Ber die Interessen der Armee berührenden Fragen der Landespferdezucht, arbeitete darauf mit Wtlmvwskt und ertheilte dem Fürsten Putbus Audienz. Nachmittags machte der Kaiser eine Spazierfahrt; heute Abend ist eine kleine Thee-Geselschaft, morgen größere Soträe, wozu 400 Personen geladen sind.
— Ein Bulletin aus San Remo vom 1. Februar, Morgens 10V» Uhr, unterzeichnet ton Mackenzie, Schrader. Krause und Hooell, besagt: Es besteht jetzt bei dem Kronprinzen eine beschränkte Verdickung des vorderen Theiles der rechten Kchlkopfhälfte, dagegen verminderte sich durch Abstoßung einer abgestorbenen Partie die Schwellung der linken Seite. Das Allgemeinbefinden ist normal.
»etlitt, 1. Februar. Abgeordnetenhaus. Der Etat der directen Steuern wurde in zweiter Lesung unverändert genehmigt. Im Laufe der Debatte wurde von Rauchhaupt, Enaeccerus, Zedlitz eine Beseitigung der Uebelstände der directen Steuern^ resp, eine Steuerreform mittelst einer Novelle angeregt, und die Einführung der Selbst- etnschätzung empfohlen. Rickert hält eine Steuerreform aus der Initiative des Hauses heraus für unmöglich. Bei Berathung des Berg- und Hüttenetats erklärte Minister Maybach auf die Klagen über die Nothlage der Montanindustrie, er plane nicht nur eine Erleichterung, sondern eine gänzliche Beseitigung der Bergwerksabgaben; anch auf de« Gebiete der Tartfermäßigungen seien Vorarbeiten zwecks weiterer Erleichterungen für die Landwirthschaft und Industrie im Gefolge. — Fortsetzung Samstag.
Speyer, 1. Februar. Wegen starken Eisganges wurde die Eisenbahnschiffbrücke heute abgefahren. _ , ,
Budapest, 1. Februar. Wegen Schneewehen wurde der Verkehr auf de» Bahnstrecken BudaPest-Kantsza, Wetßendurg-Reuszoeny, Zakony-Dombooar-Battaszek und Graßwardein-Mthalyfaloa eingestellt.
Pari-, 1. Februar. Die „Agence Havas" meldet aus Konstantinopel, eine Mittheilung des Gouverneurs von Damaskus besage, das jüngst arretirte Individuum sei wegen 14 Verbrechen angeklagt und die Verhaftung außerhalb, nicht innerhalb des französischen Eonsulats erfolgt. Die französische Regierung habe in Uebcretnsttmmung mit der Pforte einen Eommissar ernannt, der mit dem ottomanischen Eommissar genau den Thatbestand festzustellen habe. Die Enquete solle sich auch mit der Lage der Algerier in Syrien beschäftigen und werde somit einen allgemeinen Charakter tragen, »m für verschiedene Klagen, zu denen die französische Regierung öfters Anlaß hatte, Remedur zu schaffen. Frankreich ernannte als Eommissar den Botschaftsrath Jmbert in Konstantinopel, der augenblicklich in Paris weilt und sich bereits morgen in Mar- feille einschiffen wird. Die Enquete soll am 20. ds. beginnen.
Peter-vrer-, 1- Februar. Barclay wurde unter Belassung der Würde eines General-Adjutanten des Commandos des 1. Armeekorps enthoben und auf 11 Monate Beurlaubt.
Rem, 1. Februar. Der Papst empfing am Vormittag von dem Dubliner Erz- Bischof geführte 300 irländische Wallfahrer und erwiderte die Ansprache des Erzbischofs »it Ausdrücken des Lobes für Irland. Die Irländer würden gewiß ihren Glauben trotz aller Schwierigkeiten bewahren. Man müsse Alles der Vorsehung anhetmgeben; er seinerseits werde jederzeit für das Wohl Irlands und der Irländer cintreten. Der Papst weihte sodann die Kelle zum Gebrauch bet der heute stattfindenden Grundsteinlegung der irischen Rationalkirche.
« 9 r * i t 0.
