aber
doch
Abg. Frhr. v. Neurath (Rchsp.) fürchtet, daß durch den Verzicht auf Com- nnssionsvorberathung nichts gewonnen werde, da dann im Plenum eine Fülle von Abänderungsanträgen werde etngebracht werden.
Abg. Duvigneau (natl.) Hal mehrfache schwere Bedenken, glaubt auf Commissionsberalhung verzichten zu tonnen.
Abg. Dr. Baumbach (frets.) wünscht keine rigorosen Bestimmungen gegen das Halten von Singvögeln.
Untverfitäts. Chronik.
r-ss°r Fleischs, Uniuctfi,ät- G-h-imrath Pro-
Handel und Verkehr.
Gießen, 10. Februar. Auf dem am 7. und 8. d. M. dahier abaebaltemn sm,!,-. Xr ÜUflE,dtben: 5 1 Soölen, 1333 StütfÄlÄ" M2 M
Preis« bem/rkbar. b" Cbm 6cnann,en Mchgattung machte sich ein Aufschwung der
Nächster Markt Dienstag d-n 28. und Miltwach den 29. Februar d. I.
-M 0.90-m HübnerL?^ S®7-0™ «Vier @T10 Pfund.
Käsematie 3-0^, Erbsen prLiter Wfl Dr-®L 4-7 4,
U-18 4. Weißkraut ctfll °-°0^.LbL per° ÄloÄ’" 2Uet
Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießm-
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Hermann Ktehn, praktischer Arzt zu Allendoif an der Lumda
. _ . ,, Ä «heschliehnnsen.
MargaZhe MIHe!müwÄ-I hi«s-°bst.^^ Gelnhausen, wahnhaft Hierselbst, mit
cv O1 Geborene.
y-m-SÄ Ä'ÄÄ 35„, ts käää tää teSvS
Katharine Eleonore. 5. Dem Kaufmann Eberhard Metzger^ein Schn $5 Dem^Ni-?'
6. Dem Fuhrmann Wilhelm Häußer eine Tochter, Anna Marie. 16 4-Od)tcr* Gettoederle
ÄSU ÄBTÄV 8ÄWEAMM
Hessischen Infanterie-Regiments Nr. 'lli! dahier 7 Heinrich ^»^29°-^t®"^'
B^b--rd Abend dahier. 9. Einil Piftor'l./71 Jahre alt, Renner da"bi5°'""'"^»
Telegraphische Depeschen
Wolff'S telegr. * Sthmatk,
Qr, sa^r^n# ^*i^c?riLar‘, ^U^ctin aus San Remo vom 9. Februar, 63/» Uhr ^nds lautet: Die in der letzten Beit aufgetretene, seit e.nigen Tagen ziemlich plöL -r^^gene Athemnoth beim Kronprinzen steigerte sich im Laufe des heutigen Tages npfn^hrnk Clh bel1'^ der Schwellung der rechten Kehlkopshälfte zu
Prfinhtpl ^Cnb<T ^rV $n ^?l0c defsen war sofortige Ausführung des Lufilöhren- ^n*mmn0al* ^worden. Die Operation wurde von Dr. Bramann um o ■?Mniittflflä ausgefuhrt; sie verlief in kürzester Zett ohne jeden störenden roün$^en fibcifl ^u0en6llc£tid) $Jt das Befinden des hohen Patienten nichts zu nrtm Berlin, 10. Februar. Folgendes officielle Bulletin kommt aus San Remo dnT auti* 10 /4 ^onprtnz verbrachte nach der Operation
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Operation nicht ohnmächtig und verspürte keine Schmerzen ^Der ntoT”pre^nnn0‘ Är°npdni ,flW“ fid) «bmds sehr erleichtert er fd,tver ®"tt Ä81E:)ne^b%Un^en ^Ä6enab6‘“ unb « «»
