— Dasselbe Blatt theilt ferner mit: Gegenwärtig finden in Zabern und Romanrweiler und im Breuschthale seitens französischer Holzhändler bedeutende Ankäufe von Brettern und Balken fiatt, welche von der französischen Regierung bestellt und zur Errichtung von Militär.Baracken an her deutschen Grenze bestimmt sein sollen. Mit der Eisenbahn find bereit« vo'.- Romanswetler fünf Wagen nach Nancy, vier Wagen nach Verdun abgeganqen; weitere Wagen find zur Beladung bestellt. Auch in Rosheim und Oberahnhnm finden gleiche Verladungen statt. Es kann hiernach keinem Zweifel unterliegen, daß Frankreich an seiner Grenze größere Truppenmassen zusammenzieht, als in den Festungen und Garnisonen daselbst untergebracht werden können.
Berlin, 20. Januar. Der Kaiser nahm Vormittags mehrere Vorträge entgegen und arbeitete darauf mit dem General Albedyll. Nachmittags 2 Uhr empfing der Kaiser das Präsidium und eine Deputation des Herrenhauses und machte um halb 3 Uhr eine Spazierfahrt Um 4 Uhr erscheint Staatssecretär Gras Bi-marck zum Vortrog.
Essen a. d. R., 20. Januar. Die „Rheinisch-Westfälische Zeitung" meldet: In der gestrigen Vorstandssitzung der zweiten Sectwn der Knapp- schafts-Berufsgenoffenschast in Bochum, welche den gesummten Oberbergamtsbezirk Dortmund umfaßt, wurde das Verbot des Schwarzpulvers und der offenen Lampen auf allen Steinkohlengruben, wo schlagende Wetter auftreten, mit allen gegen eine Stimme gutgeheißen, und zwar mit der Maßgabe, daß die betreffenden Vorschriften nach erfolgter Genehmigung durch das Reichs- versicherungsamt in Kraft treten.
BreSlau, 20. Januar. Die „Bresl. Zeitung" meldet: Das heute vollzählig versammelte Domkapitel stellte sechs Candidalerr für die Fürstbischofs- wahl auf. Die Candidatenliste wurve sofort an den Cultusminister abgesandt.
Paris, 20. Januar. Der Mmisterrath beschloß, die von dem Finanz- Minister Dauphin gemachte Budget-Vorlage aufrecht zu erhalten.
London, 20. Januar. Heute Nachmittag fand aus dem Trafalgar Square eine Kundgebung unbeschäftigter Arbeiter unter Leitung von Williams und anderen Socialisten-Führern statt. Es wurden mehrere Reden gehalten, die in Klagen über ArbeitSmargel und dem Verlangen nach Arbeit gipfelten. Die Mmge rerstreute sich schlicßl'.ch freiwillig, ohne Ruhestörung.
— „Globe" sagt in einer Besprechung der pnlttlschen Aussicht im Auslände, die Besuche her bulgarischen Delegirten in den europäischen Hauptstädten hätten denselben klar gemacht, daß Deutschland, Oesterreich. England und Jta- fien an dem Berliner Vertrage als Grundlage zukünftiger Abmachungen im Orient ftsthielten. Dieselben hätten ferner bewiesen, daß jene dieser Mächte höchst besorgt fet, dm Ausbruch von Feindseligkeiten zwischen dem asiatischen und schwarzen Meere zu verhindern. Frankreich sei an der Oricntfrage nur insoweit imerrsfirt, ols ein Krieg im Orient ihm Gelegenheit geben könnte, ben gewünschten Schlag gegen Deutschland zu führen, jedoch sei fei-je Macht, selbst Rußland nickt, geneigt, die geringste Unterstützung für diesen Zweck zu geben. „G obe" glaubt, daß em Compromiß in her bulgarisch n Frage, welcher Ruß- land befriedige, demnächst durch dre Vermittelns g "der Pforte zu erwarten stehe. Falls der Friede im Osten gewiß werbe, werde nur Die Situation im Westen sorgfame Aufmerksamkeit erheischen.
Petersburg, 20. Januar. Der oberste Eisenbahn-Rat^beschloß, die bestehenden Tarife oes überseeischen Güterverkehrs mit dem Auslande über Petersburg und dis russische Ostsee-Häfen bis auf Weiteres gelten zu lassen
L o k a L r H.
