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Da ich die Schirme selbst
Friedbergrrflr.
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7682] Braver Junge zum Austragen von Backwaaren gesucht von
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ist erfolgt.
Gießen, am 13. October 1887.
Ieikgeöotenes.
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7703 Andrea» Euler.
Bekanntmachung.
Bestellungen auf Fichten-Deckreiser aus dem Stadtwald zum Einwintern von Pflanzen sind in den nächsten acht Tagen bei dem Forst- wart Brück, Grünbergerstraße 37, zu machen.
Gießen, den 14. October 1887.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
A. Bramm. 7706
Ausgebot.
Der Oberroßarzt. Maier zu -Szurlauhen hat durch den Rechtsanwalt vr. Dittmar zu Giehen als letzter Inhaber der Partialobligationen der Actien-Gesellschaft „Eisenwerke Buderus" de dato Main-Weser- Lütte bei Lollar 20. April 1884
Lit. A Nr. 3298 zu 1000 JL
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„ B „ 3216 „ 500 „
simmtlich verzinslich zu S°/o jährlich und lautend auf die Mitteldeutsche Kreditbank als Gläubigerin und von letzterer mit Blanko-Indossement weiter begeben unter der Angabe, daß diese Werthpapiere ihm abhanden gekommen, das Aufgebotsverfahren beantragt. Der Inhaber dieser Werthpapiere wird daher aufgefordert, spätestens im Auf- gebotstennine
Mittwoch d. 21. Derembrr 1887,
Großh. Amtsgericht Gießen.
Gebhardt. 7709
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in allen Qualitäten mit Firmmdruck empfichlt zu billigen Preisen
Briihl’sche Druckerei.
Allgemeiner Anzeiger.
Bekanntmachung.
Die Forst- und Feldstrafen der IV. Periode werden vom 1. bis 25. d. Mts. (mit Ausnahme des 12., 13. und 14.) an den Zahltagen: Dienstag, Donnerstag und Samstag erhoben.
Großherzogliche Districts-Einnehmerei Gießen I.
1 7694 Ein braves Dienstmädchen für Kuchen- und Hausarbeit gesucht.
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,awll.a. man muß ihn aber mit in den Kauf nehmen, und allzu lange wird er I rnebr dauern. Wenn erst die Stürme kommen, wird sich das Laub rasch auch n.cy ,ä c um kurze Zeit darauf herabzusinken auf den feuchten Boden. Zu ßknug 0 aemüthlichsten und wenn auch nicht um des Herds geseU'ge Flamme, puulk i . ^Uben Schein der Lampe sammelt sich die Familie zu trauter Gemeinst doch , Familienleben in seiner schönsten Gestalt entwickelt sich erst, wenn die
tnner Wo um den großen Tisch Eltern und Kinder in fröhlichem Geplauder 7? mfihreni) selbstverständlich auch die Hände der weiblichen Familienmitglieder nicht W1' h ighlt der Eintretende gleich sich heimisch, weit mehr als im glänzenden Ä?« der den Zusammenschluß lockert, die Bildung kleinerer Gruppen begünstigt E?ker'bat die Entwickelung unserer Zeitverhältnisse dahin geführt, daß das wahre und ?,ckte Familienleben weit seltener angetroffen wird als z. B. vor 25 Jahren. DaS Ärtbsdaus spielt eine größere Rolle. Es wäre falsch,,wollten wir sagen die Männer
nur in's Wirthshaus des Trinkens, des Vergnügens meßen. Mit der erhöhten Kt nahme des Einzelnen am öffentlichen Leben wächst das Bedurfniß des Mettmngs- ausches, und wo wäre dies leichter und bequemer zu betnebtgen als im Wtrths- E Man hat, und oft nicht mit Unrecht, die Kannegießeret am Biertisch verspottet, der verständige Mann nimmt auch von da manche Anregung heim, beim Gersten- ?nst lernt man die Menschen kennen. Der verständige Mann wird aber gleichwohl r eine beschränkte Zeit dem Wirthshausbesuche widmen und nie vergessen, daß die Stren Wurzeln seiner Freuden und seines Glückes nur in der Fannlre ruhen können. Mr wünschen wohl, daß die Zahl solcher verständiger Männer mehr und mehr zu- Sne un^M wir mit vollem Recht sagen konnten, was de Sylva zu Uriel Acosta saat- Tief wurzelt in unserem Volke der Zauber der Familie.
