Lokales.
Sietzen, 27. August. sStadtverordnetensitzung vom 25. August.) Anwesend: Herr Beigeordneter Gnauth (als Vorsitzender), Seitens der Stadtverordneten die Herren Batst, Hanstein, Hoch, Homberger, Jughardt, Kauf, Adolph Noll, Aug. Noll, Dr, Ploch, Scheel, Schopbach, Simon, Vogt und Wallenfels.
Die Berathung des Entwurfs eines Ortsbaustatuts, welche in voriger Sitzung bis einschließlich $ 28 gediehen, wurde in heutiger Sitzung fortgesetzt und beendigt. (Wir thetlen den Entwurf, wie er aus den Berathungen verehrl. Stadtverordnetenversammlung heroorgegangen, im heutigen 2. Blatt mit. Red.) — Dem Gesuche des Herrn Jakob Ruppel um Vergütung von Straßenauffüllung wird stattgegeben. Dem Gesuchstcller wird eine Entschädigung von 37 JL bewilligt, doch soll derselbe bezüglich seines Gesuches um Trottotrpflasterung mit Kostenbeitrag nach den Bestimmungen des Localbaustatuts herangezogen werden. — Das Gesuch des Herrn Gg. Heß um Ueberlassung resp. Umtausch eines an der verlängerten Ludwigs- und Wilhelmsstraße gelegenen Geländestückchens wird nicht genehmigt, dagegen auf Antrag der Baudeputalion dem Gesuchsteller die pachtweise Ueberlassung gegen eine jährliche Pacht von 1 JL offerirt. — Herrn Karl Loth wird gegen Entrichtung der üblichen Abgabe gestaltet, an der, der Zufuhrstraße von der Licherstratze nach der Caserne zu gelegenen Seite seines Neubaues einige Lichtschächte nach den Kellerräumltchkeiten anzulegen. Ein weiteres Gesuch des Herrn Loth um Erlaubniß zur Errichtung eines Nebengebäudes an seinem Neubau soll befürwortet werden, wenn die projectirte Abortanlage den Bestimmungen des Art. 34 der allgemeinen Bauordnung gemäß ausgeführt wird. — Das Gäßchm in der Scheppecke betreffend wird dem Gesuche eines Anwohners um 1) Unterhaltung des Gäßchens auf Kosten der Stadt, 2) Uebernahme in Eigenthum der Stadt und demgemäß polizeiliche Ueberwachung desselben, 3) Aufstellung einer Laterne insoweit entsprochen, als die Stadt sich bereit erklärt, fragt Gäßchen mittelst Ktesauffüllung zu chaussiren und auch überwachen zu lassen, ferner eine Petroleumlaterne aufzustellen und zu deren Unterhaltung den Interessenten 50 JL pro Jahr zur Verfügung zu stellen. — Dem Gesuch des Herrn Bautechniker L. Seuling um Erlaubniß zur Ableitung von Abfallwasser in einen städtischen Canal wird widerruflich stattgegeben. — Infolge Gesuchs des Herrn H. Kammer um Verbesserung des von der Marburgerstraße nach der kleinen Schwarzlach führenden Wegs beschließt die Versammlung, vorerst von einer zur nachhaltigen Verbesserung nöthigen Grabenverlegung abzusehen, dagegen die östliche Seite des Weges als Fußweg Herstellen zu lassen. — Hierbei macht Herr Simon auf die schlechte Beschaffenheit verschiedener Feldwege aufmerksam und erklärt sich, nachdem Herr Hanstein betont, daß die Anregung zur Abstellung von Mißständen an den Feldwegen von den Feldgeschworenen ausgeyen solle, schließlich bereit, demnächst diejenigen Feldwege zu bezeichnen, welche verbesserungsbedürftig sind. — Von König!. Direction der Main-Weser-Bahn ist die Anmeldung zum Bezug von Wasser aus der Quellwasserleitung für das Stationsgebäude etn- gegangen. Nach den vorliegenden Berechnungen stellen sich die Kosten der Legung eines 80 Mm. weiten Rohres von der Liebigstraße bis an das Eigenthum der Bahn aus 1539 JL, eines 100 Mm. wetten Rohres auf 1688 JL Der Vorschlag der Baudeputation, diese Rohrlegung auszuführen, wenn hierdurch eine jährliche Mindesteinnahme von 160 v*L (gleich 10pCt. des Anlagekapitals) gewährleistet wird, wird