Mage zu Jtr. 134 des „flie^ener Anzeiger
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7
4757
4271
Bahnhofstraße 30.
3201
Neuenweg 15.
4772
'Donnerstag den 14. Juni geschlossen.
Freitag den 15. Juni: Der vofnarr. Große Preise. Samstag den 16. Juni: Goldfische. Große Preise. Sonntag den 17. Juni: Goldfische. Große Preise.
Gießen-
Carl Petri.
Marktplatz.
4816 Ein Dienstmädchen gesucht von [
Sl, Keller, Seltersweg 71. '
AeilgeVotenes.
4758 Wegen Verkauf meines Hauses und raschen Umzug habe ich eine große Parthie Maaren, bestehend in Specerei-, Wolle- und Farbwaaren, sowie circa 100 Mille verschiedener Sorten Cigarren (eigenes Fabrikat) sehr billig, zu verkaufen. „ ,
Steinberg, den 6 Juni 1888.
Balth. Schneidmäller II.,
„zur Wilhelmshöhe^.
Neiserbesen
mit Stiel versendet in guter Qualität per 100 St. franco Kirchhain (M.-W-B.) zu Mark 10.—. 4789
31. Stern I. in Niederklein.
la. frische Butter zum Einkochen, per Pfd. 75^, empfiehlt II. F. Wnssauer,
Kaffee, reinschmeckend, roh und stets frisch gebrannt, in allen ^Qualitäten und Preisen. „ ..
Als besonders preiSwurdig empfehle einen vorzüglichen rolicai Kaffee, per Pfd- vH. 1.10.
Emil Orbig,
Au verkaufen r
ein guter Jagdhund männl. Geschl., i/4 Jahr alt, reine Sctterrace, langhaarig und schwarzfarbig.
Näh, in der Exped. d. Bl.4784
Heugras- Versteigerung. Das diesjährige Heugras von den
Domanialwiesen wird versteigert:
1) Donnerstag, d. 14. 3um, Vormittag» 9 Ahr, bet Wirth Rabenau zu Men-Buseck aus der Gemarkung Alten- Buseck,
2) Freitag. d. 13. Juni, Vor- mittags 9 Ubt, in der Wirth- schäft von Georg Dorfeld Wittwe zu Wieseck aus der Gemarkung Wiefeck,
3) Freitag, d. 13. Juni, Nachmittags 2 Uhr, bei Wirth Leib im Philosophenwald aus der Gemarkung (Sieben- Gießen, den 9. Juni 1888.
Großherzogliche Oberförsterei Gießen. Block. 4851
Von unterzeichneter Behörde wird ein durchaus erfahrener erster RechnungSgehulse gesucht. — Gehalt 1400 JL — Bei Vorhandensein der erforderlichen Voraussetzungen kanndecretmäßige Anstellung im Staatsdienste beantragt werden.
Gesuche sind bis zum 20. l M unter Anschluß von Zeugnissen einzureichen. ,
Gießen, am 7. Juni 1888.
Großh. Provinzialdirection Oberhessen.
Dr. Boekmann. 4792
Vermischtes.
rfri- »tiiff *hpr Wucherer ] Von der Saar, 5. Juni. Der Vorstand des Vereins gegen den Wucher im Saargebtet, der schon so manche Kniffe und Schliche ^Muck?r?! aufgedeckt hat, veröffentlicht, um die ländliche Bevölkerung vor Ver- lege^eiten und Ausbeutung zu sichern, folgende für alle Gegenden, wo D^erer^ihr
Attgemeiner Anzeiger.
Am 12. d. MtS., von Vormittags 9 Uhr an, wird der Unter» verbandStag Hessischer Vorschuß- und Eredit-Vereine m Ttein'S Saalbau dahier tagen und steht als Hauptgegenstand dte Berathung des neuen Genossenschaftsgesetzes auf der Tagesordnung.
