Ausgabe 
18.9.1887 Erstes Blatt
 
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unb betont die der Königin durch ihre Verpflichtungen gegen den Souverän und die Bevölkerung von Egypten auferlegte Haltung bliebe dadurch unverändert. Die An­wesenheit der englischen Streitkräfte habe Egypten die Wohlthatm der Ruhe gesichert und die Königin in den Stand gesetzt, in wirksamer Weise die Bemühungen des Khedtoe zu unterstützen, um durch eine gute Regierung das Wohl seines Volkes zu sichern. Was die Fisckereifrage in den nordamerikanischen Gewässern angehe, so sei die Königin mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten übereingekommen, die sich aus dieser Frage ergebenden Schwierigkeiten einer aus Vertretern der beiden Länder zu bildenden Commission zur Berathung zu überweisen.

London, 16. September. Die Thronrede, mit welcher das Parlament heute geschlossen und deren Auslassungen in Betreff der auswärtigen Politik mitgetheilt wurden, besagt noch Folgendes: Die Königin glaubt, daß der lange auf dem Handel und der Industrie lastende Druck einen minder ernsten Charakter anzunehmen beginne; leider trete noch keine Minderung der harten Prüfungen der ländlichen Bevölkerung ein; in Irland würde hoffentlich die Wiederherstellung der Ordnung eine Ermuthigung der Industrie herbeiführen. Die Königin dankt schließlich für die loyalen Ovationen anläßlich ihres Regierungsjubiläums.

London, 16. September. Nahe von Donkaster fand heute ein Zusammenstoß zweier Züge mit Vergnügungsreisenden statt, wobei gegen 20 Personen getödtet und 70 verletzt sein sollen.

Philadelphia, 16. September. Anläßlich der Feier des 100. Jahrestages der Unterzeichnung der amerikanischen Verfassung wurde heute ein Festzug veranstaltet, welcher den Fortschritt in der Industrie und den Künsten im Laufe des Jahrhunderts darstellte. Während derselbe Broadstreet passirte, stürzte eine große, dicht besetzte Zu- , schauer-Trtbüne ein, jedoch wurde Niemand verletzt.

Bombay, 16. September. Meldung des Reuter'schen Bureaus.j Nach einer Depesche aus Kabul befindet sich Ejub Khan gegenwärtig in Koijatmani in Beludschistan.

Lokale-.

