Bletschrot 7,0 Kilo v4L 0.50 JL 3.50 um JL 0.70 oder 25pEt
Emailschrot 1,4 Kilo JL 2.— JL 2.80
Gewicht per Liter Detailpreis per Kilo . Demnach Detailpreis per Liter . Demnach ist theuercr per Liter
Beilage zu Nr. 30 »es .Achmer flnyiger"
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pJtlen, immerhin wird man dergleichen Zeugnisse nur voll hoher Besrieorgung regrssrirm dürfen, wo e« mehr und mehr den Anschein gewinn!, all »v Europa, bei aller an den Tag gelegten Abneigung gegen kriegerische Berwicklungm, mit orientalischem Fatalismus dar vermeinilich Unabwendbare „ff” lasse. Wenn aber dar Eingang» genannt- englische Blatt er
m»6 en3UI!le und der weise Staatsmann, welche ihr,r et£n' roa^enb ber letzten 17 Jahre unzählige Beweise
ihrer sriedlich-n Gesinnung gegeben haben, und unmittelbar hernach auf die Rothwendigkeit übergeht, in der Deutschland sich befindet, sein Eigenthum nach Ät?r e,"' nJlt ungezählten Opfern an Blut und Geld verthetdigcn zu müssen, so liegt in dieser einfachen Nebeneinandersteltung eine Kritik der inler. XÄä °on solch' überzeugender B-redtsamkeit, daß jede» commeniireade ^ach dem „Daily Telegraph" Vars jede Vermehrung oer Mititürmache DeutA.ands von den übrigen Mächten Europa» mit Siche:" W al« eine weitere allgemeine Friedenibürgschast betrachtet werden. Luch diese «nficht wollen mir bereitwilligst acceptiren, obwohl wir uns nicht verhehlen, daß ?*eJ.e ^"!"lckelung der positiven Hilfsquellen jeder, also auch der deutschen, Nation lchließlich in den realen Verhältnissen ihre natürliche Grenze findet, über welche tu m einem gegebenen Zeitpunkte nicht hinau« kann. Die vom „Daily Telegr" all solch- betrachtete Quelle der Frieden,bürgschaflen rst mirhin k-ineLw-a» unversieglich; auch für das inoffenfivsie 23jIF kommt am Ende der Augenblick wo es an sein eigenes Seelenheil denken, und wenn auch mit äußerstem Widers ; JSr": o” Frieden Europas für sich selber sorgen (affen muß. Sollte bas ^on^n,cr ^rQtt mtt ^wer Bewunderung unserer patriotischen Bereit' Willigkeit zur Uebcrnahme neuer schwerer Lasten die Meinung verbinden, daß w.r nur aus rein platonischer Friedensliebe so handeln, so macht es uns ein iu »eit gehender Compliment. Wir wissen genau, welche Gefahren und von welchen Setten sie uns drohen, und bringen die Opfer, die wir reueröinpa uns auf* erlegen müssen, für uns selber und für Niemanden sonst. Hält der Anblick des mässe kriegögerüstkten deurschen Volkes die Gegner des Friedens in bell* »amem Refpect, um so beffer; wenn aber nicht — was ein gütiges Geschick verhüten wolle — so lebt Deutschland der zuversichtlichen Hoffnung, daß es in seiner zeitgemäß verstärkten Heerermacht, statt einer alsdann hinfällig ge nor* Denen Bürgschaft des Friedens, die desto untrüglichere Bürgschaft des Sllaes vesttzen werde.