angenommen. — Auf das Gesuch des Herrn S. Pascoe um Anschluß seines Hauses an die Wasserleitung glaubt die Versammlung vorläufig nicht eingehen zu können, da man, in Rücksicht auf btc bedeutende Höhenlage dieses Hauses erst Erfahrungen über die Druck- verhaltntsse, so z. B. tm Hotel Victoria, als den bisher höchsten Punkt, sammeln will, um spater allen Verbindlichkeiten, welche eine mangelhafte. Wasserversorgung der hochgelegenen Stadttheile mit sich bringt, überhoben zu sein und man es auch deshalb für gewagt hält, die auf 2444 Jü veranschlagten Kosten einer Leitung bis an das Pascoe sche Haus aufzuwenden, ehe man Garantie dafür hat, daß die Wasserversorgung eine gleichmäßig befriedigende werden würde. Nach angestellten Ermittelungen liegt Der höchste Punkt der Frankfurter Straße noch 6 Meter über dem Spiegel des Reservoirs am Lutherberg. Der weitere Theil des Gesuches des Herrn Pascoe, den Bewohnern der oberen Frankfurter Straße den Bezug von Quellwasser in der Weise zu erleichtern, datz dre Stadt mit dem Staate einen Vertrag eingehen möge, wonach das überschüssige Wasser aus der Leitung der neuen Klinik den Bewohnern dieses höchsten Stadttheils zugefuhrt und als Aequivalent hierfür die in der Stadt gelegenen staatlichen Gebäude mtt Wasser aus der städtischen Leitung versehen werden sollen, kann gleichfalls' vorerst kerne Berücksichtigung finden. — Betreffs der Stege über den Schoorgraben wurde in der Sitzung vom 16. Juni beschlossen, Herrn Otto Schmitt und Frau Justus Muller Wwe. aufzuaeben, ihre Stege als nicht dem öffentlichen Interesse dienend, zu entfernen, die Stege der Herren L. Hormann, Christian Busch, Christian Lony, Earl Rahn und Ludwig Huhn aber bestehen zu lassen, wenn die Besitzer derselben sich verpflichten, diese Stege dem öffentlichen Ver- W zu überlassen. Den Interessenten wurden die Beschlüsse des Stadtoorstandes mttgetheilt, worauf die Herren Chr. Busch und L. Hormann ihre Bereitwilligkeit zur Offenhaltung ihrer Stege für den Verkehr erklärten, während Herr Christian L o n y sich hierzu nicht verstehen will. Es wird deshalb beschlossen, auf ernung dieses Steges zu beharren und zwar nicht nur in Rücksicht auf seine Mlßstandtgkeit zu der nahe vollendeten schönen Westanlage, sondern auch darauf, daß Herr Lony bereits im Jahre 1884 bet Gelegenheit seines die Schoorüberbrückuug an frag Stelle betreffenden Gesuches schriftlich erklärt hatte, im Falle der Genehmigung desselben auf diesen Steg verzichten zu können. Herr Otto Schmidt, welchem, wie oben bemerkt, die Entfernung seines Steges aufgegeben worden, sucht um Belassung destelben nach und motivtrt sein Gesuch mtt Schädigung seiner geschäftlichen Interessen mtt ftUVe.n tn dem Gesuch angeführten Gründen und
mit Rücksicht auf die kostspielige erste Anlage beschließt denn auch die Versammlung, fraßt Steg gegen eine jährliche Abgabe von 20 JL noch auf die Dauer von 6 Jahren bestehen zu lassen. Die Baudeputation hatte 3 Jahre beantragt. Auch das Gesuch der Frau Justus Muller Wittwe um fernere Belassung des Steges findet Berück- sichtigung, nur wird eine Erhöhung des bisher gezahlten Grundzinses von 40 H auf nnn^0UI^ 3 Jahre beschlossen; die Baudeputation hatte eine Abgabe
^* 2 * *rr°^Ca5rtr?0t,^Cxrl 92011 5 6 * * “ Seitens der Herren Huhn und
Rahnist eine Antwort nicht eingegangen, und wird beschlossen, auf die Entfernung ier fceiben an der Nordanlage befindlichen Stege, wovon derjenige des He^rn Huhn übrigens schon polizeilich geschlossen wurde, zu dringen. ' $ 9 * *
Vermischte 4.
