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uns wünschen. Der Sieg oder die Niederlage waren gleich unheilvoll für die Freiheit beider Volker und verderblich für das Gleichgewicht Europas. Davon übmeuat arbeiten wir mit Berechnung an der Aufrechterhaltung des Friedens. Unser Allianz- system dient demnach der (preservazione) Nicht-Offensive, der Ordnung nicht der Storung (pertubamento). Es dient Italien, es dient den allgemeinen Interessen (Bravo). Wir stehen aber nicht als die Einzigen da, die den Fortschritt im Erhalten die thatige Arbeit im Frieden suchen. Die Geschichte unserer Zeit ist von einem Namen (Bismarck) beherrscht. Es ist ein Staatsmann, den ich seit lange bewundere Seit lange verknüpfen mich mit ihm persönliche Bande. Es ist ein Mann dessen Negierungsprogramm sich auszeichnet durch eine wunderbare Coordination der verschiedenen Theile, die einen einzigen Zweck verfolgen. Dieser Rroed, der scheinbar ein zweifacher ist ist im Grunde einer: der Friede und die Größe'seines Landls Diese? Mann hat seit dreißig Jahren gearbeitet, zuerst um jenen Zweck zu erreichen, dann nachdem er ihn erreicht, um ihn zu erhalten. Dieser Mann wußte, was er wollte und er wollte mit Kraft. Ihr Alle habt ihn genannt. Alle kennen in ihm den großen Patrioten. Ich fuge hinzu, daß er ein alter Freund Italiens ist, Freund seit der ersten Stunde, unser Freund schon gewesen ist in den Tagen unseres Elends, unserer Knecht-
l857: tn's Geheimniß dessen gezogen, was die Cavour'sche
Polittk inmitten so vieler Schwierigkeiten der Reife entgegenführte. Er (Bismarck) schwieg ledoch und hieß diejenigen schweigen, denen die Versuchung nahe lag, zu reden I wohl wissend, rote viel Opposition ein unzeitgemäßes Reden erwecken könnte und wie sehr es semem eigenen Vaterlande frommte, daß sich die Schicksale Italiens erfüllen- denn die deutsche Einheit bereitete sich gleichzeitig mit der italienischen vor. (Beifall j Ich will mich Nicht verbreiten über die jüngsten Unterredungen, die ich mit ihm hatte. Ich will nur sagen, daß die zwischen uns bereits bestandene Uebereinstimmung der Gedanken und Gefühle fottbeftanden hat bei entgegengesetztesten Schicksalen und neuer-- dings bekräftigt warb, seitdem mir die Politik Italiens anvertraut ist. Man sagte wir hatten m Friedrichsruhe conspirirt. Sage man es immerhin. Mir, dem alten Verschwörer (Conspiratore), macht das Wort „sich verschwören" keine Furcht Ja I wir haben confpmrt conspirirt für den Frieden, und an unserer Verschwörung mögen I oarunt alle Theil haben, die dieses höchste Gut lieben. Von den denkwürdigen Worten I bie ich in Friedrichsruhe zu hören bekam, gestattet mir die Diskretion an eines zu I das im Augenblick des Abschiedes (von Bismarck) gesprochen ward Es enthalt die Idee unserer Zusammenkunft und lautete: Wir haben Europa einen Dienst I erwiesen. Im Namen meines Landes erinnere ich mich mit Stolz daran- beim nie I waren wir in einer fo vollständigen und herzlichen Union, wie in der Italiens mit I 6C^artÄ ,?xlltiTten' die die Würde und die Interessen Italiens so garantirt.
(Stürmischer Beifall.) ? I
. Hannover ^kb Musber gestrigen 11. Sitzung des Bezirks-Eisenbahnrath^
König!. Eisenbabn-Di^tiÄ^^bndes mitgetheilt: Gemäß Mittheilung Seitens d« 28. d. M. ab bie kchäfm1?? £n. Folge des gesteigerten Wagenmangels vor gelangen Die En.ladefrift wiederum vorübergehend zur Einführum
wohnenden Emvfän^ik^'^^^ angewiesen, den über 5 Kilometer entfenr nach Möglichkeit übe/Ä Verlängerung zu bewilligen, sowie auch die Entladum brechuna,währendher Dienststunden hinaus - namentlich ohne Unte r
Habern con 9lnfÄ Verträge zwischen den Königl. Eisenbahn-Directionen und I» welche im Bereiche ^be/- ^ bestimmen in ihrem § 17, daß Entschädigungen für Unfällt aeleiftet werben h Ä0! l^ch ereignen, zwar von Seiten des Eisenbahn-Fiscuö Anschlußaeleises jedoch her volle Ersatzanspruch an den Inhaber des betreffender bÄÄft Der Herr Minister hat neuerdings eine veränderte Fasson nachdem d^r^N? babmgehend verfügt, daß nur bei eigenem Verschulden mni des An?chlnü^^^hierfür bahnseitlich erbracht worden, dem Jnhab.5 Hannov er^iff^ermä/in e Ersatzpflicht obliege. Die Königl. Eisenbabn-Directuri abzuändern, ^utachtigt und bereit, bestehende Verträge auf Antrag in diesem Sinn
Telegraphische Depeschen.