Gieße«, 2. Februar. Gutem Vernehmen nach hat Herr Kanzler Professor Dr. Garcis einen ehrenvollen Ruf an die Königsberger Universität als Nachfolger des Geh. Raths Felix Dahn erhalten. Eine Berufung nach Marburg hat Herr Kanzler Garels vor einiger Zett abgelehnt. Vielleicht gelingt es auch diesmal wieder, den so bewährten Lehrer unserer Hvchschule zu erhalten.
— Bezugnehmend auf unsere Nachricht, betreffend Verkauf des Gasthauses zum „Prinz Carl" an Herrn Carl Hein, thetlt uns derselbe mit, daß seineHeimath nicht Gelnhausen, sondern Wächtersbach ist.
V Gießen, 2. Febr. (Schluß der Berichtes über den Proceß gegen Anna Pirchann.) Der Familie Pasch hat die Pirchann mit vielen der bet Docter gekauften Sachen ein Geschenk gemacht. Sie hat dieselben stets als eigene Arbeiten a»sgegeben und sich damit in ein möglichst vortheilhafles Licht zu setzen gesucht.
Die Zeugenvernehmung geht schnell von statten, nur die Vernehmung.des Zeugen Dockt nimmt längere Zeit in Anspruch.
Zuerst wird Frl. Lach mann vernommen.
Dieselbe bekundet bezüglich der ersten Begegnung der Angeklagten mit Kaufmann Docter, was schon vorher mitgclheilt wurde. Als Krankenpflegerin habe die Pirchann ihre Pflicht gethan, nur sei es in letzter Zeit unangenehm aufgefallen, daß sie getrunken habe. Von einem reichen Onkel hat die Beschuldigte auch der Zeugin gegenüber gesprochen. Sie hat den Namen dieses Onkels auch genannt; es sollte ein Rentner Tiemmrn in Hanau sein. Auch sonst hat sie nicht übel renommirt und u. a. erzählt, daß ihre zwei Schwestern bei der Gräfin Bathiany seien, ein Bruder sei Hauptmann, ein anderer Oberförster und was bergt Dinge mehr sind. Bezüglich des angeblichen Tiemann haben die Recherchen ergeben, daß derselbe schon vor mehreren Jahren in ziemlich ungünstigen Verhältnissen gestorben ist.
Zeuge Docter bestätigt im Wesentlichen das schon Gesagte. Er will der Angeklagten zunächst einen Credit von ca. 200 JL auf ihre Stellung als Krankenpflegerin hin gewährt haben. Nachher habe er ihr weiter creditirt, weil sie nicht nur von dem reichen Onkel erzählt, der ihr Gelder zur Errichtung einer Prioatkltntk geben sollte, sondern sich auch als die Verlobte des Dr. Gans gerirt, von Zinsbezügen und ähnlichen auf Wohlhabe»hett schließen lassenden Dingen geredet habe. Der Zeuge will um so weniger Veranlassung gehabt haben, mißtrauisch zu werden, als die P. ihn sogar mit dem Ankauf eines Hauses Zwecks Errichtung der fraglichen Privatklinik, beauftragt habe. Die ganze Einrichtung für jenes Institut habe er liefern sollen und mit Rücksicht auf das in Aussicht stehende gute Geschäft, habe er sich zu Manchem bereit gefunden, was er unter anderen Umständen nicht gethan haben würde. Auf Befragen des Vorsitzenden, ob es ihn denn nicht stutzig gemacht habe, daß die Beschuldigte so viel Herrenarttkel gekauft, erwidert der