,®cr berühmte Naturforscher Brehm nennt die Schwalben
Thiere , und daß dieselben diesen Namen mtt vollem Rechte verdienen, dafür
8S&? "folgende Beobachtung einen recht deutlichen Beweis. In der geräusch-
6?ÖSe ^"es hiesigen Fabrikanten hat ein Rauchschwalbenpaar (Schwalben «ÄÄSK Se6fE ®“tn) mn^eicms.3a6re 8um erte Male seine Wohnung an einem Tragebalken aufgeschlagen. Nachdem die erste, aus vier Jungen bestehende Brut erzogen und etwa tn der Mitte des vorigen Monats ihre Selbstständigkeit angetreten hatte, schritt unser nettes Schwalbenpärchen sogleich zur zweiten Brut die aber ?Ut Sproßlinge zur Folge hatte. Vor mehreren Tagen kam ein Knabe der ein SrtTfinüP /fcbmalben mit weißer Kehle 'und schwarzer Stirn) in der
Hand Hatte, in den Hof des Herrn Fabrikanten. Herr Müller, ein treuer Pferdelenker b d mit dem armen hilflosen Thierchen; er nahm F- einem
glücklichen Einfälle folgend — dem Jungen ab und setzte es mir nichts dir nichts in Las °b-n-rwahnte Nest der Rauchschwalben. Obschon dem SchwLlbchen das neue Heim, das doch ganz anders eingerichtet war als seine eigene Wiege, sehr ungewohnt vorkommen mußt-, so blieb es doch ganz ruhig mit ausgesperrtem Schnabel darinnen
Schoben zur Fütterung herbeisegelten und den frechen Eindringling in der Wohnung gewahrten waren sie wohl sehr überrascht, denn si" umflogen >nehr-
S lf(?Crn(b Nest; allein nach kurzer Rast auf einem angebrachten Rube- plaMjen beschlossen sie in ihren edlen Herzen, den Fremdling nicht zu verstoßen denn sie flogen beruhigt wieder fort und bet ihrer Zurückkunft verabreichten sie zuerst ihrem ungeladenen Gaste -in-große Fliege, die derselbe gierigst verschlang. Sechs volle Ta^ verweilte das Schwalbchen bei seinen guten Pflegeeltern, die ihm dieselbe liebevoll Behandlung wie ihren eigenen Kindern zu Theil werden ließen. Am siebenten Taae
suhlte sich unser Schwalbchen wahrscheinlich so gestärkt, daß es glaubte, sich auf eigene
Füße stellen zu können, und da es auch wob! nickt mehr t belästigen wollte, so verabschiedete es sich hoffentlich ^Trjllcbbanfenb "nn xe9"Itern Ein Arbeiter sah mit Bewunberung seinem behenben Ausfluß na6 "in,r ? ?enf,16cn- ftrft« zu, w° « neben anderen Mehlschwalben Platz nahm ° unb' mi7bi dann nach kurzer Zeit vergnügt von dannen. Dtcien flog es.