Gießen, 21. Januar. sDas Goncertprogramm.] Mozart-Streichquartett in e-dur (Adagio. Allegro—Andante cantabile—Men netto, Allegretto—Allegro Molto) dedie ä J. Haydn 1785. Das kurze Adagio klingt gar seltsam und erinnert ln seinen ernsten Mit schwermuthigen Harmonien und seinen schneidenden Querständen an den alten Bach. Doch schon m den paar zum Allegro überleitenden Akkorden haben wir unseren Mozart wieder mit seinem frischen, lebensvollen Elemente. So frisch sprudelnd wie das Thema, das uns durch seine lebhafte, liebliche Melodie gleich gefangen nimmt ist der ganze erste Satz. Bei der Durchführung der Motive sprossen immer neue Melodien empor, daß man gar nicht auf den wundervollen Bau der Form achtet — ich erinnere nur an die herrlichen Nachahmungen. Manchmal wie im zweiten Theile, mit dem die Hauptverarbeitung beginnt, zieht eine schwermüthige Stimmung wie eine dunkle Wolke Ijerön, doch sie weilt nicht lange, und bald sehen wir wieder das heitere Lächeln. — Das Andante cantabile (f-dur) ist als „Karolincnsatz" allen Quartettisten wohlbekannt und lieb. Der Name wird wohl von dem wie „Karoline" klingenden Motiv herstammen dao zuerst von der 1. Violine (13. ^akt) gebracht wird und dann in kunstvoller Nachahmung immer und immer wiederkehrend, ohne irgendwie zu ermüden, sich durch den q-nz-n Satz hinburchschlmgt. Immer neue Melodien ranken sich darum. Unvcra eichltch fchon unb hoch so -msack ist bas II Thema (=-dur), das di- I. Violine m s chssach wiederholtem o bringt und das Cello in S-chz-lmt-ib-wegung begleitet. Die r Satz zeigt uns zugleich, wie nahe verwandt Weber in seiner melodischen Erfindung Molar, war, freilich ohne ihn auch nur im Mindesten zu erreichen. — Menuett ient Ed." -m-echt volksthümlichc Melodie ein, kunstvoll durch all- Instrumente durch! g-tuhrt bald umnono wie rm zweiten Theil, wo alle Instrumente statt des crwartctln «aus das trete b herabfallen, bald als gesaugoollcs Duett für die beiden Violinen Das Trro in e-woll klingt ernst wie em Vorwurf und ist anfangs nur Solo für erste Geige, im zweiten Satze dann ein Zwiegespräch zwischen Cello und Violine indem diese m synkopischen Rythmen t-uern aus der Höhe herab antwortet. Das w der k-hrer-de Menueir vertagt alle trübe Stimmung. - Der Allegro molto-Sn? ist "n echtes Fma c mit ort überraschenden Pausen und wirkungsvollen Umsouo's Se n II. Thema beginnt wie -ine Fuge, weicht aber der strengen Form aus und wird wie wir cs oft bei Mozart und Weber finden, rein melodisch verarbeitet; die erste Violine übernimm, das Solo, die anderen Instrumente begleiten. Ueoerraschend „Ur die Modulation nach em; eine kurze fugenartige Durchführung jenes II. Themas schlickt der, ersten Satz. Der zweite Satz bringt das I. Thema in Moll; das II taucht sowi zenes abbricht, tn kunstvoller Nachahmung auf. Nach kurzer harmonischer Verivickli'na und fuge,lar.igem Zwischensätze, „ach mehrfachen Ansätzen, di- stets durch «berra chend? Pausen abgebrochen werden, setzt spielend das I. Thema wieder ein. Nach einem Duet jwtfdien 1 aBtdtne und Cello beginnt wieder ein Ansatz zur Fuge, der aber nochmals sm ^£rIo^d)en Figurationen des II. Themas auswctcht. Es folgen überraschende Modulationen nach as, nach des, nach c, und nach Wiederholung des zweiten Satzes beginnt der Epilog, der wie eine lustige Geschichte abschließt. 8 ®
Schudert — Streichquartett in d-moll op. posih. (Allegro — Andante con moto 7 ® herze- Allegro molto — Presto). Der erste Satz setzt Mit seinen Trioleir energisch im ff em unb erinnert tn feinem nach kurzem Vorspiel eintretenden Thema auffallend an die Antangstakte der Salva reglna Nr. 2 von P-rgolcse Es fnlat i™
IriolÜt eiye bunt tDedrfelnfae nach Idar hinführende Fülle von Harmonien unterbrochen von den in Rythmus und Figuration veränderten Anfangslakten des Vorspiels mdem e>ne Shtnrne nach der anderen di-Triolenbewegung aufnimmt Nach einer wundervoll weichen Moduiatioi, nadr a-moll (dann dmollf und zwei abickli-b.^.» Akkorden beginnt das II. Thema als Du-,, d-r beibenViolinen, rS "Ä mdBi« fließ-nd-u Tr-ol-nstgur d-r Bratsche und d-u strikten Rykhme,, des Cello Zuerst m Nachahmung der einzelnen Stimmen verarbeitet, wird cs eine sieitlana ms Zwiegespräch von 2. Geige und Cello fortgeiührt, durch di- Triol-n d r Vratirb? di° S-chz-hnt-lfigur-n der I. G-ig- begleitet, um zumSchluss deseis nSatzLnack ' d-r Oberdomiuante (.) uberzugehen. Der zweite Satz verarbeitet anfangs in buMen 5