Gießen, 16. Septbr. fStadtverordnetensitzung vom 15. Septbr.j Anwesend: Herr Bürgermeister 93ramm, Herren Beigeordneten Gnauth und Keller, von Seiten der Stadtverordneten die Herren Batst, Georgi, Grüneberg, Haustein, Hoch, Hornberger, Jughardt, Kauf, Aug. Noll, Petri, Schopbach, Simon, Vogt und Wallenfels. Die Kirsch'sch en Stiftungszinsen werden den Ver­fügungen des Testators entsprechend und mit der Maßgabe vergeben, daß 10 be­dürftige und würdige Arme je 10 JL, und einer 9 JL 92 welche Gesammtsummen den Zinsen des Kapitals entsprechen, erhalten sollen. Die Gesuche der Herren Carl Drommershausen (Chausseehaus), Georg Hebstreit (früher Jentzen) und Karl Loth (neue Wirthschaft an der Licherstraßc) um Erlaubniß zum Betrieb von Zapfwirthschaften, resp. in Verbindung hiermit um Erlaubniß zum Ausschank von Branntwein, werden, nachdem Großh. Polizeiamt und die hierfür eingesetzte Commission die Bejahung der Bedürfnißfrage erklärt, auch von der Stadtverordnung hinsichtlich Anerkennung des Bedürfnisses befürwortet. Zu dem Gesuche des Herrn I. Lein um Erlaubniß zum Ausschank von Branntwein hatten Polizeiamt und Commission be­antragt, dasselbe nicht zu befürworten, da ein Bedürfniß nicht anerkannt wurde, weil die mit dem Petenten geschäftlich verkehrende Landkundschaft ihren Bedarf ebenso gut aus der Nachbarschaft decken könne. Nach kurzer Debatte, in welcher sich die Herren Jughardt, Simon, Noll, Wallenfels dafür, Herr Bürgermeister Bramm und Herr Beigeordneter Gnauth gegen das Gesuch ausgesprochen, wird dasselbe entgegen dem Commissionsbeschlusse und Anträge Großh. Polizeiamts befürwortet.Die Benner'sche Besitzung an der Nordanlage ist für den Preis von 24000 JL an die Stadt überge­gangen. Herr Benner wünscht indeß, in seiner ehemaligen Wohnung noch vom 1. November d. I. bis 31. März nächsten Jahres unentgeltlich wohnen zu bleiben. Die Versammlung erklärt sich hiermit einverstanden, insoweit es Herrn Benner selbst und nicht die übrigen Miether betrifft. Auf Grund eines von der Direction des städtischen Wasserwerks oorgelegten Berichts wird beschlossen, die Wasserleitung am Schiffen- berger Weg bis an die Besitzung des Herrn Singer weiterzuführen, da sowohl dieser als auch Herr Stein den Anschluß wünschen und die auf rund 300 veranschlagten Kosten nach dem voraussichtlichen Wasserconsum eine entsprechende Verzinsung erfahren. Das Gesuch des Herrn L. Bramm um Wasserabführung aus seinem Hause in der Ostanlage nach dem Schoorgraben wird widerruflich genehmigt, desgleichen dasjenige der Herren Carl Hahn und Christoph Schmidt, welche Abfallwasser aus ihren Häusern in der Göthettraße nach dem unter dieser befindlichen Kanal leiten wollen. Zu dem Bauerlaubnißgesuch des Herrn Zimmermeister Alker, welcher beabsichtigt, auf seinem Hinterhause einen Mansardenstock auszuführen, ferner einen Werkstättenbau nebst Feuerungsanlage zu errichten, beide Baulichkeiten aus Holz, findet die Bau­deputation bezüglich des Mansardenstocks nichts zu erinnern, sie beanstandet dagegen die Ausführung des Werkstättenbaues in Holz, da nach den Bestimmungen des Lokal­baustatuts alle Gebäude, welche Feuerungsanlagen erhalten sollen, massiv ausgeführt sein müssen. Die Versammlung schließt sich dem Anträge der Baudeputation an. Zu PunktStraßenbeleuchtung", hier Fortsetzung der Gasleitung in der Mar­burger Straße nach dem Wieseckerweg und Aufstellung mehrerer Laternen daselbst, wird dem Anträge der Direction des Gaswerks entsprechend beschlossen, die Weiterführung der Leitung bis zur Berathung des nächsten Voranschlags auszusetzen. Infolge Be­schwerde des Commandos der freiwilligen Feuerwehr über die Verunreinigung am Steighaufe im Oswaldsgarten wurde früher beschlossen, an fragt Stelle eine Abtrittsanlage zu errichten. Die aufzuwendenden Kosten sind indeß so hohe (1250 jfc) daß die Baudeputation beantragt, die im Hofe der alten Realschule (Bürgermeisterei) befindlichen Abtritte, weil auch entbehrlich, an die oben bezeichnete Stelle zu versetzen Der Antrag der Baudeputation findet Annahme. - Das zur Lokalbauordnung ausaearbettete Polizeireglement hat Seitens des Großh. Kreisamts verschiedene Aenderungen erfahren und erfolgte in gestriger Sitzung eine nochmalige Durchberathung desselben, in welcher sich im Allgemeinen das Einverftändniß mit den vorgeschlagenen Abänderungen ergab Nur § 2 welcher das Anbringen von Balkonen, Erkern und Wetterdächern behandelt, gab Anlaß zu längerer Debatte. Der vom Großh. Kreisamte vorgeschlagene und von der Commission befürwortete Passus, nach welchem das An- brmgen von Wetterdächern Erkern und Balkonen lediglich der Genehmigung der Polizei ohne besondere Vorlage beider Stadtverordneten-Versammlung unterliegen soll, be­gründe nach Ansicht verschiedener Redner die Befürchtung, daß das ohnehin geschmälerte Mitbestimmungsrecht der Stadtvertretung bei Bauten und sonstigenAnlagen A eingeschränkt wurde Dem wurde von Seiten der Vertheidiger des Kreisamtsvotzschlags entgegen gehalten daß man hier lediglich praktische Gründe im Auge gehabt' man dem bauenden Pubttkum nicht unnöthige Belästigungen dadurch verursachen, daß es sich mit semen Gesuchen an verschiedene Behörden zu wenden habe; das Mit- besttmmungsrecht der Stadtverordneten-Versammlung werde dadurch, daß die Polini B- die Anbringung eines Wetterdaches gestatte, nicht geschmälert Uebrigens stände ^^StadÜbertretung der $30 der Allg. Bauordnung zur Seite. Die hierauf statt- findende Abstimmung ergab, daß sich die Majorität der Versammlung für Beibehaltung iPnungl1^ Raffung dieses Passus aussprach, mithin die Bestimmung nach

