Arbeitsversteigerung.
Freitag, den 13. L M«, von Vormittags 9 Uhr an, sollen im alten Rathhause versteigert werden: veranschlagt zu:
Maurerarbeit 419.43
Steinhauerarbeit „ 214.17
Zimmerarbeit „ 80.94
Schreinerarbeit „ 98.—
Schlosserarbeit „ 205.—
Pflasterarbeit „ 244.82
Senkgruben-Entleerung „ 60. —
Gießen, den 9. Juli 1888. Großherzogl. Bürgermeisterei Gießen.
Keller, Beigeordneter. [5635
5617 Ein gesetztes Fräulein, in der Haushaltung erfahren, welches mehrere Jahre im Ausland gewesen, der französischen Sprache vollkommen mächtig, sucht zur Stütze der Hausfrau, event. Erziehung der Kinder, geeignete Stelle.
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Die Nr. 40 enthält u. a.:
Anfang des IV. Quartals: Rassenkampf. Eine Erzählung aus der kalifornischen Goldzeit. Von Anton Freiherr von Perfall. — Märchen und Kinderseele. Von Richard Linde. — Die deutsche Linde im fremden Lande. Von Th. Trede. — Heimkehr. Schluß. Von A. von Freydorf — Raupenhelm und Pickelhaube- Mit einer Illustration. — Am Familientisch. Unser Kronprinz. Mit Porträt. — Zu unseren Bildern: Lustige Fahrt von K. Raupp, und .In einem kühlen Grunde" von Hugo Dar- naut. — Das blinde Hähnchen. Eine
Fabel von Frida Schanz. — Krieg zwischen Berlin und Spandau. — Hin und her. — Aus der Redaktion. — In unserer Spielecke.
Erste Beilage: Aus der Zeit — für die Zeit.
Zweite u dritte Beilage: Frauen-Daheim.
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Ergänzungswahl >11111 KjrchenvorstanS.
Bei der am 6. d. Mts vorgenommenen Wahl zum Kirchenvorstand wurden zu Mitgliedern des Kirchenvorstandes gewählt die Herren Professor vr. Thaer, Weinhändler Carl Schwan, Rentner Balthasar Len» Bauunternehmer Anton Petri, Professor vr. Gottschick. Diese Herren haben die Wahl angenommen.
Die Wahl-Akten, jedoch ohne Stimmzettel, liegen an 3 Tagen, nämlich am 10., 11. und 12 d. Mts., im Pfar Haufe hinter der Kirche offen; Beanstandungen des Wahlverfahrens oder der Befähigung der Gewählten tonnen binnen 8 Tagen bei dem Dekanats-Ausschuffe erhoben werden
Gießen, den 9. Juli 1888.
5641
Der Kirchenvorstand. Dr. Naumann.
W ohnungs-Veränderung.
m , 3™««« roert^en Kunden von Gießen und Umgegend hiermit zur gefl. Nachricht, daß ,ch von jetzt ab
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ä Allgemeiner Richard Wagner-Verein.
X _. (Abtheilung Gießen.)
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r2>R Meistersinger^ zur Aufführung gelangen.
der Freikarten für den hiesigen Verein findet am Mittwoch den 11. d. M, Abends 9 Uhr in Stein'- Garten statt und werden diejenigen Mitglieder, welche bestimmt nach Bayreuth gehen und an der Veiloosung theilnehmen wollen, ersucht, zu erscheinen.
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5497
I Deutsche Iedens-Verfich.-Gksellschaft in Mbeck.
---- Gegründet 1828. -
„ . „Nach dem Berichte über das 59. Geschäftsjahr waren ult. 1887 bei der Gesellschaft versichert:
39 939 Personen mit einem Kapitale von ... je 141730657. 00 und utt 165170. 59 jährlicher Rente.
Das Gewahrleistungskapital betrug ult. 1887 . jl 36 415 329. 01 H .„„.o Seit Gründung der Gesellschaft wurden bis ult 1887 für 17 648 Sterbefalle gezahlt........51 99g 991 zg o.
Die Gesellschaft schließt Lebens-, Aussteuer-, Sparkassen-' und Sknten-- für dtt Versicherten unb blül6en Prämien, ohne Nachschußverbindlichkeit
Jeder der bei d'r Gesellschaft nach den Tabellen Id—5 versichert, nimmt am Geschäftsgewrnne Theil, ohne deßialb, wie bei den anderen Gesellschaften eine höhere Prämie zahlen zu müssen Der Vortheil, den die Gesellschaft bietet besteht also in den, von vorn herein äußerst niedrig bemessenen Prämien, sowie dann, daß die Versicherten trotzdem 75 Procent des ganzen Geschäftsgewinnes erhalten- Der Gennnnantheil für jede einzelne Versicherung ist ein von 4 zu 4 Jahren stelgender, und zu dem Vortheil der von Anfang an möglichst niedrigen Prämie tritt noch der, daß diese niedrigen Prämien sich mit der Dauer der rrn i stetig ermäßigen. Dieser Gewinnantheil, welcher am
Schlüsse des ie 4.^Jahres ausbezahlt wird, betrug bisher durchschnittlich-
für die erste fahrige Vertheilungsperiode: 17,79 Proc. einer Jahresprämie
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