Wolff'S telegr. Correspondenz - Bureau.
Wernigerode, 26. October. Seine Majestät der Kaiser ist in Bealeituna des Prinzen Wilhelm nebst Gefolge um 10 Uhr nach Berlin zurückgereist 0 8
Berlin, 26. October. Se. Majestät der Kaiser ist Nachmittags 2 Uhr im besten Wohlsein von Wernigerode hierher zuruckgekehrt.
. “ Se. Majestät empfing gleich nach seiner Rückkehr die Meldung des General- maiors und Brigade- Commandeurs Prinzen Friedrich von Hohevzollern und hörte spater den Vortrag des Chefs des Civilcabinets v. Wilmowski. 9
c s .=5$*’ 26‘ October. Die englische Post von gestern früh ist ausgeblieben. weil das Schiff wegen ungünstigen Wetters in Ostende nicht herangekommen ist nmnMrrÄ 26 . Cctober. Von der Rettungsstation Stolpmünde'wird tele- October von der am Herrenbade gestrandeten schwedischen Yacht „ßtbcrtina , Capitan Andersen, 4 Personen durch den Raketenapparat der Station Stolpmünde gerettet. Sturm aus MO. öluuon
o^dremen, 26. October. Dtt Rettungsstation Kloster auf Rügen telegraphirt - Ni^-O^ber von der deutschen Schaluppe „Martha", Capitan Döring, gestrandet Kloster"geretttt^ 0"^ burch das Rettungsboot „Heinrich von Bötticher" der Station ™ Danzig, 26. October. Durch einen schweren Nordsturm ist in der vergangenen Nacht httr vielfacher Schaden angerichtet worden. Die Dünen und die Uferbefestigung an der Seekuste find stellenweise verwüstet. Im Hafenbasfin von Neufabrivasfer sinh ä m Sudferlafcuna in Grund geschlagen, auf der Rhede ist die Kufs
«3? r-V ?^tuen beloben, gesunken, ein Fischerboot aus Heisternest kenterte mpFir^-pU(nsfp 1 ^^.^?ch unbekannter Schooner gestrandet, bei Weichselmünde sind mehrere Bote und Schiffstrummer an den Strand getrieben säSSSBS «8» ÄS 25Ä »S‘ Ä
kngt mkb° 8 an8tnommcn' in Wilson's D-Mission D-puN° v-r-
gelangten ^Nachrichten in Varna ein Mensch^verhaftt/Vorden^?^' h°^ nacb bicr6cr I gestanden hat, zu einem Sttentat^iS^^ürfteÄh?Ä bcr angeblich ein
amtliche Bestätigung liegt noch nicht vor * 5crbinanb «edungen zu fein. Eine Gouverneur von ©cuSriVruppen^^eg^n bie^iriHUif^entfenh^f1 h ber türkische I militärisch zu besetzen. 0 0 *D“rtottcn entsendet haben, um Schella I
eh. <Sta®U&t27uSf:‘Äe/uS6b®Serftäbh ®«ten
pflegtet Garten mit Blumenbeeten aaerart^eta flnttitr n ^"' er®in ^bscher ge- gtunem Laubbach unb im Gebäube aroke unh fr»in7“»'0 ®°neertplatz unter Fest-, fei es für Vereine 7ber Famllien Nur eine, n^.V^en, geeignet für alle bte§ war bie Ausschmückung refp Ausmaluna bä 21°” ^iä heute unb
geschehen. Der jetzige Besitzer Herr Ae n ^a^ sick b e ?Äes ist nun nerbriegen lassen unb burch bie kundige Hanb mdebe bi?^^ » diühen nicht den großen Saal in einer Weise auXtten laffm mie H°ch birgt,
Raum entsprechend nicht gebucht werden kann tonen nl»i? 'rYftt,one1.r und dem Tönen und Farben ist die Arbeit gehalten nnh ’nr^a QaI” " Zellen und schreienden der solches geschaffen, als auch« b-r Meiste"
ZU groß sind, wenn er feinen (Säften entgegcnkinmen^nn1 fe^nc Kosten
,tteeS ®Wnentä ein
noch zahlreicheres Publikum^'hemngezogen/ ^al? °der^ erste^ un^aestals't 6attc ci”
wahren Triumph für den Vortragenden sowohl wie für »u °inem
Mitzenius, welcher in seinem „Iohannes° eine'aan eKenta to. Adolph
veranschaulicht und in der Schilderung der Episodet? mirfHA^PrnA §n,a^er Momente »"■ M «■ W"k w S.
und können wir das Urtheil der „Neuen Züricher Rta " .
