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Gesammtzahl

Kinder

*

237

Selbstmord

in Starkenburg

33

35

, VilO

N

Von Um

2130

1473

1691

6

7

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Gnoadjjtne

1205

993

981

374

243

316

Mord

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Starkenburg auf Oberhessen Rheinhessen

N

-blaufmd-o HandklsvcrtrSg- mit Deutschland und Italien eventuell mit Modtfikatronen auf ein halbes Jahr (vom 1. Januar bis 30. Juni 1888) zu verlängern. ' 0

Pari-, 20. October. Caffarel erhielt den Abschied und wurde aus der Armee- lrste gestrichen. Der Rath der Ehrenlegion sprach sich dahin aus,. daß Caffarel aus den Liften der Ehrenlegion zu streichen und ihm das Recht abrusprechen sei iraend welches Ordenszeichen zu tragen. '

London, 20. October. Die deutsche BarkePlanteur" von Stralsund stieß gestern mit dem Corker Dampferllpupa" bet Beachyhead zusammen. Die Barke ging unter. Von der größtentheils aus Stralsund gebürtigen Schiffsmannschaft ertranken elf gerettet wurden zwei. '

Kopenhagen, 20. October. Ein offener Brief des Königs vertagt den Reichstag bis zum 5. December. »

Heute ist ein neues provisorisches Gesetz veröffentlicht worden, wodurch die Negierung ermächtigt wird, im laufenden Finanzjahre die bestehenden Steuern weiter­zuerheben, die nothwendigen Ausgaben zu bestreiten.

cm. r» Christiania, 20. October. Die Ministerkrise gilt als beendet. Sämmtliche Minister stnd entschlossen, im Amte zu verbleiben.

20. October. Etwa 3000 beschäftigungslose Arbeiter, die heute im Hydepark eine Versammlung abhielten, beschlossen, eine Abordnnng an den Minister des Innern zu senden. Trotz des Abmahnens ihrer Führer begleitete die versammelte Menge die Deputation bis nach Ptccadtlly, wo dieselbe von der Polizei auseinander gesprengt wurde. Drei Mitglieder der Deputation wurden in das Ministerium des Innern eingelassen, wo eine Unterredung stattfand.

st

Lokale».

3/m tn®2L Pcatomr; Se. Majestät 6er Kaiser traf gestern Abend 3/JO Uhr in Begleitung des Prinzen Wilhelm, welcher am gestrigen Tage aus Baveno von den Geburtstagsfeierlichkeiten des Kronprinzen in Baden-Baden ein- S^osten war, sowie der persönlichen Adjutanten, Leibärzte und eines großen Gefolges mittelst Sonderzuges hier ein. Zu dem im Fürstenzimmer des Bahnhofes stattfindenden Thee waren von hier Regiments-Commandeur Baron v. Collas und Gensdarmerie- ^ai°ar ?*Aerr v. Fojlenius geladen. Schon lange vor Eintreffen des Kaiserlichen Zuges hatte sich auf dem Bahnhofe eine colossale Menschenmenge eingesunden, das Gedränge war so groß, daß es nur den vereinten größten Anstrengungen der Gensdarmerie und Polizei gelang, das Geleise frei zu halten. Nachdem endlich der Zug in den Bahnhof eingelaufen, verließ der Kaiser unter donnernden Hochrufen der Menge den Wagen, um sich tn das Fürstenzimmer zu begeben. Nach etwa 40 Minuten erfolgte d e Weiterfahrt und wurde der Kaiser beim Betreten des Perrons wieder von der noch immer standhaft ausharrenden Menschenmenge jubelnd begrüßt. Se. Majestät, bekleidet mit Mantel und Feldmütze, verharrte, unablässig grüßend, am offenen Wagen­fenster, bis der Zug den Bahnhof verlassen hatte. u

.. Bietzen, 21. October. Einer Nachricht aus Mainz zufolge hat die dortige Stadtverwaltung welche schon feit 2 Jahren während der warmen Jahreszeit die K*??er der Volksschulen im Rhein baden läßt, nun auch beschlossen, in den Schul­gebäuden selbst warme Brausebader herzustellen zum Gebrauche für die Schuljugend war^enk ^r kalten Jahreszeit. Mehr und mehr steigert sich die Zahl der Städte welche diese für die gesundheitlichen Verhältnisse breiter Volksschichten und die gesammte Volkserziehung so hochwichtige Einrichtung treffen. Bekanntlich hat man auch in unserer Stadt vor kurzer Zett den Beschluß gefaßt, für die Kinder der Stadtschulen

/ machten und zu diesem Zwecke zunächst mit den beiden hiesigen Badeanstaltsbesitzern m Verhandlung einzutreten. Ferner ist, um auch während der langen kälteren Jahreszeit den Kindern Gelegenheit zu häufigem warmen Baden ,u geben, schon vor langer als einem Jahre von Seiten des Stavtschuloorstandes der twloufig tn dem neuen Gebäude der Stadtmädchenschule eine Einrichtung zu Brausebädern zu treffen. Wie man hört, hat diese Frage dann auch k.e.n, Bauausschutz beschäftigt, aber dieser ist zu dem Resultat gekommen die Einrichtung sei in dem Gebäude nicht ausführbar. Da es jedoch gar zu auffällig wäre wenn unserer Baubehörde etwas unmöglich schiene, was in anderen Städten so vielfach in alteren Schulgebäuden ausgefuhrt worden ist, so dürsen wir uns wohl der Hoffnung bingeben, datz auch unsere Schuljugend noch, wenngleich etwas verspätet, in den Genutz dieser segensreichen Einrichtung gelangen wird. B

und lödiliche Körperverletzung.

im 1^ Jahre 2-15 Jahre

Gottesdienst in der Synagoge.

