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fan0t an 3U 0fauen Aber der Geist, der jene beseelte und sie zu so herrlichen Thoien begeisterte, der lebt frisch in unserer Jugend fort und wo das Lied:Es braust ein Rus wie Donnerhall erklingt, da schlägt das Herz schneller und noch lange wird die f ^V,?frrbCm 3licberra?lb st'b-n, -in Sinnbild deutscher Kraft und Einheit. Euch aber, ihr gezallenen Kameraden, und Euch, aus unserem «nein Heimgegangenen Umnn"biNÜ"m letzten^Äppellck-" bm @ru6 JU: "Schlaf' wohl in eueren stillen bramen des Vereins einen Lorbeerkranz an dem Dmkmal der gesallenen^deutschen Krieger und einen Cypressenkranz an dem der hier ruhenden franzonschen Soldaten nieder. Nach Abspielung eines Chorals zoa der Verein wieder ms Vereinslocal zurück.-Am Abend vereinte dannbte OTitaliebfr und ihre Familie eine gesellige Zusammenkunft imCafö Leib" und hier feierte nun in. ^^L^oller Rede unseren alten Heldenkaiser Wilhelm den Sieg­reichen, dessen Emfachheit und Frömmigkeit in den erst kürzlich in allen ^eitunaen ab: gedruckten letzwtlltgen Verfügungen heroorleuchtete, der trotz aller aemaitinpn (Vrfnlnp ^!»o ?ohem Matze dfltchtbewutztsein, Selbsterkenntnitz mit tiefer Frömmigkeit in sich d6Cn? auf Kaiser Wilhelm II., der ein würdiger Nachfolger seines

? er§2Urrocrbc? freche, schloß die Rede. - Gesang und Tanz hielt die Anwesenden noch lange in ungetrübter Heiterkeit beisammen.

3-September. Etnm die Einwohner, Handeltreibenden und Industriellen hiesiger Stadt und Umgegend interessirenden Bescheid hat die Königliche Etsenbabn- Direction Franksurt a. M. dem Wetzlarer Handelsverein auf dessen Nachsuchen daß bc^- von Wetzlar in der Richtung nach Coblenz

möge^ zugehen "assern^Derstibe^iautei! Vtehbesörderung gegeben -erden Die um 5« SUotm., 12« und 4» Nachrn. o°n dort nach Coblenz abgehenden ausgeschlossen werden L>eil dst e"ben

,.größeren Fahrgeschwindigkeit sonst nicht mehr fahrplanmäßig hätten befördert Nersonen^verkedr aßige Beförderung kann indessen in Rücksicht auf den

45er|onenoerrehr selbstredend nicht aufgegeben werdeo.

beabsichtig« wir, auf der Strecke Coblenz-Gießen mit Beginn des diesiahrigen Winterfahrplanes, also vom 1. October ab täglich regelmäßig einen Fahrplane 61 flutcriU9 in icbcr Richtung zu befördern und zwar in folgendem

Nchm.

i. M ab Gießen an Wetzlar

Nchm.

Limburg

Vorm.

Dieser Zug, welcher

2" 3« Zlo 5* 5" 725 807

1231 12« 1202

9" 937 7« 722

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n,rh,n* ,3 o9'.fr1 i6 = "?b Eilgutsendungen, auch Bier und leicht- ?**Lebensmittel auf weißem Frachbrtes, in jedem Umfange befördern n^rL.nli1» Ur b k D°? bort ubgehenden Vtebsenduugen eine günstige Beförderungs- 6" SQ *«

Ntederlahnstein ab

Coblenz ab R

3* .^Eptember. Eppmann' s Panoptikum erfreute sich am troA ber der Umgegend stattgehabten Kirchweihfeste eines regen Besuches. Die Vermuthung, daß fernem Aeußeren nach dasselbe des Sehenswerthen viel bergen müsse, hat sich nach Einsichtnahme des Panoptikums vollauf bestätigt. Die am Eingänge des Instituts dem Besucher zunächst vor Augen kommenden Todten- ft Persönlichkeiten fesseln die Beschauer in gleichem Maße wie die ^Unftf*CrfC kn«.rt!c Panoramen verschiedener Städte und Begebenheiten. Berühmte Herrscher und Helden, Dichter, Künstler, Gelehrte, ethnologische, plastische und mechanische Wachsfiguren werden uns in naturgetreuer Darstellung vorgeführt die Darstellung einer ganzen Reihe zur ttaurigen Berühmtheit gewordeiier rin^9rniA^T@ffD9C^Clt 1 phpsmgnomtschen Studien gibt. Ferner werden dem Besucher ÄUdl Marterwerkzeuge aus der spanischen Inquisition vorgeführt, deren furcht- S? m ausgestellte menschlichen Gliedmaßen gezeigt werde,

eipfohle^werdenb^o^^vl^ kann nach dem in demselben Gebotenen gewiß bestens

B t t a i f <6 t t «.

Darmstadt, 1. September. Wie sich derFrankfurter Gen.-Anz." aus dem Großherzogrhum Hessen berichten laßt, scheintin unserem Ländchen" wieder Lebrer- mangel eintreten zu wollen. Die 30 bis 100 jungen Leute, welche in diesem atü Er

*5 5micbber?' D-nsheim und Alzey verließen, haben sammtlich im praktischen Schuldimste Verwendung gesunden, so daß die durch Krankheit oder Ab­leben entstehenden Vakanzen vorerst nicht wtcher besetzt werden können

Mainz, 2. September. In der jüngsten Zeit ist in der hiesigen Lokalpresse mehrfach betont worden, daß in Mainz zu wenig geschehe, um den Fremdenverkehr hier zu beleben. Diese besonders aus fireifen der Geschäftsleute kommenden Klagen h?s7,7mftere ?°ranlaßt, die Gründung eines Vereins zur Hebung

»ft in 8 Aiige zu fassen. Bei einer gestern Abend statt-

gehablen Vorbesprechung des Pros-etes, zu welcher Einladungen an die verschiedensten fireite ergangen waren, wurde in großen Zügen das Programm entworfen, nach

Wärmegrad« der Lahn und der Luft, nach Reaumur gemessen zwischen 11 und 12 Ubr . o _ Lust 13, Wasier 14 Gr.