Wetterdächer rc. bezüglichen Gesuche nächst der Polizei auch"der Stadtverordneten-Versammlung vorzulegen sind, bestehen bleibt. - Nach Bericht des Landet M das Mobilar des Ortsgerichts in einem Zustande welcher baldige Abschaffung erheischt. Die Versammlung erklärt sich mit der An­schaffung neuen Mobilars einverstanden. x ^n'

«e»«ischtes.

Mainz, 16. September. Nachdem gestern Nachmittag die Theilnebmer der General-Versammlung des Gesammtvereins der deutschen Geschichts- imh eine gemeinschaftliche Besichtigung der Ma.nA8°ube&^

Satten unb am Abend nochmals S-cti°nssttzung-n abgehalten worben waren fanb beute imCasino ,um Gutenberg" die letzte allgemeine Versammlung statt Die elbe begann mtt einem äußerst intereftanten Vortrag des Landgerichtsraths ri,-

Wer her über ba§ öffentliche Leben in Mainz'unter be?S ÄtoeÄ ^afLfpra*- Den nächsten und letzten Vortrag hielt Dr. Schellhaß auArrtnffurt am Main, welcher die trübste Periode unserer vaterstädtischen Geschichte die Bistums* fehde zwischen Diether von Isenburg und Adolf von Nassau in den Jahren UfiS in formvollendeter Weise behandelte. Mit diesem Vortrag war der officielle Zcheil -«

Auszug aus den Standesamtsregistern des Standesamts Gießen.

(Nachdruck nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.)

n-r,r , September: 10. Martin Schmidt, ein Wittwer, Schuhmacher dahier, mit Elisabetha Schteferstein von Launsbach, wohnhaft dahier. 14. Julius Adolf Fischer, Kaufmann von hier, mit Julie Flett von hier. 15. Johann Georg Bäuerle von Essingen in Württemberg, Elfenbeingraveur dahier, mit Christiane Auguste Konradine Henriette Maus von hier. 15 Laurenz Konrady, gebürtig von Wifowitz in Mähren,. Bierbrauer dahier, mit Katharine Wolf Hierselbst. 15. Johannes Kromm, Dienstknecht zu Aulendiebach, mit Christiane Kaiser zu Ranstadt.

Ehefthließungeu.