H. Thema, indem das Cello eine Zeitlang den Triolencharakter des I. belbehatt; dann setzt das I. wieder ein, das Bratsche (jetzt ohne Triolen) und Cello mit der ursprungllchen 'Begleitung des ll. Themas figuriren. Die Dorspieltakle kehren wieder in rhrer schon oben veränderten Form und nach einer kurzen Ueberleitung des I Motivs nach Dur beginnt das II. wiegende Thema wieder in seiner alten Weise, um, wie früher, verarbeitet ru werden. Ergreifend stnd die 14 Takte vor dem Pin moeeo, wo die vier Stimmen mit einem schrillen d-woll-Akkord fz. schließen und nur das Cello sein tiefes d festhält. Nach 2 Takten setzen die anderen stimmen in d-moll ein, während Cello bei sestaehaltener Monika im Doppelgriffe b bringt. Man erwartet fortwährend einen Harmoniewechiel aus der dusteren Tonart nach b- oder es-dur, ohne daß er erfolgt. Cs ist ein Hangen und Bangen, in das die dissonirenden Doppelgriffe und Oktaven der einzelnen Instrumente bald ihr hereinschreien, bald ein pp. hineinhauchen. Das Pin mosso bringt das I. Thema in rascherem Tempo mit oft bauklingenden, aber erschütternden Modulationen (d-dur, e-woll, a-moll); zum alten Tempo zurückkehrend, schließt der Satz wie eine Tragödie. J
Das Andante coi moto (g-moll) bilden die berühmten Variationen über sein eigenes, truhkowponirtes Lied „der Tod und das Mädchen". Der Schluß der Melodie in g-dur ist nach ihren düsteren Akkorden erlösend und verheißend. Die drei ersten Variationen bleiben in g-moll mit seltener Modulation; das Thema kehrt nur pbrafirt wieder, nicht in der ursprünglichen Fassung. Die dritte mit ihrem hämmernden ff. Hingt wie ein Marsch, die vierte in g-dur fällt wie ein Heller Sonnenstrahl in die C)rabesstimmung; in der fünften, die pp. wie ein Duett zwischen Bratsche und zweiter Geige beginnt, bäumt sich der Schmerz wild auf in der wogenden Sechzednteibeweguna - dann schließt sie, zur Triolenbewegung übergehend, mit dem Thema friedlich in g-dnr’ — Das Scherzo, Allegro molto (d-moll) ist wiederum ein rythmisch straffer sehr energischer Satz m dem wechselsweise bald 1. unb 2. Geige, bald Bratsche und'Cello mit unterbrechendem und dann abschließendem unisono das Thema ausnehmen Das Trio (d-dur) ift ein wundervoll weickcr Satz; leine Melodie, m-lckc die 1. Violine bringt und Brattche und Cello im Duett weilerführt, leitet zum Scherzo zurück. — SDag Pr^to (d-rnoU) mit kühn hingeworfenem unb vorzüglich verarbeiteten Thema klingt ^ Ech'ußchor eines großen Werkes — man vergleiche nur *fein zweites Thema. 2ln JJiobulahon kühn und doch schön, hat es oft einen echt ungarischen Charakter wie im HL Thema (a-moll) bei 30 Takte lang gleichbleibendem Basse und charakteristische! d-m I. Tb-ma entnommener Begleitung der 2. Geige. Nachdem es wie ein Gnomen-' r r*n.Dcrf UIißen'-?ri4 , k‘ Thema und feine Verarbeitung wieder ein, immer mehr )icb steigernd mit oft hartklingenden Modulationen: das II. kehrt wieder mit über- laschendem Ha>momewechsel nach es, dann das III., und der mit dem I Motiv in’§ Presti88.mo übergehende Satz schließt mit oft unglaublich kühnen Modulationen feuitg ab.
— lEnglttcher Gescha,lskniss.) In London besteht der Brauch, daß jeder Kaufmann, den ein Mitglied der Königlichen Familie mit feinem Besuche beehrt hat das Recht erivirbt, den Titel eines königlichen, herzoglichen oder fürstlichen Lieferanten an- ^er, königlichen Familie nahestehenden Herzog paffirte nun etwas /hr Menschliches Er brauchte Geld Sorgfältig hüllte er sich in einen alten g auen Mantel, druckte den Hut ttes ins Gesicht und begab sich so in ems jener stillen Geschäfte die das Ziel von derlei Hil sbedürstigen zu sein pflegen. Am folgenden Tage aber konnte schon über der Tbur des angedeuteten Bureaus eine funkelnagelneue Tafel r rverden, aus der in großen Goldbuchstaben die Aufschrift prangte: Dieses Et-bl-ss-m-nt wird von Sr. Kgl. Hobcit .... mit i-in-rn V-rlran-n beehrt " flertfbene G-'-bast-rnann hatte den Herzog trotz s-in-s Jncognitoö könnt und au§ bem hoben B-such-r seinen Bortheil berechnet. Denn da die Königin unmöglich den Skandal dulden konnte, bay ihr Verwandter als Kunde eines Leihhauses und noch dazu in Gordbuchsiaben glanze, zahlte sie dem Pfiffikus eine Summe von 500 Pfund Sterling als Ablösung für den so compromittirenben Titel.