Die Moral aus dieser Begebenheit zu ziehen, unterlassen wir- mag dies selber thun. ' 11cn rotr’ dn Kber Leser-
Großen-Linden. Mit dem 1. Mai k. I wird nn h»r kuc., «x eine neue Klasse errichtet. Es werden derselben nicht weniger al? 100 ^^-°?^chule- wiesen werden müssen. Es ist dies ein Zeichen, daß mit der Erricktum, zuge- klasse einem dringenden Bedürfniß abgeholfen wird. n0 c^er Schul-
* Hungen, 26. August. Se. Hoheit Fürst Alexander kam
9Ve Uhr hier an, um den in hiesiger Umgegend stattfindenden VtanöoernÄ^ ^?end« Das Officiercorps des in der Stadt und Umgebung etnquartirten
Regiments war am Bahnhofe anwesend, um Seine Hoheit zu bearii&P» nrQ£°ncr;: des Namenstags Seiner König!. Hoheit des Großherzogs hatte ba5 nrä,» ®&rcn Gasthofe zur „Traube" ein Festessen arrangirt und nahm auch Fürst 9n,rCJCLcor?® lm Theil. Während des Essens concertirte die Musik obigen Regiments. Der^ r daran im hiesigen Schlosse Quartier und wird einige Tage hier verweilen' 91,J Hoheit der Großherzog wird in der nächsten Woche hier erwartet. ^onigl.
™ . △ Aus Rheinhessen, 26 August. In dem großen Eisenbahntunnel Mainz und Alzey wurde gestern Vormittag die Leiche eines etwa 4— Kindes von Bahnbeamten gefunden. Der Schädel des armen Gefcköns-s a • geschlagm. Man vermutbet, daß das Kind während der Fahrt durck ^T..«QruCln- dem Eisenbahnwagen herausgeworfcn worden ist. «.unnetaus
r , . — In Niedersaulheim erhängte sich gestern ein in den besten Verböttnin- lebender Mann in seiner Scheuer. Motive zu dem Schritt sind vollständia ' J
Mainz, 26. August. Auf Grund an dtrecter Quelle erhobener ^nform^!" ' ist die „Neue Wormser Zeitung" in der Lage, die von verschiedenen Slatbrn 1°?
Mitthetlung, daß Domprobst Fehr in Worms zum Dompfarrer von Maim ? Ri, als total erfunden zu bezeichnen, indem Probst Fehr sich weder um die Dompfarrerstelle beworben, noch feine Ernennung überhaupt in Frage gewesen 'lnnzer
A Mainz, 26. August. Von den hiesigen Gerichten erging jünaster Tnn.«.- Entschelbung, welche für die Kranken- und Sterbeoereine, sowie für Personen änem solchen Verein beitreten wollen, von der größten Wichtigkeit ist Der W ift Mg-nd-r i Ein Dlitglieb eines solchen Vereins erkrankte unb wurde durck hanbelnden Arzt eonstattrt, baß hier nicht eine neue Krankheit vorltege ionbern unmittelbare Folge eines Unfalls, welchen der Betreffende vor Eintritt in ben»r?n perein erlitten halte Hätte dieses Mitglied vor seiner Aufnahme in den Verein b?» ihn untersuchenden Arzte von diesem Unfälle Kenntniß gegeben, fo hätte beff nSM nähme auf Grund der Statuten nicht erfolgen können. Nachdem dem Ätanb, K-nntmß gegeben war hat dieser die Zahlung der Krankenrente oerweiaert unb alekfr z-ilig das betreffende Mitglied aus dem Verein ausgestoßen. Hieraus erfotae S des °usgestobenen Mitgliedes Klage auf Zahlung der Krankenrente, welche Klage n°n ali-n Jnstanzen abgewiesen wurde, indem die Gerichte die Rechtsgültigteü dü Vorstandsbeschlusses anerkannten. 0 u u oe5
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«no Verkehr.
27e August. Auf dem heutigen Markt kostete: Butter ner $nhmL ^c0 b2-0,S0. Hühnereier 2 St. 11-04, Snkneier St. 0-0 4 «st vr
3-0 Erbsen pr. Liter 16 H, Linsen 28 Tauben per Paar 50 büe b0 Hühner per Stück JL 0.85—1.60, Hahnen pr. Stück JL 0.50—1.30 per Stück JL. 1 20—1.60, Gänse per Pfund <D0—00 Ochsenfleisch per Pfund 62 bis
«o 'q' “S? Rindfleisch 54—56 H, Schweinefleisch 54—60^, Hammelfleisch 50 bis
Kalbfleisch 40—45 X Kartoffeln per 100 Kilo JL 7.00—9.00, Milch per Lit 12-18 Zwiebeln per Centner JL 6.00-8.00. p
Rn fi„ÄeJÄ»L $raftl und Geburtshelfer, Special-Arzt für IP I lUPPlüPll grauen-und Geschlechtskrankheiten Frankfurta. M.
