Leilagc zu Jir.37 ftt« „fliegener Jln.y’toer
wc$wt.
I
Madeira u. Pajarete JL
Sherry
Malaga u. Madeira, alten „
Moskatel
Gleiten mit unbeschreiblicher Leichtia- 446 fett über jedes Papier.
Zu haben in allen Papier- und Schreibwaarenhandlungerr.
O mser Pastillen ■I in plomblrten Schachteln V Emser Catarrh-Pasten in runden Blechdosen m uns. Firma werden aus den echten Salzen unserer Quellen dargestellt und sind ein bewährtes Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Verschleimung, Magenschwäche und Verdauungsstörung. Natürl. Emser Quellsalz in flüssiger Form.
Emser Vlctorlaquelle*
Vorräthig in Giessen bei
430 Heinrich Wallach.
König Wllhelm’s Felsen-Quellen, Ems.
--- Garantie für Reinheit.
Spanische Weine (directer Import) von Friedrich Leo, Giessen.
Frische
Samen- und Leinkuchen
eingetroffen bet 832
I. M. Schulhof.
Gem. Marmelade,
Fst« 3wetfchenhonig, la. Apfelgekee u. Apfelkraut empfiehlt billigst
Chr. LudWe Thomas,
1052 10 Neuen Baue 10.
Grösste Erfindung
d- englischen Stahlfedern-Fabrikation.
2.— 2.— 2.50 2.50
reich gehegt und gepflegt habe. Im Weiteren kam der Ministerpräsident Laaffe auf das deutsch-czechische Verhältniß zu sprechen und meinte er, die Forderung, die Czechen seilten flch mit den Deutschen vertragen, sei ganz gerechtfertigt, nur erwarte er, daß auch die'Deutschen sich mit den Czechen vertragen würden. Jin Weitergang der Debatte zollte der deutsch-liberale Abgeordnete Baruth Namens seiner politischen Freunde vollste Bewunderung Menger sprach für eine deutsch-österreichische Zollunion, Türck für ein gemeinsames Zollgebiet für Wein, Spiritus, Mehl und Getreide. Chlumetzky dankte dem Kaiser für die hohe Weisheit, welche die Politik auf den Weg des Bündnisses gebracht habe, glaubte aber nicht an die Möglichkeit einer Zoll- mnon und auch Abg. Neuwirth hielt diesen Gedanken für unausführbar. Schließlich protestirte noch der Jungczeche Herold gegen die liberalerseits vor- gefchlagene Aufnahme des Bündnißvertrages in die Staatsgrundgesetze
Politische Ueberficht.
Gießen, 11. Februar.
©ine schmerzliche Kunde ist dem deutschen Volke aus San Remo nach einer Zeit froher Hoffnungen geworden: Am Donnerstag Nachmittag wurde beim Kronprinzen von Dr. Bramann, Assistenzarzt des Professors v. Bergmann, m Gegenwart sämmtlicher Aerzte der Luftröhrenschnitt vorgenommen; der Zustand des Kronprinzen giebt vorläufig zu keinen beson- deren Besorgnissen Anlaß. Ganz und gar überraschend kommt zwar diese betrübende Nachricht nicht, denn schon seit einigen Tagen hatte von der Möglichkeit einer Operation verkantet, da fich eine Zunahme der Schwellung im Halse des hohen Kranken zeigte, nur glaubte man nicht, daß sich der operative Eingriff so rasch nöthig machen werde. Aber seit Mittwoch hatte die Anschwellung in der rechten unteren Seite des Kehlkopfes des Kronprinzeii so zugenommen, daß sich Dr. Bramann schon am nächsten Tage, ohne erst die pgnalisirte Ankunft des Prof. v. Bergmann abzuwarten, genöthigt sah, die Operation vorzunehmen, für deren sofortige Vornahme sich auch Dr. Mackenzie erklärte. Ein weiteres Telegramm aus San Nemo vom Donnerstag besagt, daß der Kronprinz während der Operation nicht ohnmächtig wurde und keine Schmerzen verspürte. Der erlauchte Patient fühlte sich nach der Operation sehr erleichtert, er muß sich aber des Sprechens zunächst enthalten. Die Aerzte sind mit dem Ergebnisse des Luftröhrenschnittes ungemein zufrieden; derselbe wurde sehr tief unten am Halse vorgenommen, damit die silberne Eanüle, durch welche das Athmen ermöglicht wird, möglichst weit von der mit Entzündung behafteten Stelle des Kehlkopfes entfernt sei. Bei der kräftigen Constitution des Kronprinzen erscheint die Hoffnung nicht unbegründet, daß der hohe Herr auch die Folgen des operativen Eingriffes baldigst überwinden werde. Sicher aber darf der schwergeprüfte Fürstensohn der Gewißheit leben, daß in diesen ernsten Tagen allüberall, wo deutsche Herzen schlagen, die heißesten Wünsche und Gebete für ihn, den allgeliebten Prinzen, zum Himmel emporsteigen!
