», M S

W.ÄÄ'iKÄÄ1""16' **" »»

Fulda, 13. November. Die auch von uns wiedergegebenc Meldung der Käst Allg. Zig. , der Gendarm Stcindamm in Hünfeld, der sich gestern entleibte, bab, den großen Hünfelder Brand verursacht, scheint aus müßigem Gerede zu beruhen Dasselbe Blatt laßt sich nämlich unter dem Heutigen berichten : Gendarm Steindamm war nach und nach in zerrüttet- V-rmögensverhältniss- gekommen und suchte tleä auf aU- mögliche Arten zu verdecken. So entlehnte er auch auf Grund eines singst,-n Sparkassenbuchs bet dem Pfarrer zu Mackenzell eine Summe und als er diese nicht zuruckzahlen konnte, zeigte ihn der b-tr. Pfarrer bet seiner vorgesetzten Behörde in Kassel wegen UrkundenfMschung an, welche die Verhaftung Steindamms durch den Hers elder Gendarmeri-^Wachtmeister verfügte. Dieser, gerade auf einer Dienstreise begriffen, erhielt das Telegramm etwas spät und so war es möglich, daß Steindamm gewarnt werden konnte, nachdem ein zweiter Verhastsbesehl an die zuständige Fuldaw Behörde gekommen war. Er entzog sich durch einen Schuß feinem stdsichen Richter. - Weiter wird milgctheilt, daß dieVolksstimme" den St. als Brandstttler bezeichne. 1,lcr

. ... - Am Sonntag hat imStorch" zu Frankfurt a. M. der Verband b-snsch-r Feuerwehren getagt. Der erstattete Jahresbericht lieferte ein Bild von der Entwicklung und dem gegenwärtigen Stande des hessischen Löschwesens Die B-r Handlungen, welche sich meist auf praktische Fragen innerhalb des Löschwesens b.-oaen "a?>menr mehrere Stunben in Anspruch. Am Nachmittag fand eine Besichtigung dw Centralstelle der Frankiurter Feuerwehr statt, wobei die Dampfspiihe vorgeführl und Exercttien mit dem Rauchapparate gemocht wurden, welche glänzend ausfielen

, M-tz. 11. N°°-mber. Unsere Stadt wird sich diesen Winter zum ersten Male unter der deutschen Verwaltung ohne französische Theatervorstellungen behelfen müssen nachdem der französischen Schauspielergesellschaft zu Nancy, welche hier eine An>M von Gesammtgaftspielen geben sollte, endgiltig das zum Ueberschreiten der deutschen Grenze erforder ich- Paßvisa verweigert worden ist. In hiesiger Stadt werden übrigens nur wenige Personen das Auf Horen der französischen Vorstellungen bedauern. Nachdem die größere Mehrheit der Bevölkerung der deutschen Sprache mächtig ist und die Minder- welche nur wenige Theaterbesucher hatte, so lag eigen,ii» schon seit Jahren kein Bedürfnis mehr nach sranzösischen Vorstellungen vor. Veiileu wären wohl schon früher etngegangen, wenn sie nicht hauptsächlich von der einae- wänderten Bevölkerung besucht worden wären. Gestern fand die Beerdiauna des Gememderathsmttgliedes und Abgeordneten des Landesausschusses, Neumann statt Am Grabe widmete Bürgermeister Halm dem Verblichenen einen warm empfundenen Nachruf, in welchem er das Wirken desselben in versöhnlichem Sinne ganz bcsonde s hervorhob. Nach ihm hielt Gemeinderath Lanique eine französische Ansprache

- . "7 Am 9.'?°°°Er u>an ini deutschen Reichspostgebiet gggg Telegraphen- amter im Betriebe. Am 10. erfolgte die Einrichtung eines weiteren Telegraphenamts st, Kreisau i. Schl., bekanntlich dem Sitz des Generalseldmarschalls Grafen ° Moitkc Somit ist Kreisau die 10,000fte T-legraphenstatton des Reiches gewogen

Frankfurter Stadttheater.

Die auf vielfaches Verlangen nunmehr von der Intendanz der Frankfurter Theater arrangirten Nachmittags-Vorstellungen des Ausstattungs-Schauspiels Die Reise um die Erde in achtzig Tagen" bewähren sich vortrefflich und sind nicht nur'vou den einheimischen, sondern auch von der ganzen Umgebung zahlreich besucht. Diese 30rI*^u,I?lc.n..m6cn toon Dor 7 Udr Abends und geben den auswärtigen Besuchern di- Möglichkeit bequemer Rucktahrt. Die nächste Vorstellung ist angefetz, für Sonntag Den 18. d. M., Nachmittags 3Va Uhr.

An unsere geehrten Abonnenten.

Wiederholte Beschwerden, welche in der letzten Zeit uns kund wurden veranlassen uns, die geehrten Abonnenten unseres Blattes zu bitten, jede Unregelmäßigkeit der Austräger uns mit kurzer Notiz gefl. direet zu melden. Nur dadurch sind wir in Stand gesetzt, Abhilfe zu schaffen. Die Austräger sind angewiesen, den Anzeiger in die Wohnung der Abonnenten zu bringen und nicht, wie vielfach zu geschehen scheint, aus Treppen und Muren abzulegen.

Die Expedition de-Gießener Anzeiger".

Briefkasten.

Herrn n. hier. Von Ihrem uns gütigst übermittelten Berichte können wir leider keinen Gebrauch mehr machen. Hoffentlich bietet sich später Gelegenheit zur Der- werthung Ihrer geschätzten Zusendungen.