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gtttcuu: Schulstraße 7.

Dänemark.

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Verwaltungen unter dem Präsidium Württemberg» niedergesetzt worden ; die nölhigen Taucherarbeiten seien noch nicht beendigt und werde die Commtsston ibt enbglttige» Uriheil erst später abgeben. Der Minister schloß mit der V-r- stchcrung, die Commission habe den Eindruck gewonnen. daß dar Personal des bm>-rtschen Dampserr bet dem Zusammenstoß ohne Verschulden und jein Ver» halten nach dem Unglück ein vollständig angemeffener gewesen sei. Die «ata- strovhe scheint in Bayern eine gewiffe Erregung gegen die österreichische Ver- waltung der Bodensee- Linien heroorgerusen zu haben.

Der fürstliche Familtent.ag von Schloß Fredenrborg hat durck die Verzögerung der Abreise der Czarenfamilte nochma.s eine kleine Ver­längerung wahren. Zwei Kinder de« Czaren, der zweitälteste Großfürst Georg, und die Großfürstin Xenia, find bekanntlich an den Masern erkrankt und an- ^in/nd n cht unbedenklich denn der erst- Leibarzt Kaiser Alexander» rourbe ^aenr oon Pelerrbarg nach Kopenhagen berufen. Unter diesen Umständen hat natürlich" di-Abreife^der russischen Herrschaften die am 17. oder 18. October prfntnen sollte, einen abermaligen Aufschub erfahren muffen.

Der vielerörterte Mittelschul - Erlaß des Unterrichts - Minister» /artMtr* bat in der Freitaassttzung des österreichlfchen Abgeordne­tenhauses zu der längst erwarteten Debatte geführt. Indessen nahm dieselbe hnrAmts nickt den von czechischer Seite gewünschten Verlauf; allerdings gingen d?e^uno-Czechen Gregr und Vasaty dem Minister wegen seine»

« STwoM Re indirecte Unterstützung von Seiten des deutschen Abg. !?Menger, der sich über die Auflaffung des deutschen Gymnasiums zu Freuden- tbal beschwerte und eines italienischen Redners erhielten, welcher sich über die Aufhebung des italienischen Gymnasiums zu Roveredo beklagte. Aber dkser dreifache Ansturm erwies sich als durchaus vergeblich; keine der eingebrachten Interpellationen wegen des Mittelschul-Erlaffes fand die genügende Unterstützung und somit kann Herr v. Gautsch mit dem Verlauf dieses ersten Kampftages nur zufrieden (ein. In derselben glücklichen Stimmung wird sich wohl auch sein bolleae int Finanzministerium, Herr v. Dunajewski, befinden, ©ein Finanz- |Ä, welche» er am nämlichen Tage dem Hause unterbreitete hat der. vollen Beifall der Rechten gesunden und somit ist auch die parlamentarische Position k-?Än»n.minifier» gesichert. Daß ein Deficit von 21 Millionen Gulden vor- bandm ist scheint weder dem Finanzminister, noch der Rechten besondere ©crupel u !em!sach?n Nach den langathmigen Au»führungen Dunajew» t'» ist die B°. seitiauna des Deficits ein Kinderspiel und zugleich eröffnet er Eckende Aussichten auf ^Erhöhung der Einnahmen aus den signalisirten Zucker-, Branntwem- und Bierbesteuerungs-Entwürfen und endlich läßt Herr Dunaiewski eine Reform der dirk»cten Besteuerung durchblicken. Wieviel wird er wohl von btefen fdjönen Nprinrpckunaen einlösen? Auch der Handelsminister, Dr. 2110^18 mÄXÄtn Tag"; da» L» nahm seine Rede über das Post-

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sich bedenklich bemerkbar machende Arbeitslosigkeit wird von den* Londoner Socia- listen zu allerhand Demonstrationen ausgebeuttt. So arrangirten Re am grettag Nackmütaa einen Umzug beschäftigungsloser Arbeiter; der Lug führte schwarze und rothe Fahnen mit sich und demonstrirte vor dem Hause de» Lordmayors und vor der Redaction der conserv-tiven,^Standard" mit Drohreden, Lärme, Pfeifen u. f. w. Die Polizei löst- schl.eßlich den Zug auf, wobei ihr dar em tretende Regenwetter sehr behllflich war.

Politische Ueberficht.

Gieße«, 18. October.

»errt DOn ^r H-imath, an den Gestaden der Lago Maggiore, feiert der

mhl und Vater und außerdem hatte der Kronprinz die Freude am ISOcwbr se'ne beiden Söbne. den Prinzen W4helm und Prinzen Hemrty, oegruven zu

dm Hosjagden in der Steiermark gewesen und hat er sich nach der n Beenv.gu g °°n Wien au» nach Baveno zum Besuche ferner Eltern und Schwestern vegeven.

Prinz Heinrich ist von Darmstadt aus nach Baveno Sereist.

Der Kaiser trifft nach den neuesten Dirpofitionen am Freuag ,iuy von

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wieder etwas über den Stand der Alters- ^«d Jnva

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^rworf-n-n Kategorien i\Rta LttetemeiUnbVaneuen Xfi^run0 wird die

Specialfrage noch n«t. Cntf*tombe. fest-

bet Freitagrfitzung der bayerischen Abgeordn tenkam er ^ne In p

»bg. v. Schauß. In Beantwortung bet Ünbet&eUlflten

« sei eine gemischte Untersuchungs-Commission au» Vertretern ver unoetg g

-------Preis vierteljährlich 2 Mark 20 Pf. mit Bringerlobn.

Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pf.

Gießen, am 14. October 1887., * rr < <» N-aniten bier von Lehrern und Schulverwaltern im Falle einer Mobilmachung.

Betreffend: Zurückstellung unabkömmlicher Beamten, hier von wer lAipÜfN

zirMchtigt ^bgc)-u^en jst anjugeben:

1) Civllstellung,

2) Vor- und Zunamen,

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^^^Abwesende Lehrer ober Schulverwalter, die als alleinstehende Lehnr^u^Reckamation berechtigt sind, wollen S.e sofort benachnchtigen.