Landwirthschaftl. Lokalverein Giessen
1237
Dienstag
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Keine Schulden!
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Zu erfragen in der Erped. d. Bl-
©rFlärung.
Wir erklären hiermit, daß wir weder den nationalliberalen Wahlaufruf untev zeichnet, noch Jemand dazu den Auftrag gegeben haben. 1241
Großen-Buseck, 19. Februar 1887. Heinrich und Kart Liegfried.
am 23 Februar 1887, Nachmittag- 3 Uhr, JLenz’scJier FeSaenKeller»
Tagesordnung.
1. Reorganisation der landwirthschastlichen Vereine des Großherzoathum«. Ref.: Herr Amtmann Nover.
2. Bestellung, Pflanzung der Kartoffel. Ref.: Herr Prof. Dr. Thaer.
3. Ernteerträge des Jahres 1886. Ref.: Herr Erb jun.
4. Besichtigung von Saatgut: Klee, Gras und Sommerfrüchte. Ref..- Herr E. Sch lenke. 1212
Gasthof II. Textor Liegen, Eintrachtstraße, neu erbaut in unmittelbarer Nähe des Neuen Schlachthofes. Allen Reisenden bestens empfohlen. — Dortmunder Bier. — Gute Küche und Betten- — Solide Vreise. 1217
Der heutigen Nummer liegt ein Profpeet des Herrn Adolpd "ter in Stettin über elektrische lischt Apparate bei. 1230
Todes - Anzeige.
verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mittheilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unfern geliebten Gatten und Vater
Zakob Hermann Frank,
prns. pfarrrr von Mer-Lais,
na$ langem schweren Leiden heute Nacht durch einen sanften Tod ru sich ;u rufen. 1218
Gießen, den 18. Februar 1887.
Die trauernden Hinterbliebenen.
‘ Die Beerdigung findet Sonntag den 20. d. Mts., Nachmittags 3 Uhr, von der Wohnung (Marburgerstr. 22) aus statt.
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Zur Aufklärung!
Auf dem Lande, in der näheren Umgebung Gießens, ist das Gerücht schon im Herbst 1884 unb jetzt wieder während der Wahlagitation verbreitet: Die Landwehrosfiziere bezögen Gehälter im Betrage von 1200 bis 2000 JL pr. Jahr, die Landwehrosfisiere seien pensionsberechtigt.
Aus der Art, wie diese Gerüchte verbreitet und weiter erzählt werden, geht unzweideutig hervor, daß man sich bemüht, durch dergleichen Unw.hr- heiten die Steuerzahler gegen alles was Mtlitair heißt, aufzür.gen.
Thatsache ist, daß, soweit das Großherzogliche Bezirkscommando Gießen reicht, nur ein einziger Landwehroffizier pr. Jahr .360 JL dafür bezieht, daß er die Controlversammlungen abhält und außerdem vom Grobherzoglichen Bezirkscommando in dienstlichen Angelegenheiten verwendet wird, soweit das dem Commando nothwendig erscheint.
Pensionen beziehen Landwehr- und Reserveoffiziere nur dann, wenn sie sich im Mllitairdienft eine Beschädigung oder Verwundung zugezogen haben, die sie invalid macht — eine Berechtigung, auf die jeder Soldat des deutschen Heeres in gleicher Lage Anspruch hat. H98
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