Ausgabe 
29.12.1887 Erstes Blatt
 
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Bekanntmachung.

Die Eisnutzung von dem Graben am Leifertsrod pro Winter 1887/88 soll DonuerStag den 28. d. M., Vormittags 11 Uhr, auf dem Bürgermeisterei'Bureau öffent­lich versteigert werden.

Gießen,, den 27. December 1887.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

A. Bramm. 9523

ütnatag d. 24. Januar 1888,

Nachmittags 2 Uhr, ollen auf dem hiesigen Ortsgericht die

en Johanne» Schmitz Eheleuten ge­

ll

II

9278

II II II II

II II II

auf die Bleiche, Mtr. Acker das-,

Wiese Acker Wiese Acker Wiese

I I

gärten, stoßen Nr. 87 2238 Nr. 88 662 Nr. 89 650 Nr. 90 - 650 Nr. 91 1283 Nr- 92 575 Nr. 93 512

II Nr. 93a 1050

II Nr. 94 675

II Nr. 94a 700

II Nr. 95 981

II Nr- 96 1962

II Nr- 99 - 550

Großh. Ortsgericht Gießen.

Lüdeking.

I Nr. 80 19 Mtr- Grabaarten das.,

I Nr. 81 19 Mtr. Hofraum mit Werkftättc das-,

I Nr. 8219 Mtr. Grabgarten das.,

Nr. 1b Bleichhaus am Wis­marer Weg und an der Lahn.

Nr. 86 2112 Mir- Acker, Lap-

auf die Bach,

Nr. 78 44 Mtr. Hofraithe das-,

Nr. 79 25 Mtr. Hofraithe das.,

irigen Immobilien:

für I Nr. 77 44 Meter Grabgarten

, xvi Nr. 80 813 Mtr. Acker auf der Hohleiche gegen der Leimen­kaule, öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 14. December 1887.

Dienstag den 3. Januar 1888,

Vormittags 10 Uhr, soll auf hiesigem Rathhaus die Liefe­rung von vier Straßenlaternen wenigst- nehmend veraccordirt werden.

Bellersheim, 27. December 1887. Großh. Bürgermeisterei Bellersheim.

Bopp. 9520

Infolge Stadtverordnetenbeschluffes soll für unser Bureau ein tüchtigerSchreibgehilfe baldigst angenommen werden.

Derselbe muß eine geläufige Hand­schrift besitzen und sollte möglichst im Rechnungswesen einige Gewandtheit haben. Als Anfangsgehalt sind 600 vorgesehen.

Selbstgeschriebene Meldungen sind innerhalb 8 Tagen auf unserem Bureau einzureichen.

Gießen, 28. December 1887.

Städtisches Gas u Wasserwerk Gießen.

9537 Otto Bergen.

Bekanntmachung.

Zur Empfangnahme bezw. Betschreibung Ser Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihrasse angelegten Capi- tetten am Ende dieses Jahres fällig wer­den, sind nachstehende Geschäftslage fest- gesetzt und zwar:

1. Donnerstag den 29. Dezember 1887,

2. Samstag 31

sowie

3. Dienstag den 3. Januar 1888

4. Mittwoch 4.

5. Donnerstag 5.

6. Samstag 7.

7. Dienstag 10.

8. Mittwoch 11.

9. Donnerstag 12.

30. Samstag 14.

Die Einleger werden daher aufgefordert, ihre Schuldscheine vorzulegen.

Die Herren Bürgermeister werden er­sucht, dieses in ihren Gemeinden aus orts­übliche Weise bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 29. November 1887.

Der Rechner der Spar- und Leihkasse. Kehr.

9534 Ein einspänniger Schlitten zu verkaufen.

Wo? sagt die Exped. d. Bl.

Sodener Mineral-Pastillen

$ Gegen Heiserkeit und Husten ÄTihEeediX» X Pastillen bei rauher Witterung im Munde zergehen lassen, heisst sich gegen Katar- rhallHche Affectlonen de* Rachens, des Kehlkopfs und der l ange" Ä Mchtitzen. Wo solche Krankheiten schon eingetreten sind, wirken <fie aus den besten A S Mineralbrunnen Sodens durch Abdampfung, unter ärztlicher Centro le gewonnenen 9 chronischem Katarrh,ftpiSi

| =««p-he,., Lungentuberkulose 6

Wasser öfter genommen, als Mittel gegen quälenden Husten und Ent- I kräftang bewährt. Verdauungsstörungen. Lelbesverstopfunfl und Darmkatarrh bcsei- A tigend, schaffen sie die Vorbedingungen besserer Ernährung des Organismus, sind daher A 2 Rippenfell- -d Lungen-EntzUndung ^°n£ohg" V

Patienten, welche an Hämorrhoiden, leichter Leberanschwellung, anhalten- >> A der einfacher Verschleimung leiden, bieten die Sodener Pastillen ein von 4 9 der Natur selbst erzeugtes, wirksamstes Heilmittel, das namentlich für den Gebrauch 9 X von Frauen und Kindern in unzähligen Haushaltungen und vielen Anstalten, X schon eingebürgert, mit ärztlich beglaubigtem Erfolg gegen Reizzustände und s Verschleimungen angewandt wird. Die Sodener Mineral-Pastillen sind erhält- A r lieh die Schachtel ä 85 Pf. in allen Apotheken.