Im österreichischen Abgeordnetenhause hat die Veröffentlichung des deutsch-österreichischen Bündnißvertrages einen lebhaften Nachklang gefunden. In der Donnerstagssitzung des Hauses entwickelte sich anläßlich der Berathung des deutsch-österreichischen Handelsvertrages eine hochpolitische Debatte, in deren Verlauf Ministerpräsident Graf Taaffe dem Abg. Baruther gegenüber erklärte, das gegenwärtige (österreichische) Cabinet sei bereils am 12. August 1879 berufen worden, und da der deutsch-österreichische Vertrag am 7. October 1879 abgeschlossen worden sei, so erhelle daraus, daß das Cabinet Taaffe an dem Entstehen und Abschluß des Vertrags wohl einen wesentlichen Einfluß gehabt habe und daß dieses Ministerium auch in den verflossenen neun Jahren freundschaftliche, Verhältnisse zum großen Rachbar-
s-rracheotomie.s Der Lufiröhreiischniit (Tracheotomie) ist eine diiruraiidu* Operation,, mittelst welcher die „Luftröhre von der vorderen^alöfette auSÄ e^Mnet wird. Diese Eröffnung ist angezeigt, fobald durch Verengerung des öderen Theiles der Luftrohre oder des Kehlkopfes Die Athmung fo sehr beeinträcbttal wird, dag ein plötzlicher Tod in Folge von Erstickung befürchtetwerden muß Der nrUn^0 ^rhn-($nttt t11 ^«Allgemeinen eine ganz ungefährliche Operation. Dieselbe wird ftÄp11 hMpS r fat der ^oroform-Betäubung ausgeführt, doch rönnen besondere Um- onä C .ausschließen. Gewöhnlich wird als eröffnendes Instrument
£Äri?enU»‘ Sterbet kommt es in erster Linie darauf an, daß einesiheils beim Er von der Haut bis zur Luftröhre gelegenen Weichtheile keine Blut- nnhP^rnthr-^f .verletzte vor Eröffnung der Luftröhre selbst unterbunden werden h e- e$ter£■ fhejjt. Beim Einschnitte in die Luftröhre mutz
lCrCr $afen iestgehalten werden, da sie in Folge eintretenden S"5h sonst Aart verschob^ und Nicht immer sofort wieder gefaßt werden kann ein Umstand, durch welchen nicht nur in der Umgebung der Wunde, sondern auch' auf mehr oder weniger große Körperstrecken die Luft in das Unterhau Zellgewebe einaenieben (wg-Hautemphysen). Der Einschnitt in die LuftröhreW "o ar!?
