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Die Zeitungen melden, daß der Generalconsul in Sofia, Flesch, ermächtigt wurde einen unbeschrankten Urlaub ju nehmen.

' Lo«don, 29. August. Im Unterhause erklärte Fergusson, der britische Vertreter in China sei angewiesen, die chinefische Regierung aufzufordern, fremden Dampfern auf dem Kantonflusse und anderen Wasserwegen Süd - Chinas solche Erleichterungen zu «ernähren welche die Concurrenz mit den Franzosen in dem durch den Tientsiner Handelsvertrag eröffneten Handelsverkehr über die Tonktnggrenze unter gleichen Be- dinaunaen ermöglicht. , , , ,,

Sofia, 29. August. Heute fand eine Parade der Truppen der hiesigen Gar­nison statt.

Lokale».

Sietzen, 30. August. Tagesordnung für die Stadtverordneten-Sitzung am Donnerstag den 1. September 1887, Nachmittags 4 Uhr.

1. Gesuch des Kaufmanns Gerhard Bötz um Erlaubniß zum Ausschank von Bier und Branntwein.

2. Desgl. des Johann Friedrich Sorger.

3. Klage gegen den Ortsarmenverband Oberkleen.

4. Festsetzung der Schlachtgebühren.

5. Die Vergebung der Holzhauer- und Waldculturlöhne für das Jahr 1888.

6. Die Holzversteigerung vom 14. Februar 1887.

7. Den Weg nach dem Hardtberg.

8. Die Verschlämmung des Fluthgrabens an den Hardthöfen.

9. Die sogen. Wodestraße.

10. Reinigung der Straßen.

11. Das Straßenpflaster und den Canal in der Lindengasse.

12. Die Quellwasserleitung.

13. Ausbau der Ostanlage.

14. Gesuch der Firma Heyligenstaedt & Comp. wegen Aufstellung eines Dampfkessels.

15. Die Versperrung des Wetzlarerwegs.

16. Gesuch des Chausseebauaufsehers i. P. Konrad Schmitt um Bau- erlaubniß.

Aus dem Großherzogthum. Die Beilage Nr. 24 des Großh. Hessischen Regierungsblattes enthält eine Zusammenstellung der Ergebnisse der Rechnung der Staatsschuldenverwaltung für das Etatsjahr 1884/85. Nach derselben setzen sich die Einnahmen wie folgt zusammen: Activkapitalten und Zinsen davon 172 041.49 X, Zuschuß aus anderen Kassen 1 966 478.09 X, Rentenablösungsgelder wegen fiskalischer Grundrenten 483 848.44 X, desgl. wegen nichtfiskaltscher Grundrenten 756126.31 X, für abgegebene 4procentige Obligationen des Anlehens vom 1. Juli 1882 wegen Er­bauung der Mainzer Straßenbrücke 918 600 X, sonstige Einnahmen 37 324.41 X, zusammen 4 334 418.74 X Die Ausgaben vertheilen sich auf die Rubriken: Zinsen von Passiokapitalien 1 421 530.78 X, abgetragene Kapitalien 1 683 610.52 X, Kautionen 10 728.57 X, Rentenablösungsgelder wegen fiskalischer Grundrenten 207 309.58 desgl. wegen nichtfiskaltscher Grundrenten 30 818.46 X, ausgeliehene Kapitalien 33 825.75 X, Ablieferung an Großh. Hauptstaatskasse 945 658.01 X sonstige Ausgaben 937.07 X, zusammen 4 334 418.74 X, mithin vergleichen sich die Summen. Am Schluß des Etatsjahres 1883/84 war der Stand der Großh. Staatsschuld 37 025 402.79 X, im Laufe des folgenden Etatsjahres vermehrte» sich die Staatsschuld um 918 600 X, zusammen 37 944 002.79 X und verminderte sich wieder um 1694 339.09 X, der Stand der Staatsschuld am Schluß des Etatsjabres 1884/85 verbleibt sonach 36 249 663.70 X Die Actioen der Großh. Staatsschuldenverwaltung zu Ende des Etatsjahres 1884/85 bestehen in Staatsactivkapitalien 3 036 083.18 X, desgl. aus­geliehen behufs der Grundrentenablösung 5 407 401.59 X, ausstehende Tilgungsrenten und Erhebungskosten 1288.30 X, weiter ausstehenden bereits abgeliefcrten Tilgungs­renten 146.74 X, zusammen 8 444 919.81 X, die Passiven dagegen in definitiv über­wiesener Staatsschuld 36 241096.56 vH, Kapitalien derjenigen Berechtigten nichtfiskali­scher Grundrenten, an welche-die Ablösungssumme mittelst Obligationen auf Namen entrichtet wurden 8567.12 X noch nicht erhobene rückständige Zinfen von Passiv­kapitalien 5691.71 X, zusammen 36 255 355.41 X Verglichen bleibt hiernach Passiv- Lestand zu Ende des Etatsjahr 1884/85 27 810 435.60 X