September: 14. Immanuel Strauß von Frücht, Kaufmann ,u Aachen, mit He?r,'°"e Lorsch bahier. 15. Georg Wilhelm Karl Attig, gebürtig von Lorch in Württemberg Kaufmann bahier, mit Wilhelmine Gertraub Arnolb von hier. 16. Johannes Fran, von Runzhausen, Kreis Biebenkopf, Taglöhner bahier, mit Pargaretpe Hartmann von Grüningen, wohnhaft dahier. 16. Christian Seum von hierftlbst $ Schotten, Metzger dahier, mit Margaretha Elisabetha Vogel

Esborsus.

ow September: 7. Dem Fabrikarbeiter Ludwig Schneider ein Sohn, Karl Ludwig * crx* JrCim ®(**°ffer Karl Klotz eine Tochter, Katharine Luise. 9. Dem Fuhrmann Peter Fleck ein Sohn. 11. Dem Rangiermeister bei der Main-Weser-Bahn Balthasar Becker eine Tochter. 12. Dem Schaubudenbesitzer Karl Ludwig Hildenbrandt von Darmstadt eine Tochter, Emilie Katharine.

September: 10. Elisabethe Feiling, 9 Jahre alt, Tochter von Landwirth Johannes Felltng von Atzbach. 12. Jacob Bepling, 50 Jahre alt, Arbeiter dahier. n ?I6crt Drbtg, 9 Jahre alt, Sohn von Spenglermeister Georg

Emil Wilhelm Orbig dahier.

NniverfitLts - Ghronik.

, , . -* Der außerordentliche Professor Dr. Wagner an der Universität Göttingen hat einen Ruf an die Universität Halle erhalten, dem er mit Beginn des Winter­semesters Folge leisten wird.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Den 15. September. Georg Wilhelm Karl Attig, Kaufmann in Gießen, und Wilhelmine Gertraud Arnold, des Gastwirths Georg Arnold ledige Tochter.

Den 11. September. Ein unehelicher Sohn, Karl, geboren den 2. September.

Denselben. Dem Maler und Lackirer Ernst Aßmann eine Tochter, Helene Julie, geboren den 25. August.

m Dem Gasiwirth Heinrich Wißner eine Tochter, Auguste Margarethe

Emilie Phtlippinc, geboren ben 6. August

,^Denselben. Dem Schmieb Ernst Döll ein Sohn, Ernst Franz Karl, g-borm den 2b. Juli.

cw l$)CI},12- September. Dem Schneider Wilhelm Moritz Huppert eine Tochter, Anna Bertha, geboren den 5. September.

Denselben. Dem Hilfslademeister Johannes Kuhl eine Tochter, Anna Elise, geboren den 13. August.

Beerdigte. ,

Den 14. September. Jakob Bebling, Taglöhner, verwittwet, alt 49 Jahre^ gestorben den 12. September.

Generalversammlung geschlossen, was Dr. Wenzel Veranlassung gab, dem seine Thatigkert zu danken. Der Nachmittag sah die Zbeilnebmer nnrfim^arcau g-meinschattlichen Rh-insahrt nach Eltville von wo aus es nach KiebAch g'ng" dem herrlichsten Herbstwetter begünstigt, vergingen diese letzten (5tÄn SrbenmCnfCin8 T°W frÜ^Cr aI§ Erwünscht mußte zur Rückkehr aufgebrochen

A Mainz, 16. September. Die ständig steigenden hohen, in feinem zu den künstlerischen Leistungen stehenden Ansprüche, welche uns r Stabt ^ater nJ ^ städtische Kasse stellt, haben gegen Schluß der vorigen Theatersaison, als eben neue Zuschüsse verlangt worden, in verschiedenen Kreisen den Gedanken beTDoraenif statt der seitherigen Verpachtung an einen Director das Theater in städtische regle zu nehmen. Diese in der Preffe sehr eingehend erörterte Idee fanb ebenfnn .r Anhänger wie Gegner unb konnten sich selbst die maßgebenden Factoren, der ftähti?* Theaterausschuß, in der Frage nicht schlüssig machen, und die drei Mitglieder hatten drei verschiedene Ansichten. Gestern Abend kam nun die Frage in der Verordnetenversammlung selbst zum Entscheid und entschied man sich nach pintr/T losen Debatte mit 21 gegen 19 Stimmen, von einer städtischen Selbstregie Umaona"^ nehmen und unseren Musentempel wieder wie seither an einen Dtrector in 5U Daß in städtischer Selbstregie das Theater in künstlerischer Beziehung mehr leiftp nra bei einer Verpachtung, darüber war man in der Versammlung bald klar bJ n fürchtung, daß durch die Selbstregie die städtische Kasse noch mehr belastet werb- seither, gab bei bem Beschluß ben Ausschlag. eröcXt