Alle Mitglieder und Freunde unseres Verems und des Genoffenfchasts- wesens laden wir hierdurch zum Besuche dieser Verbandstages und zur Dherl- nahme an dem sich anschließenden gemeinschaftlichen Festeffen freundlrchst ein und hoffen auf recht zahlreiche Betheiligung. , ,
Anmeldungen zum Festeffen nehmen Herr Gastwtrth Stein tm Garten, unser Vereinrdiener, Herr Carl Währ um, und wir auf unserem Bureau mit Vergnügen entgegen.
Gießen, den 7. Juni 1888. .
Gewerbebank zu Giessen, e. G.
H. Wagner. Carl Vogt II.
(Nachdruck verboten.)
Internationale Kunstausstellung ?u Miinchen 1888.
München, 6. Juni.
Selten ist noch eine Kunstausstellung unter erschwerenden Umständen in's Leben aerufen worden, wie die am 1. Juni in München eröffnete. Eme politisch trübe Situation, die erdrückende Goncurrenz, dte Ausstellungen in Wün, Kopenhagen, Bar- ttlona, Brüssel und Bologna, dte votjährige große Betliner, die
Welt-Ausstellung ließen das Münchener Unternehmen als em wenig aussichtsreiches erscheinen. Um so erfreulicher ist nun die Thatsache, daß man das ichone Werk^al ein oollgclungenes, als ein quantitativ ebenso bedeutendes wie qualitativ ^oorragend bezeichnen kann. Zwar sind noch große Lücken auszufullen, aber dte bereits vollzählig vertretene deutsche Abtheilung, die jetzt schon glän^enbe Amerikas
Hollands, Schwedens und Norwegens, Italiens, der Schweiz, Spaniens, Amerika sichern ein Gesammtbild der Ausstellung wte kaum einer früheren..Um den edlen Kern schlingt sich eine prächtige Umrahmung, der riesige Glaspalast ist ru einem geschmackvoll dekorirten, übersichtlich geordneten Ausstellungs - Raum umgeschaffen toOrbCni)cT Beschauer betritt die Ausstellung durch die monumentale Vorhalle, erlesene Werke der Plastik, Blumen- und Baumschmuck empfangt denselben ^em imposanttn
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werben burä die tünftleriid) fchöne Ausstattung voll geboben und gelangen zurglucks s ÄS
apjsTÄ-rxxTÄÄS sinv Di-st historisch- Ab,Heilung, Werke Münchener Künstler ieit der ersten Gemälde. «. j.-l dma in München den 4. November 1788, nimmt einen besonderen Raum ein. DoS^uische Reich ist in 32 Räumen, die fremden Aussteller in 38 unt-rgebracht Am nufterflcn Ende der Ausstellung ist die prächtig dekorirte Restauration ausgelchlagen. Lstr berricht nur ein Wettbewerb und nur eine kritische Meinung - möglichst °i des vorzüglichen Stoffes zu vertilgen und die einstimmige Anerkennung d-r^Gui- dessel den. --- —
Bekanntmachung.
Während des Wollmarkts zuHohen- folms am 18. und 19. d. MtS. hält der Unterzeichnete daselbst Zahltage ab. Dagegen fallen die auf Donnerstag und Freitag den 28. und 29. Juni l. I. bestimmten Erhebungstage in loco Hohensolms aus.
Lich, am 6. Juni 1888.
Kreiling, 4729 Fürstlicher Rentmeister.
Universität- - Chronik.
Marburg 8 Juni. Der außerordentliche Prof, vr Thedor Rumpf zu »nnn ist lum außerordentlichen Professor in der mebicinischen Facultat hiesiger Universität ^ernannt und mit der Dir-ctivn der medicinischen Poliklinik beauftragt worben.__—
Flaschenbier.