StäiZÄ i WÄÄÄtt r« deutschen Wehr^rlage den Lettern der deutschen Politik, also dem Kaiser Wi!- nebmiQ?U§^als8:(5trt§ a^un)artcn' vorzugehen. Es wird jedoch vor behatten^ nach Ge^ Helm und dem RetchLkanzler Fürsten Bismarck, ni Shell werden läkt fant lmrtr ’ "^migung bed üorheaenben (Sp^ntnwrfd ... l-L-Z vJ. .9.air.cn' na9
hotlPntthp« — ■ __- r? . v , D / ( JJ 5
o . Di- Mittheilimg, daß Fürst Bismarck die Abficht hat, bei ber zweiten ~e/ru"8 b=d Wchrgkfetz-s , die übrigen» nicht mehr in dieser Woche ftatlRnoeu « ’ <**$« llb-r die politische Lage zu äußern, wird uv« ncuerdiog« von guter Seite bestätigt. Personen, bie in den letzten Tagen den Reich-kanzler sprachen
" b™ ®'^ra<f gewannen, daß er bie Lage wesentlich friedlicher auffißk, bi£< im «llz-meinen und namentlich in einem Theil ter Presse »er Fall ist Die unzweifelhafte Fliedenrliebe der drei Monarchen, die nur durch urverber. 0-l.*nn ^igmsse durchkreuzt werden könnte, scheint dem N-ichzkaniier r>a« k6 h^e«M die Beurlheilung der Lage zu sein, wozu noch kommt,
daß bte Löiung ber bulganichen Frage burchaur nicht dringend erscheint, son- Lern lange hinaus offengehalten werden kann. Die gegenwärtm'
,fi einer kriegerischen P litik nicht verdächtig, und bte ES? Te? 6 .ae 8r?n,ofen für ihr- neuen Gewehre noch kein zuverlässige« Pulver haben, ist nicht zu unterschätzen. Die „Nordd. Allg. Ztg " meint ru ^Dement, de« „Journal de St. Pöterrbourg" bezüglich tr neuen prosec- L^enh, än‘^be in Pari« und de« Zwischenfall« in Bukarest: ,,E« }*„ b7 a“etBin«« Desaveur von mehr unterzeordneter Bedeutung; immerhin taffen sie ein g-w'ffes Bestreben erkennen, vorerst wenigsten« eine weitere Verdunkelung der Situation hintanzuhalten."
Die neue Anleihevorlage
. ©erlitt 31. Januar.
h hiP litti A UMa ä CM _ I _ ' < r - • ( zugegangenen Gesetzentwurf,
M tautet: *U,n°bn,t tlncr Anleihe für Zwecke der Vnroaitun, de? SiD
nn[),n Weife sich die Einfügung der fortdauernden und einmatiaen Au«-
gaben n den EtatSentwur, für 1888-89 gestalten würde, ist in der änlaae
8yggsSS2rs ficht nrnnn ^^oingte Abweichung von den in dem Etatsentwurf für 1888—89 in Aus- «'ö «v SS
WWWihftaB sus vssfffu, s r ^ur.t ^000 Ersatzreservisten in Aussicht genommen Tie trerhurrfi hA
J. ÄJäi Sü ÄJS'5
?a.ncnben Ermittel nichr in A,"piuw genon,n7n^i?h eine Erhöhung der
Emailschrot.
dier jnh unferer etabt ^t eine ausfallend große Anzahl von Handlungen mit Flaschen- ffl LmLLn ^an,henl3en derielben wird offenbar in Unkenutniß der gesetzlichen md,‘ ,d,Ü!ien mürbe- eine R-intgun« der Naschen
, ... ,®“S Reichögefetz oom 25. Juni d. I. betreffend den Verkehr mit blei- und rink- „alttgen Gege..standen bedroht u. A. auch den mit Strafe (Geldstrafen bis iu 150 < SWüte 4" jur aufbetDabrung von Getränken Gefäße verwendet? in wc?chm I sich Jiuafianbe von bleihaltigem Schl ote befinben.
aßer gesehllchern Wege ber noch immer herrschten Unsitte, Flaschen
"ÖIci'(?rot reinigen, eulgegengetrelen werden. So o,tauch schon darauf m Sufi0”1 9CmadlL^muroe, welch' große Ätachtheile für die Gesundheil ent ft eben wenn babur»4Cbaü1\oIl^^nid1ClrQnrC aufb,<™^rt ?"den, Bleischrote zuruckbleiben, ja schon fi f flaschen nur mit den giftigen Bleischroten gereinigt wurden so
Hept man doch noch vlchach und nicht nur in Hausballungen sondern auch in ernfarw rteUcreien jinn peinigen ber Wein- und Bierflaschen Bleischrot verwenden. 8 8
C^0C5.Un0c t)aV ^ld,rtT?roar darum zu kümmern, ob die Reiniauna au^ ondere Weise geschehen könne, sie geht einfach von ber Ttntt- nnrff E Verwendung von Bleilchrot zu dem erwähnten Zwecke Bleiveraisluna
nach sich ziehen könne und datz solche schon mehrfach nachgewiesei?wurde und verbietet ^^rnere Lerwendung von Bleilchrot unter Androhung von Strasin^ eS^ JnW WMhthfS «.r Ia^b' altller£c' zweckmäßigere und die Gesundheit nicht gefährdende Methoden zur Erreichung des fraglichen Zweckes zu erfinden. 6 1 9 °tn0C
h,rt, k,Hah C ^tltc ?-ar5? .^Sor auc^ fd?°n seither bekannt und bas oerhältnißmädia n Spulketten. Ketten aus Metall, welche in die Flasche aebrack?