San Remo, 10. Februar, Abends. Se. Kais, und Kal Lobeit der Ärnnnrim tmd-"LemeiÄL Äıe ®E|d,merbCn yfa6rUn8 CUL ®“3 '°U'»rei- uach SÄÄÄ11' ®‘ä“Cr bcmenliren Gerücht, daß Prof. Schrötter ra' ^^ruar. Im Lause der Adreßdebatte im Oberhause bemerkt Lord Saltsbmy, Lord Granville habe die Aeußerungen des Fürsten Bismarck über den iH.r- "nen^otoluiimbn?*ft,rbenrr; bcr ®^lne.r Eangreß habe, wie die meisten E°ngrch> J™? einen Eompromiß ge unden; die Geschicklichkeit deS Fürsten B s-
marck habe wahr chetnlich viel dazu beigetragen, um England zur Annabme d s Eo^ MMMZMMchH
WMWWs Be^ro^^e^ roc>rb'en.I,Om©^äl 8or^e?enn^u6^1enh«e?^^e^^*?,MIUan®t^c•?’eßcn Asghanlstans vorragend fretmüthta gewesen 9 ffr ntÄ 1 " versöhnlich, sondern Herungen des Kaisers Alexander den arnfatp»6 r.6 Bismarck den Versicherhegen zu dürfen, daß der Kaiser alles & 6c e§cn unbk die feste Ueberzeugung
D.e Adresse wurde daraufangenom^m W Um Frieden zu erhaltet“
Abg. Dr. Windth 0 rst weist darauf hin, daß weite Kreise der Bevölkerung ihren Erwerb im Sammeln von Kiebitzeiern und Fangen von KrammetSvögeln finden
Abg. Dr. Meyer (freit.): Bei der Rede des Abg. Dr. Windthorst fei ihm das alte Wort eingefallen: Fischefangen, Vogelstellen verdarb schon manchen Junggesellen. Der Krammetsoögel sei »u schützen gegen den Feudalismus. Für Krammetsoögel gebe es so wenig eine Definition wie für die Umsturzbestrebungen, die das Socialisten- gesetz treffen solle und in den Maschen der KrammetSoogelnetze fangen sich Viele, die gar nicht zur Krammetsoogelpartei gehören.
Nachdem sich noch die Abgg. Henneberg und 0. Oertzen zu Gunsten der Vorlage ausgesprochen, wurde Eommisfionsoerwetsung derselben abgelehnt. Die zweite Berathung findet demnach dtrcct im Plenum statt.
Es folgen Wahlprüfungen.
Für gültig werden erklärt die Wahlen der Abgg. Elauß-Sachsen (natl) v. Funcke (conf.) und Panse (frets.). 'h
Bei der Prüfung der Wahl de-- Abg. Clauß meint Abg. Singer (Soc) dak in wachsen eine unerhörte Wahlveeinflussung staltgefunden.
Abg. v. Friesen (conf.) bestreitet dies entschieden; die conservatioen und mmctben0^01611 $°rtden ^ätten das Wort gegeben gehabt, jede Beeinflussung zu
. bldg- Bebel (Soc.) hält aufrecht, daß die Kartellparteien in Sachsen sich unerhörter Wahlbeeinflussungen schuldig gemacht. Die Mllitäroeretne hätten in die Wahlbewegung eingegrtffen, die Innungen und andere ntchtpoltlische Körperschaften
Morgen 1 Uhr: Wahlprüsungen, Etat.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde. m , Getraute.