A Mainz, 29. August. Die auf den 3. September anberaumt gewesene Ver­waltungsrathssitzung der Hessischen Ludwtgsbahn, in welcher die neuesten Verstaat- lichungsabsichten der preußischen Regierung zur Sprache kommen sollten, ist in Ver­hinderung des Präsidenten des Verwaltungsraths auf den 6. September verschoben worden. Beregte Verwaltungsrathssitzung ist jetzt schon zum dritten Male verschoben worden, ein Beweis, daß man es Seitens der Verwaltung mit der schwebenden Sache gar nicht so eilig hat.

Der Schaden des jüngsten großen Brandes in der Neustadt hier war doch nicht so bedeutend, als man bei der Ausdehnung, welche das Feuer hatte, anfänglich allgemein annahm. Nach der nunmehr durch die Taxationscommisfion fertig gestellten Abschätzung beläuft sich die von der Landesbrandkasse zu leistende Entschädigung auf nicht ganz 80000 X Der Schaden an Mobilien, Rohmaterialien und Maaren dürfte freilich höher sein.

Aus Rhein hessen, 29. August. Die Wormser Handelskammer hat sich in ihrer jüngsten Sitzung auch für die projecttrte Nebenbahn WormsNieder-Olm Ingelheim ausgesprochen und in diesem Sinne eine Petition an die Regierung beschlossen.

Ein am Samstag in Langlonshetm (bei Bingen) ausgebrochener Brand hat 11 große Gebäude zerstört. Unfern von Langlonshetm, in Sarnsheim, brannten gestern 2 Häuser nieder.

In Nierstein passirte einem Bäcker das Unglück, daß ihm beim Probiren eines Revolvers derselbe losging und hierdurch ein junges Mädchen nicht unbedeutend verletzt wurde.

AAusdemRheingau, 28. August. In Anwesenheit des Oberpräsidmten Grafen u. Eulenburg, Regierungspräsidenten v. Wurmb, mehreren Regierungscommissären von Berlin, Generalconsul v.Lode und mehreren Reblaus-Sachverständigen fand heute Morgen imEuropäischen Hof" in Biebrich eine Berathung statt zu dem Zweck, um sich über weitere Maßregeln gegen die in dem Rheingau durch die Reblaus drohende Gefahr schlüssig zu machen. Die bis zur Vertilgung gethanen Schritte wurden allseitig gutgeheißen und deren weitere Befolgung beschlossen. Mit Genugthuung wurde constatirt, daß bis jetzt nur an Reben aus den herzoglichen Gärten das gefährliche Jnsect gefunden wurde, so daß die Hoffnung vorhanden, daß in das eigentliche Rhetngau, wo solche Reben erwiesenermaßen nicht hingekommen, der gefährliche Rebenfeind nicht gedrungen Bezüglich der Abgrenzung und Absperrung der einzelnen Reblausdistricte faßte die Commifsion mehrere Beschlüsse, die morgen amtlich publicirt werden.

