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Städtisches Gas und Wasserwerk Gießen.
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©iefien 24. November. Heute Mittag 12 Uhr stürzte von einem Neubau in der Göthe,nahe Herr Dachdeck-rmeist-r L. Schwalb. Wie man uns mittheilt, sollen die hierbei erlittenen Verletzungen das Schlimmste befurchten lasten.
Eingesandt.
Gießen, 22. November.
Da die unter Einaesandt" in Nr. 273 d. Bl. erschienene Beurteilung des Zustandes der Feld- und Abfuhrwege im Neustädter Feld die Blicke desStadtvorstandes zweifellos in jene Gegend gelenkt haben wird, so hatteich dieGelegenheit für günstig, die Aufmerksamkeit desselben auch auf die Verkehrsstraße zwischer'Gießen und Krofdorf zu lenken. Der Zustand dieser Straße, soweit sie in ole Giestener Gemarkung fällt, spottet jeder Beschreibung; diesen Brei von Schmutz und Wasser müffen aber weit über hundert Arbeiter und Arbeiterinnen täglich zweimal durchwaten. Wenn der Stadtvorstand Veranlassung nimmt, im Interesse Errettenden Threre die Feld- und Abfahrwege in jener Gegend einer gründlichen Untersuchung zu unterziehen, so wäre es im Jntereffe der arbeitenden Menschheit sehr zu wünschen, wenn er diese Untersuchung auch auf die Krofdorfer Straße ausdehnen ließ. Ich »meiste nicht daran, daß er die Ueberzeugung gewinnen wird, daß dieser Zustand nicht allein die Folge des nassen Wetters ist und daß es nicht genügt, alle hundert Schritt emen Kan en Steine in dieses Schlammbad schütten zu lassen.
batirt va'ar' Wochen später begegne ich ihm im wiedergewonnenen Straßburg, wo er neben feinen Kaiserlichen Ellern die Huldigung der elsässischen Bevölkerung entgegennimmt .. • -e • iä) nod) ben Kronprinzen kurz vor seiner Abreise nach PrnnTrtnh in Berlin aesehen und gesprochen. Er kam gerade aus dem konigl. Palais
Krankenbett seines kaiserlichen Vaters, der etwas unpäßlich war. Seine Stimmung ^/damals nicht die altgewohnte heitere zu sein. In srischer Erinnerung sind mir
nock die ^Mläumstag" in London. Mit ©toi, mutzte es da jeden Deutschen erMen ^u eben, mit welcher Bewunderung die B-Mkerung der englischen Metropole l-nd zurückkehrend, durch di? deutsche Heim-ih reisend den Tyroler Bergen zueilte wo irauriam Luken' ^?L?İlgen dennlch L Ihnen Äl fließe? Feder 'ä°uL.k?u7rb?isteude Mittheilung machen, datz vielleicht doch noch Heilung möglich, die Hostnung verheitzende Mtllyer^ng mum >, » bu üb£r aBc Matzen treffliche
Natur" unseres Kornprinzen sich durchringen und dem unabwendbar scheinenden Geschick Trost" bittm werde, "vr. Mark Hooell, den es mir gelang, soeben auf dem Corso dl Levante dfer gerade die Billa Cirio verlassen, zu stellen, und an den elben die I ir. nnf mHflinnen Livven brennende Frage, ob alle Hoffnung auf Erhaltung des Le?ens" ausOH^ilung vermbttch, zu'richten, sagte mir in zuversichtlichstem Tone, da« er heule mehr als je -on einlr sicheren Heilung überzeugt sei. Das walte Gott!
- »ehlkopfleiden können bei der geringsten DernachlSstrgung sehr bedenklich werden. Man verfäume nicht, bei eingetretenem Reizznstande des Keblkoples st>i°rt die geben« Mineral-Pasttllen zu gebrauchen, deren günstige Wirkung überall bezeugt wird. Herr Heinrich Göttinger, Opernsänger in Würzburg, schreibt: Der Wahrheit gemätz kann ich Ihnen nur bezeugen, datz die Wirkung der Sodener Mmeral- Bastillen aus den Kehlkopf und die übrigen Halsorgane eine geradezu fensatioiielle ist. Einige Pastillen genügten, um das stark belegte Organ zu befreien. Ich ziehe Ihre Pastillen den sonst ausgezeichneten Ascke's vor und kann dieselben jedem Kollegen empfehlen. Der Bezug dieser Sodener Mineral-PastMen ist durch alle Apotheken per Schachtel 85 H zu bewirken.