Samstag Abmd Ä^UHr. U6t eam8tafl Morgen 8» Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr,

Gottesdienst der israelitischen Religionsgesellschast.

Samstag" A§en?Ä Uhr?^' Samstag Vormittag 8-° Uhr, Samstag Nachm. 3» Uhr,

Baden-Baden. Seine Majestät der Kaiser beehrte bei einom ^urch die Promenade die Ausstellung der Hauptgewinne zur letzten Lothi-i?^ Baden-Baden mit einem längeren Besuche Der h h Herr lietz sich die r?-\bt vorzetgen und äußerte seine volle Zufriedenheit mit den reichen Stücken, ^bgenstande

n Aus Rheinhessen, 20. October. Mit Rücksicht daraus hnfci k statistischen Mitthetlungen der Medictnalbehörden conftattrt ist° d'^hh Ängsten Worms eine sehr bedenkliche Scharlachepidemie herrsche, welche der hSnafen w bet Erkrankungen und Sterbefälle der früheren Jahre voransteht bat Ziffer L^^ete Reinhard in der letzten Sitzung der dortigen Stadtverordneten ^btags- des Gesundheitszustandes von Worms angeregt und beantragt, den Ortsaesnn^.Frage aufzufordern, zu untersuchen, welche lokale Ursachen die Epidemie mitnN wohl man von medicinischer Seite in der StadtoerordnetenversammlunaCb; E so gefährlich betrachtete, war die Mehrheit der $crfammluna bnVk Ql5 daß es angezeigl sei, der Krankbertsursache energisch auf den Grund zu aeb?n^ Ansicht, man sich darum einstimmig dem Antrag des Abgeordneten Reinhard an r. ^us dem Großherzogt bum Hessen. Die Mittbeilnn^ k TeL«nlr,aIft^C fAr bic L-Ndesstatistik enthalten im Oetvberheft ek Todesfälle im Großherzogthum Hessen vom 2. Quartal 1887. Nack ber

»ch die Zahl der Todesfälle in den Provinzen: $ gelben beläuft

ft(6 mit einer Pistole tn den Mund, worauf er tobt in den Main siel Di? 9ha» dnr^^u^a:^ai\MmaÄ0^na,e Sblbstmorders landen IMWM-WMZZ gestorbem ® Verunglückte, ein Dienstmädchen des Hvtels, ist bereits

__________ ____________________________________ (3. Z.)

Uviverfftät». «hronik.

- X.X.Z" ?ie. ?Ji.DabocE",e.n Professor Dr. Spitta und Dr. Strauch an der vbilo- fefforen'ernann11111 b UntDerfltat Tübingen wurden zu autzerordentlichen Pro- , ,, dasD. SB." erfährt, hat Professor Dr. Paul Keppler von der

%t^Sonn a6gd^ntatUltä Xu6i,,0CI1 bcn °N ihn ergangenen Ruf an die Uni- . ..., Di- Nachricht, datz an Stelle Friedrich Pischer's für den Lehrstuhl für deutsche Literatur an der Stuttgarter technischen Hochschule namentlich der Rtbliv- tbekar an der königlichen Bibliothek, Professor Dr. Fischer (Sohn von^° G F'!^er) und Profeffor der Kunstgeschichte am Stuttgarter Polytechnikum Or°Lenicke' der Nachfolger Lübcke s, in Aussicht genommen feien, gilt als ungena^'und nerfräb ' 5 fi»OheilIh,m an9h befindlichen Verhandlungen sind detzhalb besonders schwierig da Suchern bie SeMetiftanbeH. 6rf U&t Um bk bEUE Literatur, sondern

, 7- _Ei" schwerer Schlag hat die deutsche Wissenschaft betroffen- der welt­

berühmte Entdecker der Spektralanalyse, Profeffor G. R. Kirchhoff, ist am'Montaa in stand im 64. Lebensjahre. Von seiner Vaterstadt Königsberg ging er nach Berlin und habilttirte sich 1847 als Prtoatdocent an her murd^^nt, ??m^slau, wohin er 1850 als außerordentlicher Professor berufen ^bm folate ^^..^band sich mit ihm zu gemeinschaftlichen Studien