Zeuge, die Pirchann habe es stets verstanden, ihn durch neue Erzählungen und Prahlereien in Sicherheit einzuwiegen und sein Vertrauen zu ihr sei gewachsen statt zu fallen — bis sie bei dem erwähnten Hauskauf fortgesetzt ausweichende Antworten gegeben habe und der angekündigte „reiche Onkel" avsgeblteben sei. Der Vorsitzende meint, das ganze Gebühren der Angeklagten habe ihn eigentlich doch bedenklich machen müssen, worauf der Zeuge bemerkt, der Gedanke eines Betruges sei ihm bis zu dem bezeichneten Moment nicht gekommen. Docter bekundet mit Entschiedenheit, daß die Beklagte ihm gesagt, der reiche Onkel werde 10—15000 Thaler (nicht Mark wie die Pirchann heute angibt) ihr zur Verfügung stellen. Er bestreitet ebenso positiv, daß die Angeschuldigle ihm ihre Vermögenslosigkeit mitgetheilt und sofort erklärt habe, sie könne erst dann zahlen, wenn sie selbständig geworben sei. Auf Befragen bes Vorsitzenden sagt Zeuge aus, bk von ihm in Rechnung gebrachten Preise seien reelle, während er auf eine Frage bes Vertheibigers zugibt, seine Procevte zugeschlagen zu haben. Die Verlobung mit Dr. Gans hat die Pirchann, wie Docter zeugeneidltch aussagt, nicht scherzweise, sondern völlig ernsthaft erzählt. Der Betrag, um welchen Docter geschädigt ist, hat sich inzwischen beträchtlich verringert. Heute handelt es sich nur noch um etwa einen Verlust von 1700 M. Dr. Gans hat Docter die Deckung der Gesammtschuld der Pirchann versprochen, falls er veranlasse, daß dieselbe auf freien Fuß gesetzt werde. Da Docter dies nicht erreichen konnte, sind die Verhandlungen abgebrochen worden. Die Frage des Vertheibigers an den Zeugen, ob er intimere Beziehungen zu ber Angeklagten gehabt habe, beantwortet Docter entrüstet mit Nein.
Zeugin Frau Docter bestätigt die Aussagen ihres Mannes.
Zeuge Professor Riegel gibt der Beschuldigten in ihrer Eigenschaft als Krankenpflegerin ein gutes Zeugniß. Er hat nur -einmal wenige Sekunden mit ihr gesprochen und weiß daher sonst nichts auszusagen.
Zeuge Professor Pasch bekundet zunächst, daß die Pirchann infolge Empfehlung des Herrn Dr. Gans in sein Haus gekommen sei. Gans habe die Angeklagte sehr gelobt. Im Hause habe sie ihre Pflicht gethan, so daß man Klagen gegen sie nicht gehabt habe. Geprahlt habe sie auch in seinem Hause mit ihren vornehmen Verbindungen, auch gelegentlich wohl einmal von dem reichen Onkel gesprochen. Geld habe sie gehabt, denn nicht nur das Gehalt habe sie stehen lassen, sondern ihm auch einmal 100 jtL zum Aufbewahren gegeben. Auftrag, Maaren bei Docter für ihn oder seine Familie zu borgen, habe sie nie erhalten. Am meisten Jntereffe erweckte die Aussage
des Zeugen, daß die Pirchann, wenn sie in seinem Hause wegen der projectirtm Klinik befragt worden, stets erwidert habe, es sei kein wahres Wart daran.
Die Ehefrau Pasch bestätigt die Angaben ihres Ehemannes.