Heppenheim, 29. August. Gestern Abend um 9*/2 Uhr brach, an der sogen. Bachstraße Feuer aus, das so rapid um sich griff, daß trotz der Beihilfe mehrerer Feuerwehren in einer Stunde 16 Häuser und 10 Scheuern in Flammen aufgingen. Verbrannt sind sämmtliche Wohnräume und Scheuern an der Bachstraße zwischen der^Ziegelgasse und der Staatsstraße. Leider waren einige der Hausbesitzer nicht Ein wahrhaft beneidenswerthes Jägerleben mitten im Thüringer Walde führte ein Forstgehilse in Ruhla. Derselbe hat im Verlaufe weniger 4cit nahe an 50 Stück Hochwild und darunter einige sehr starke Hirsche, einen Achtzehnender einen Seckszchnend-r drei Vierzchnender, vier Zwölfender und fünf Zehnender, aber auch eimge 30 Rehböcke, unter diesen einen monströsen mit drei Stangen und 4 Achter ae- schofsen. Das seltene Ergebniß ist insofern erklärlich, als er den Abschuß mit Ausnahme einiger Hofjagden ganz allein hat. v

Geisenheim, 26. August. Weinraritäten-Versteigerung möchten wir die am 15. September ds. Js. (im Anschluß an die Auction der berühmten Zwierlein'schen Kunst- und Alterthumssammlungen) erfolgende Weinversteigerung nennen. Die Frei- herrlich o. Zwierlein'sche Verwaltung dahier bringt nämlich zu obiger Beit historisch alte Weine aus der Freiherr!. Kellerei und zwar 560 Liter 1748er, 598 Liter 1783er und 100 Liter 1804er in Flaschen zum Verkauf. Außer im Bremer Rathskeller dürften sich solch' alte Weine wohl nirgend mehr finden.

Eingesandt.

Wir wollen nicht unterlassen, auf das am Sedantage (2. September), AbendL 8 Uhr, zu Lollar im Casinosaale,Gasthaus zum Schwanen", statlhabende Concert aufmerksam zu machen. Es wird den Zuhörern ein seltener musikalischer Genuß geboten werden. Die Vortragenden sind junge Künstler und ist der eine, der seine Schulstudien bereits beendet hat, für den Winter zu Concerten in Aachen, Coblenz, Berlin und anderen größeren Städten gewonnen worden. Dieselben hatten in bas letzten Wochen in Bad Salzhausen und Grünberg vor einer gewählten und sehr zahlreich«* Zuhörerschaft mit größtem Beifall und Erfolg concertirt und es wurden äußerst günstige Kritiken gegeben.

Wir verweisen noch auf das der Concertanzeige beigegebene Programm. Dasselbe ist reichhaltig.

Landwirthfchaftliche Nachrichten.

sDas Conseroiren der Reineclauden.j Zu den besten und schmackhafteste». Conserven gehören die Reineclauden, die deßhalb auch sehr viel conservirt werben. Bei der Auswahl, bezw. dem Ankauf dieser Früchte hat man nun zunächst darauf zu achten, daß man eine möglichst aromatische Sorte nimmt, was am besten an einigen reifen Früchten, die sich immer finden, zu beurtheilen ist. Im Allgemeinen sind die aromatischen Reineclauden nicht die größten, lange Stiele sind ein Zeichen für gute Qualität. Ferner ist darauf zu achten', daß die Reineclauden sich leicht von dn, Steinen lösen, ohne reif zu fein, indeß muß oben am Stiele schon ein weißlicher Kreis zu sehen sein. Beim Abwaschen der Früchte achte man sodann darauf, daß nicht solche verwendet werden, deren Stiele leicht ausgehen, denn diese sind meist madig. Ob map die Stiele beim Etnmachen daran lassen will, hängt ganz vom Belieben ab. Ebenso, ob man die Reineclauden mit ober ohne Schale conseroiren will. Sollen die Schaler entfernt werden, so erhitzt man die Früchte langsam auf etwas über 50 Gr. Reaumur. also durchaus nicht bis zum Kochen, dann lösen sich die äußeren Schalen selbst al. Ist das geschehen, so werden die Früchte, nachdem sie abgekühlt sind, in die Büchse» gelegt und mit einer kalten Zuckerlösung (erhalten durch Einkochen von je 3 Pfmr) Melis auf 1 Liter Wasser bis die Masse kurze Faden zieht) übergossen, die Büchs« sodann verlöthet und gekocht. Es empfiehlt sich, die Büchsen in kaltes Wasser zu lege und mit diesem zu erhitzen, um ein Platzen der Früchte zu vermeiden; ein halb«! Liter haltende Dosen bleiben nach Beginn des Kochens 10, 1 Liter haltende Dose 12«/8 Minute in dem kochenden Wasser und werden darauf in kaltem Wasser schne abgekühlt. Ein Färben der Früchte durch Einkochen in kupfernen Gefäßen unhe Essigzusatz, das hin und wieder vorgenommen wird, um den Früchten eine schöne gruw Farbe zu geben, ist durchaus verwerflich; es beeinträchtigt nicht allein den Geschma« sondern ist auch gesundheitsschädlich.

