V«reB4r r Gchnlstraße 7.
„ Dir Reich «tag steht gegenwärtig „auf der Höhe der Situation", denn »etatjjuna ber wichtigsten gesetzgeberischen Materie befäaftigt, bie ihm für ben Sesfionrabschnitt nach Weihnachten vorlagen. Auf die dreitägige, am Montag beendigte Generaldebatte über da« Eocialistengesetz Q”. die erste Lesung de« conservativ. uationalliberalen Anträge«, betr. die Berläng-rung der L-gi«latur.Perloden, erfolgt und in den nächsten M?8.C,nn.bÜo1C °etk 9iCK<6,la8r 8n bie Specialberathung der Wehrgesetzer wie an ? . ce4.?UJ^ ^iere« bedingten Anleihegesetze« herantreten. 2Baa
bo« positive Ergebnib ber dreitägigen Socialistendeballe, die Verweisung de« ei”e Cowmisston, anbelangt, so erwartet wohl Niemand von der K ctn- günstigere Wendung für die Regierung.vorlage. Die Mr hf, « ^»««4 gezeigt, daß die gr.ße Mehrheit des Hause« weder
*ß! ‘ sunflährige Verlängerung noch für die Verschärsungm de« Socialisten«
Jl8enb!?l5 6C^lmmt ’ft' Ca& die Aurschnß'Verhandlungen in dieser Be- jtepung föiuerlti no$ etwa« ändern können werden. Viel eher dürste ci sich bet bentelbe« um bie Frage handeln, was später an bie Stelle der Socialisten- MhftC6hbre m ?öe7}UnrÄ bie^e ®rl0e ^dars um so mehr einer Klärung, als I f Verlängerung d-r bestehenden Socialistengesetze» jetzt auch seitens de« Centrum, aus Schwierigkeiten stößt. — Bei dem Anträge auf Ve^ längerung der Legiilaturperioden handelt e« sich bekannilich darum, die lieferet- Äff?,2fri»e^noUt8un18' spkciell die Reichstagzwahlen für unser ganzer &bEx m ®e,o(9e i“ ^ben pflegen, durch eine Verlängerung der
*.b°h, 3?e ^?la8e* DOn 3 auf 5 Jahre wenigsten« einigermaßen zu ।
MttdölN Iltih bd ßpf hp» hroi WaürfiaiMnArM... cn- _ .....,. r., u
Politische Ueberficht
- „ Die jüngste in San Remo stattgehabte Conferenz bereden beutschm ««wTTf dehanbelnben Serife Hai nach »oraurgegangener abermaliger ge- fflutn*LUnne.toR5lUnflk 6* kSe6t.r°Piel be* hohen Kranken zu dem einstimmigen Ä bririebSE'ili06 h" if6 0t 3uftanb bel ^alfe« ein verhäitnißmäßig
Plante Verstärkung ber Kriegsmacht fordert Ünb welch» B ra7 uf Ism leihewege aufzubrmgen ist. 1 501 wn
lrt h,rSieJlötteru"8e"‘I” Reichstage über da« deutsche „Spitzelwesen" in ber Schweiz — anläßlich der Eocialistendebatte — haben in Deutschland wie in der'Schweiz peinliches Aussehen erregt. In einer B^racktuno MdX” w tUw *” !»20eIt bae (c&Iere wider und richtet das schwei'- ze.ffche Blatt scharfe Angriffe gegen die Bemerkungen des Ministers v Lutt-
« “er ba« Verfahren der schweizer Behörden, wie gegen bas Auftreten herdeu.schen Agent« tn ber Schweiz unb auch gegen ba« Verhalten be« ftfiroei- letztes, welcher Polilethauptmann in iriten« k?«' .übrigen« dieser Verhalten die Einleitung einer Untersuchung
11 d» schweizer Bunderrathe« im Gefolge gehabt. Offenbar ist man auL in den maßgebenden Kreisen der Etdgenoffenschast zu der Erkenntnis aelana?