mit Wasser geschüttelt würben, allein diese Ketten hatten verschiedene Nacktbeike' Einmal den, daß sie bald rosteten und bann den, daß sich bie Ketten in den Flasche» ost zusammenballten und dann nicht mehr aus dem engen Hals helauszubringen^waren man nMrthk el. -um Flaschenreinigen hatte man seither nicht, wenn
man nicht bk @ äferburfte als etn solches ansehen will. Allein bie weichen Bortten bewirkten nicht die kräftige Reibung, die bei stark beschmutzten Flaschen nölhig ist. <miinA^n nc,uc^5r bringt die Firma Th. Kommerell, Email-Industrie in München, unter dem Namen Emailschrot ein Mittel in den Handel aus welches wk unsere Leser besonders aufmerksam machen wollen. ' 1 M roir
drospect der genannten Firma führt aus, daß das weiche Blei bei ber ...iS« Or,™S"s 5JS“ M *4"‘“ ”* 1W1 -I ta
nu?^br^f Emailschrot besteht aus kleinen porzellanartigen Kügelchen, welche nicht nur sehr hart, sonbern auch frei von allen gesunbheitsgefährdenben Beimenaen find Die rauhe Oberfläche bes Emailschrotes bewirkt, ohne das Glas zu ritzen eine febr
-?/durch selbst stark verunreinigte Flaschen viel rascher all mtt Bleischrot oder Spulketten von allem Schmutz befreit werden können.
tl.ix.-an oer Regel genügt es, wenn bie mit einem Theil Emailschrot unb imet 2'5”! bi8J“r bWe gefüllten Flaschen stark geschüttelt werden- in Fällen wo ber Zweck mit kaltem oder warmem Wasser nicht erreicht werden sollte kann man Tm&Xi ÜUd) ^d°. Lauge oder irgend eine lösende Subftanz verwenden da Emailschrot weder von Sauren noch Alkalien angegriffen wird ‘
ri Der billige Preis des Emailschrots (V- Pfd. franco 60 H 1 fifh x i nb ühJ ?iie(SI'ft*Kffun(?1’sber' ,elbfl ber klktnstcn Famiiik, unb da sich bust-ld-w-d!r „bll( 2 |0"f ,?Cm 33ct?nb/n °u«g°fcht ist, fo macht sich ba§ Emast chrv, stldst
Zur Vergleichung ber Preise b-s Emailschrotes mit Bleischrot:
d-" denkenden Kressen uns-rer^Velk-« nicht«,' was" fi/richl'schön'vorhe'^gewußt I NnönLSlK?
Wtteu, immerhin wird man dernteichen « In' ÜMSJEU» I gSffla'&WS«
öntmurf des Gesetzes betr. Aenderungen der Wehrpflicht (Begründung zu S 36 Ab?^ ZrfÄ r f ?2'650 ?ur Erhöhung der Bureaufonds der Bezttks Eornmandos owl HnVr hH run^0 wegsallenden Betrag von JL 234,320 für Miethe zur vor läufigen LÄ^tngung der neu hinzukommenden Bestände. Außerdem wurde^n Buaana >» ?UrS Aenr ®c?flrf zu einmaligen Ausgaben bedingte Mehraufwand
anfe^ag iftUnS ^chsschuld, welche für den Etat 1888-89 auf jl 2,800,000 ver-
BermischteS.