Zeuge Dr. Gans bekundet: Angeklagte habe ihm öfters von ihrem Verhältniß zu hochgestellten Persönlichkeiten erzählt, insbesondere auch, daß sie von Grillparzer, den sie bis zu seinem Tode gepflegt habe, einen Schreibtisch, in welchem sich dessen noch nicht herausgegebener literarischer Nachlaß befinde, als Andenken erhalten habe. Zur Herausgabe dieses literarischen Nachlasses sei sie nicht zu bewegen gewesen. Er habe die Angaben ber Angeklagten für Wahrheit gehalten, nur manchmal gebacht, es sei boch nicht fein, baß sie immer roteber hiervon erzähle. Die Angeklagte habe, wie er wohl sagen könne, mütterlich für ihn gesorgt; sie habe sein Gehalt verwaltet, ohne sich je einer Veruntreuung schulbig gemacht zu haben. In das geschtlberte Verhältniß z»r Angeklagten sei er insbesondere dadurch gekommen, baß biefe ihn als Mitbewohner unb Patient ber Lachmann'schen Klinik einmal eingerieben, jeboch aus Versehen mit Earbol, so daß er sich am Beine gehäutet habe. Mit dem später von Docter erhaltenen Darlehen verhalte es sich so: Angeklagte habe ihm erklärt, sie könne ihm aus eigenen Misteln ein solches gewähren, es sei einerlei, ob er das Geld erhalte ober ob e8 anderswo verzinslich angelegt sei. Bei Empfang des Geldes habe sie ihm einen Schuldschein vorgelegt, der von Pfarrer Rady habe geschrieben sein sollen. Er sei deshalb stutzig geworden, ob er nicht auf diese Art in die Hände der Jesuiten fallen werde, habe sich aber bann beruhigt, als er auf eingezogene Erkundigungen erfahren, daß Pfarrer Rady ein sehr würdiger Herr sei. Uebrigens habe er Pasch's von dieser Dar- lehnsnahme Kenntniß gegeben. Auf Befragen des Vertheibigers erklärt Zeuge, er habe, um der Sache aus dem Wege zu gehen, dem Docter versprochen, die Schuld ber Angeklagten zu berfen, wenn ersterer beren alsbalbige Freilassung erwirke. Da es aber bennoch Scanbal gegeben, bestehe keine Veranlassung mehr für ihn, die Schulb bei Docter zu becken. Der Angeklagten sei er jetzt noch in körperlicher Roth beizustehen bereit.
Die Staatsanwaltschaft beantragte nach ausführlichem Plaiboyer 1 Jahr und 6 Monate Gesängniß, ber Vertheibiger (Herr Assessor Metz als Substitut bes Herrn Dr. Gutfleisch) »ach einbrucksvoller Rebe Freisprechung, event. eine bebeutenb geringere Strafe. Das um 4 Ve Uhr verkündete Urtheil lautete: Wegen fortgesetzten Vergehens beS Betruges im Sinne des $ 263 bes Str.-G.-B. wird bie Angeklagte in eine Ge- fängnißftrafe von 1 Jahr 6 Monaten unter Aufrechnung eines Monats ber erlittene» Untersuchungshaft unb in bie Kosten des Verfahrens verurtheilt.
Damit hat Inna Pirchann, bie es verstauben hatte, viel von sich reben zu machen, in unserer Stabt ihre Rolle ausgespielt.
Uuiverfitäts Ebronik.
— Aus Bonn wirb berichtet, baß Professor Dr. Reinh. Kekul6 den an ihn ergangenen ehrenvollen Ruf nach Berlin abgelehnt hat.
— Wie man der „Allg. Ztg " mittheilt, ist Professor Dr. Alois Brandt an ber deutschen Universität Prag zum ordentlichen Professor ber englischen Philologie an ber Universität Göttingen ernannt worben unb tritt seine neue Stellung zu Ostern dieses Jahres an.
Leivzig, 30. Januar. Heute starb Wvlbemar Schmidt, Professor ber Theologie unb Prorector ber hiesigen Universität.
Gingesandt.
Gießen, 2. Februar.
Zum ersten Male unterwarf sich ber Radfahr-Verein ber Kritik eines größeren Theils des Publikums, indem er am vorigen Sonntag ein Winterfest in Stein's Garten abhielt. Die für bie geladenen und eingeführten Personen referoirten Plätze waren bis zum letzten besetzt. Nach ber Begrüßung durch einen rauschenden, dem Radfahr - Verein Gießen Seitens des Herrn MusikvirectorS Krausse gewidmete» Marsch, sprach der erste Schriftführer des Vereins einen gut verfaßten, vom Publikum enthusiastisch aufgenommenen Prolog. Hieran reihte sich dann ein von 12 Fahrern ausgeführter Galakorsv, der wahrhaft imposant wirkte. Gießens jüngste Zweiradfahrer, Mohl und Nassauer, waren als Postillone erschienen und eröffneten den Zug bet Blumenfee, welche auf geschmücktem Wagen thronte unb nach allen Setten ihre Gaben ausstreute. Während eines Concert-Walzers erschien ber eine Postillon allein auf ber Fahrfläche unb zeigte, baß bie kleinsten Curven zu fahren möglich sinb. Zwei Costüm- quadrillen, gefahren von 4 Herren, ließen an präciser Ausführung unb künstlerischem Werthe nichts zu wünschen übrig und erkenne», baß ein vorzüglicher Arrangeur die Sache eingepaukt hatte.