Enthebung von

Neujahrs - Gratulationsbesuchen.

Der Wunsch, die Neujahrs-Gratulations-Besuche zu beschränken,- hat seit Jahren viele Einwohner unserer Stadt dazu bewogen, durch ein Geldge­schenk an die Kleinkinder-BewahranKalt sich gleichsam von Ab- stattung solcher Besuche loszukausen. Dadurch ist zugleich dieser Anstalt eine beträchtliche Unterstützung zu Theil geworden.

Auch bei dem bevorstebenden Jahreswechsel bitten wir, zur Enthebung von NcufahrS - Gratulationsbesuchen der Kleinkinder-Be­wahranstalt eine Gabe zuwenden und einem der Unterzeichneten übermitteln zu wollen. Die Namen der Geber werden noch vor Jahresschluß in diesem Blatte veröffentlicht werden, und es möge' dadurch, wie in anderen Städten, so auch bei uns, immer mehr zur Geltung kommen, daß alle, die auf solche Weise ihren Namen veröffentlichen lasten, von Llbstattung der Neujahrsbesuche diSpevstrt sind und ihrerseits solche nicht beanspruchen

Gießen, den 28. December 1887.

Rentner Louis Bücking. Pfarrer Dingeldry.

Fabrikant E. Kauffmann. Rentamtmann Lunker.

Pfarrer Dr Naumann

Einladung zum Abonnement aufr

Große Ausgabe titl* A "Kleine Ausgabe

Die «Aromsstuve »«gy

Zeitschrift für leichte und geschmackvolle Handarbeiten mit farbigen Originalmnstern für Canevasstickerei, Application und Plattstich, sowie zahlreichen schwarzen Vorlagen für Häkel-, Filet-, Strick- und Stickarbeiten aller Art.

Neu: Colorirte Vorlagen für farbige Filet-Guipure und Häkel- Arbeiten.

Monatlich ein Heft mit reich illustrirtem Text, einer farbigen Tafel mit fein colorirten, slylgercchten Originalmustern und einer Unterhaltungsbeilage.

Die Arbeitsstube bietet sowohl Müttern als Lehrerinnen reiches Material, in ihren Töchtern und Schülerinnen den Sinn und die Neigung zur Handarbeit zu erwecken und zu fördern.

Einige Urtheile der Presser

Bosfische Zeitung (Berlin). Der Ver­lag von F. Gebhardi in Berlin bietet mit seiner hübsch ausßestattetenArbeits- stube" eine reiche Fülle von Vorlagen für leichte und geschmackvolle Hand­arbeiten. Was Alles nur auf diesem Gebiete Gefälliges geleistet werden kann, wird in sauber ausgeführten Mustern veranschaulicht. Eine große Anzahl von bunten Originalmustern dient zu Vor­lagen von Canevasstickerei, eine noch umfangreichere Menge schwarzer Muster für Hakel-, Filet-, Stick- und Strick­arbeiten aller Art. Natürlich fehlt es nicht an eingehenden Erklärungen zur Ausführung dieser schönen Vorlagen.

Für's Haus (Dresden). -Selbst der faulste Backfisch wird Lust zu Hand­arbeiten bekommen, schenkt das Mütter­lein ihm die mit-vielen Vorlagen für leichte und geschmackvolle Handarbeiten, sowie einer großen Menge farbiger Originalmuster für Canevasstickerei versehene Zeitschrift:Die Arbeits­stube".

Jugendschriften-Commisston des schweiz. Lehrervereins.Diese Zeitschrift ver­dient warme Aufnahme am häuslichen Heerd".

Germania (Berlin).Sowohl die zahlreichen farbigen und schwarzen Muster als auch der erklärende Text dieses für Hausfrauen höchst nützlichen Journals sind vortrefflich."

Abonnements auf dieArbeitsstube" nehmen alle Buch­handlungen und Postämter, sowie die Verlagsbuchhandlung F. Gebhardt in Berlin W., Kursürsten-Stratze 156 entgegen; 2 Probehefte franco gegen Einsendung von 20 in Briefmarken-

Gießener Undmehassecuranz.

- Generalversammlung

Donnerstag den 29. December 1887, Abends 8 Uhr, in der Wirthschaft von I. Spies (Neustadt).

Tagesordnung: Rcchnungsabhör und Vorstandswahl.

9528 Der Vorstand.

9478] Bäckergehülfe, gewandter

Schießer, gesucht. Wo? sagt d. Erp- d. Bl.

Abonnement z. Damenfrisiren in und außer dem Hause. C. Fr. Conrad, Friseur,

Mäusburg 15. 8517

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