MUntM “ «1in8,rc ^let' tvrlcher unbefugten Privatpersonen amtlich? aus-’ «it* ®inicl6eiten einer anhängigen Strafverfahren« aied' wie m
suckuno- (U:lb @ln8et aeßenübet in der Schröder'scht« Unter.
suchung-.Affaire gelhan hat, gegen seine Pflichten verstößt.
SCumünietL aSsÄWS- .tVÄÄIW!" I- «• äÄ Zftika.
Maffauah, 1. Februar. Der italienische Ober-Commanbant General mit h°ule Morgen mit Generalstab und einer Jnsanterie-Briaade
KaB8 n“4 @Oati Qb0e8an8en- D°r Feind iffnfeU« GhL
Deutscher Keich,tag:
27. Sitzung vom 1. Februar 1888.
Au?de?"^" s! der Meistbegünsttgungsvertras mit Paraguay.
Gras Behr, Dr. v. Ben"n t"a s^und"o^^/nd des von den Abgeordneten
Führung fünfiä6ri,er fiegislaturpe^rtoben. f eb'acbrad'ten auf @tn, biriem$ati®" rÄ Materie sei schon wiederholt in
ÄÄSI-ÄSK- SÄ
Erscheint täglich mit Ausnahme deS MontaaS. 9***? vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit BrinaerloSa.
__Durch die Poft dezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf»
29 Freitag den 3. Februar ^88.
Gießener Anzeiger
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen.
MMMMMWU
geworden, habe fid) fcerr Samb,rg,r ?878 angelt« b « ftam»^ MKMUW.MM ZWAVZMMMM
S’5x*Siä ä te -'M«» MWWM«
einer ÄSte rtagf''"lalSÄJl’T ber bm «$«•»«
Wähler Gelegenbeit inhnfh JrT e! n!?1 Hauptsache, wohl aber, daß der fordern Man müss?b?d-»!^ c. A ^lich von seinem Mandatar Rechenschaft zu
Volkes präfcnürT * b * ' b 6 b e Wöl°rÜat des Hauses nicht die Majorität des
Windthorst' srück'' (c?"^ ^istdie Angriffe Bamderger's und
darauf leaen ob er ?Cr Schuldigkeit thue, könne kein Gewicht
lediglich das'Wobl ^a N^ künfzahrtge Legislaturperioden habe. Der Antrag habe der erbündetenegicru^gen^^finder?"werde hoffentlich auch die Zustimmung
Darauf wird die Debatte geschloffen.
und 91nfrs^9m U$rr: ^^setzung der heutigen Berathung, Antrag Lohren (Brodtarel t Munckel und Reichensperger < Entschädigung unschuldig Verurtbeilter)»
Telegraphische^epesche«^
,, , Wslff'S telegr. <eierrfpo*nDtii| ••
I xa'äs“ wä« S ä
I sich noch nach den Wahlen fortsetze. Je häufiger diese Wablen käm-»o^,? x fttnung nicht, eMomentg eiÄiS'ht^‘ba/‘®St b'Än’) in’’lD<rt bl,fir ”"tr»8 Öaufe abgelebnt, tum Theil sogar von denen, bie’b'efen «nt?J<t
I £SS£S£^S=
KsJ5 ss L.7.7. :tä
aber L
S<7.Ä “B KMtzMMUMM b'ernft "bür*“ bfän'<Jrtteib'“'rinful,0- Den Nationalliberate/'gebühre ba§®$tr"
an ber schließlichen Annahme be« Antrages Nicht 1U iSnmUn2 •StÄ Lrn7ge7lvLlä7^k^^
be. neuen Anl ihegesetze«, welche- im Reichstage eb nfells chon eingegange? iS Ä?Ä 'ü .den Grasen Bismarck. De^Lt^'ha^ L £