^^rben, daß die bereitgehaltene Kanüle (ein gekrümmtes Röhrchen) aus Edelmetall oder kL?^ Lummi sofort eingeführt werden kann. Um dieKanuleleichtr^m?genzu daß dieselbe immer gänzlich aus der Luftröhre entkernt zu werden braucht
ka m ^üb?t,mQ£)nP1•e^nä 6 b?U^’ inneres Rohr leicht herausgenommen werden rann. Fuhrt man eine Kanute ein, welche an ihrer Biegung eine dem Keblkanf mr»- ™arnbiftC ?nbfflfnMh Chl8tnV‘tnn 1?‘,n'Jobal6 b-r Kehlkopf zum Sprechen noch brauch- dar ist, und sobald die Oeffnung der Kanüle vorne außen am Halse maebalten mtrh
Kehlkopf athmen und auch sprechen. Entzündliche Erscheinun- gen des Kehlkopfs pflegen, sobald derselbe gänzlich außer Thätigkeit gesetzt wird mehr rniJ nf*lI®er ^afch sich zu vermindern, so daß IN manchen Fällen dieser Art der Luft- rohrenschnitt auch in dieser Richtung eine günstige
dMelde aber rm einzelnen Falle ein bleibender fein muß, oder ob £ SpS
hC ?"der geschlossen werden und die Athmung durch den natürlichen kÄs?l^^höit h? ffaniT? laßtJl$ VDn vornherein nicht immer leicht entscheiden ledensal- schort dazu aber eine sehr genaue Kenntniß des einzelnen Falles (FZ)'
von
| 5. S. aKöni<j & Jta nnovn.
। ^tcm&en&aase.n-oiSüclve.'t
fü» Ott»- u. ^etei6(>o-eKtatvfwn(taa»€n.
i SVoopecte und jianco.
‘ €16ttix&afendz'Z, a 50 cXtyiYvUiU €Lw»>taUun<i
! 06. oKütin.
Priorato, roth, herb JL 1.30
Priorato, roth, süss . „ 1.40
Valdepennas, roth . „ 1.50
Malaga-Xerez (Sherry) „ 1.50 Malaga u. Oporto . 2.—
XX U?ter2ci^nder empfiehlt: selbstgefer- "gte Korbwaaren jeder Art, sowie übernimmt Reparaturen und das flechten von Rohrstühlen zu billigsten greifen Äug. "Werner, 1116 Korbmacher, Wetzsteingasse 10, Herren- und Damenzugstiefel, Knopf- btiefel, Plüsch- und Lederpantoffeln, Holz- schuhe verkaufe zu billigsten Preisen. Hakenstiefel für Knaben und Mädchen von 2.25 an. U
Louis Rothenberger, Neuenweg 22.
Verkaufsstellen:
Gebr. Adami, Mäushurg 14. I Conditor H. Kinkel, Marktstr. 32. herd- Drebes, Marktplatz 21. | Friedrich Leo, Seltersweg 71. Auf Burg Gleiberg sind die Weine im Glas zu haben.
Ferner halte ich Lager in direct irnportirten italienischen, griechischen, portugisischen, Cap-, ungarischen, sowie deutschen Weinen. ±
Zieilgeöotenes.
Kieler Sprotten vr. 2^-Ko.-Kiste, ca. 200 Stück JL 2.— pr. 2 Kisten JL 3.50, pr. 4 Kisten 6 — zollfrei und franco pr. Postnachn. empfiehlt E- H. Schulz, Altona bei Hamburg.
Emaillirtes
Küchengrschirr I zu erstaunlich billigen Preisen, ferner I Tassen a 12, 15, 20, 25 H u. s. w., ■ Kaffeeservice, Rheilig, ä 4 Mark, I zu haben in 453 1
M Mryer's Wsarenhsus, I
Seltersweg 63.
Cokes.
Gegenwärtiger Preis in dein Gaswerk:
Ztü-kcokes . Ml. -.90 pr. Ctr, | Nußcokes, für Stubcnheizung, zerkleinert „ 1.— „ „ |
Wagenladungen von mindestens 35 Ctr, auf einmal bezogen j
- welche jedoch einige Tage vor Bedar, zu bestellen sind - tritt eine Preis, ermäßigung von 5 Pfg. pr. Ctr. ein. i
,, Der Transport an das Haus erfolgt von dem Gaswerk aus
bei Abnahme Mn mindestens 5 Centncrn und werden für denselben ‘
® .Via. pe. Ctr. berechnet; von Herrn «mit Pistor werden auch I
kleinere Quantitäten zugeschickt. ,
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. \
Allgemeiner Anzeiger.
¥H 11IT1 QOflMlIflll unter dreijähriger Er^Ga"anlle^;u
MUIImSCfllfleD ‘täw
153 Neuenweg 46,
Naymaschimnvestandtheile stets vorrLthig. Eigene ReparaturwerkstLtte.