Aus Rheinhessen, 16. September. Wie Mainzer Blätter mtttheii treibt leider bei uns auch wieder der Antisemitismus feine Blüthen. Bei einer non einem Israeliten vorgenommenen Güterversteigerung in Bretzenheim kam es zu derartiü wüsten ©eenen, daß sich der Notar veranlaßt sah, die Versteigerung aufzuheben All­möglichen Schimpfreden und Drohungen wurden gegen die Juden und den Mteian-pr insbesondere ausgestoßen, die schließlich zur Aufhebung der Versteigerung führten __ Durch Rabbiner Lehmann in Mainz wurde gestern bei Zahlbach ein jüdischer ßh-nh- ftein aus dem Jahre 806 unserer Zeitrechnung gefunden, der demnach 94 Jahre ül!,r ist, als derjenige in Worms aus dem Jahre 900, den man bis jetzt für ben jübischen Grabstein gehalten hat. ' n aiteften

Der Wollwaarenhändler Scharfe in Wilhelmshaven hatte vor mehreren Tagen das Unglück, beim Kegelschieben sich dadurch zn verletzen, daß ein Holzfvlitter der Bahn unter die Fingernägel geriet!). Anfangs beachtete er die Verletzung nickt- an dem verletzten Finger wurde alsdann eine Operation vollzogen, dieser folgte einr Amputation. Aber weder die eine noch die andere konnten den Tod des in den heften Jahren stehenden Mannes verhindern. Zuletzt trat Genickstarre hinzu.

i t Oberbürgermeister Breslau in Erfurt erläßt eine Bekanntmachung ir der bte Gastwirthe gewarnt werden, jungen, kaum der Schule entwachsenen Leuten welche sogenannten Verbindungen angehören, die Abhaltung von Commersen in ihren' Lokalen zu gestatten. *

Die Lebensversicherungs- unb Ersparniß-Bank in Stuttgart bat gegen das Vorjahr einen wesentlich vermehrten Zugang zu verzeichnen Vom 1.^ Januar bis Ende August gingen ihr Anträge mit 20V- Millionen gegen 17/a Millionen Mark zu unb die erfolgten Aufnahmen erreichen 17 Millionen wahrenb solche im Vorjahre nur 14% Millionen Mark im gleichen Zeitraum betrugen Der Versicherungsstanb hat sich in Folge besten auf 53 871 Policen mit^L 268336000 gehoben. Der vermehrte Zugang ist wohl zum Theil den seit Januar d. I. einge-- fubrten vorzugsweise liberalen Versicherungsbedingungen zuzuschreiben. Die Policen der Bank sind nämlich mit Zahlung der ersten Prämienrate (Betrugsfall, Verurtheilung zu Zuchthaus oder Tod wegen gemeiner Verbrechen ausgenommen) nach amerikanischer Sprachweise unanfechtbar. Durch die seit dem Bestände der Bank zur Ver- theilung gekommenen sehr hohen Dividenden (alle Ueberschüsse fließen einzig unb allein nur an bie Versicherten zurück) werden die ohnehin niedrig bemessenen Tarifprämien auf das möglich geringste Maß rebucirt. Die Sterblichkeit soll bis jetzt sehr günftia unb sonach pro 1887 ein bebeutenber Ueberschuß zu gewärtigen fein.