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Bureaur Schulftraße 7.
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Zweites Blatt. Sonntag den T. December
Dank den riesigen Fortschritten auf allen Gebieten menschlicher Thätigkeit und menschlicben Sckaffensttlebes, unter dem nimmer rastenden Ersindungsgeiste, der sich der Runft und Industrie bemächtigt, ist es heute wett mehr denn le möglich, die ge- LKL und künstlerischenErzeugnisse in einer Weise hmustcllen ie e selbst wenig Bemittelten gestattet, diese sich zu beschaffen. Werke der Kuns: und ZndMlrte, die früher nur wenigen besonders reichen Leuten infolge ihres hohen PES zugänglich waren, kann sich heute auch Derjenige verschaffen, der nur etnige Mark an- ruleaen im Stande ist. Und nun erst die Literatur'. Daß das Dickten und Schiffs Kellern selbst heute noch nickt mit Dampf undElektricität betrieben.werden kann, wird mobl noch von Niemand beklagt worden sein, der ein einigermaßen achtsames Auge mif die^ Erscheinung^ Oguf dem Gebiete der Literatur hat und wahrnimmt, welche Maste geistiger Arbeit, allerdings unter Vermittelung von Dampf und täflUd) dem Volke geboten wird. Die Literatur ist deshalb auch, dank der ho^nl Ver- nvllkommnuna in allen Zweigen der polygraphischen und damit verwandten Gewerbe, » Seäne Menge WMWWMM !MWMMWWZ SSSES-SSS:'S SSfflBS -MNWWZMW
Ltteratur in den Umrahmungen, daß es
Erzeugnissen der bildenden Künste, off in.en p « bl Beschenkenden zu nicht schwer fallen wird, das Richtige und Panmoe ^strebt sind, dem
finden. Wenn unsere hervorragendsten Sch f bieten, so bleiben Verleger,
lesenden PublikumdasBeste wasBüdung schafft^ ^Gediegenes bietenden Ver- unter denen namentlick auch ber hiesigen, f b 2, ift Buchdrucker und Buch-
sind die Werke der sogenannten Geschenkliteratur, tagUch^Mwe äufemr Aus- Stempel nach Streben ru höchster Dollkommenh rnn Aufwand und die
I stattung an sich tragend. Darum lohne 3 feinem mehr oder minder
I Mühen unserer Buchhandlungen und sorge das , . Da sich unter den
reich belegten Weihnachtstische auch ein gutes ch P si^ Musikalien eine Freude
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schreiben oder auch nur aufzuzahlen, ist hier ntch g Geschäfte der Herren
, bem b-vorstehendmF-st- einegreube madjen w^ b« belud)« »« i Otters-
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Füll- von Gegenstanben, die eben 1° Ml am oen bic unserer Jugend
eine solche Auswahl vorhanden ist, v Nerlobunaskarten, goldene Ringe, Tanzschuhe sie noch nicht mit Sorgen um Ballfacher, mit Eigarren-Etuis, Tabakspfeifen,
und den noch nicht versprochmen ^rstei beschäftigt sind, das für sie Passendste
Nr. 288 _
Gießener
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen
-----Folgenb-r Brief
gemeinen Poliklinik beehrt M• w‘ Armour & Co, Chicago sehr gut 6c»
Prof.vn. Schnitzler, K. K. Regierungs-
r°T Vrnst" b. Abth"ß? Halk- und Bruslkmukheiten, 6mbr. b. bSn. ®. O, Off» b. grch' E. O. ic. ic. fester Fleischextract bester, volle Topfe
“ A. Zuntzsel.Wwe. ÄÄÖ 8877
50 Jahren sich des best. (^1)^11111611 Java Kanees LesehaNsn der Rufes erfreuenden_ LebensmiLiel-Branche käuflich sind.
Weihnachten! Eßern ut|terrle5^0|'ena„'ftJe^beT'fo^etc^^H^eft^mit zu feiern Jugend erinnern, .Luche Weihnachtsf-st? bas Fest der Kinber groß und klein ?