De°es übernehmen es gezieme sich, das «, der
E°N°v°mbL ÄESf »usolge ist der Dampfer .vlaanderM'weLr iwifchen dem Kongo und Antwerpen fährt, an der srauzosttchen Kaste verloren gj0Derat)er. Die Schlutzverhandlung gegen Most hat
.«>" ÄÄ Äl?« 'ft ftSÄSÄS ^°^^^köMch?n Lb°E in Landau hinausritt - zum Kamps und Siegl Als er £em "»^^pUheer des Siegers bekrönt, vom Jubel des Volkes begrüßt, in München dann, er ^Qnn Don schwerer Erkrankung erstanden, im Kreise seiner
^-rntti^den Winter über im milden Klima der Bäderstadt Wiesbaden völlige Genesung K i4 tob ibn 6ei her Einweihung des Stein-Denkmals in Nassau a d. L wie nicht'minder bei der Enthüllung des wunderherrlichen Germania-Denkmals aus dem Niederwald. mit bem Kronprinzen zusammen auf seiner Reise nach
,r kein Fremdling, nach Madrid, wo er, ein Bild strotzender Gesundheit und germanischer Mannesttassi wie ^nicht minder durch sein leutseliges Wesen, alle Herzen im ^^Metne Er?nner7ngd/chweiste"zur'ück nach den Ufern des Rheins, nach dem Schlosse Kaßten» wo vor Jahren deutsch-amerikanische Schützen der Kaiserin ihre Huldigung M^deuts^e Männer darbrachten, welcher Feierlichkeit auch der Kronprinz anwohnte. 9it>benswürdiakeit, durchaus ungezwungen, war damals so bestrickend, daß sich ^, 7de biedern Schützen zu dem Ausruf hinreitzen Uetz: „Kaiserliche Hoheit, wenn Sie"in Amerika""w^m, würden wir Sie zum Präsidenten wählen!" worauf der Kron- ptini ^,n ^ab^fpäter°sehe"'ich den Kronprinzen, wie er tiefgebeugt und schmerzbewegt nnn hem traaifchen Geschick seines königlichen Freundes hinter dem Sarge Ludwigs II. , HnhpHcbrdtet Unvergeßlich sind mir dann die Tage von Heidelbergs wo der
Änvrinr in Stellvertretung seines Kaiserlichen Vaters der Ruperto-Earola zu ihrem ElÄiäbriaen Bestehen dessen Glückwunsch entbietet. DeS Kronprinzen bescheidener Sinn, W^r-chW-r-Nrkkter, sein deutsches Fühlen und Denken ist damals so recht Le„„ Steife »um Bewutztsein geworden! Unvergänglich steht sein Bild vor
n Hn,br Seele als er in ftü improvisirter Rede bei der Festtafel im Museumsaale Knet Ä Zeit gedachte, ' von welcher das deutsche Reich seine Wiedergeburt
23. November. Dem Vernehmen nach tritt der deutsche Dolkswirth- | schastsrath am 6. Deeember zusammen. f .aft=!ül|TCnb£ Ausschutz des Verbandes der I ®«Iltt» 23. November. „D-r «Uchästsfuhrenb^^u »ld)tl8en w,tt b deutschen ®er“f^Xra" unb ^^0? ibenDerfi<berun8 für Arbeiter, insbesondere mit bem Grundzügen der Alters, unb Jiwa. no 1 a> ber Versicherung zu machen,
MveErstand?n"imd^bebchl^??si»n außEbe»,tlichen Bentssgenossenschaftstag auf den 16. Deeember d. I. ""^^"^Lheuttgen Sitzung des Bezirkstages von Lothringen
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ÄS’ s»““« s “ssssss hss weder der Presse noch berientflen Wnen, ro d) ote ö dargcthan sei. Ferry er werde nur abtreten, wenn diUnmöglich^ bewiesen sei, da es sich
und Raynal machten Mend, daß diese g längerer Unterredung I
als unmöglich herausges ell habe e n Cabiuet zu J w » Vertrauen zur
morgen wiederum in's ElysSe berufen werben. Unterredung, die er heute Nach-
feäÄ» I ®eh'l‘U"bbn'”Clm«ert erotoette6bOie"äflÄfÄn'" a’Ä
Ribot ersuchen, ein d"nts1ertu z Sollte Ribot ablehnen, so werde er Gablet ÄÄ". "L. ,.K-.XSÄÄ
Botschaft an das Land zu wende», «° n n^stch °°n°Uer ^-ran ^thwendig sei SÄ SwT» e «MW
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fiü«en tonnta.^ @erüc^t Ribot werde die Cabinetsbildung mit Gablet und
Gottesdienst der israelitischen Religionsgesktlschast n Abend 3“ Uhr, Samstag Vormittag 8ro Uhr, Samstag Nachm. 3« Uhr, end 4“ Uhr.
begonntm. November. Eine vom Kaiser am IS. November sankttonftt«
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3utUertoerto^ün0attnun0enf SpiVen, Knöpsk Glasschmelz-, Glas- und Metal/perlen, Kurzwaaren und Uhr^racherwaaren^^E^^^^^^——I ----- Briefe aus San Remo
& 1 (Nachdruck verboten.)
(D°n unserem Spe-i-l-Go^.^ntem)^^
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«MnnnU [awae man auch — und ich habe stundenlang von meinem Zimmer im „Hotel Medtterance" aus auf den Augenblick gewartet, der es mir vergönnt hatte, noch einmal die ^üae unseres Kronprinzen zu schauen — diesen Moment herbeisehnte.
®te An meinem geistigen Auge zogm dann die Erinnerungen vorbei an lene Tage «Kraanoener weiten wo es mir in Folge meines Berufes vergönnt gewesen, den Kron- -rimen von Angesicht zu Angesicht zu schauen und seine machtv.lle Erscheinung voll
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8734 I. Austr.: H. Werner.