Ihm folgte er auch 1854 als ordentlicher Professor nach Heidelberg. Kirckbofs's ?r^Cqf?n 0a?je2n e^!c, ^cr Wärmetheorie, der Spannung des Wasserdamvtes dem Magnetismus, der Elasticität und den Studien der Fraunhofer'schm^^Linien En Heidelberg machten Kirchhoff und Bunsen eine der bahnbrechendsten Entdeckungen Jahrhunderts, die der Spektralanalyse, deren Dienste tor enfrfmftpn imS q u schon jetzt überreich und für die Zukunft unabsthbar sind Fe siebt an

desDampfes als motorischer Kraft und des Telegra"phm Die Möglichkeit, aus dem von einem Körper ausgehenden Lickte fehlt fefeung zu erkennen, diese Lehre von der Spektralanalyff hat eine Verwertbnn^Ek^^"' wie sie nutzbringender kaum gedacht werden kann^ Dt- Chemle^^oerdantt?h^d findung zahlreicher Elemente, Rubidium, Cäsium u. a Für die 9Iftrnnnmb ganz besonders förderlich, da sie reiche Aufschlüsse gab zur Erkenn?nL ^^^

genam Untersuchungen und Zeichnungen vom Sonnensoektrnm ' «nb Ä r?nn chemischen Elemente, wie er denn^ überhaupt bi? non ifim der

begründet und ausgebildet hat. Im Juni 1870 wurde frhrknh ana% IDetter ordentliches Mitglied der Akademie der Wtffenschaften iNkam er nach Berlm zur Errichtung und Leitung eines Sonnenobfernat^r,,»,^ 'am Ostern 1875 wirkte er auch an der Berliner Universität als ordentlickE rn' seit

Pbystk. Später folgte seine Ernennung zum Geh. Regierungsrath ^^fessor der

Oberbessen 13 25 o

Rheinhessen 21 25

538 ^f^raal^!t^Ve^nttu^^inber^^rl61ÄS?^

behfteber'»ungSnfiminbM?(ft^fte Se!ii^^ ®OabÄnU(31)$rCd,bUrd,fa11 (149)' anbEEE beLi- Zß7 qoo^^ode^fälle vertheilen sich auf die 16 größten Gemeinden wie folgt' Main,

r-legraphifchee Schiffsbericht

derReb Star Line" Antwerpen.

Line" welcker"am P°stdampferRhtznlanb" betReb Sim

angekömmen 8' 0 6 Antwerpen abging, ist heute wohlbehalten hier Line" we^lcher^m"^''^-^^'"^« ?tX P°stdampferSwitzerlanb" berRed Star gerommm. 5' ~ 6 r DOn 3rnlroer,en abging, ist heute wohlbehalten hier an-

Kaiholische Gemeinde.

Uhr =nSet®Senn,aB* ^"°^n.

Z^mefse und Austheilung ber h. Communion.

Uhr. Hochamt und Predigt.

Uhr: Andacht.

Mainz, 20. October. Mit Rücksicht darauf haft ein k» r .

Versammlung der Ludwigsbahn gestellter Antrag, die in den beck-n 7 ?tztcn General- Re ervefonds nach dem neuen Actiengesetze vorläufig urückgesiÄt?n ^renalt; Reingewinn nut zusammen 400 000 zur freien Verfüg °us benr

ju halten, ber dem Verwaltungsrath auf Hindernisse stießwurde^b?k^° Generolverfammlung beschlosfen gegen ben VerwaltuSgsrath klagenb Sm dieser Klage erging nunmehr in ber letzten Sitzung des MpfK iiU9c6ni. stv Urtheil, welches zu Gunsten ber Hagenben Actionäte ^aussiel^ in bem^" das batz bie Ludwigsbahn burch bie von ihr alljährlich für die eoneeMansm/rn""' °>urde strung ihrer Prioritatsobligntsvnen verwenbeten SBeträge bet $mfli6tnnn6 8E für ben gesetzlichen Resetveschbs Genüge geleistet habe Diests Etk^n^ Actionäre von der größten Dragwerte. "nnmrß

m uyr: Ändacht.

394

Gewaltsame Todesfälle fanden statt durch Verunglückung

Handel und Verkehr.

waren Tufaetrhhpn91 Sk 1 0eJtcrn unb heute abgehaltenen Diehmarkte

waren aufgetrteben. 1145 Stuck Rmdvieh und 2388 Stück Schweine Die Vreise aller mStnt®i"n6"aabbeOnbru^d,TO'ttC' *xbCnoni^ti0Et wie am letzten Markte. Nächster Krütnermarft (groi^etmarft).^ * 2- N°°°-->ber b. I., am letzteren Tage auch

Kirchliche Anzeigen derStndtSießeNr Evangelische Gemeinde.

9n . Gottesdienst.

^Sonntag nach Trinitatis, 23. Oktober.

^Eags 9V2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Nachmtttags 5 Uhr: Pfarrer Dingeldey

Die^inderkirch^fälltbaus^Abendmahl im Abendgottesdienft.

schule ^Marktls Kav^io^^na^l', Abends 8 Uhr, Bibelstunde in der Kleinkinder- **$* äs« 's s, ySää .s.'k

©onntaa rokb nS*'hbpihJ°raS?^Er;a5et.Er b°s Ernte-Dankfestes; an tiefem: »b"

Pfarrer Dr. Nau mann/ " bcr tood,e Dom 23- bis 29. Oktober beforgü