. < Januar. Durch ihren Ehemann erschossen wurde gestern Abend
5U^1,trn6e Nr- 5 die 37 Jahre alte Ehefrau d.s früheren Leder
Ä SJ Kt0} Nestaurateurs Knuth, Marie, geb. Iaeck, aus Beilin gebürtig. Die unh inQ%ol0c wiederholter Mißhandlungen von ihrem Ehemanne getrennt
3 Xre^en^nü^m.^ s" Wohnung einer Frau Heyse, Albiechlstraße Nr. 5, ' c t^cn AUnbcrn zusammengekommen. Dort erschien plötzlich Knuth und nachdem cr seine Frau vergeblich aufgefordert hatte, zu ihm zurückzukehren, feuerte er au| e nem Revolver sechs Schüsse auf sie ab, welche sämmtlich ihr Ziel trafen Der IDUtl^c D0” der herbeigerufenen Polizei auf der Treppe verhaftet. Die Frau verstarb auf dem Transport nach dem Krankenhause. K. gab bei seiner Vernehmuna wi7 bia/ei4e5\ÖrflU nUr "Drecke" wollen. Das Ehepaar hatte 5 Kinder im Alter
Der dem Reichstag unterm 9. December 1887 zur verfassunatzmäßiaen 91^*1116- ÄtDbi2CÄ Gesetzes, betreffend «eÄJJn
""^-^"gsmacht beträchtlich zu vermehren. Durch ßebotöb^6Pnnhmp?r 6 ®crbe"' blc alteren Mannschaften als künftiges zweites Auft gebot der Landwehr schneller zusammenzuziehen, um von Anbeginn des Krieaes alle 4^ra c ^rrl,bctbi0un9 ber Grenzen verwenden zu können. Damit aber liefe Steigerung der persönlichen Kräfte wirksam weide, müssen dieselben krieEü^tia erß^iifnt und ausgerüstet werden. Dies erheischen ebensowohl die militärischen \\v Kressen, wie volkswirthschastliche und Menschlichkeitsrücksichten. Truppen welcher? es tM k1 JUr Kriege fuhrung Nothwendigen mangelt, leisten wenig und leiden viel °ie tiefer das Kriegssufgebot in alle bürgerlichen Verhältnisse cingreift, je mehr^Familien- Inhr>JRnff b?m !!b». troffen werden, um so dringender ist es Pflicht, sie mit Wehr ui t Kleidung und Feldausrüstung aufs Beste zu versorgen Die 8eit £erhaifnK?,rbfIC Un0Cn öur Abwehr eintretender Kriegsgefahr ist uns imter heutigen !!en/napp zugemessen. Sie reicht nicht aus, um Kriegsmaterial in nennens wertbem Umfange ju beschaffen. Wir haben mit der Wahrscheinlichst zu rech im läl w !!!a- ®}od>tnafonCtr,r0hlem ^biiir,rhUn8/b(eM‘ di-F-'M-ligkeittn beginn-,kun» ein fbin,? Tk r k ’p €r entscheidende Zu ammenftotz der Massen erfolgt Nur Ä Kriegsbedarfs kann in her Zwischenzeit durch Kvuf oder durch
?nqbte des Kriegsleistungsgesetzes im Lande beschafft und rechtzeitig
fcerunacn in be,ö,b,rt w-rd-n, zumal bie Ei,enbohn-n du?» Trupp-nb-," -
wrmni.unn :11^ r °enommen ftnb- Alles übrige Material, dessen die Militär- . rStSa n,h5r? fri^dbe,ctten Ausstellung des Heeres bedarf muß im Frieden vor- fcefA aflffen^ a r? Jür, bie geplante Heeresverstärkung ebensoweit neu zu
nfnm,n Cr Deckung in bereits vorhandenen Beständen findet Die letzteren irgend brauchbar und verfügbar sind, auch zur Ausstatt^ Mater"albestände^ d^ie Iudet werden zumal jede weitere Vermehrung de?
oK Verwaltungsorgane wie die Truppen neu belastet Die Beschaff- k-btag, wknu si-Äi Xmaeflhnla,»‘?1 di- S-Planlk V-rftärkuug ber Kriegsmacht f„a etoefinrnntln, *,,a??tbem.2itriy tn t(|reJ, DoUcn Tragweite roh flam werben fWiinn Raffufi l18?1rocId,c unter Hinzurechnung der Kosten für Her- fnr fürnmS ßh Unterbringungsiäume nach der Anlage zu $ 1 des Gesetzentwurfs fwr fümmtliche Kontingente auf 278,335,562 stellt. Diese Summe durch eine Er- -
Davoel «»d Berke»»
a M ourg, 1. Februar. Rother Weizen pro Malters 14 90, weißer Weizen > । ÄaSlToO $ M * 000. Hafer 0.00, Erbsen^ W


