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4.11.1888 Erstes Blatt
 
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ob.

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- 2,16 Par. Zoll.

1,97

Handel und Verkehr.

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®ro§fürft Michael, der sich mit seinen Ettern in demselben Wagen befand, lag einige Minuten unter Den Trümmern, wurde aber gleichfalls nicht Bericht. Von der unae- Seuren Heftigkeit des Stoßes, den dieser Wagen erhielt, sowie oon dir Größe der Lebensgesahr, in der die Majestäten schwebten, zeugt die Thatsache, daß ein nur zwei °°hm Ä;i ,et f!febet Di-ncr, der ihm soeben Kaffee reichte, und der Hund des Kaisers neben ihm gelobtet wurden.

. , Ha"a, 2. November. In dem Befinden des Königs ist eine leichte Besserung e ngetreren; oie Entzündung hat beträchtlich abgenommen. Der Zustand wird von den Aerzten lm Allgemeinen als zufriedenstellend angesehen, wenn auch das plötzliche Ein­treten von Eompltcattonen nicht für ausgeschlossen gebalten wird.

Belgrads 2. November. Gelegentlich der vorgestrigen Illumination warf Jemand aus der Volksmenge mit Steinen nach den Fenstern der österre"chflch- ungarfichen Gesandtschaft. Die sofort eingeleitete Untersuchung ergab, daß keinerlei demonftratlve Abstcht vorlag, da auch die Fenster anderer unbeleuchteter Häuser mit

Mn grcn,0^en waren. Der Zwischenfall ist ohne wettere Folgen geblieben und die Angelegenheit sofort freundschaftlich betgelegt worden. 0 0

. t Petersburg, 3. November. (Privatdepesche.) DerRegierungsbote" meldet- Bet dem ,chou gemeldeten Bahnunfalle wurde der Kaiser am Fuße, die Kaiserin an "^wundet, was jedoch die Majestäten nicht verhinderte, für die Verunglückten öu^rgen. Scheremettew wurde ein Thetl eines Fingers abgerissen und die Brust

Ho^lllulem Marte Golenitschew wurde am Fuße beschädigt, Wornotzow M^a,Vc2ba,nrOn,§f' ^rotc bte Generaladjutanten Danilowitsch, Tscherewtn erhielten BabreS^?'ks^"^nwald wurde derartig am Fuße verletzt, daß er auf einer gebracht werden mußte. Von den Bebiensteten sind getodtet, 36 schwer verwundet. Ueber die Ursache der Entgleisung berichtet b^^../^glerunMote , daß der Kaiser an Ort und Stelle einem GenSdarmerie-Officter der "Untersuchung^ * Dcrfaultcn Schwelle etngehändtgt hat behufs Vorstellung bet

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BMgWil BIBB

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde. D

- « ÄffÄÄng*" - Laubach^E" 3L °Ct0ber- Kern, Taglöhner, und' Elise Lft, geb. Kr°ik-r au^ ein So^EwaldWiLlm^eborkn"^^^^^^ 5einrid> S-'-drich Schirrmeister geboren d7n°I^Se?iembkr!'"°' ^^ich Wilhelm Sickert eine Tochter, Johanna Anna, 0£6orcn®bennC2T'@eptEc76®Ürfienmad,Cr 6dntlt6 SubI «'ne Tochter, Theresa Katharina, 0ebOrÄd24n@ep®m6e^IbroC6el 3°6anneä 5enfcI eln Sohn, Johann Heinrich, den 9. ©Wer. D-m Metzgermeister Heinrich Meister -ine Tochter, Karoline, geboren Albert/®eblrlennben^e.®^taembe?lefter «eorg Theodor Pfaff ein Sohn, Georg Theodor Marte, ^eborm"tten 2B,6elm Tochter, Katharina

Emil Mlker/ att0so"Jahre,^starb^dett^30^Oc^ber^ M äBci66inbcrS 6erman,i Jo'ef W»t°e des Metzgermeister

Eingesandt.

-a ra,. ..... Gießen, 3. Nooember.

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hatten *a^UTK',t°:b',ti!S0' aiin Ni-s^in Dresdens

marntnn^if^en' br ^-'»iöll^o/r Verwendung" de" Defen'in SchttffzimmWn xHchL^"^

KelÄntre^

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Lokales.

