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Vermischtes.
i Fuchsstute „Vanburn girl". Herr L. Raymer fuhr den Sieger.
Zu 8. Diejenigen Kadetten, welche die Unter-Prima mit Erfolg absolvirt haben — ,&l--
nnrh h»m x». m— <- — ■- *-<. - ? “w,uwu* *'uuvn' j VON Freunden des Sports)
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bes Vereins und von solchen zn fahren. Der Sieger im Begrüßungsrennen erhalt 25 Meter
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. „ derlin, 30. Mai. In Abänderung der Festsetzungen unter 4, 5, 6, 7 und 8
bcr (Sflbtne^orDrc Dom 18 Januar 1877, betreffend Organisation und Lehrplan des Kadettencorps, ist durch Allerhöchste Cabinetsordre vom 6. Mat Folgendes bestimmt' - , au 4- Alljährlich im Frühjahre sind diejenigen Kadetten, welche die Ober- Sekund^zur Zufriedenheit absolvirt haben, sämmtlich zur Portepösähnrichsprüfung
, , Q- ^7 SWöt* H^te war der zweite Tag des vom Verein zur
Hebung der Pferdezucht veranstalteten Trab-Hürden- und Jagdrennen. Es fanden 6 Nennen statt, die manche Ueberraschung brachten. Der Verlauf war folgender:
vereine unb Jagdgesell,chasten ganz ausgiebig gesorgt, und zuletzt machten auch die vielen schonen Gasthofe ganz energische Fortschritte, um die die nordöstlrche Steiermark betretenden Gaste nicht nur mit guter Küche und Wiener und Grazer Bieren sondern auch mit guten Belten bet Preisen aus der guten alten Zett würdig zu empfangen Und em gar treuherziges Volk von kerndeutschem Stamme wohnt m der steirischen @f?8marL0Qrr üUJC Hluterlandler haben das feurige Dampfroß iroch nicht schnauben gesehen. Aberglaube und Einfalt haben noch vielfach die Herrichast, und noch blickt das Landvolk mit Miß rauen auf alles Fremde; aber unter deni Kittel des Bauers schlagt em biederes, ehrliches Herz, was sich leicht erschließen läßt, wenn man sich nur die Muhe nimmt, zu ihm zu lprechen, und das Bergland der Jackler um die Ftsch- bacher Aloen war ia der Quellenboden, woraus der gemüthstiefe Dichter des steirischen Volkes, ^^^bttenfeier Rosegger, seine unvergleichlichen Schilderungen und Charakler- gestalten des steirischen Volkslebens geschöpft hat.
, . q;'2Bcr lomit mühelos eine herrliche Natur genießen und in voller Waldesruh' se ne Nerven starken will, wer sich aus der fiebernden Hast der Großstadt hinausstüchten will auf sonnige Hohen und in lauschige Bergwinkei zu Menschen mit unverfälschten Sitten, und wer endlich einmal eine Sommerfrische sucht, wo man gut und billig leben und dabei alle Vorzüge des Landlebens im reichsten Maße genießen kann, der Steiermark^^"^^ unb komme in die steirische Ostmark, dem Garten der grünen
. P , Zu 5. Diejenigen unter ihnen, welche das 17. Lebensjahr vor dem 1. April des lautenden Jahres vollenden und die für den Militärdienst erforderliche körperliche Entwickelung bestyen, werden, sofern sie die Portepöfähnrichsprüfung bestehen, zur Ver- .^e<n^r?lCCua 8 cbQrA^rPirte ^PortepSfähnrtche vorgeschlagen oder behufs unmittelbarer Vorbereitung zur Ofstciersprutung nach Maßgabe der hierfür gegenwärtig bestehenden Grundsätze in die Selekta des Kadettencorps versetzt. ° ° 0
s ? Zu 6. Diejenigen in der PortepSfähnrichsprüfung bestandenen Kadetten, welche ^^chnebene Alter und die entsprechende körperliche Entwickelung noch nicht erreicht haben, werden in dre Unter-Prima des Kadetlencorps versetzt
iÄuf ™^nfd,Aer Angehörigen dürfen auch solche der unter 5 genannten Kadetten der Unter-Pr ma überwiesen werden, welche sich gut geführt haben und nach ihrer Beanlagung Aussicht bieten, dem Unterricht in der Pnma mit Nutzen folgen zu rönnen. °
----J-V — v • | HIV V AD VLUC UchIcLOCl von denen 4 laufen Es siegt glänzend Hch. Horstmann's 5jähr. russ. br. Hengst „Nabrasch- mk , gefahren vom Besitzer; zweites ist Franz Stein's russ. br. Stute „Anna", ebenfalls vom Besitzer gefahren. Der Sieger hatte vom Anfang bis zum Schluß die Führung.
zur Anstellung in der Armee — und zwar je nach ihrer Gesammtführung - u^.patentirte oder charaktertsirte Portepchähnrichs vorzuschlagen, oder behufs demnachstiger Zulassung zur Adtturtentenprüfung in die Ober-Prima zu versetzen.
In besonderen Ausnahmefällen können sie auch in die Selekta versetzt werden.
