Ausgabe 
22.9.1887 Zweites Blatt
 
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empfiehlt:

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Emil Elschbach«

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Königs-Reisstärke

Unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche

6965 Drei Stoßrapiere (Fleurets) und zwei ftechtsLbel, noch neu, billig abzugeben. Wo? sagt die Expeb- d- Bl

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Wegen Aufgabe des Specerei-Geschäfts verkaufe von heute ab unter Ein­kaufspreis. 6833

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Die Biere sind aus der Exporibrauerei von Fr. Textor a/Hardt sind nur aus feinstem Malz und bestem Hopfen gebraut, gut abgelagert rein und bekommen ausgezeichnet. a a 5569

derjenige GetrankeverkLufer zu bestreiten, bei welchen der Betrunkene dm letzten Schluck getrunken."

Lebensoersicherungsbank für Deutschland zu Gotha. Stand: Anfang September 1887. Versichert waren 69 280 Personen mit 522 300 000 JC. Neu beantragt wurdm im vorigen Monat 408 Versicherungen über 2 810 000 JC und zum Abschluß gelangten 351 Versicherungen über 2 573 900 JL Die Zahl der angemeldeten Sterbe- sälle betrug 106 mit 831 200 JL Versicherungssumme. Im Ganzen wurden seit Beginn dieses Jahres 3261 Versicherungen über 24 235 500 JL Summe beantragt und 2825 neue Versicherungen über 21138 000 JL abgeschlossen. Sterbefälle wurden in dem gleichen Zeitraum 906 mit 6 524 500 Versicherungssumme angemeldet. Die seit dem Bestehen der Anstalt ausgezahlten Versicherungssummen beziffern sich aus zusammen ca. 181 500 000 JL Der Bankfonds beträgt jetzt ca. 140 000 000 JL Die Ueberschüsse werden voll und unverkürzt an die Versicherten als Dtoidende zurückgewährt. In diesem Jahre wird nach dem alten System eine Dtoidende von 43pCt. der JahreS- prämie und nach dem neuengemischten" System eine Prämiendividende von 33vCt. und eine Reseroedivtdende von 2,4 pEt. vertheilt. In Procent der Jahresprämie aus­gedrückt, berechnet sich im laufenden Jahre nach dem letzteren System die Gesammt- dividende sür die jüngsten dioidendenbercchtigten Versicherungen auf 34pEt., für die ältesten schon auf 125 pEt.

Zahnpasta

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C. H. Oehmig-Weidlich, Zeitz

Parfümerie-Fabrik.

Bestes und vollkommenstes Mittel zuj Erfrischung und Befestigung des Zahn fleisches und zur Erhaltung von weisse i schönen Zähnen. Ein Versuch mit diese.' Pasta lässt die Vorzüglichkeit derselbe sofort erkennen. Zu haben bei

Ph. stier, Coiffeur, Fr. Weicker, Coiffeur

Mehrere gebrauchte, noch gut erhaltene 6714 Cassas(Me billig abzugeben bei Fr- Krogmann, WetzsteingÄffe 33.

Schiffs- Bewegung

der Poftdampfschiffe der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschg^ Rugta", von Hamburg nach Newyork, am 9. September Dover Rhaetia", von Newyork, am 13. September in Hamburg angekommen- nk* von Hamburg nach Newyork, am 13. September von Havre wehrraeaan^ ' Teutonia", am 13. September von St. Thomas nach Hamburg abaeaan?^' Polynesia" am 14. September von Hamburg nach Newyork abgegangen; .Thuri«»^' von St. Thomas, am 14. September in Hamburg eingetroffen;Bohemia« « ' Newyork nach Hamburg, am 15. September in Santander etngetroffen- «.irj am 15. September von Newyork nach Hamburg abgegangen;Gothta", vonNewn'?V am 16. September in Stettin angekommen;Borussia", am 16. September vn Aguadtlla nach Hamburg abgegangen;Francta", von Hamburg, am 17. Septems in St. Thomas angekommen;Rhenania", von St. Thomas, am 17. September in Hamburg angekommen;Rhaetia", am 18. September von Hamburg nach Newn^ abgegangen. M

Australia", von Hamburg, am 12. September in Newyork Angekommen- Hammonia", von Hamburg, am 15. September in Newyork angekommen;Amalfi"' von Hamburg, am 16. September in Newyork angekommen;Slaoonia", von Stettin am 17. September in Newyork angekommen.

Speciafität: Corsetten!

flefit m eS£ne aUätDa^ in ben einfai^en bis zu den elegantesten Sorten

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Hochachtend

Anna Roth, geb. Herbert, Neuenweg 30.