CSleSen, den 3. September 1888. Rüb,amen.

Handel und Verkehr.

o, , 1. September. Erbsen ganze pr. Pfd. 12-16 do aescbält-1L1« 0.

" ä 7-9.:

I Z-?ck","nretckm^Es77a7?7b fr? uftm bie bur* den Verein beabsichtigten I kpr n j. \ . n# freiftte sich dabei, daß es eine sehr umfangreiche Mission sei

einen derartigen Verein habe, und daß überhaupt dringender Anlaß oorliege'

ÖÄ weiteren Versammlung sollen

ftrd°tz«st-r'L'.^S

scku?e"m^s.?>-b^brsonen, sowre die Schuljugend und die Schüler der Fottbildungs- Ä Ä:? °bn° Begleitung ihrer Gllern ln ben^Srafen ltchen Be,ragen?p°Vllich bestrask" Wrben »-gm Stroßenunsug oder unstlt-

i.nh ^ t' zusammenaefunden, belästigten anständige Passanten 8 hielten Unfu?M b e $Te?ÄÜtin unb 3oblen derartigen

hemmt mar . unb ber Fuhrverkehr gegen 11 Uhr vorübergeheub ge-

von Minute m min?ie^muAs br?*\iu un? ber ȟge,losen Menge, bie

Militärmmbe^mfr,®iberftanb zu leisten und so mußten ihnen von ber ^ttuiarwacye rm Kastanrenwaldchen Mannschastm in ßHfe kommen Die fönihrtf,

MMUM« SS

Trsft%,^frftn|?§Bcfeafrtcn Riunione Abriati a Cornmercial Union' S°^' ?n n,±,nf W °u »ubrmgen sinb. Leiber ist das Retiungswerk nicht ohne Unglücks' fr FEwehrleute wurden durch eine Mehlervlosion vom Dach ae-

auf fernen R^^knrn Europa gesammelt. Er behauptet, daß die meisten Brillen und h ? cnb ^tragen würden, wie denn überhaupt einem aufmerksamen

^kgehen könne daß z. B. auf internationalen Congressen die Ver- a2bS r?!i 9,r?6tc Eontingent zu den Brillenträgern stellten. Wenn sich « die Kurzsichtigkeit erst rm Allgemeinen im späteren Mannesalter einstellt, wahrgenommen, daß hier gerade die jüngere Generation am metstm bebrrllt fei £ bis rnS zarteste Bübchenalter herab könne man die Brille stckdm. Daß das Bedurfniß hierzu immer so dringend sei, kann der Beobachter nicht zugeben manches Jüngelchen welches einmal vielleicht einige Tage hinte?einand r etwas fester wie sonst die Schulbank drücken müsse und am Abend etwas wie Schmer» in fZfSFZ ?erfIUrl' bakbe nichts Eiligeres zu thun, als sich einen Memme?7u ve " ?Q9»n<-ro-Ob£!rcb ^br dem Auge mehr geschadet als genutzt werde. Wenn wirklich

^durmrß vorlre^, der Sehkraft künstlich nachzuhelfen, so dürfe dies doch nicht übertrieben werden Genannter Herr führt aus einer Reihe von Zahlen an, in welchem Maße bte Kurzsichtigkeit zummmt, sowohl hinsichtlich der Zahl als auch des Alters der brillentragmden Individuen. Er hat ausgerechnet, daß nach der Progression der Zunahme der Kurzsichtigkeit in ca. 200 Jahren überhaupt Niemand mehr ohne Brille roUubm ?Vcr Abrechnung aber, die er hinsichtlich des Grades der Angestellte durfte es in ca. 600 Jahren nur noch wenig Leute geben, dle überhaupt sehen können. SchoneAussichten" das! Wenn man die Verant­wortung für die tetztere Behauptung demjenigen, der sie ausgestellt hat, überlassen kann und sie mehr m das (Miet eines hochsommerlichen Humors zu verweisen geneigt ist meÄ Pbh,n tnM?tC1? "?Ä?!.-blusfuhrungen manch Körnchen Wahrscheinlichkeit,8 über welches eben nicht so leicht hrnweggegangm werden kann.

Allgemeiner Anzeiger.

nzetpen,

-oJ^azhn.

7025 Einen Schloffergesellerr sucht I 7034 Ein Mädchen tagsüber zu einem Earl Hohmeyer. I Kinde gesucht. Teufelslustgärtchen 24. j

tnjedet £iöße, Q^o/ntfiaz/ ttnd (Stuss/aftunp sowta t/t'a dazu ^aasenden

wtd und oAhe

Jiir Biertrinker!

Von heute ab im Anstich, stet« frisch und süffig

tozisliiiiier-llriiii

bei Eduard. Riemer,

Restauration zur Seltershöbe, Frankfurterstraße 69,

________ san den neuen Kkiniksbauten). 7021

Donnerstaa und Freitag dieser Woche bleibt unser Geschästsloeal hoher Feiertage wegen geschlossen. 7023 Alexander Salomon & Co.

Von Mittwoch Abend « Ubr bis Freitag^Äbend bleibt hoher Feiertage halber mein Geschäft ge- schloffen. 7046

J. M. Schulhof.