Berlin, 31. Mai. Der Erlaß des Ministers v. Lucius über Schonung des lauttt -“ Deutschland und Oesterreich aufgetretenen asiatischen Steppenhuhns
Nack vielfachen Beobachtungen hat sick in diesem Jahre das asiatische Steppen- Hubn 87rrb»pte8 m größerer Anzahl in Deutschland, besonders Nord-
,ge\u0tn ^"^ttilch emes von der Allgemeinen Deutschen Ornithologischen Gesellschaft zu Merlin an alle Jagdbesitzer, Jagd- und Vogelschutzoeretne gerichteten, um Schonung, sowre Mittheilung von Beobachtungen über Lebensweise, Verbreitung ?c des Steppenhuhns bittenden Ausrufs liegt in der Lebensweise desselben die Möglichkeit begründet, eSin Deutschland heimisch zu machen und damit eine neue schätzbare Flua- U'lldar emzuburgern, sofern ihm, namentlich während der ersten Jahre, ein ausgedehnter Schutz zu Therl wird.^ Die königliche Regierung weise ich daher an, zu veranlassen, datz dem asiatischen Steppenhuhn, soweit es sich auf forstfiskalischem Jagd- terram des dortigen Bezirks ze.gen sollte, bis auf Weiteres vollständige Schonung zu Thetl wnd. Auch wolle dieselbe dahin wirken, daß diese Schonung thunltchst auch auf den sonstigen Jagdgebieten gehandhabt werde.
finb je nod) dem Wunsche der Angehörigen, bezw. je nachdem sie das unter 5 vor- «eichrlebene Alter und die entsprechende körperliche Entwickelung erreicht haben,
2. Alexander-Rennen. Trabfahren im Sulky. Preis '600 JL davon inna m dem Ersten, 400 JL dem Zweiten und 200 JL dem dritten Vürfiferbe Z Ä** Gewicht des Fahrers 75 Ko. Distance 4000 Meter. Einsatz 140 JL Reuaeld^^' D>e 3 gemeldeten Pferde traten in Concurrenz. Gestüt Mariahall's amerikanZcker Rav^ W-ll-ch „spat D-mps-p", gefahren ton b-rrn L. Raym« si/gt7 leät 7b« Mr^°ka-7z irische braune Stute „Polly", die Doppelsiegerin v->m Sonntag Öeftüt äliariaball^ nm,ri® E'cher br. Wallach „Bob Johnson" war dritter. „Pat Lmo i-" t a e^b-ut-^n> brillant, zur großen Il-berraschung der Wettenden, die meist auf Polln" a-s tzt hatten ?o daß am Totalisator für 10 JL 90 JL ausgezahlt wurden. ’ * 9 9 1 6t 9 . ersohnungs - Handicap (Stichrennen). Trabfahren im Sulky Preis 900^L
davon 600 JL dem Ersten, 200 JL dem Zweiten, 100 JL dem Drsttkn Fü/V erde fianber, welche m öffentlichen Rennen den Kilometer nicht schneller als 1 38 gelaufen sind Swger, wer 2 aus 3 Stichrennen gewinnt. Gewicht des Fahrers 75 Ko annn '
Einsatz 80 JL, halb Reugeld. Es betheiliqen fiA 4 ^erbe ^tance ^eter.
^".v. «Enths ametit bo. Stute’
ge^ bei diesem Nennen als erstes durch's Ziel. Gefahren wurde das Pferd von verrn I. Raymer. Zweites: Mr. Wade's englische br. Stute „Primetz Louise"
Herrn Harrop. Drittes: Franz Steins amerik. br. Stute „Amerika". ,MiMie Franklm^ blieb auch beim 2. Stechen erstes, so daß das 3. Stechen in Wegfall kam 6
4 Großes Hürdenrennen. Preis 1000 JL (gegeben vom Rheinischen Renn- verein), hiervon 800 JL. dem Ersten, 200 JL dem Zweiten, ßerrenreiten ?ür hh ^cr Einsatz 20 JL p. o. p. Gewicht 3jähr. 62 Ko., 4jähr 72 Ko 5jghr 75 on
WOO ^en 2,/« K° ertaubt, für jede' 1887 unb ^888XXe
1000 1 Ko extra. Distance ca. 2000 Meter. Die Einsätze und Reugelder werben
zwischen dem Zweiten und Dritten getheilt. Von 10 gemeldeten Pferden laufen nur 5 Freiherr von Lppenhelm aus )einer schwarzbraunen Stute „Egerie" passirt zuerst das Qiel Cj wurde indeß Protest erhoben und vom Schiedsgericht dahin enffchieden, daß Egäi"" zu distanciren Herrn W. Kappes brauner Hengst „Fürst", geritten von Lieutenant^Frei, Herrn von Schenck, zum Sieger und Lt. Rolle's brauner Wallach „Landseer" geritten von Lieutenant Suermondt, als zweites zu erklären sei. Herr y Suermnnhi
. braune Stute „Waldin«" ritt, stürzte, nahm aber feinen erheblichen Schaden Wie wei^a j ßnAnna^ Totalisator für „Fürst" emgetreten war, bewies der Umstand, daß für 10 JL 663 ausgezahlt wurden, für bie ©eiomner gewiß eine angenehme Ueberraschung.