Landwirthschaftliche Nachrichten.

sSenfbirnen.) In Norddeutschland sind Birnen mit Senf ruberrit-t r ebenso verbreitetes und beliebtes Compot, wie sie in anderen Gegenden unbekannt c-.? Da sie indeß ein sehr billiges, schmackhaftes und gesundes Compot abgeben aeb!n^^ hier das Recept und wünschen nur, daß jede Hausfrau einen Versuch bana* möge. Welche Art Birnen man dazu nimmt, ist im Allgemeinen ziemlich aleick^g^ am besten eignen sich große nicht zu saftige Früchte zur Conservirung, in icbem^-m sollte man darauf sehen, daß die Früchte um das Kernhaus nicht zu steinig sind sm Birnen sind zu schälen, durchzuschneiden und das Kernhaus ist zu entfernen av c werden sie mit einer reichlichen Menge Wasser halbweich gekocht. In Hannover die Hausfrauen die Birnen so lange, bis sie sie mit einem Strohhalm stechen kon Danach sind die Birnen herauszunehmen und abzukühlen, währmd in dem Snft, zweite Portion gekocht werden kann. Nach dem Abkühlen sind die Birnen in oder Fässer zu legen und zwischen den einzelnen Lagern ist gemahlener Senf°P C streuen und zwar nimmt man auf 50 Birnen ein halb Pfund Senf. Sodann ist abgekühlte Saft darüber zu gießen, ei» leinen Tuch auf die Birnen zu legen und öer noch eine Portion gemahlenen Senf auf diefes Tuch, etwa einen Zentimeter nu? zuschütten. Nun werden die Ränder des Tuches über den Senf gedeckt ein ? akuL5 Brett aufgelegt und dasselbe mit einem Stein beschwert. Zu achten ist darauf alle Birnen im Safte liegen, daß der letztere jedoch nicht über den aufaeieotpn ?aB hinaussteht. In drei bis vier Wochen haben die Birnen einen sehr pikanten : 01 Geschmack. ' °ur,igm

pr. Nasche 20 Pfg.

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1 junger Spitz, 1 Jahr alt, reine Rasse, zu verkaufen. 6838 M. Keßler, Neuenweg 33.

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Literarische-.

Die nahende Herbstsaison trifft die großen Mode- und Frauen-Zeitungen, wie cs scheint, von langer Hand vorbereitet und gerüstet, den auf neueste und beste Produktionen im weiten Bereiche der Mode und Handarbeit gerichteten Wünschen der Damenwelt allseitig Genüge zu leisten. Wir sahen die ersten Herbstnummern des »Bazar"' unseres Erachtens der erste und vornehmste Herold der Königin Mode und waren von Neuem überrascht, mit wie souveräner Beherrschung des viel­gestalteten Materials, mit wie feiner Distinktion in der Auswahl, mit wie sicherem Geschmack in der Hervorhebung des Schönen, Kleidsamen und Praktischen die Leitung des großen Blattes auch diesmal ihre Informationen der Dammwelt spendet ein fast untrüglicher Führer auf ben schwierigen und vielverschlungenen Pfaden modischer (Kulturarbeit. Die mit prachtvollen Illustrationen geschmückte literarische Nummer des Bazar" gewährt das Beste aus den Gebieten des Nützlichen und Schonen, des Be­lehrenden und Unterhaltenden. Redigirt von Dr. Ludwig Ziemssen, erhält sie sich auf der Höhe ihres wohlerworbenen Rufes.

Zur Gute« Stunde. Jllustrirte deutsche Zeitschrift. (Berlin, Deutsches Verlagshautz, Emil Dominik.) Das erste Heft dieser neuen illustrirten Zeitschrift ist soeben erschienm. In der Eigenart seiner Ausstattung und der trefflichen Auswahl des Textes liegt die Berechtigung seiner Existenz.Zur Guten Stunde" will nicht die Zahl der illustrirten Familienblätter vermehren, welche mit mehr oder weniger Geschick nach ein und derselben Schablone zurechtgeschnitten werden, sondern wendet sich an die Hunderttausende von Lesern, welche auf gute Lektüre Gewicht legen und mit Interesse die geistige Entwickelung Deutschlands verfolaen. Die textliche Seite ist demgemäß von ganz besonderer Bedeutung, und der Reoaction des neuen Blattes ist es gelungen, die große Mehrzahl unserer hervorragendsten deutschm Autoren an sich zu fesseln.

Der Preis fürZur guten Stunde" ist in Anbetracht des Gebotenen ein äußerst geringer. Die Quartalsausgabe (13 Nummern im Vierteljahr) kostet 2,50 das vierzehntägig erscheinende Heft 40 und das alle vier Wochen zur Ausgabe ge­langende Vollheft 80 Bestellungen auf das recht empfehlenswerthe Blatt nehmen alle Buchhandlungen und Postanstalten (Postzeitungsliste 13, Nachtrag Nr. 6406a) an, durch welche auch Probenummern bezogen werden können.

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Allgemeiner Anzeiger.

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Für die Königl. Entbindungs- und Hevammenlehranstalt find

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Marburg, den 18. September 1887. Der Direktor

der Entbindungs- und Hebammenlehr­anstalt.

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Freitag den 23. September,

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Flur I Nr. 1005 62 Mtr. Hofraithe in ber Flügelsgafse öffentlich meistbietenb versteigert werben.

Gießen, 15. September 1887.

Großh. Ortsgericht Gießen.

Lüdeking. 6891