an dieser Stelle Abdruck fand, in jeder Weise unterscheiden $ § r Taas-
Was den Vortrag selbst betrifft, so konnte dir Dichter sich flar M
Interpreten wünschen. Herr Zack wußte die Schönheiten der bessere,
Verstandniß hervorzuheben und entrollte dem Auditorium ^in idvlltt^ mit fänm drngendes Bild, indem er durch farbenreiche Declamati^n
tiefen Eindruck ausubte. Die ruhig dahinsließende Erzählung weS, einr der Kraft der Reden welche die einzelnen handelnden Persons
zurusin Wir bCm Vortragenden und dem Dichter einen heizliche^ G^^d -
Gießen, 27. October. Gestern Nachmittag 5 Uhr wurde im baus der erste Ochse durch Herrn Metzgermeister Kain er geschlachtet. DieÄ?s^°^ nahm ca. 1 Stunde in Anspruch. c ^U5f4ila^tiirj
Der Dienstknecht Georg Möckel von Lancsen^ain mH*,»- • i oom 24. zum 25. d. M. einem anderen Dienstknecht des Oeco'nomen Koffer erbrach, verschiedene Kleidungsstücke entwendete und sich damitden machte, wurde gestern Abend an hiesigem Bahnhofe verhaftet 8 bem Staute
Uuiverfitäts«Chronik. —55
,r ~ Graf Hermann zu Solms-Laubach, der neubpn.f.« m Um 2/ ^^o^ffor der Botanik und Director des botanischen Gartens ist am 23. December 1842 als Sproß eines ehemals nid)§unmitUIbarpn h1 mrur?0C geboren. Sein Vater, Graf Otto zu Solms-Lauback^^» Volltiker hervor; er war wiederholt Präsident der Großh. Herrschen Kamm. i ^tfllieb des conftttuirenden norddeutschen Reichstags. Aus seimr Un? au4
c?^ffm zu Wred stammen außer Hermann der jetzige Chef des Hausesi Ersten hessischen Kammer und preußischer Majvr^ l la suite ari.^0l,eb ntngercr Bruder, der im Reichsbienst als Kreisdirector zu Schletfftadt^t etn
&"n toar, D.?rt seiner Berufung nach Göttingen , wo er bisbn^iä l,h
lieber Professor gewirkt hat, außerordentlicher Professor in ©trafibura cnI= hphtWMi8eq^ftVretier der systematischen Botanik in unserer Zeit. Son^einenV*etnn: bebt die „Poft" eine wichtige biologische Untersuchung über die ^I^Ä ^nftai ^n^ubaums hervor. Unter Kaprifikation versteht man im Gatte^^S'^ ^pMpnn^n8 nb-a mcJ?apnficns^ in Feigengarten und das Auflegen°von Mecke"n8"^E"ine^anber^S^ubie^Ne^^ ben^BeErichien'ber^Zodlogisthen Si^u bes°Go"^on'Ne°pell^ ®e6‘et bct fpecicIlcn ®otanit unb beiriN bü K°»L
juristischen FakuM, Carl »iebina
MÄn °r. Snbnu^^»be^" c^Ä^be^!°Ä^
3^Uteatrr0gbCrmÄ ~
BaLs (Dafmstabi) ®rt'^‘«eSre^Btrein. In den Ausschuß wurde HerrL.'ir-, stSUWZZW «monftrirt^nWtmt^? BfC8en Rrflen ^e,d,Iu6 BDn einzelnen Kreisen der Bmgeischast
abgeorbn te NackS nnb n. 6rrft5r .fuh'8 von Statten und nur der ReichÄagS 18 © im nen mürbe die politische Seite. Mit 24 gegen
straße" zu ersehen. 464 bctolof,en- blt Bezeichnung „Boulevard" durch „Soifer« eine in4iom aefertioSonntag wirb in dem hiesigen Museum Philipp Veit aufaefteat m?mbrm b^uhmten Maler und Ehrenbürger von Mainz, ist wurdenVON^"r! bcr Büste, welche ein Kunstwerk ersten Ranges
wurden von Verehrern des verstorbenen großen Meisters aufgebracht.
großen Verfandunaen ' ^ie Mündung des neuen Hafens hier ist fortwährend
Aufwendungen für un^ ^t die Stadt fast ununterbrochen bedeutend <
im Stande % halten m ?a$en' um den Verkehr nach dem Hafen richtig
der Rheincorrection^nh^ ^^se Versandungen ihre Entstehung in der Ntchtvollendun-t die DT der städtischen Baucommission befürwortet, füi
oie nonen dieser Baggerungen Regreß an dem Staat zu nehmen.
treten al!s ^Wärm^ht?^^ Wirkung. Nicht selten hat ein jähes Herauf manch blühendes Leben tMra f^n Äscher Wechsel von warmer in kalte Lust: gerafft, Glück und Mobls!bä -i? theils in langem Si-chthum dahin.
Sodener Mineral-Pastinpn^ m^er 8c^ort- Die kleinen, aber naturbeilhäftige 1 aroüc uttbeiibrinnpnhp <rni rechtzeitigem Gebrauche geeignet gewesen, bt
man nW bei e Cr,rtiilen Ursache aufzuheben. ° Daber versiium
das Freie zu treten Luftströmung oder rauher Witterung u
kann, im Munde lannf^m^S b^ ? Pastillen, die man leicht stets bei sich trage im Keime erstickt ru lassen. Die sich bildende Krankheit wird dadurie
Schkchttl Lommen. ^ ^kauf dieser Pastillen haben alle Apotheken zu 8M pe


