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nf<6tä anfänat. Man b-tracht- zwei M-nschcn eine? Berufe?: der eine hat viel Geld ererbt ist aber schlaff; der andere hat nichts als einen praktischen «inn und Lhatkraft.
L,m?6 «18 der erste nicht vorwärts kommen wird, ebenso gewiß bringt es der XÄ Jch meine^mebr als den Kindern viel Geld und Gut .usammen- bi< filtern die Pflicht, ihnen einen Charakter zu verschaffen, dahin zu ^ebL daß s"e strnm auf ihren eigenen Füßen zu stehen Das ist dieunbedingte Hauptsache. Das Geld wird dann eine angenehme Zugabe sein, aber eS kommt eben nicht t-erster • £inif~ @ sing Bells von Kamerun, Alfred Bell, welcher vor Monaten mit drei Genossen nach Altona geschickt worden, um das Ztmmerhandwerk ru erlernen, sollte in die Zimmer-Innung ausgenommen werden. Doch hat inan von ihrer Einschreibung in die Innung Abstand genommen, weil ihr Bildungsgrad zu niedrig sei, um ihnen „einen Begriff von dem Wesen und Zweck der Innung bei- zubringm. sreinerfreaatte Leipzig" hat in voriger Woche eine schwere Havarie erlitten. Das Schiff, welches 'ein neues Maschinensystem erhalten hatte, befindet sich seit Mitte October in Dienst zur Abhaltung der Probefahrten. 2n voriger Woche ging es in See, um eine sechsstündige starke Fahrt zu ^^/^^^ ^blcher die höchste Leistungsfähigkeit der Maschine festgestellt werden sollte. Stunden hatte dieFahrt bereits gewährt, man befand sich 10-11 Seemei en von Helgoland, als plötzlich die Maschine stoppte, dann aber mit ganz enormer Umdrehungszahl ^n Gang wieder forts^te so daß Alles kurz und klein zu fliegen drohte. Der leitende Maschineningenieur ließ sofort die Maschine stoppen und die Ablaßventile offnen, da Alles auf Ue schwere Havarie an der Schraube hindeutete. Das Schiff mußte sich vor Anker legen und wurde zunächst von einem finnischen Frachtdampfer und dann von deutschen Dampfern, welche durch Signale herbeigerufen worden waren, nach Wilhelmshaven geschleppt. Die Havarie ist jedenfalls dadurch entstanden daß die Schraube, deren Stärke für die frühere Maschine von höchstens 4000 Pferdekraften berechnet war einer Kraftentwickelung von 5900 Pferdekräften gegenüber, welche die neue Maschine bei der betreffenden Fahrt gezeigt hat, zu schwach war. Die Reparaturen werden zu einer erheblichen Verstärkung der beschädigten Theile führen und dann wird die „Leipzig" die schnellste Fregatte unserer Flotte sein.
Erlangen. [DieNase abgebissen.) In Rotz erklärte einDienstknecht gelegentlich einer Tanzmusik einer Magd seine Liebe. Da das Mädchen aber seinen Antrag a^ lebnte biß ihr der Bursche die Rase ab mit der Bemerkung: „eo, letzt mag Dich doch ein Anderer auch nimmer!" Die Rase steckte er in die Tasche (?!) und ging fort. Das Mädchen mußte nach Anordnung des herbeigerufenen Arztes sofort nach hier gebracht werden, wo die Verletzte einer schwierigen Operation unterworfen wurde. Da nämlich die Rase fehlte, mußte ein Stück Fletsch aus dem Arm geschnitten werden, das an Stelle der Rase angeheilt werden sollte; das Mädchen ist indeß den Folgen der Verletzung und der Operation erlegen. Der Bursche wurde verhaftet und sicht einer schweren Strafe entgegen.
— [Humoristisches.) Richter zu einem Strolch: „Warum betrinken Sie sich in so viehischer Weise?" - Strolch: „Um meinen Kummer zu betäuben." — Richter: „Gelingt Ihnen das?" - Strolch (in schmerzlicher Bewegung): „Rein, er kann schwimmen."
— [Gipfel der Kurzsichtigkeit.) „Denken Sie nur, Professor B. ist neulich auf der Straße fast über mich gestolpert, ohne mich zu grüßen.". — „Ich bitte Sie, gnädige Frau, das geschah nickt absicktlich. Er ist so kurzsichtig, daß er bei seiner Geburt kaum das Licht der Welt erblickte."