Empfehle eine vorzügliche Flasche
Gxportbier aus dem Bürgerlichen Brauhaus München, do. aus der Actienbrauerei
Lacke, Farben und Materialwaaren zu allen Zwecken in besten Qualitäten liefert dw Dioge=.lx»zxdJ.3M=.r von Ott. ScKa.f, Seltersweg 39.
Handwerk treiben, beherzigenswertbe Warnung: Dem Verein gegen Wucher im Saargebiete ist in mehreren Fällen bekannt geworden, daß ein Handelsmann bei Gelegenhett einer Versteigerung die Redensarten fallen ließ: „Ihr braucht Euch nicht zu ziehen, ich komme alle Martini die Ziele bet Euch zu holen", daß auch der erste Termin richtig abgcholt wurde, daß aber beim zweiten Termin der Handelsmann ausblteb. Die Schuldner und Ansteigerer hatten das Geld glücklich bereit daliegen und warteten. Als der Handelsmann trotz seines Versprechens immer noch nicht kam, schickten endlich einige das Geld hin. Nun sollten sie aber die weiter gelaufenen Zinsen zahlen und hatten das Geld doch im Kasten gehabt. Wegen des nicht gerade hohen Betrages zu Prozessen, zumal da die Zusage, das Geld holen zu wollen, nicht im GoMract stand, erschien bedenklich. Die Zinsen mußten also darauf gelegt werden- Doch tst dieses noch das kleinere Nebel- Weit schlimmer ist es, wenn durch irgend einen Umstand, eine Nothlage, eine gute Kaufgelegenheit das nicht abgeholte, nun müßig dalieaende Geld angegriffen und verwendet ist. Sicher fordert es dann bald der Gläubiger, mindestens hat er am nächsten Termintage zwei Ziele mit Zinsen zu beanspruchen. Diese sind dann kaum beizuschaffen. Die Verlegenheiten beginnen und damit ist der Zustand da, welcher Verhandlungen und Vereinbarungen mit dem Gläubiger nothig macht- Die Grundlage für das neue Geschäft ist gelegt. Das hat am Ende der Handelsmann nur gewollt, als er den fälligen Termin nicht einbeben kam. Wer also vor Verlegenheiten und Ausbeutung sicher sein will, der stnde sofort am Fälligkeitstage das verfallene Ziel ein und hebe den Postschein gut auf. Wenn der Handelsmann versprochen hatte, er könne das Geld selbst holen und bleibt dennoch aus, so denke der Schuldner gleich, „das geschieht nicht aus Wohlwollen, auch nicht aus Nachlässigkeit, sondern da steckt eine Absicht dahinter".__
Rcpertoir der vereinigten Stadtthcater ,;n Frankfurt a. M. Opernhaus.
Tienstaa den 12. Juni: Zum ersten Male wiederholt: Am Wörther L>ee. Hicrvust Zum ersten Male roiebcriolt: Die verwandelte Katze. Gewöhnliche ^rCl'C"mittwod) den 13. Jnni: Fünfte Vorstellung des CycluS klafstfchcr Dramen.
aii ft (II Tbeill. Ermäßigte Preise. Anfang 6 Uhr. ,
^ Donnerstag den 14. Juni: Die Regimentstochter - Marie: Fraulern
^obis als Gast). Hierauf: Ballet-Dlvertissemrnt. Gewöhnliche Preist.
Freitag den 15. Juni: Sechste Vorstellung des Cyclus klassischer Dramen. em,nÄ,"b,n 1«”#: Ä«I>UW: «»->,»-.>>. WWW*
Sonntag den 17. Juni: Die Zauberflote. (Königin der Stacht. Fraulein Tobis als Gast). Gewöhnliche Preise.
Schauspielhaus.
Dienstag den 12. Juni: Ein Glas Evpelwein. Vorher: Ei.ndelicater itttrnn Qu Aniana: Der Ring des Polykrates. Große Preise.
Mttawch den 13.Juni: Durchgegangene Weiber. GroßePreise. Anfang
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