Der Glanzpunkt schien die nächste Pidce zu werden: ein Bauer erscheint mit qualmender Pfeife im Saale, findet ein Zweirad liegen unb sieht, wie von Zeit zu Zeit ei» Fahrer burch ben Saal huscht; er bekommt Lust, anfzusitzen; aller Anfang ist jeboch schwer und bis er bie Kunst glücklich begriffen zu haben schien, hatte er manchmal mit bem Erbboben Bekanntschaft geschlossen. Daß hierbei gelacht, viel gelacht würbe, ist selbstverständlich.
Immer Fesselnderes, immer Besseres «schien: Herr Hamel kam auf hohem Zweirad in ben Saal, hinter ihm ber leichtbefrackte Barbier. Während Hamel nun durch ben Saal fuhr, wurde er von dem Barbier, es war der gute Turner unb Fahrer Ruppel, im wahrhaften Sinne des Wortes rafirt. Stürmischer Beifall und Heiterkeit war ber Lohn. — Zwei Galaritter bekämpften sich gegenseitig mit Lanze», bis ber eine besiegt vom Rad herunter mußte.
Großartigen Effekt machten zwei Clowns mit ihrem Automaten; nachdem sich das Publikum von dem ersten Schrecken erholt hatte, wurde der Beifall ob der in- feenirten Täuschung um so größer. Ein verkleideter Fahrer wurde von den ClownS bis zur Musikbühne verfolgt, darauf kurzer Wortwechsel unb gleich barauf flog eine täuschend ähnliche Puppe in ben Saal. Die ClownS thun sehr erschreckt, jeboch vermittelst eines angewenbeten Aufziehers kommt Leben in die Puppe, b. h. sie hatte inzwischen eine neueste Wandlung vollzogen.
In das reichhaltige, mannigfaltige Programm wurden noch diverse Einlagen gemacht; ein aus Cassel erschienener Gast vollführte recht gute Exercitien mit seinem Rad — ein Lorbeerkranz war sein Lohn.
Damit war das Programm zu Ende unb ein glänzenber Ball hielt die Mitglieder bis zum Morgen in bester Stimmung zusammen.
Der Radfahr-Verein ging als Sieger aus ber Kritik hervor; wir können ihm nur wünschen, stets in biesem Bestreben zu wirken, dann wirb auch ein anbeier Lohn ihm bcmnächst zu Theil werben.
— So groß die Leiden, so einfach die Kur. Für Alle, bie in Folge sitzender Berufsthätigkeit an Unterleibsstörungen, bie unter bem Namen Hämorrhoiben allgemein bekannt unb die man irriger Weise als eine nothwenbige Erscheinung zu betrachten pflegt, leiben, ist sichere Hilfe nahe. Die rationelle Heilung unb Linderung dieses quälenden Hebels geschieht nur durch eine auslösenbe unb milb abführende Kur, unb biefe wirb in ben Sodener Mineral-Pastillen geboten, bereu unerreichbar heilkräftiger Gehalt bas liebel erfolgreich bekämpft. Wer wirklich Linderung und Heilung sucht, überzeuge sich burch einen Versuch von ber trefflichen Wirkung der Pastillen, bie in allen Apotheken per Schachtel 85 $ erhältlich sinb. 24
Temperatur in Gießen. Januar 1888.
Niederste.......— 21,5 °R.
Mittlere.......— 1,41 „
Mittel früherer Jahre.....— 0,38 „
Höchste......., + 6,3 „
Niederschlag an 9 Tagen .... 0,72 Par. Zoll.
' „ im Mittel früherer Jahre an 16 Tagen 1,72 M „
Amtliche Prüfung der Lichtstärke des Leuchtgases.
Januar 1888: ilft/r vorschriftsmäßige Kerzen.
Buckner.
Gottesdienst der israelitischen Neiigionsgrsellschast.
Freitag Abend 4M Uhr. Samstag Vormittag 888 Uhr, Samstag Nachmittag 3°o Uhr, Samstag Abend 5« Uhr.