Ul • Ulül IdUIL Stiftstraße 22. Sprechstunde täglich von 10 bis 1 u^ • 3 bis 5 Uhr. Auswärts w- a. brieflich. 4468
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Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gietzm-
(Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.)
2o-r Fächer, Großh. Gerichtsassessor zu Gießen, mit Emm-
Friederike Julie Lifette Christrne Elisabeth Wallenfels von hier. 23. August Greb von Hopsmannsseld, Kaufmann dahier, mit Luise Henriette Philippine Größer dahier.
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- , Sluguft: 1^' Dem Scrtbenten Georg Eidmann eine Tochter. 15. Dem Metall- dreher C eorß Kreiling eine Tochter. 17. Dem Schuhmacher Carl Steuerwald ein A"hn. Scknerder Friedrich Lüttich eine Tochter, Luise Dorothea MargarethL
®cori Beck ein Sohn, Emil Heinrich. 21. Dem Schuhmacher Heinrich Strack II. eine Tochter, Katharine. 22. Dem Photographen Gustav Moal em Sohn. 2b. Dem Ftnanzaspiranten Georg Wilhelm Döpser ein Sohn.
. m”uAu-ftVr Anna Maria Franziska Engel, 8 Monate alt, Tochter not
Sataillon§bud)(enmatf)er Heinrich Engel II. dahier. 20. Adolf Engelbert Krieb, 4 log alt, Sohn von Agent Heinrich Krieb II. dahier. 22. Peter Groß, 35 Jahre alt, »er« mann von Mudersbach. 22. Minna Friederike Konradine Wilhelmine Bonoriu-. 2 Monate alt, Tochter von Schlosser Konrad Bonarius dahier. 23. Marie ©lifabett \ .Monate alt, Tochter von Eisendreher Friedrich Jakob Walli bafrie 24. Elisabeth Vogel, geb. Meßner, 37 Jahre alt, Ehefrau von Kutscher Johann» Vogel dahier 25. Luise Botz, 24 Jahre alt, Tochter von Postschaffner Philipp Sc da««--. 26. Katharine Margarethe Becht, geb. Reichhold, 47 Jahre alt, Wittwe im Landwirth Konrad Becht II. von Stammheim.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getaufte.
Den 20. August. Dem Agenten Heinrich Krieb II. ein Sohn, Adolf Engelbm geboren den 16. August.
, ^ en 21 August. Dem Wiesenwärter bei der Stadt Gießen Wllhelm Bellos Hl ein Sohn, Wilhelm Friedrich, geboren den 8. August.
Denselben. Dem Architecten Hermann Diesencr eine Tochter, Emilie Marthy Emma, geboren den 28. Mai.
Denselben. Dem Schrelnermeister Johannes Lenz ein Sohn, Johannes Hermanm geboren den 4. August.
Denselben. Dem Schreiner Georg Schneider ein Sohn, Friedrich Georg Eam geboren den 1. Juni.
Denselben. Dem Dachdeckermeister Emil Noll eine Tochter, Johanna Henriel Marie Minna, geboren den 23. Juli.
Denselben. Dem Schreiner Wilhelm Donau ein Sohn, Carl Martin, gebor. den 3. August.
Denselben. Dem Dienstmann Heinrich Münker eine Tochter, Johanna Elisabeth, geboren den 21. Juli.
Beerdigte. K1 ~
Den 20. August. Heinrich Schlauch, Handelsmann aus Limbach, alt 51 starb den 17. August.
Den 25. August. Elisabeth Vogel, geb. Wießner, Ehefrau des Knechts Johanir-- Vogel, alt 38 Jahre, starb den 24. August.
Wärmegrade der Lahn und der Luft
nach Reaumur gemessen am 27. August, Mittags zwischen 11 und 12 Uhr: Sßaffee 16 Grab, Luft im Schallen W
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