— sEin Höflicker Gast.) Dame des Hauses: „Run, Herr Müller, schmeckt es Ihnen denn?" — Müller: „O ja! Ich habe nämlich einen Hunger, her einer besseren Sache würdig wäre."
Landwirthschaftliche Nachrichten.
(Nachdruck verboten.)
— [verwerthung der Kastanien.) Es ist nicht allgemein bekannt, daß die Kastanien ein gutes Futter, namentlich für die Schweine, abgeben, und daß sie von letzteren auch gerne genommen werden. Wer also Gelegenheit hat, viel Kastanien zu sammeln, sollte das nicht verabsäumen. Um die Kastanien längere Zeit aufzubewahren, läßt man sie bet günstigem Wetter an der Sonne, sonst im Backofen gut austrocknen, dann sind sie sehr widerstandsfähig. Sie können den Schweinen ganz gegeben werden, empfehlenswerth ist es jedoch, die Kastanien grob zu schroten und so zu verfüttern, man gebe den Schweinen nicht mehr als 4 Pfund pro Kopf und Tag. Außer an Schweine können sie auch noch an Schafe und Rindvieh verfüttert werden, doch ist namentlich bet Milchkühen Vorsicht zu empfehlen. An Milchkühe sollte man nicht mehr als sechs bis acht Pfund täglich verfüttern.
— [Verwerthung kranker Kartoffeln.) Kartoffeln, die als Speisekartoffeln sich nicht eignen und auch nicht als Futterkartoffeln sich ausbewahren lassen, ohne daß man fürchten muß, große Verluste durch Faulen und dergleichen zu erleiden, wird jeder Landmann sobald es möglich ist, an Brennereien oder Stärkefabriken verkaufen. Da aber dieser Weg nicht immer offen steht, da oft keine Nachfrage herrscht oder die Preise unannehmbar sind, wollen wir nicht verfehlen, im gegenwärtigen Zeitabschnitt auf das Einsäuren der Kartoffeln empfehlend hinzuweifen. Das Einsäuern, in einzelnen Gegenden Einkühlen genannt, ist allerdings schon längere Zeit hindurch bekannt, aber es wird namentlich bei Kartoffeln nicht in genügenbem Umfange geübt, meist weil die Landwirthe glauben, daß es nicht lohnend sei. Die Anschauung ist indeß eine irrige, denn einmal können zum Einsäuern alle die Kartoffeln benutzt werden, die sonst nicht brauchbar sind, auch sogar solche, die von der Kartoffelkrankheit befallen sind, und zweitens gibt das Einsäuern ein reichliches Quantum gern genommenen, nahrhaften und haltbaren Futters. Die Kartoffeln werden zum Zwecke des Einsäuerns gewaschen, dann gedämpft, nachdem sie etwas abgekühlt sind, zerquetscht und dann erst in Gruben eingestampst, die ausgemauert oder mit Ziegelsteinen aufgelegt sind. Ist die Grube voll, so überdeckt man sie mit einer festen, mindestens drei Fuß hohen Erdschicht. Die eingesäuerten Kartoffeln halten sich, wenn sie genügend sest eingestampft waren, sehr leicht ein ganzes Jahr.
— Der Stachelbeer- und der Johannisbeerspanner, diese beiden gefräßigen Feinde unserer Becrenobststräucher, überdauern den Winter bekanntlich als Raupe und sind daher im Frühjahr, sobald die ersten Blättchen keimen, gleich wieder da, um ihr Zerstörungswerk zu beginnen. Um sie zu vertilgen und seine Sträucher vor Schaden zu bewahren, mutz ihnen im Herbst zu Leibe gegangen werden. Mit den abfallenden Blättern gelangen sie auch meist auf den Boden, sie verkriechen sich dann in den Blättern oder auch, wenn auch seltener, in den Ritzen der Zweige. Es ist daher nicht zu versäumen, die Sträucher abzuklopfen, das abgefallene Laub der Stachelbeer- und Johannisbeersträucher sorgfältig zusammenzuharken und zu vernichten. Gleichzeitig kann ein Behacken um die Sträucher vorgenommen werden.
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