sEin Wort an die hessischen Viehzüchters Unter dieser Ueberschrifl vO öffentlicht der Großh. Oberverwalter Herr Dettweiler, in der landwirthschastuck e- Zeitschrift das Nachstehende: Die Frankfurter Ausstellung ist bereits geraume 3'^ vorüber und noch immer bildet sie das Thema zu eingehenden Gesprächen unter unser e: Landwirthen. Mit Recht! Hat sie uns Hessen doch gezeigt, wie weit wir tnsbesonoS- in der Rindviehzuchl davon entfernt sind, den Ansprüchen der Neuzeit zu genügen, ur sehr wir von Berufsgenossen aus anderen deutschen Gauen überflügel! sind. 0'- Mancher, der mit Hoffnungen nach Frankfurt ging, kehrte tsifbeschäwt und mit naa denklichem Kopfschütteln zurück. Was uns vor Allem fehlt, und was unsere lo# currenten fo hoch gebracht hat, das ist das einmüthige gleichmäßige Vorgehen D betheiligten Viehzüchter. Während * wir auf dem Gebiete der gemeinschaftlichen strebungen in Bezug auf Consumvereine und Credttgenosfenschaften Anderen ' leuchtendes Beispiel dienen, sind dem ähnliche Bestrebungen besonders aus dem biete der Rindotehzucht bis jetzt nahezu gleich Null zu erachten, und erst neuerom p scheint hier und da das Verständniß für diese wichtigen Fragen zu erwachen, muß anders werden. Soll unsere hessische Landwtrthschaft die Stürme der überwinden, dann muß sie der Rindviehzüchtung in ganz anderer Werse Ausm -- samkeit schenken, wie dieses bisher geschehen. Gemeinsames Vorgehen der Unteren Verständigung der gleiches Ziel verfolgenden Viehzüchter über die ernzu chlagenw- Wege offenes Aussprechen über die gemachten Fehler, das muß unsere nächste AMg fein. Es kann nicht meine Absicht sein, die Nützlichkeit eines derartigen ^rgeh an dieser Stelle eingehend zu erörtern. Die Erfolge unserer Schleswig - Hols *' Oldenburger, Westpreußtschen, Oberbadischen rc. Berufs - Genossen spreche!

Ich bin nun von verschiedenen Seiten aufgeforbert worden, die ^ni"atioe y ergreifen und gestützt auf den Auftrag mir befreundeter Landwirt he richte ich o 9 :fl Anfrage an die hessischen Viehzüchter, ob sie geneigt sind, rusammenzutreten, über gemeinsame gleichartige Schritte bezüglich der Züchtung ihres Rind 9 . und den reellen Absatz ihrer Zuchtwaare zu verständigen und so allmattg - üx.[C( hessischer Herdbücher oorzubereiten. Ich fordere daher dieienigen^ hessisch welche mit mir im Wesentlichen einverstanden sind, auf, mir ihre Zus

