Ausgabe 
23.10.1887 Erstes Blatt
 
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Werten wiederum eine bebevtenbe Rückvergütung au!^h7e Prämie!! e?wa!,en

bei L-rl Heintze, Berlin W, Unter den Linden 3, zu haben. ' °

Damit nun Reser vorerst nur versuchsweise eingelegte Zug auch für die Tauer und namentlich im Sommer, bestehen reip. erhalten bleibt, wäre es sehr wiinschens- ?er ^' 6a.6 namentlich der Mitlagszug auch von den Bewohnern Gießens recht häufig benutzt wird, und bezweckt Einsender dieses auch hierauf aufmerksam zu machm. F.

t Mrthschaft Cas» Ebel" dahier ist eine der ältesten unserer Statt- bie-

neimeh« ein ° esn au* ber,3!uäcit Rechnung getragen, daß die Lokalitäten um-'resp neugebaut wurden. So ist der neuerbaule Saal in jeder Beziehung höchst elegant ausgestattet und er ist fo geräumig angelegt, daß Gesellschaften von 130-150 Pe? sonen darin gemuthlich Platz finden. Wir glauben, daß alle Besucher es anerkennen

Herr Balzer keine Opfer gescheut bat, um fein Lokal so zweckmäßig und gefchmack-' bra,6 den schönsten Wirthschaftslok-litäten zur Seit? gestellt w^den suchen ® *f ro°b 1U n,untoen' daß recht viele Gäste sich davon zu überzeugen

Landwirthschaftliche Nachrichten.

. _ ~ lVortheilhafte Verwerthung unreifer Weintrauben. Weintraubenaelä 1 An der.^liseite unseres Wohnhauses stehen ein paar Weinstöcke, deren Trauben aber der »egen unbmeit es späte Sorten find, selten reis werben. So hängen LS Qn b- Stöcken, sie sind aber xwÄ

c s ^fefeben0e*6 schmeckt delikat, schreibt ja derPraktische" in seiner Nr 35 überraschend^ Gedanken, eS einmal damit zu versuchen und der Erfolg war

tauben wurden abgeschnitten, die Beeren sorgfältig von den Kämmen 0^uckt, alle verdorbenen ausgelesen und die guten in einen Topf gethan und mit Mer langsam zum Kochen gebracht. Nachdem sie genügend gekocht mar ich sie ab, ließ sie erkalten füllte sie dann in einen leinenen Beutel und meßte

2 gewonnene Saft kam nun wieder in einen emailltrten Topf hierauf

dann wurde das Ganze langsam unter beständigem Abschäumen zu einer Masse genügend dick eingekocht. Der Zuckerzusatz richtet sich nach der Beschaffenheit der Trauben. Ich brauchte bei meinen unreifen sauren T?auben fe J, ^ter ^^t 300 Gramm Zucker, bei oollsiändig reifen, süßen Trauben wird kein & ffÄ* ^federlich sein. - - Andere Zusätze sind überflüssig. - Im Uebrigen ist die Behandlung dieselbe, wie bei anderem Obstgel6. Sehr vortheilbaft tsi^es auch, den Saft mrt dem aus süßen Birnen ausgepreßten Safte zu mischen.

tr tr ®cn 0 Beachtung wurde bisher noch im großen Ganzen den unreif

bleibenden Weintrauben geschenkt, die meistens am Stocke hängen blieben und dort faulten oder erfroren Nach obigem Recept wird es nu^ möglich salche Wein damit^ machen.DOr^eiI^^ auszunutzen. Möchten doch recht Viele den Besuch

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts^

(Nachdruck nur mit voMn^r^Quellenangabe gestatt^ ^11

Marie Karoim! ^TÄt Mhr mi

Gießen, mit Elisabeth Diehl von Schweinsberg '19 ifufeJ Schuhm«^^ zu Großen-Linden, mit Katharine Kramer dafelbst.

Stuttgart, Schuhmacher dahier, mit Ehrt,tine Briegel von Garbentttch Sn

20. Franz Joseph Lohrum^Taglöhner zu Bürgel, mit frIHn hfe, .o^q t bahifr

b°s-lbst. 20. Heinrich H^n von Ugenal,' Ä«Ä, Theiß von Londorf wohnhaft zu Gießen. 20. Johann Ernst feaufer

Bautzen, Maurer dahier, mit Elisabeth Abel von ftronbon? Cr D?n ^eidau he gnit?°Uih I^ymann, Stationsgehülfe zu Gießen, mit Marie Schneider ??

Wittwe des verstorbenen Gastwirths August Schneider zu Ranstadt ' 01b Schaff

«heschttetzunge«.

j^ctober: 19. Ludwig Emil Texlor, Gastwirtb dabier a, 4 geb. Jacobr, Wittwe des verstorbenen Kellermeisters Marcel War'tb^b^" °»" Darttz Schott von Groß-Felda, Fuhrmann dahier, mit Anna Mar a Äi 2L Seibertenrod, wohnhaft dahier. ^yomas von Ober-

~ Geboren«.

m .. ^»ober: 11. Dem Hulfsbremser bet der Main-Weser-Babn

Wb erne Tochter, Elisabeth. 12. Dem Weißbinder Christoph Schm°dt r? -^rich Carl Conrad Peter. 14. Dem Schlosser Friedrich Posse eine ecbn-,

Crnefhne Wilhelmine. 15. Dem Barbier Karl Ott ein Sohn. I7°^£m mIf(abrI6 dn S°hn. 17. Dem Fabrikanten Adolf ZurbZ

~ t Gestorbene.