. ^outsa-Rennen. Trabfahien im Sulky. Preis 900 il hnnnn nnn u 2°? Zeiten, 100 JL dem Dritten. Für Pferde aller Lände?
: K r JDif,a2ce 2(XX? Meter. Einsatz 80 Ä, Reugeld^O^
Fuchsbengst Blue Belle" nahm gUi^ di?'Führung und"blüb"auch°S?eg^^^
Kemmerich's unentbehrliches*N;ibrmittcl für Magenkranke, _______ Schwache u.Genesende. Von Acrzten verordnet.
“ Aus Greifswald, 27. Mai, wird der „Frkf. Ztg." geschrieben: Eine für ^.Ostsee ganz uberrasckende Naturerscheinung ist in der Woche vor Pfingsten von Fifchein auf den. Inseln Darß und Hiddensote bet Rügen beobachtet worden, nämlich eine Fluthwelle. Am Morgen des 17. ds. gegen 3 Uhr hörten die auf der letztgenannten Zusel wohnenden Fischer plotzlick ein fernes Brausen und bemerkten, daß zwei große Wellen sich in der Richtung von N.-W. her auf die Insel zu bewegten. Der Wind war zur angegebenen Zeit ziemlich still und auch kein andeter Seegang im 28a ser bemerkbar. Naher unb näher kamen die Wellen, dratten sich dann aus d m stachen Strand und gingen bis hoch an^die etwa M Schritt entfernten Dünen hinauf, etn.stnc mers/nb au6ftcd,cn ln b-r°tt lagen mit sich führend und auf bie Dünl roerfenb. Die Äugen,-ugen meinen, daß, im Falle sie bereits draußen auf See sich befunden hatten, sie unrettbar nertoren gewefen wären. Auf die zwei ersten Wellen folg e noch eme dritte aber bedeutend kleinere und gleich darauf war das Wusier so ruhig wie vorher. Da diese Erscheinung in der fraglichen Gegend wohl kaum auf vulkantfche Urfachen zuruckzutuhren ist, io dürfte die Annahme nicht uiigerechtfertiat erichetnen, daß im Meeresboden an einer Stelle vtötztich Senkungen Jon ue cächt- Ucbet£m Um,a»ge stattgefunden haben, die dann die Wallung der Über ihnen lieg n^en Wasiermaisen zur Folge gehabt Haden. - An demfelbeu Tage ist übrigens in Swine
. . ..... ---------, ,VU1 munde eine rnicressunte Luftspiegelung wahrgenommcn worden. In großer Deutlichkeit
8^n"brr-nnen Herrenfahren im Buggy. (Einspännig.) Handikap. Ehren- ? L^geite sich rn den höheren Luftsch.chten die hinterpommersche Küste wieder befonders La h 8”e,ten' Iur Pferde im Besitz und Dienstgebrauch von Mitgliedern au» Z'nnowitz Nachdem die Fata Morgana etwa eine halbe Swndc
des Rerems ».h . .« k-h— ......L.,uu .3 i,[ltC , gedauert hatte, trat an Stelle der vorherigen Stille ein leichter Luftzug • Mber unb S
'■, T'stance 2000 Meter. Einsatz M. 30 p. o. p. Es sind 6 Pferde gemeldet ftic« das Luftbild, bis es dann langfam verfloß. k z g, h h r und hoher
laufen. ftenf nfätiiPtih (Srfi «... r._ r. , , - • ---- --
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b. Schleppiagd-Rennen. Ehrenpreiie dem Ersten und Zweiten taeaeben reunden des Sports) o-rrenretten. Für Pferde aller Länder, welche in leM-r Saison mindestens zweimal hinter der Darmstädter Schlepp - Meute aeaanaen llvb Handicap. Einsatz 30 Reugeld IO JL. Dsitance 3000 Meter. Di- Einsätze ^und Sieugelber werden zu % dem Ersten und </3 dem Zweiten, «on 6 genieldetcn Merden laufen 3. I) Lt. Suermondts F. St. „Aebtissin II", geritten vom Besitze, 2) Herrn ; ,C.n 6 bbr- „Constable", geritten von Lt. von Kaufmann Eom«-
l !°ble scheute oor zwei Hindernissen und blieb in Folge dessen ein großes Stück zurück ! °b-r zum Schlüsse noch so oortresflich auf, daß „Aebtissin II“ nur mii keinem ! §?y ,pru!,8 ftegte Herrn O. Keßler's namenlose Halbblutstute blieb nach der -rRm ; Halsle gleich io bedeutend zuruck, daß sie das Rennen aufgab. "
; .. c. war prächtig, das richtige Rennwetter. Der Besuch ließ viel m
j. wünschen übrig. 1 w Cö Dlcl a«
Monlsfl, dm 4. Juni I. J,
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Gießen, den 30. Mai 1888.
Großh. Ortsgericht Gießen. I. V. d- V-:
Vogt, Ortsgerichtsmann. [4548 ;
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