130 _ sDer höchste Grad der Unvergetzltchkeit.] Em biederer Landmann aus der
Umgegend von Liegnitz war am letzten Markttage mit „Muttern" nach der Stadt gefahren um Einkäufe zu besorgen. Hier wurde das Pferd eingesteü und Jed r ging seinen Geschäften nach. Der Herr Gemahl stärkte sich an einigen Seideln und fpannU Nachmittags sein „Brändl" ein, um nach Hause zu fahren. Schon hatte er den Halden Weg nach dem Heimathsdorse zurückgelegt, als ihm einfallt, dav er ^ne Frau ^ Liegnitz vergessen hatte. Schnell machte er Kehrt und fuhr nach dem Gasthause, wo itm^die liebende Gattin mit einem vernichtenden Blick und den inhaltsschweren Worten ,mpfing: „Na woart ock, August, wenn ber heem kumm'n
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^ Einrichtung der Selleriebcete.s Zu den Arbeiten, die in jedem Garten im Herbst vorgenommen werden sollten, gehört die Vorbereitung der ^ellertebeete. Diese Pfl-nz- braucht bekanntlich einen stark salzhaltigen Boden ,u ihrem Fortkommen uul>
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vielfach wird deshalb im Sommer mit einer Salzlösung gegossen. Das ist ledoch nicht rationell, denn leicht wird hierbei des Guten zuviel gethan und damit Schaden an- gerichtet. Das wird vermieden, wenn das Beet schon im Herbst und zwar in folgender Weise hcrgerichtet wird. Das für den Sellerieanbau bestimmte Land wird grob um» gestochen und dann mit einer dünnen Schicht Viehsalz bestreut. Eine weitere Behandlung ist nicht nöthig. Die Nässe des Winters löst das Salz auf und fuhrt es in den Boden, der dann im Frühjahr gerade den nöthigen Salzgehalt besitzt. Vor der Bepflanzung wird der Boden durch Hacken gelockert und glatt geharkt, worauf man die Pflanzen in bekannter Weise auspflanzt.
Kirchliche Anzeigen der Gtndt Wietzen.
Evangelischr Gemeinde.
Gottesdienst.
19. Sonntag nach Trinitatis, 16. Oktober. Vormittags 91 /2 Uhr: Pfarrer Dingeldey. Nachmittags 21/» Uhr, Candidat Pabst aus Friedberg.
Kinderkirche, Vormittags 11 Uhr, Pfarrer Schlosser. ....
Montag, den 17. Oktober, Abends 8 Uhr, Bibelftunde in der Kletnkinder- schule, Markus Kap. 10, von Vers 23 an, der schwere Kampf zum Seligwerden; Vergeltung der selbstverleugnenden Nachfolge; Leidensverkündigung; Pfarrer Dr. Naumann. . ,
Von Sonntag, den 23. Oktober an beginnt der Nachmittagsgottesdtenst um 5 Uhr. An diesem Sonntag wird Beichte und heiliges Abendmahl verbunden miteinander im Abendgottesdienst gefeiert werden. m ,
Die Pfarrgeschäfte in der Woche vom 16. bis 22. Oktober besorgt Pfarrer Dingeldey.
Katholische Gemeinde.
20. Sonntag nach Pfingsten.
Don 6 Uhr an Beichte.
Um 7 Uhr: Frühmesse und Austheilung der h. Communion.
„ ValO Uhr: Hochamt und Predigt.
„ 2 Uhr: Andacht.
Gottesdienst in der Synagoge.
Freitag Abend 5 Uhr, Samstag Morgen 83° Uhr, Samstag Mittag 3 Uhr, Samstag Abend 6 Uhr.
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