Und wieder schwankt die ernste Waage, der alte Kampf belebt sich neu« mit diesen Uhland'schen Versen pflegen viele Zeitungen in althergebrachter Gewobns>^i am Tage der Wahl ihren Leitartikel anzufangen, in dem den Lesern auseinander^^ wird, daß nur das politische Glaubensbekenntniß des bezüglichen Journals das rithtin, dem Gemeinwohl förderliche sei. Wir wollen hier nicht politisiren, dasselbe Motto auch auf andere Kampfe. So z. B. auf den Kampf um die Beantwortung der wer bei der zunehmenden Dunkelheit Abends die Treppen und Flure' zu beleutht^ habe. Daß diese Erleuchtung eine Nothwendigkeit sei, das haben viele unanaenebmr Vorkommnisse, viele oeritable Unglücksfälle unwiderleglich dargethan; um das Was iw also kein Streit mehr, wohl aber um das Wie und Wer. Die Polizeibehörden rmfa an manchen Orten energisch vorgegangen, haben die bezügliche Weisung an die Haus- wirthe ergehen lassen und diese für Unterlassungen verantwortlich gemacht. Ulch die Gerichte haben sich ihnen angeschlossen, sie haben die Recurse gegen polizeiliche Ent­scheidungen zurückgewiesen und, wo Unglücksfälle vorkamen, nicht nur die Hauswirtbe- zur Zahlung von Kurkosten u. s. w., sondern auch zu empfindlichen Strafen weam- fahrlässiger Körperverletzung oerurtheilt. Man wird ein solches Verfahren nur billiaen können. Der Behörde gegenüber muß irgend eine Instanz vorhanden sein, an welche die erstere im gegebenen Falle sich halten kann und als diese Instanz wirb nur brr Hauswirth gelten können. Ihm aber steht es selbstverständlich frei, die ihm erwackienb^ Mehrbelastung auf dem Wege des Contracts zum Theil auf seine Miether abzuwätten und wir glauben, daß das bei richtiger Handhabung in den wenigsten Fallen Schwieria- fetten bieten wird. Jedem Miether muß ja selbst daran gelegen sein, den Weg md seinem Heim auch am Abend seinen Bekannten und Freunden so sicher zugänglich w. machen, wie nur irgend möglich. Da die Abende jetzt länger werden, erscheint b.e Anregung dieser Frage zeitgemäß. Wer durch sein Geschäft oder andere legitime Gründe am Abend in ein Haus geführt wird, in welchem er nicht jede Treppenstufe kennt, hat Anspruch darauf, daß er gegen Püffe und Hals- und Beinbrüche geschützt werde.

Don dem Geständniß eines Münchener Schänkkellners berichter derKurien für Niederbayern":Ich bin Schänkkellner, habe zwar keinen Lohn, muß mich selbst verköstigen, halte mir eine schöne Wohnung und was sonst noch drum und dran hängt und verdiene mir mit dem Guttchänken (dadurch, daß das Gemäß nicht so voll gemacht wird, wie es sich gebührt) den Tag 40 X Dazu bemerkt Sigl in seinemBaveriscken Vaterland" ganz erbittert:Mit demGuttchänken" also verdient sich dieser Mann täglich 40 X Damit ist Alles gesagt; auch woher die Klagen über das schlechte Ein­schänken kommen." Das sind ja nette Zustände in dem gelobten Bierlande.

Uuiver-täts - Gtzronik.

Professor vr. Vöchting in Basel ist zum Professor der Botanik im Tübingen ernannt worden.

Der Verwaltungsrath des baltischen Polytechnikums in Riga hat be-- schlossen, an Stelle des einem Rufe an die Universität Leipzig folgenden Professors Dr. Ostwald den außerordentlichen Professor der Universität Leipzig, vr. Bischoffs zum Professor der theoretischen und analytischen Chemie zu berufen.

Die russische Universität Kiew hat anläßlich des 150jährigenJubiläums der- Universität Göttingen den Professor an dieser Hochschule, Dr. v. Jhering, z» ihrem Ehrenmitgliede ernannt.