Geian°Ae"'7n. lTheater.s Die mit gespanntem Interesse erwartete -,Jhre Familie aus der Feder der beliebten Lustjpieldichter Sttnde liur^AuMbruna^^olr.stuck ersten Ranges aller Bühnen, gelangt morgen Sonntag n Yps m0m; b wird sich durch die neuesten Couplets rc. um die lustige Unter- menttnwntwick-ttW»^-nt machen wollen. Aus anscheinend unbedeutenden Mo- Z eine in hochkomi chen Situationen und feinpointirten Witzen

"eiche die Zuschauer den ganzen Abend hindurch in der höchsten

Moße"Anstehungskras" auszullbm^ E" 'un'"'eb°ndes Publikum eine

ess

gemessene gesteigert w^de.' bit burd) bie wohlgelungene Aufführung o Vo" dm Darstellern ist in erster Linie unbedingt wieder Herr Dtrector Reiners silton k"ine ^r ^ein/s kCr ftet® Derneint und aus purer Oppo-

liNSLürikSN'-L?"b ÄS Ylf.. 33011 ^rau Reiners genieren wir uns eigentlich, überhaupt noch in unseren Be- "Zff h!1 können wirklich .nichts weiter L7 als mit Aasdrückw: sind ÖÄ"11 ^d diese, der letztere oornehmlich,

flirfnprnm.« $£rril 2:?u^l0fY uns schon srüher gelegentlich eine Unart der Sprache Metallen, die heu e stellenweise fast störend wuroe; er schiebt häufig zwischm seine

einen unarttkultrten Naturlaut ein, der geradezu unschön tft Wir glauben fein S^l war wttder sthr bchöm""^°^ Aufmerksamkeit .aus diesen Punkt zu lenken!

verdient volle Anerkennung. Herr Förster (Hugo Sa 7 bSternschnuppe", traf den fließenden Ton der Unterhaltung sehr aut (Ö&n)Sei kQUtS Nüchterner Liebe ausnehmend Herm Göhler^s

iWpS 1 ^mal lebr erfreulich; auch der Vollbart stand ihm sehr schön I Ür.rh* l$te* ®^6nes Münchow fand in Frl. v. Fels eine sehr liebens: I .. ?b/ ^umuthtge Vertreterin. Der alte Diener Erdmann wurde von Herrn Löwe I münfrhp» Hud F^i. Gtlsa's Magd Hanna ließ an Stupidität nichts iu I

Mäusebera"^die Änst?^st^^> gieper, bem Darsteller des Bürgermeistereicandtdaten I

uieoerg die Rolle ist ein ziemlich fades Seitenstück zu dem durch Ernst ginfürrt I ?tn n7^?bkanntenLorsch" inUnterm Siegel der Verschwiegmhett" - 5?

Mttalie^b!'« ?ueh diesem ersten Auftreten beurthetten läßt, sehr tüchtiges I

machen wÄmW'?« °»dl-s-s.Geschwätz könnte fast nervös

2Bir bnffen h an manchen Stellen etwas artitulirterpiepen" bürfen I

21511 «°nen den Herrn bald auch in anderen Rollen kennen zu lernen. I

ftürmtt*pa ^r^?^^^idubltkum war in antmirtester Stimmung, der es durch I stürmischen, thetlwetse sogar die Handlung unterbrechmden.Beifall Ausdruck verlieh. I

nn b. November. Infolge Herstellung der Reststrecke der Ost an la ae I

Kulte ©^MurneX I

Temperatur in Gießen

October 1888.

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen. KarolinWLe E-M-Katharine

ssssasÄseSW« M-MMNWS-U MWZMWWZW

GustaBOJuEr' zu^Weittnünster?" 29^^^^^^^ alt Ehefrau von Lehrer

Heinrich Göbel zu Ober-Lais 30 Anton Zinn iq S ? t# S°hn von Schäfer MMMWKHM Schleuning Wittwe dabier. Fuhrmann, Sohn non Johannes

Für die Abgebrannten in Hünfeld ÄK^eLmf ij2^al,barinenfaf,en M 10'-' Pascoe x 6-, zusammen Weitere Beiträge nimmt gerne entgegen

Die Exped. d.Gießener Anzeiger".

Mittlere

Mittel früherer Jahre .

Höchste ....

Niederschlag an 15 Tagen .

im Mittel früherer Jahre' an 14 Tagen