vergönnt gewesen, -ls das lieblich-^eiynaw Weihnachten" anders beuten, als ben Welche Menschens-el- könnte wohldak Wort .,A « ai namentlich bi- Kinberwelt Inbegriff alles bessm, was bl- MenschbM zu anbere gefte denken unb ur-
zu beglücken unb ju entzücken vermag. b ®iet6en ,n allen Gauen unseres beuischen theilen nach Belieben, mag man die an dmsttv @£btäu(Sc beuten wie man will, Vaterlandes so verschieben beobachteten Sit n ber @ebanre, Wohlthaten
am Weihnachtss-st- beherrscht nur ein Geb-^e dt^ G nur cin Brauch beobachtet, »u erweisen leinen Mitmenschen, a . Hewett es bte Mittel bazu gestatten. Daß nämlich berienige offene S»nbe zu j ig n, ©ton, und Reichihum allein an-
aber eckte unb rechte herzlich- Sreube ITO n m Feste ber Freude, s- ne h°h
ziehen läßt, dies gerabtt gi-b dem W-cknaa, j i . ta unb Reich st- M Weihe; bie Frenbe macht -den feinen un TO Arbeiters, ber für seine Ana-- fich Eingang in ben Kreis der Famme auch in ben Kreis ber Familie
hörigen nur Pfennige unb WMJ unb hochangefehenen Mannes, der feinen eines mit Glücksgutern reich f % unb Doppelkronen zu bewerth-nbe Angeblnbe Familienangehörigen nur nach Kro n un b ^et werben, wenn sie nicht besonders bietet. Allen, arm unb reld), tfteuo^»« ja fflft burchgangig bas
grausam vom Schicksal verfolgt wer , „mnacktsfeste zur fchönsten Geltung kommt, Gefühl ber Nächstenliebe bas Mi nachtsfeste zeigt, batz b.e
Deutschland.
29 November. lieber den Bau unserer Kriegsschiffe gibt die „Voss. I
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*£K3Li« WWiÄ. (1878), „Krokodil (1879),
-S/fe m wääW’W'A'* M „Prinz Abalbert" (1876), „Bismarck (1877) „Moltk slvict), ^^"(1880), ;cF«o"Ä'8,^arte"a(l|l)( „4t>ie" (1881), .MM; die^vifos. Gr-ist | (18K>), „Wackt" (1887), „Hohen,ollern (1875), Bhf, (1»»2), »3^,, 1883^
<1878), „Hyäne" (1878), „Iltis (1878). Das neueromgs 13 Jahren
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aber alle Nationen in Wegfall kommen zu lassen, für wercye ^leroe
gehalten werben. , .. ,in neues Säbelmodell für die Infanterie-
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Jnfanterie-Officiers zu werden.
Rechtsmeinung ^M/'s/^ngsscheine fämmtlicher Äb!nsmrsich?rl>ugsansta°lten^ Der 'der^°Sen Vburch bie besondere Stellung solcher Urkunden un Shst-m ber 9t«öt8iolff«nWaft ’J J“"« ®J‘jsich 1887 Im Grohherzogthum - Oeffentlicke He"anstaNen 1«Lnnliche und 4^82 Hessen 26 mit 1,509 Bett«r, Ln welch ^20 P verpflegt wurden. Private Kranken- rveiblrche), an zusammen 156,537 Berpf g g 184 betten vorhanden, in denselben Häuser (mit 11 und mehr Betten) warm ^^bliche) an 36,587 Verpflegungstagm wurden 904 Personen (431 männliche Hospital 270 Betten und 1,624 Ver-
verpflegt. In Darmstadt zahlten das s 482 Verpflegte, ba3 1)1(1101119'611;
^c0teA:Heilanstalt des Alice-Vereins haus Glifabetheustift 72 Bettenund Weiter wurden im Großherzog-
für Krankenpflege 31 Betten unb öö! WpT .0 Plätzen, 965 Kranke an
tbum in vier Augen --HeUanstal en ^Kranke an 313,103
Tagen n^fie^Ju Me bLen EntLngsanstalten mit 44 Betten 417 Personen aus- geno mmen. __ —
^Wanderung durch die Gießener Weihnachts- Aussteiiungen.