SBUhelmine «Äkr 15%»® "nd Margarethe
Rub°ls^ebo^dm27. =*" •««« S-inrich
MargarVLre?dm 2^Ä6e3r°?88?eS C‘nt ="ta Mirn. 28. 9t0®Xin887®Cm Catf‘rCt 3“f0b Ri-sert ein Sohn, Johann Peter, geboren den geborenen 3. Ub?uar. ®Cm 6*tcinec Rudolf Kntzer ein Sohn, Earl Friedrich, Hermann Budde^tu^BeUin^a'l"34 Jahre' Ifach ben’^'l G®e^rau Hauptmanns
Gießen, 11. Februar. Der Winter wird nicht vorüberacben
@teBener hiftarifche Verein seine zahlreichen Mitglieder »och durch ,wi $en nSabmbe mit Vorträgen erfreuen wird. Zwei ausgezeichnete Kenner h,r C?DC
dazu ihre Mitwirkung zugesagt. Zerr F. K°o'‘fI« im SSmflät“ÄÄ mal mit einem ausgezeichneten Vortrage erfreute, wirb ü^r Vn r nHÄ ria"' । Werkstätten in Hessen" sprechen und Herr Landaerickitsr^k, "n °m0CJ^^"iche ! von Mainz hat einen Vortrag über „Die bü rgeW "
öffentliche Leben in Mainz während ber fron2nHfl,*!ft?f 1 f5nL,ba8 gesagt. Die Zeit der beiben Vorträge ist noch nicht bestimm? unb^wirb ?^ noch bekannt gemacht werden. 1 u uu unu roiro >• 5- noch
hienfleÄ’,e?n ange^L^^Am -„^mn einem
bahren berechtigtes Aufsehen. Er rooUte untfr aHen Umffi“ lei”~.®ke;
eilten Haupt-Agenten anstellen und versprach die höchsten $rnDifinn,n h? ma?‘ Aussicht stellen zu können u. s. w. Im Lause des Di-nN^a En? Agenten in der angebliche Jnspector ein Kommis auf dem Bmeau eMer Lranksnrt^"!« ' ila,6 Agentur war und von dort verschwunden ist um bei AaeMen t„ h»r < ®e1n=«?b
Prämienzahlungen zn erheben und für fi* :nten*n ^,^«010^8019«
Butzbach dem Mann 81 M aus und nur dadrnck b/ü uE ?°^t« ein Agent in tun schrieb, daß er diesen Betrag an den JnÄ.or^be nXf, Of0rh nal^ant=
...
werde spSter^mitbheittn^wst"diebNea^rnE m UntEt6au,e "klärte Minister Smith, er angemeldeten Amendement worii? eine"^ln?rs"^^ ^?n Charles Rüssel zur Adresse sammlungsrechts auf den öffentlichenVn ?Un« ^treffs des öffentlichen Ver- Auf die Fragen bezüglich Irlands geke kr IMmi°?k 6Ca£,r28Lroiril' fteUen w-rde. bezwecke eine große Veränderuna C n'k ?QÖ Amendement hierüber
lieh, daß volle Freiheit derL aus^idenSeii7E°a^ ^uses; er wünsche ledig- nothwendig, dem Hause die Macht zu geben sich der rocr^e U1,J ^aiu Jci es nnnftioe Geschäftsstunden für die Sitzungen einzufühnn iU Crroc6ren unb ver= rfetguffon auf”me bieäbe/ii’f^lidje U" fraße&^iV°Jte0Suna3feV in1 feü«6‘fe? tt"lroi,rtetc w e zu einer materiellen Aktion verpflichtende Abmachu a b e bem Ämß"8 yamb= fei, eingegangen. Labouchi-re fragt an welcher UnteSh Ltu ® J Iu*t bcrannt «inet materiellen Aktion bestehe. “sVeraufton ermihert ,1«?,lfd eS e*”ec Aktion und die militärische Responsabilität Ferner etHiM. ^,.Äne Aktion involvire theilungen Salisburns über dasäide» h,ä 11 e,r t,atle dm gestrigen Mit-
Es war, zwar nichts hinzuzusügen.
ajr* ja'ssafjj
Gutachten. Miu*,“bn«M^Ünii,en■Hbcr«nb mir -'n „Haarwasser" mit richten. Die angestellte Analyse ergab durchaus'ke^ne denÄb darüber zu be.
ihre Bestandtheile sind vielmehr sicher Art baß von n»**6dl,flt Materien;
ein wohHbätifler ©influfi auf bas SBadihthL her ^ebrautl’e be? Mittels eher baher ihrer Anwendung keinerlei Bedenken entgegen 6 3U er®orttn 'st und steht München, 7. IX. 67. (L. s 1 m .
Su 6aben um 40 4 u. 1.10 bei I. H. Suhr, Sonnmstfaß^'"
prenaere Strafbestimmungen für Rückfälligkeit und Verhinderung des Maflenfanaes der Krammetsoögel.
Abg. Frhr. v. Mirbach-Sorquitten (conf.) ist gleichfalls gegen Commissions- derathung, weil dann so viele Wünsche heranlreten würden, daß dadurch das Zustandekommen des Gesetzes erschwert werde.