- sV-riäuf französischen Rroudiaman!en.f Das „Journal officiell" hat n betreffend den Verkauf der französisch-u Sronbinmanten,
fertragnife wird tn Staatsr-ut-n concertirt. Wegen ihres artifti(<f;en, b-fton dien oder umer-u W-rth-s vom Verkauf ousg-fchloss-n sind unter Anderem. Dt- Ubr be§ Dey s von Algier, em großer Rubin, ein Track- in Perlen unb Smail und der kleine Cl-phaut von Dänematk. Für das mineralogische Museum aufzubewahreu sind 3 Dtamanttn, 3 Rubine, 12 Amethyste, 20 Opale 13 Perlen und enttge ©ammlungen «enngerer ©feine. Zum Einschmelzen bestimmt sind u. A. bie fai 1 e11id;e Krone, der Degen des Dauphins und jener Ludwigs XVIII Alles Uebrtge wird im Hotel D'vuot versteigert. '
— .Wie Junggesellen.) Wenn es für „alte Jungfrauen" -in Trost sein kann wie mau früher mit „alten Jungg-s-ll-n» umgtng, so mögen nachfolgend einige bezllg- ^L9^ IiCn. f“löC,L ben Gesetzen im alten Rom konnte ein Junggeselle nie-in- Zrbs-Hast antreten, wahrenb b:e Verh-irathet-n je nach d-r Anzahl ihrer Kinder gewisse Rechte und Priotl-gt-n beanspruchen dursten. Auch die Juden hatten Strafgesetz- gegen dt- alten Junggesellen , in einer ihrer 613 G-botsvorschrift-,i war Jeder nach zurück g-l-g em 21. L-b-nsiahre verpflichtet, zu Heiratheu. Nach der Gesetzgebung des Lykurg im alten Sparta galten die Ehelosen für ehilos unb waren von ber Theiluahme au Regierung ausgeschlossen; sie durften keine bürgetlidjeu und militärischen Aewter b-kl-tden und,mutzten sich von öffentlichen F-fl-n feruhalteu. Nur bei gewissen Heften mußten sie ersch-men, wo das Volk aber Spott mit ihnen trieb. Die Frauen führten sie an bie Altäre schlugen sie dort mit Ruthen und sangen beftimmte Lieder, bie zur Verspottung der Junggesellen gedichtet waren. 8
Die MlnÜ tllanchtt tmder rur Mustk--'^' spiele», nicht aber: ,ilnt)ieravbeiten' oder: ,violinschwitzen^. Tue Musik musi ein lieber Spielkamerad werden, mit ben* man sich arme bie Seit dasHauplstreben d« muslkälijchen Jugendpost.' P|L® •* nebst vielen Musikstücken I Mark. (nnrtnnrtACu U,16ext Kne^m ro ?tle Buch- u. Musikalienhandlungen, sowie sämtliche Postanstalten und deren Briefträger entgegen. Berlag von p. I. Tonger.Löln.
MrchLrche Anzergen Ser Stadt GHeften.
Evanaeiifche Gemeinde.
Gottesdienst.
3. Sonntag nach Epiphanias, 23. Januar.
Vormittags 9'/a Uhr- Pfarrer Dr. Naumann.
„ . Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Diugelbey.
Beichte unb heiliges Abenbmahl im Abenbgottesdienst. Kind-rklrche Vormittags 11 Uhr: Pfarrer Schlosser.
, „ Montag, den 24. Januar, Abends 8 Uhr, Bibelffunde in h«>r
Markus Kap. 5, Heilung des Besessenen im Gadarenerland, Pfarrer Dr. Naumann.
Pfarre?Dr.N'auLL°"' ber 23" 6i§ 3-nuar besorgt
Katholische Gemeinde.
7 ... 3. Sonntag nach Epiphania.
Von 7 Uhr an Beichte.
Umf, 8 Ubr: Frühmesse unb Austheilung ber hl. Kommunion. 7210 Uhr: Hochamt und Predrgt.
„ 2 Uhr: Andacht.
Güttesdieusi in der Synagoge.
Samstag°Abcn^5-^UHr 2Ror*'en 830 Uhr. SamStag Mittag 3 Uhr,