an-c - rober: 16. Siegmund Meyerfeld, 81 Jahre alt, Rentner bafita io c Dobus, 45 Jahre alt, Knecht von Garbenteich. 17. Adolf Bender fit/ ?Dnrai S°bn von Bahnmeister Adolf Bender zu Wissen an der Sira 18 alf-

23abte alt, Sohn von Dachdecker Karl Heck d7httr. 21 Ö

15 Jahre alt, Realgpmnastast, Sohn von SaMermeister Fran, 6 61,nnir- 2E0eprg Karl Zindel, 1 Monat alt? Sohn von MenstknechLrad L

Auszug aus dcu Kirchenbüchern der StadtGikk«^^^ Evangelische Gemeinde. ö

Allendott" 16 DC8ber' £auteni Konrady,"Bierbrauer, und Katharina Wolf ou5 »r Mabeth Wahr, Warth geb. Jakoki!'twe.^'"^ ^EtOr' ®aftairt' ein Wittwer, und Antonie den 14.%!embTbet' Knecht^onüch Zintel fin Sohn, Georg Karl, gedor.n gebOren*i%ugu ^mad>n S-wrich Sttack eine Tochter, Karolin-Katharina, gebDren®eenn,Clb8.n-@ent<eSb^ibCr6äni,lCr ^b°" 6anbdd> rint T°ch'°r, AnnaEhatto.te, den 29Ä1ebmber.$,Cm 5eIb®et,eI Dtto Günther eine Tochter, Emma Marie, geboren 9. September.^11' ®'m 5brmann Neck ein Sohn, Heinrich, geboren den

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7977

Großh. Amtsgericht. Müller.

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von P. W. Gaedke, Hamburg, ^a.raäVrt ^in Caeao u. Zucker mit Vanille empfiehlt ä V2 Pfg, pr. Pfund 7929

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I Versteigerung.

> Dienstag den 25. October l.

Nachmittags 3 Uhr

werden im Pfandlocale verschiedene Pfand- gegenstande gegen Baarzahlung versteigert.

7880 Horn.

Desfentliche Auf­forderung.

Christoph Pfeifer von Mainz­lar, feit 1869 von da abwesend, wird behufs Regelung von Aäteigenthums- Verhältnissen an den Grundstücken "/106, 116, 259, V/380, X/57 und sonstiger Angelegenheiten aufgefordert, bmnen zwei Monaten vom Erscheinen dieses ab bei Großh. Amtsgericht Gießen seinen Aufenthalt anzugeben oder einen Vertreter zu bestellen, gegenfalls für ihn ein Kurator verpflichtet und nach dessen Anträgen verfahren würde.

Gießen, am 19. October 1887.

Für Metzger. naÄWI^ tinntMe/'«?^ Ob-rhesstschen Bahnhof cinjiqepen. Näheres bei 7924

Kaspar Jung iv. jn Klein-Linden.

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Unfallversicherung.

^Soeben erschien und ist bei mir vor rathig: 7V7.

Kuld, Dr. L., Reichsgesetz, betr. bi

Unfallversicherung der bei Baute r beschäfttaten Personen vor 11. Juni 1887 erläutert- Preis 2.

Vorstehende Ausgabe ist vom Großh. Ministerium den Kreis ämtern und Bürgermeistereien zrr Anschaffung empfohlen.

W'eebee^sche Univ.-Buchh-, Gießen.

flebaren^Äaug3^ Sd,telnermcif,ct Karl Hahn ein Sohn, Wilhelm ftontei, 13. StuTuftC11>en S)£"1 @4mieb 5ricbri(6 H°us-r ein Sohn, Friedrich, geboren bea R0nrab®gebarenbe?23. ©"pUmber^^" ®°bn' ^ch-ad Heinrich

den 27S2iuguftn- Sa9l^net Friedrich Bechtold eine Tochter, Mathilde, geboren Lina, g?bo!en ben°b!n6li.> &ib cinc Icd"et- «M*

Bekanntmachung.

Betr.: Die Spar- und Leih­kasse in Lang-Gönz.

Der provisorisch zum Rechner er- nannte Johann Konrad Waa- ui Lang.GouL ist definitiv als solcher bestellt worden. 7981 .Gießen, den 21. October 1887

Neidhardt, Gerichtsschreiber.

7932 Wegen Chausfirung einer etrecfe am Sandkautenweg kann der­selbe vom 24. bis incl. 31. October nicht befahren werden.

Wieseck, 22. October 1887.

Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad.

Versteigerung von Bauarbeiten.

Ireitag den 28. Oct., Nach­mittags 2 Nhr, lasse ich in dem r»athhaus dahier die zu dem Neubau meines Wohnhauses er­forderlichen Maurer-, Zim­mer-, Dachheeker-, Tchrei- ucr-e Scdlvffer-, Glaser-, Werstbtnder- und Spevgler- Arbeite» öffentlich versteigern. Voranschläge und Bedingungen «rönnen bei mir eingesehen werden. 7940

Allendorf a. d. §üa.

Apotheker.

Mittwoch den 26. l. M., Nachmittags 2 Uhr, «lagere in dem Bramm'schen Saal dahier zwangsweise eine Partie Moll- und Kurfwaaren

Baumwolle, Wammse, Strümpfe, Jaiken, Unter» Zwirne, Schnur, Herren- u. Dameu»Krnaen u. Manschetten, Halsbinden, Hemden

Gießen, ben 22. October 1887.

Aeiigeöotenes.

Conferven, Eingemachte Gemüse find sämmtlich in neuer feinster Waare emgetroffen bei 7939

__Emil Fischbach. Als besten und billigsten Ersatz für gebrannten Kaffee empfehle Koni-kiife »ach ärztlicher Vorschrift geröstet, ge- sund und wohlschmeckend, 7928

per Pfund 20 Pfg.

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